Formel-1-Liveticker: Alonso: Habe von Michael Schumacher "so viel gele

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11:06

Bis morgen!

Wir haben's ins Ziel geschafft! Das war's für heute im Formel-1-Liveticker, Maria Reyer bedankt sich für dein Interesse. Ich wünsche Dir noch einen schönen Abend, aber erst mal gute Unterhaltung mit diesem etwas anderen Zeichentrick-Filmchen ;-)

10:48

Zeitreise #2: Prost auf dem Weg zum ersten Titel

Heute vor 36 Jahren gewann Alain Prost den Grand Prix von Österreich, sein vierter Saisonsieg und ein weiterer wichtiger Baustein im Titelkampf. Am Ende des Jahres krönte sich der Franzose erstmals zum Weltmeister, drei weitere Titel sollten folgen.

Übrigens: Heute feiert Sohn Nicolas Prost seinen 40. Geburtstag.

- Auch zu diesem Rennen gibt's alle Fakten in unserer Datenbank!

10:42

Zeitreise #1: Die längste Rennstrecke der Welt

Am 18. August 1957 fand der Grand Prix von Pescara statt. Ein denkwürdiges Rennen, denn gefahren wurde auf der knapp 26 Kilometer langen, nicht permanten Rennstrecke in Italien - bis heute der längste Kurs, auf dem die Formel 1 je gefahren ist. In rund drei Stunden krönte sich Stirling Moss über 18 Runden zum Sieger.

- Alle Details zum Rennen in unserer Datenbank!

10:34

Russell: Silverstone-Crash "hundertmal angeschaut"

"Den Zwischenfall habe ich hundertmal angeschaut, wie jeder andere auch." Das erzählt George Russell im Gespräch mit 'auto motor und sport' über den Crash von Lewis Hamilton und Max Verstappen in Silverstone. Der Brite ist weiterhin der Meinung: "Für mich war das ein Rennunfall. Da steckte nichts Bösartiges dahinter."

Hamilton seit schließlich einer der "saubersten und fairsten Fahrer überhaupt", betont der Williams-Pilot. Und er verrät, dass er sich nach jedem Rennen viele Videos anschaue, um zu verstehen, was rund um ihn herum passiert ist. "Wenn du dein eigenes Rennen fährst, weißt du nicht, was passiert. Als ich um Copse fuhr, habe ich Max nicht einmal im Reifenstapel gesehen", gibt er zu. "Du konzentrierst dich so auf deinen Job, dass du manchmal klare Sachen verpasst."

10:03

Formel-2-Pilot Zendeli: WM-Kampf "bis zum letzten Rennen"

Nicht nur in der Formel 1 ist der WM-Kampf zwischen Mercedes und Red Bull in aller Munde, sondern auch in den Nachwuchskategorien - angefangen bei der Formel 2. Lirim Zendeli etwa freut sich über das Duell an der Weltspitze. "Hamilton und Verstappen sind beides Fahrer, die einfach nicht locker lassen. Das hat schon gefehlt und ich glaube, dass es etwas sehr Cooles für die Formel 1 ist", meint der 21-Jährige im 'AvD Motor & Sport Magazin' bei 'Sport1'.

Der Nachwuchsfahrer kann nachvollziehen, dass in der Hitze des Gefechts schon auch mal härtere Worte fallen können. "Ich denke, da wo die Luft oben so dünn ist, wird es immer Streit geben. Ich glaube die Fahrer und Teambosse wissen, dass es letztlich ein Sport ist, aber das wird sich nicht ändern."

Die kleinen Scharmützel seien außerdem unterhaltsam und das, was viele Fans sehen wollen, merkt der Bochumer an. "Ich selbst bin Hamilton-Fan", bezieht er klar Stellung, "und ich hoffe, dass er gewinnt. Das wäre auch toll, weil mit Mercedes ein deutsches Team gewinnen würde, aber es wird sehr eng." Er weiß: Wäre Max Verstappen nicht ausgefallen, wäre der Red-Bull-Pilot jetzt WM-Führender. "[Der WM-Kampf] wird sich ziehen - bis zum letzten Rennen."

09:40

Seidl beobachtet WM-Kampf auch abseits der Strecke

Helmut Marko ist ansonsten bekannt als die graue Eminenz bei Red Bull. Beim Motorsportkonsulenten laufen alle Fäden zusammen, sein Wort hat Gewicht. Im WM-Kampf gegen Mercedes lieferte er sich in dieser Saison bereits das ein oder andere Wortgefecht mit den Konkurrenten.

