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Formel-1-Live-Ticker: Ferrari zeigt die neue "Rote Göttin"

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Bericht

Status: Beendet
18:56

Das war's für heute!

Damit verabschieden wir uns an dieser Stelle vom Ferrari-Launch. Morgen früh geht es bereits mit einer neuen Ausgabe unseres Live-Tickers weiter, dann erwarten wir nämlich auch schon die ersten Bilder vom Red Bull RB16. Und außerdem launcht ja auch noch Renault. Wird wieder ein vollgepackter Tag! Erhol dich also gut, schlaf gut und bis morgen!

18:35

Ferrari-Frontflügel: Am 2019er-Konzept festgehalten

Wir kommen noch einmal zurück zum SF1000. Ferrari hat im Vorjahr ein konträres Aerodynamik-Konzept als Gegner Mercedes verfolgt. Daran werde man festhalten, hat Teamchef Mattia Binotto bestätigt. Heute wurde noch der alte Frontflügel aus dem Vorjahr auf dem neuen Auto gezeigt. Der werde auch in Barcelona bei den Wintertests noch zum Einsatz kommen. Doch auch der neue wird die "Outwash"-Philosophie fortführen.

"Das ist noch nicht der finale Frontflügel, aber dennoch ist das unsere Basis für den Saisonstart. Wir werden unser Konzept nicht ändern", verrät Binotto. "Ich denke, dass es das richtige Konzept für uns sein wird." Auch der Anstellwinkel ist noch nicht final geklärt. "Den Anstellwinkel werden wir in Barcelona und in den ersten Rennen testen", so der Italiener. Der Radstand und der Anstellwinkel seien jenem von 2019 sehr ähnlich.

 ~Ferrari SF1000~

Foto: Ferrari

18:15

Alle Infos auf einen Blick

Und schon ist der erste reguläre Launch auch schon wieder Geschichte. Wir haben heute nicht nur den neuen Ferrari gesehen, sondern auch Neues über die technische Weiterentwicklung und Sebastian Vettels Stand im Team erfahren. Hier noch einmal die wichtigsten Artikel auf einen Blick:

- Ferrari enthüllt den SF1000

- "Extremes" Design: Binotto erklärt den neuen Boliden

- Sebastian Vettel im Team keine Nummer 1 mehr

- Fotos: So sieht der neue Ferrari aus

- Fotos: Eindrücke von der Präsentation

- Video: Die Highlights der Präsentation

- Video: Interview mit Sebastian Vettel

17:56

Video: Ferrari präsentiert den SF1000

Wir haben schon viele Eindrücke von der heutigen Ferrari-Präsentation gesehen, aber dieses Video sind wir noch schuldig: der SF1000 von seinen besten Seiten.

16:48

Leclerc 2020 noch besser?

Das deutet der 22-Jährige jedenfalls an. "Es gab einige Fehler", blickt er auf seine Ferrari-Premierensaison 2019 zurück und präzisiert: "In Baku in Q2 zu crashen, war sehr unnötig. Aber ich habe meine Lektion gelernt. Ich denke, ich habe viele kleine, aber nützliche Lektionen gelernt. Die Strategie und die Rennen sind in der Formel 1 viel komplexer, und in dieser Hinsicht muss ich mich noch stark verbessern. Daran arbeite ich mit dem Team. Es gibt überall Raum zur Verbesserung, aber wenn ich eines herauspicken muss, dann muss ich versuchen, eine bessere Sicht auf das Rennen zu haben."

Auch die Kollision mit Vettel in Brasilien sei lehrreich für ihn gewesen. "Wir haben beide unsere Lektion aus Brasilien gelernt", ist er sich sicher und erklärt: "Wir können gegeneinander fahren, aber auf der anderen Seite sind wir Teamkollegen. Viele Leute arbeiten hinter den Kulissen am Auto, damit wir auf der Strecke unsere beste Leistung zeigen können. Wir sind ein Team. So etwas wie in Brasilien sollte nicht passieren, aber ich habe definitiv daraus gelernt."

