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Formel-1-Liveticker: Barcelona richtungsweisend für die weitere Saison?

Formel-1-Liveticker: Barcelona richtungsweisend für die weitere Saison?

Status: Beendet

Die Veränderungen im Formel-1-Kalender

Wann ist die Formel 1 eigentlich das letzte Mal in Deutschland gefahren? Und auf welcher Strecke überhaupt? Die Antwort findet ihr in dieser Fotostrecke:

Fotostrecke: Die Veränderungen im Formel-1-Kalender der vergangenen Jahre Motorsport Images

Foto: Motorsport Images

2002: 0 Rennen rein, 0 Rennen raus - Bereits im dritten Jahr in Folge gibt es exakt die gleichen 17 Rennen. Damals endet die Saison übrigens bereits Mitte Oktober in Suzuka - zwei Monate früher als in der Saison 2020. Deutschland hat mit Hockenheim und dem Nürburgring auch noch zwei Grands Prix.

Domenicali: "Gute Chancen" für Formel 1 in Deutschland

Aktuell hat die Königsklasse in Deutschland einen eher schweren Stand. Mit Nico Hülkenberg gibt es momentan nur noch einen deutschen Fahrer, und einen eigenen Grand Prix trägt Deutschland bereits seit Jahren nicht mehr aus.

Formel-1-Boss Stefano Domenicali erklärt das im Gespräch mit auto motor und sport so: "Es gibt gewisse Dynamiken, die man akzeptieren muss. Der Geschmack entwickelt sich und ist von Land zu Land unterschiedlich."

"Es gab mit Michael Schumacher und Sebastian Vettel in Deutschland super erfolgreiche Fahrer und auch sehr viel Interesse. Dann ist das abgeflaut. Das gleiche erleben wir gerade mit Brasilien. Da fehlt plötzlich ein großer Held", so Domenicali.

Aber: "Ich bin überzeugt, dass das Interesse in Deutschland mit Mercedes und Audi wieder zurückkehren wird. Auch weil das Automobil wieder positiver dasteht als in den letzten Jahren", zeigt sich der Italiener optimistisch.

"Du kannst weder die Liebe zum Motorsport noch das Verlangen nach Mobilität einfach wegnehmen. Ich sehe gute Chancen, dass die Leidenschaft für den Sport in Deutschland wieder zurückkehrt", betont er.

Hoffen wir mal, dass er recht hat!

Racing Bulls kündigen großes Upgrade an

"Barcelona ist immer eine Strecke, auf der jeder ein Update mitbringt", erklärt Daniel Ricciardo im Vorfeld des Spanien-Wochenendes. Sein Rennstall dürfte dabei allerdings zu den Teams gehören, die die größten Pakete mitbringen.

Technikchef Jody Egginton verrät, man habe "viel Arbeit" in ein aerodynamisches Update gesteckt. Dieses würde "aus einem Unterboden, einer Karosserie und einem Heckflügel für beide Autos" bestehen.

So wolle man einen "messbaren Leistungsgewinn" erzielen, betont Egginton, der erklärt: "Aufgrund dieses Updates werden die Sessions am Freitag besonders intensiv sein, um so viele Daten wie möglich zu sammeln und zu verarbeiten."

"Der Kampf im Mittelfeld ist unglaublich eng, und wir machen uns keine Illusionen darüber, dass wir gute Leistungen bringen müssen, um in dieser Gruppe vorne zu sein und eine Chance auf Punkte zu haben", so Egginton.

Das angekündigte Update soll dabei helfen.

Verheizt die Formel 1 ihre besten Leute?

Diese Aussagen passen gut zu dem anstehenden Triple-Header. Denn der immer größer werdende Formel-1-Kalender bringt die Gefahr mit sich, dass manche (gute) Leute irgendwann keine Lust mehr auf den ganzen Reisestress haben.

Bernie Collins arbeitete viele Jahre aktiv in der Königsklasse, ist aber mittlerweile "nur noch" TV-Expertin - weil sie sich irgendwann ausgebrannt fühlte, wie sie im Gespräch mit der BBC verrät.

"Je mehr Rennen es waren, desto müder fühlte ich mich gegen Ende des Jahres, und selbst zu Beginn des Jahres war ich nicht so begeistert, wieder zu reisen", berichtet sie.

"Ende des Jahres 2021 fuhren wir drei Rennen hintereinander, [...] und gerade beim letzten Rennen war ich körperlich erschöpft, hatte wegen des Jetlags mit Schlafproblemen zu kämpfen und konnte tagsüber kaum noch wach sein", so Collins.

Deswegen zog sie schließlich die Notbremse.

Apropos Schumacher ...