Diese Scharmützel werden im Fahrerlager auch von anderen Teamchefs beobachtet, etwa von Andreas Seidl. "Ich verfolge das sehr genau, ich verfolge, was in anderen Teams passiert, nicht nur auf der Strecke, sondern auch abseits der Strecke, denn man kann immer etwas lernen. Man könnte ja auch selbst einmal in einer solchen Situation sein", merkt der Deutsche an.

09:08

Ratschläge vom "Doktor": Marquez bedankt sich

Red-Bull-Motorsportkonsulent Helmut Marko war am vergangenen Wochenende in seiner steirischen Heimat zugegen und besuchte das MotoGP-Rennen in Spielberg. Marc Marquez hat sich nun für die Tipps beim "Doktor" bedankt.

Er schrieb soeben auf Instagram zu diesem Foto:

"Helmut Marko: 'Du kannst heute um das Podium kämpfen.'
Marc: 'Schwierig, ich habe nicht die Pace.'
Helmut: 'Glaube an dich!!'
Marc: 'Ich werde mein Bestes geben.'
Helmut: 'Das kannst du! Vergiss nicht, was du erreicht hast, viel Glück!'
Marc: 'All in. Danke Helmut'

Ein kurzes und intensives Gespräch mit wirkungsvollen Worten. Danke Doktor Marko, wir waren sehr nah dran, das Ziel zu erreichen, ich werde weiter Druck machen."

08:46

Alpine-Parade: Alonso & Ocon in Le Mans

Am kommenden Wochenende finden die 24 Stunden von Le Mans statt, und auch Alpine wird eine Rolle an der Sarthe spielen. Denn vor dem Rennen findet eine besondere Parade mit Autos der französischen Marke statt - und auch Fernando Alonso und Esteban Ocon sind mit dabei. Der Spanier wird ein Formel-1-Auto pilotieren, der Franzose einen Alpine A110 GT4.

Alonso kennt das Gefühl, am Start des prestigeträchtigen Langstrecken-Rennens zu stehen, schließlich konnte er das Rennen bereits zweimal gewinnen. 2018 und 2019 triumphierte er mit Toyota.

- Alle Infos zum 24-Stunden-Klassiker in unserer Langstrecken-Rubrik!

08:28

Alonso: Lieber zwei Burger als eine Pizza!

Schon vor den beiden Rennen in Österreich hat Alpine dieses Video aufgenommen. Darin erklärt Alonso, warum er sich lieber für zwei Burger als eine Pizza entscheiden würde - und erteilt seinem jüngeren Teamkollegen Esteban Ocon damit eine Lektion ;-)

08:25

Alpine: Wie Alonso sein Team "extrem beeindruckt"

Von einem Rookie kommen wir nun zu einem Routinier im Fahrerfeld. Fernando Alonso hat die Fans und Beobachter in Ungarn gleichermaßen entzückt mit seiner Fahrt zu P4. Marcin Budkowski, Exekutiv-Direktor von Alpine, zeigt sich gar "überwältigt" von der Leistung des Rückkehrers in der ersten Saisonhälfte.

"Er ist extrem beeindruckend", so der Pole. Vor allem die Herangehensweise des Spaniers sei "sehr professionell". Und: "Seine Rennstärke hat mich umgehauen." Schon im Sprint in Silverstone brillierte Alonso, in Ungarn ebenso.

Auch das Feedback in den Debriefs sei "umwerfend", obwohl der zweimalige Weltmeister im Cockpit deutlich weniger Informationen zur Verfügung hat als die Ingenieure an der Boxenmauer. Der Altmeister sei weiterhin hungrig und zielstrebig. "Wie lange er noch fahren wird, muss man Fernando selbst fragen, aber mir erscheint er nicht wie ein alter Mann, der bereit ist aufzuhören."

08:04

Tsunoda: In den ersten Rennen "zu aggressiv"

Zurück zu AlphaTauri: Yuki Tsunoda musste heute bereits die Absage seines Heimrennens verdauen. Der Rookie wäre gern mit Honda-Antrieb vor seinen japanischen Fans gefahren. Der Red-Bull-Junior hat zu Saisonbeginn eine große Fanschar dank seines ungestümen Fahrstils und seines lockeren Mundwerks gewonnen.

Allerdings musste er nach dem fabelhaften Auftakt in Bahrain Lehrgeld bezahlen, einige Fehler kosteten ihn wertvolle Punkte. Red Bull hat deshalb den Umzug nach Faenza organisiert, wo Tsunoda unter der Obhut von Teamchef Franz Tost Disziplin lernt und ein straffes Programm absolviert.