16:33

Binotto sicher: SF1000 hat mehr Abtrieb

Kommen wir damit einmal zur Technik. Der SF-90 war bekanntlich das schnellste Auto auf den Geraden - hatte dafür aber meistens in den Kurven zu kämpfen. "Wir haben unseren Abtrieb mit Sicherheit stark erhöht", versichert Binotto im Hinblick auf den SF1000. Allerdings: "Dadurch haben wir auch den Luftwiderstand enorm erhöht. Von daher erwarten wir, dass wir ein Auto haben, das schneller in den Kurven ist, aber vielleicht langsamer auf den Geraden [als 2019]. Wo die richtige Balance ist, ist schwierig zu sagen. Wir wissen nicht, was die anderen machen. Aber mit Sicherheit ist unser Abtrieb stark erhöht." Wir sind jedenfalls schon auf die ersten Topspeeds bei den Tests in Barcelona gespannt!

16:24

Vettel: Neue Gleichstellung spielt keine Rolle

Binotto hat klargestellt, dass Vettel 2020 nicht mehr die Nummer 1 bei Ferrari ist. Der Deutsche betont jedoch, dass er das nicht als Degradierung sieht. "Ich sehe das nicht so. Wir waren beide oben im Vorjahr, ich hatte ja kein anderes Auto", erinnert er und ergänzt: "Wir beide haben dasselbe Auto und die Chance, gut zu fahren. Ich habe das im Vorjahr nie angezweifelt. Ich glaube auch nicht, dass das Charles getan hat. Ich sehe es nicht so, dass einer runter- und einer aufgewertet wurde. Das ändert nichts. Wir waren schon im Vorjahr gleichberechtigt und so ist es auch in diesem Jahr."

16:10

Binotto: Hamilton aktuell keine Option für 2021

Bleiben wir mal beim Thema Fahrer für 2021. Da ist das zweite Cockpit neben Leclerc also noch frei. "Wir konzentrieren uns auf unsere Fahrer und betrachten Seb im Moment als unsere erste Option", stellt Binotto klar und antwortet auf konkrete Nachfrage, ob Lewis Hamilton, der bei Mercedes auch noch nicht verlängert hat, ein Plan B sein könnte: "Wir ziehen ihn im Moment nicht in Betracht." Mit der Aussage stärkt er Vettel natürlich deutlich den Rücken.

"Es ist eine gemeinsame Entscheidung", erinnert Binotto aber auch und erklärt: "Die liegt nicht nur an uns, sondern vielleicht auch an ihm selbst. Wenn wir mit den Gesprächen beginnen, werden wir uns die Zeit nehmen, die notwendig ist."

15:58

Vettel: Rücktritt aktuell "kein Thema"

Während der Vertrag von Leclerc bereits vorzeitig bis 2024 verlängert wurde, läuft Vettels Kontrakt Ende 2020 aus. Der 32-Jährige selbst macht sich aktuell aber noch keine Gedanken darüber, wie es danach weitergeht. "Das Konzept des heutigen Abends ist, über das zu sprechen, was hinter uns liegt, und über dieses Jahr - aber nicht so sehr über das, was vielleicht danach kommt", betont er. "Ich fühle mich sicher noch jung genug", sagt er und stellt im Hinblick auf ein mögliches Karriereende klar: "Das ist kein Thema. Ich freue mich drauf, weiterzumachen."

15:46

Binotto: Vettel 2020 nicht die Nummer 1

Eine interessante Aussage des Teamchefs, als er danach gefragt wird, wie er 2020 mit Vettel und Leclerc umgehen wird. "Es ist jetzt ein Jahr her, dass sich die Dinge auf gewisse Weise entwickelt haben. Charles hat ein Jahr Erfahrung mit uns. Vor einem Jahr haben wir zu diesem Zeitpunkt gesagt, dass Seb unser erster Fahrer ist und Charles unser zweiter", erinnert er. "Nach einem Jahr haben denke ich beide bewiesen, dass beide ganz vorne um die besten Ergebnisse kämpfen können. Sie beginnen auf dem gleichen Level und werden darum kämpfen, sich vorne zu positionieren. Let them race", so Binotto. Ob das gutgeht ...?

15:35

Auch BMW ...

... setzte 2008 noch auf die "Hörner". 2009 verschwanden sie dann, nachdem die Aerodynamik zur neuen Saison stark beschnitten wurde.

Robert Kubica Sauber Alfa Romeo Sauber F1 Team F1 ~Robert Kubica (Williams) ~

Foto: Motorsport Images

15:31

Keine neue Idee

Diese "Hörner" gab es übrigens in der Formel 1 auch früher schon. Zum Beispiel hier am McLaren MP4-22 von 2007 gut zu erkennen.