Der Deutsche war im Juni nicht nur in Le Mans unterwegs. Er durfte in Barcelona auch den Mercedes W13 aus der Formel-1-Saison 2022 testen. Bilder davon findet ihr in unserer Fotogalerie.

Mick begeistert in Le Mans

Für Mick Schumacher waren es die ersten 24 Stunden von Le Mans, und auch wenn sein Alpine früh den Geist aufgegeben hat, konnte er doch viele Fans und Experten von seinen Fähigkeiten überzeugen.

Schumacher war der schnellste Fahrer in seinem Team und wenn es nicht die Probleme mit dem Motor gegeben hätte, wäre eine gute Platzierung auf jeden Fall drin gewesen.

Kevin Scheuren und WEC-Experte Heiko Stritzke haben in unserem neuen Video einen Blick zurück auf ein tolles Rennen in Le Mans geworfen.

Das erste Le Mans und wie es gelaufen ist, in der Nachbesprechung mit Kevin Scheuren und Heiko Stritzke.

Keinen Siegerpokal ...

... gab es in Spanien in den vergangenen zehn Jahren für ein anderes Team als Red Bull oder Mercedes. Die Bullen gewannen seit 2014 drei Rennen in Barcelona, Mercedes triumphierte sogar siebenmal.

Das letzte andere Team, das den Spanien-GP gewinnen konnte, war 2013 Ferrari. Der Sieg von Fernando Alonso damals war zugleich auch sein bislang letzter in der Königsklasse.

Kann man alles auch in unserer großen Datenbank nachlesen.

Lewis Hamilton Nico Rosberg Daniel Ricciardo Red Bull Infiniti Red Bull Racing F1 ~Lewis Hamilton (Mercedes), Nico Rosberg (Mercedes) und Daniel Ricciardo (Red Bull) ~

Foto: LAT

Die schrägsten Formel-1-Siegerpokale

Einen Siegerpokal stellt man sich als Formel-1-Team gerne in die Vitrine. Doch manche Pokale sind schöner anzusehen als andere. Für unsere neue Fotostrecke haben wir uns deshalb die Pokale herausgesucht, die durch andere Qualitäten überzeugen: Weil sie außergewöhnlich sind.

Fotostrecke: Die schrägsten Formel-1-Siegerpokale Motorsport Images

Foto: Motorsport Images

Donington 1993: Ayrton Senna gewinnt ein verrücktes Regenrennen beim einzigen Formel-1-Gastspiel auf der englischen Strecke. Einzigartig ist auch der Siegerpokal des Sponsors Sega: Der Spielekonsolen-Hersteller hat darauf seine Spielfigur "Sonic the Hedgehog" verewigt.

Todt: "Mick besser als die Hälfte der Formel-1-Fahrer"

Der ehemalige Ferrari-Teamchef und FIA-Präsident Jean Todt hat im Gespräch mit Sport Bild eine Lanze für Mick Schumacher gebrochen. "Viele Leute denken, dass sein Nachname ein Vorteil ist - aber er wurde zum Nachteil", glaubt Todt.

"Der Druck, der auf ihn ausgeübt wurde, war unfair", findet der langjährige Wegbegleiter von Vater Michael Schumacher und erklärt: "Natürlich hatte er auch ein paar Unfälle, die er auch teilweise selbst verschuldet hat."

Allerdings sei auch das Auto bei Haas "nicht konkurrenzfähig" und die Erwartungen an Schumacher selbst seien "unangemessen" gewesen. Todt stellt klar: "Mick ist besser als die Hälfte der Formel-1-Fahrer."

Nur hat er eben kein Cockpit mehr ...

Heute vor 19 Jahren ...

... kam es zu einem der kuriosesten Rennen in der Formel-1-Geschichte. Beim Großen Preis der USA 2005 in Indianapolis gingen nämlich lediglich sechs Autos an den Start. Die restlichen Piloten bogen nach der Einführungsrunde in die Box ab.

Wie es zu dieser Farce kommen konnte, das könnt ihr hier noch einmal detailliert nachlesen!

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Foto: Motorsport Network

Domenicali: "Regeln sind zu kompliziert"

Ihr blickt bei manchen Formel-1-Regeln nicht mehr durch? Keine Sorge, das geht selbst Formel-1-Boss Stefano Domenicali so! Im Interview mit den Kollegen von auto motor und sport betont er: "Die Regeln sind generell zu kompliziert."

"Das Strafen-System versteht keiner. Einfachere Regeln sind eine Aufgabe, die sich die Formel 1-Kommission gestellt hat und Vorschläge erstellen will. Es ist ja schon für die Teams zu kompliziert", weiß Domenicali.