Das zeigt Wirkung. Zwar habe er seinen Fahrstil nicht verändert, allerdings seine Herangehensweise, schildert der Japaner. "Ich war zu aggressiv in den ersten fünf Rennen", weiß er im Nachhinein. Daher hat er versucht, ruhiger ans Werk zu gehen. Für das zweite Halbjahr hat er sich ein großes Ziel gesteckt: konstanter werden.

07:39

Perez: Noch nicht zu hundert Prozent angekommen

Auch Sergio Perez sorgte mit seinem Sieg im Grand Prix von Sachir in Bahrain im Vorjahr für eine große Überraschung und sicherte sich damit den Vertrag mit Red Bull. Nun ist ein halbes Jahr vergangen, Zeit um eine erste Bilanz zu ziehen.

Fühlt er sich bereits zu hundert Prozent wohl im RB16B? "Das ist wirklich von Strecke zu Strecke unterschiedlich. Auf manchen Strecken habe ich bestimmte Probleme, auf anderen wiederum andere. Ich denke, es geht einfach um mehr Erfahrung, mehr Zeit mit dem Auto unter verschiedenen Bedingungen."

Zumindest könne er das Team nun bereits "in eine bestimmte Richtung lenken". Allerdings gelingt ihm das nicht immer, Silverstone etwa sei ein Ausrutscher gewesen, so Perez. Da er ein ganz anderes Konzept gewohnt war, müsse er sich nun erst auf die High-Rake-Philosophie umstellen. "Mit der Zeit werde ich mich mehr zu Hause fühlen [im Auto]."

06:48

AlphaTauri: WM-Kampf um P5 weiterhin offen

"Wir hatten eine gute erste Saisonhälfte", ist auch AlphaTauri-Teamchef Franz Tost zufrieden mit seiner Mannschaft. Fast in jedem Rennen sei sein Team konkurrenzfähig gewesen. Allerdings ist er mit den vergangenen drei Rennen vor Ungarn nicht ganz zufrieden gewesen.

"In Österreich und Silverstone war die Performance nicht wie erwartet, aber in Budapest haben wir von Freitag weg eine gute Leistung gezeigt." In Ungarn konnten sich Gasly und Rookie Yuki Tsunoda auf den Rängen P5 und P6 klassieren. "Das Team hat einen guten Job mit der Strategie gemacht, denn wir haben Punkte geholt, aber unsere direkten Konkurrenten haben einen besseren Job gemacht."

Alpine konnte durch den Sieg von Ocon im WM-Kampf um P5 wieder einen Vorsprung einfahren, die Franzosen liegen aber nur neun Punkte vor AlphaTauri. "Wir haben ein konkurrenzfähiges Auto, ein gutes Paket und die Chance, in der zweiten Saisonhälfte zurückzuschlagen."

06:25

Gasly: "Immer im schnellsten Auto sitzen"

Ein Pilot, der im vorherigen Video ebenso vorkommt, ist Pierre Gasly. Der AlphaTauri-Pilot konnte im Vorjahr völlig überraschend das Heimrennen seines Teams in Monza, Italien, gewinnen. Seine Form behielt er in dieser Saison bei, in Aserbaidschan konnte er erneut auf das Podium fahren. Mit 50 Punkten liegt er aktuell auf dem achten Rang.

Die Frage, die sich nun viele Stellen: Wie geht es mit Gasly weiter? Wie viel Geduld kann er noch aufbringen? Wird er noch einmal eine Chance im Topteam erhalten oder bei AlphaTauri verlängern? "Als Fahrer willst du natürlich immer im schnellsten Auto sitzen", entgegnet er.

Und: "Was in der Zukunft passiert, das weiß ich nicht. Ich konzentriere mich nur darauf, meinen Speed zu beweisen und weiter Druck zu machen. Und dann gibt es hoffentlich irgendwann mal Möglichkeiten."

05:55

Video: Die Überraschungssieger seit 1996

Als Esteban Ocon am 1. August in der Früh aufgewacht ist, hätte der Franzose wohl selbst nicht geglaubt, dass er sich nur wenige Stunden später Grand-Prix-Sieger nennen wird dürfen. Überraschend war sein Sieg im Alpine auf dem Hungaroring allemal, allerdings war er nicht der erste.

Vor Ocon gab es schon zahlreiche andere Überraschungstriumphe, ein paar aus der jüngeren Vergangenheit schauen sich meine Kollegen Stefan Ehlen und Christian Nimmervoll in diesem Video genauer an. Kannst Du Dich noch an alle erinnern?

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Grand-Prix-Siege, die eigentlich unmöglich waren: Hier sind die Überraschungssieger der jüngsten drei Jahrzehnte in der Formel 1 und ihre Storys!