Lewis Hamilton Fernando Alonso Alexander Wurz Jenson Button Anthony Davidson Mercedes Mercedes AMG Petronas Formula One Team F1McLaren McLaren Honda F1Williams Williams Martini Racing F1 ~Lewis Hamilton (Mercedes), Fernando Alonso (McLaren), Alexander Wurz, Jenson Button (McLaren) und Anthony Davidson ~

Foto: LAT

15:23

Ferrari mit "Hörnern"

Mattia Binotto hat recht, wenn er sagt, dass der SF1000 optisch nicht sonderlich anders als der SF-90 daherkommt. Der Teufel steckt vielmehr im Detail. Und "Teufel" ist auch das richtige Stichwort. Denn der neue Ferrari hat - im Gegensatz zu seinem Vorgänger - zwei "Hörner" verpasst bekommen, die man auf diesem Bild sehr gut erkennen kann. Teuflisch gut ...?

Ferrari Scuderia Ferrari Mission Winnow F1 ~~

Foto: Ferrari

15:17

Startnummern im 80er/90er-Stil

Dir kommt das Design der Startnummern auf dem SF1000 bekannt vor? Stimmt! Das ist eine kleine Reminiszenz an frühere Jahre.

Jean Alesi Ferrari Scuderia Ferrari Mission Winnow F1 ~Jean Alesi ~

Foto: Motorsport Images

15:11

Vettel und Leclerc im Wortlaut

Die Aussagen der beiden Piloten beim Launch haben wir jetzt auch noch einmal im Video für dich.

15:10

14:54

SF-90 vs. SF1000

Ein Direktvergleich zwischen dem 2019er- und dem 2020er-Ferrari? Findest du hier! Einfach mal selbst mit dem Schieberegler ein bisschen rumspielen.

 ~~

Foto: Motorsport Network

14:47

Launch-Highlights im Video

Präsentation verpasst? Kein Problem, hier gibt's die 45 Minuten zusammengefasst in 1:20 ;-)

14:38

Vettel & Leclerc: Hoffnungsvoll, aber keine Prognose

Der viermalige Weltmeister bestätigt die Worte des Teamchefs. "Besonders, wenn es um das Packaging und das Heck geht, dann ist alles viel enger", betont Vettel und erklärt: "Dahinter steckt eine Menge Arbeit, weil es nicht so einfach ist. Wir haben einige clevere Lösungen gefunden, um das zu erreichen." Es sei allerdings "unmöglich vorherzusagen", wie schnell das Auto sei.

"Der Ansatz ist ein klein wenig anders", ergänzt Teamkollege Leclerc und ergänzt: "Jetzt kenne ich das Team und auch das Auto schon ein bisschen. Natürlich ist es ein neues Auto, aber es ist eine Verbesserung aus dem vergangenen Jahr. Wir haben zusammen gearbeitet, um es besser zu machen und noch mehr bereit für dieses Jahr zu sein." Leclerc geht 2020 in seine zweite Ferrari-Saison, Vettel bereits in seine sechste.

14:26

Binotto: Ferrari setzt auf "extreme" Lösungen

Der Teamchef hat im Rahmen der Präsentation verraten, dass die Scuderia beim SF1000 teilweise "extreme" Wege eingeschlagen hat. "Die Regeln bleiben stabil. Daher ist es schwer, das Auto komplett zu verändern", erklärt er im Hinblick auf den neuen Boliden und ergänzt: "Ausgangspunkt war das letztjährige Auto, der SF-90. Aber wir sind bei allen Konzepten so extrem wie möglich vorgegangen." Das zeige sich unter anderem daran, dass das Auto jetzt viel "schmaler" sei, um bei der Aerodynamik das Maximum herauszuholen. Hoffen wir mal, dass der eingeschlagene Weg nicht zu extrem ist. Das würde sich dann nämlich bei der Zuverlässigkeit negativ bemerkbar machen.

Außerdem betont Binotto, dass man an "allen" Teilen des Autos gearbeitet habe. "Es sieht dem aus dem Vorjahr vielleicht sehr ähnlich. Aber glaubt mir, dass es ganz anders ist", so der Teamchef.

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