"Können Sie sich vorstellen, was das für den Zuschauer bedeutet? Ich muss mir in meiner Funktion den Sport mit dem Auge des Publikums anschauen. Das ist unser Kunde. Ich weiß das noch von meinem früheren Job bei Ferrari", erklärt er.

"Schauen Sie sich den Umfang der einzelnen Reglemente an. Das sind dicke Wälzer. Wie schön dünn war das Buch, als ich noch damit arbeiten musste", erinnert sich Domenicali.

Ziel müsse daher eine Entschlackung des Regelwerks sein.

Tsunoda: Habe mich jetzt besser im Griff

Der Japaner schaffte es zuletzt viermal in Folge in Q3 und konnte außerdem in drei dieser vier Rennen am Ende auch punkten. Er ist mit seiner Entwicklung in dieser Saison daher ziemlich zufrieden.

"Ich scheine in den letzten Rennen im Qualifying recht gut abzuschneiden. Vielleicht liegt es an der Art und Weise, wie ich mich im Freien Training darauf vorbereite", erklärt Tsunoda selbst.

"Und es hat auch damit zu tun, dass ich meine Emotionen unter Kontrolle habe, mich selbst besser im Griff habe", glaubt er und erklärt: "Das macht das Fahren und das Feedback besser und gibt mir zusätzliches Vertrauen."

In der Tat ist der Japaner am Funk inzwischen teilweise etwas weniger aufbrausend als in der Vergangenheit. Ganz abgelegt hat er diese Eigenschaft aber noch immer nicht ...

Aston Martin: An überzogenen Erwartungen gemessen?

Nach der starken Saison 2023, in der Fernando Alonso in den ersten acht Rennen sechs Podien holte, ist Aston Martin in diesem Jahr deutlich hinter die Erwartungen zurückgefallen und in die Kritik geraten.

Doch Teamchef Mike Krack betont in diesem Zusammenhang, die teils unerwarteten Leistungen des Vorjahres hätten zu einem übermäßigen Druck auf das geführt hat, was Aston Martin kurzfristig erreichen kann.

Auf die Frage, warum es eine Diskrepanz zwischen den Fortschritten und den fehlenden Ergebnissen auf der Strecke gibt, antwortet er: "Diese Prozesse brauchen Zeit, und es gibt nicht viele Arbeitsumfelder, in denen man weniger Zeit hat als in der Formel 1."

Seine kompletten Aussagen findet ihr hier!

Heute vor acht Jahren ...

... fand erstmals ein Formel-1-Rennen in Aserbaidschan statt. Der spätere Weltmeister Nico Rosberg (Mercedes) triumphierte beim Großen Preis von Europa 2016 in Baku vor Sebastian Vettel (Ferrari) und Sergio Perez (Force India).

Interessant: Das Rennen ist bis heute das letzte in der Formel 1, das als Europa-GP ausgetragen wurde. Seit 2017 wird der WM-Lauf in Baku als Großer Preis von Aserbaidschan abgehalten.

Mehr dazu in unserer Fotostrecke:

Fotostrecke: Die außergewöhnlichsten Grand-Prix-Bezeichnungen Motorsport Images

Foto: Motorsport Images

Not macht erfinderisch: Das Coronavirus-bedingt zweite Österreich-Rennen der Formel 1 2020 in Spielberg heißt offiziell "Steiermark-Grand-Prix". Doch die Formel 1 ist seit 1950 schon mehrfach von ihrer traditionellen Länderbezeichnung der einzelnen Rennen abgewichen. Unsere Fotostrecke zeigt die außergewöhnlichsten Grand-Prix-Namen!

Sainz: Ferrari war immer fair zu mir

Obwohl er bei Ferrari keine Zukunft mehr hat, zeigt der Spanier Größe bei seinem bevorstehenden Abschied aus Maranello und tritt nicht gegen seinen Noch-Arbeitgeber nach.

Gegenüber Antena3 betont, dass Ferrari ihn "immer" so wie Charles Leclerc behandelt und nie benachteiligt habe. "In diesem Sinne kann ich mich über die Behandlung, die ich bei Ferrari erfahren habe, nicht beschweren", so Sainz.

"Es gibt immer Momente der Spannung, in jedem Team. Man denkt immer, dass sie einem an einem bestimmten Punkt etwas mehr hätten helfen können", räumt der Spanier zwar ein.

"Aber vielleicht denken Charles oder Ferrari [auch], dass ich mich an einem bestimmten Punkt etwas besser hätte verhalten können", weiß er und erklärt ganz entspannt: "Das ist Racing."

Sehr faire und ehrliche Aussagen. Noch ist ja offen, wohin es Sainz 2025 zieht. Vieles deutet allerdings darauf hin, dass er seine Zukunft im Rahmen seines Heimrennens am Wochenende bekanntgeben könnte.