05:34

LGBTQI+-Unterstützung: Hamilton stolz auf Vettel

Lewis Hamilton kennen wir gegenwärtig nicht mehr nur als Rennfahrer und Weltmeister, sondern auch als Aktivisten. In den vergangenen Jahren hat sich der Brite immer mehr für gesellschaftspolitische Anliegen interessiert und auch seine Stimme immer lauter erhoben - gegen Rassismus, Ungleichheit und Hass von Minderheiten.

Am Rande des Grand Prix von Ungarn sorgte aber nicht der Mercedes-Pilot sondern vor allem Sebastian Vettel mit seiner offenkundigen Unterstützung für die LGBTQI+-Community für Schlagzeilen. Der Deutsche trug aus Solidarität auf seinen Schuhen, Shirt, Maske und Helm die Regenbogenfahne - und wurde dafür verwarnt.

"Es ist wundervoll, dass Seb Stellung bezogen hat, um sich für die Menschen in der LGBTQ+-Community [in Ungarn] einzusetzen", unterstützt Hamilton die Aktion. Die Formel 1 setze sich für Vielfalt und Inklusivität ein, diese Gemeinschaft gehöre zu 100 Prozent dazu. "Ich bin stolz auf ihn, dass er das tut."

05:24

Wolff verrät: So wird man "unschlagbar"

Apropos Lewis Hamilton: Mercedes-Teamchef Toto Wolff hat zuletzt verraten, auf was es im Umgang mit Spitzensportlern ankommt und wie er es geschafft hat, den Briten in all den Jahren zu managen. "Es geht darum, Persönlichkeiten zu managen und die Unterschiede in den Charakteren zu akzeptieren."

Als Teamchef sei es seine Aufgabe herauszufinden, "was einen Leistungsträger ausmacht oder wie man einen Leistungsträger dazu bringt, am besten zum Ergebnis der Mannschaft beizutragen". Denn in jeder Sportart könne man die teuersten Sportler einkaufen, und dennoch nicht gewinnen. "Aber wenn man großartige Sportler zusammenbringt, die als Team arbeiten, ist man unschlagbar."

05:21

Rückblick: Hamiltons erste Saisonhälfte

Wir schauen uns nun an, wie Lewis Hamiltons erste Saisonhälfte ausgesehen hat. Turbulent, spektakulär und nicht fehlerlos. Am Ende hat es aber dennoch gereicht, um sich die WM-Führung zurückzuholen, auch dank der Pechsträhne von Max Verstappen.

05:00

Fokus auf Formel 1: Mercedes steigt aus Formel E aus

Heute hat Mercedes den Ausstieg aus der Elektroserie Formel E bekannt gegeben. Der Hersteller wird die Serie mit Saisonende 2022 verlassen. Erst am vergangenen Wochenende krönte sich Nyck de Vries im Silberpfeil zum Weltmeister.

In einem Statement erklärt Mercedes diesen Schritt und bekräftigt zugleich das Engagement in der Formel 1. "In Zukunft wird das Unternehmen seine Aktivitäten im Motorsport auf die Formel 1 konzentrieren und damit den Status des Sports als schnellstes Labor für die Entwicklung und Erprobung nachhaltiger und skalierbarer zukünftiger Leistungstechnologien stärken."

- Alle Details dazu in unserer Formelsport-Rubrik!

04:27

Nach Absage: Wie geht es in der zweiten Hälfte weiter?

Wie wird der Kalender in der zweiten Saisonhälfte konkret aussehen? Das kann aktuell noch niemand sagen. Denn weitere Austragungensorte bereiten Liberty Media aktuell Sorgen. Die Türkei, Mexiko und Brasilien stehen derzeit alle auf der "Roten Liste" Großbritanniens.

Das bedeutet, dass jeder, der innerhalb von zehn Tagen nach einem Aufenthalt in einem dieser Länder zurückkehrt, eine zehntägige Quarantäne in einem von der Regierung genehmigten Hotel antreten muss. Der Formel 1 wurde bislang keine Ausnahmegenehmigung erteilt.

Diese Regelung würde demnach rund 1.000 Personen aus dem Umfeld der Formel-1-Teams und -Zulieferer betreffen. Die Formel 1 arbeitet nun daran, ein Rennen nach dem Grand Prix der Türkei einzufügen, um diese Quarantäne-Bestimmung zu umgehen.

Mögliche Alternativen für weitere Absagen: Ein weiteres Rennen in Austin, ein weiteres in Bahrain oder auch Katar, um auf die Anzahl von 23 Saisonrennen zu kommen.

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