Formel-1-Liveticker: Berger über Vettel: "Unter Druck nie gut reagiert

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Status: Beendet
11:58

Bis morgen!

Schon sind wir wieder am Ende des Formel-1-Livetickers angekommen! Maria Reyer bedankt sich für dein Interesse und hofft, dass Du auch morgen wieder mit dabei bist. Dann wird Dich mein Kollege Ruben Zimmermann hier begrüßen! Schönen Abend!

11:49

Die letzten 20 Siegfahrer in der Formel 1

In dieser Fotostrecke kommt Fernando Alonso übrigens auch vor, obwohl man schon ein wenig blättern muss ...

Fotostrecke: Die letzten 20 Siegfahrer der Formel 1 Motorsport Images

Foto: Motorsport Images

1. Lewis Hamilton - Letzter Sieg: Großer Preis von Bahrain 2021 für Mercedes
11:42

Alonso: "Fühle mich konkurrenzfähig"

Wo wir vorhin gerade bei Fernando Alonso waren ...

Der Spanier selbst war mit seinem Comeback in Bahrain zufrieden, obwohl er nur 33 Runden absolvieren konnte. Danach wurde er gefragt, ob er noch derselbe Fahrer sei wie zu seiner Glanzzeit in der Formel 1? "Ihr werdet das Comeback genießen und die Kämpfe, die wir jedes Wochenende zeigen werden", antwortet er selbstbewusst.

Aktuell befindet sich Alpine mitten im Kampf um die Punkteränge. "Ich glaube, wir sind mittendrin. Ich bin optimistisch, dass wir eine gute Saison haben können." Das Kräfteverhältnis werde sich je nach Streckenlayout und Bedingungen immer ein wenig verschieben, erklärt er. Was ihn am Sonntag besonders gefreut hat: "Ich war nah an den McLarens dran im ersten Stint und vor einem Ferrari. Ich habe mich konkurrenzfähig gefühlt."

11:35

Noten zum Bahrain-GP: Setzen, 6!

Traditionell haben wir nach dem Grand Prix von Bahrain wieder alle 20 Piloten benotet. Nur ein Fahrer hat die schlechteste Note (6) bekommen, aber auch andere, bekanntere Namen sind nur knapp daran vorbeigeschrammt!

- So haben die Leser und Experte Marc Surer die Leistungen bewertet!

Fotostrecke: Sachir: Fahrernoten der Redaktion Motorsport Images

Foto: Motorsport Images

Nikita Masepin (6): Es mag hart sein, einem Rookie direkt beim Debüt die schlechteste Note zu geben. Aber wenn man vom Team als einzige Aufgabe bekommt, ins Ziel zu kommen, und das Auto dann ohne Fremdeinwirkung gleich in der ersten Runde wegwirft, lässt das nicht viel Spielraum. Dazu viele weitere Fehler am Wochenende.
11:24

Webber: Formel 1 sollte jungen Alonso suchen

Mark Webber ist dafür bekannt, sich kein Blatt vor den Mund zu nehmen. Auch wenn es um das Comeback seines Kumpels Fernando Alonso geht. Der Australier hat "gemischte Gefühle", gesteht er. "Ich habe extrem großen Respekt vor Fernando. Er ist einer der besten Fahrer, der je in unserem Sport gefahren ist. An Sonntagen gab es kaum jemanden, der besser war als er - als er auf seinem Zenit war", merkt er im Podcast "On The Marbles" an.

Aber: "Kann er dem Sport heute noch das geben, was der junge Fernando gegeben hat, als er mit 20 in die Formel 1 kam? Ich denke nicht." Zwar sei Alonso mittlerweile ein großer Name und sehr wichtig, vor allem für Spanien. Aber der Sport sollte sich auf die jungen Talente konzentrieren, meint Webber, "und den Alonso finden, den wir vor 20 Jahren gefunden haben".

11:14

Experte: So könnten Track-Limits beachtet werden

Das Thema Track-Limits ist spätestens seit Sonntag wieder in aller Munde, seit Max Verstappen Lewis Hamilton in Runde 53 in Kurve 4 abseits der weißen Linie überholte und die Führung wenig später wieder zurückgeben musste. Auch weil der Brite zuvor im Rennen mindestens 29 Mal an selber Stelle die Streckenbegrenzung missachtet hat.

Experte Gary Anderson hat daher nun bei 'The Race' einen sehr pragmatischen Vorschlag vorgelegt: Pro Verstoß gegen die Track-Limits soll einem Fahrer im Qualifying und Rennen einfach automatisch eine Sekunde auf die Zeit addiert werden. Das würde dazu führen, dass sich die besten Fahrer der Welt plötzlich wieder präzise genau an die weißen Markierungen halten würden, glaubt der Brite.

10:59

Ferrari beendet Pirelli-Test

Wie bereits vorhin erwähnt, hat Ferrari heute mit Pirelli in Bahrain die 18-Zoll-Räder für 2022 getestet. Charles Leclerc war heute Nachmittag an der Reihe, er absolvierte 87 Runden (rund 470 Kilometer).

10:39

Seidl: Norris hat "den nächsten Schritt" gemacht

"Wir haben das ganze Wochenende gesehen, speziell im Quali und im Rennen, dass Lando den nächsten Schritt gemacht hat", berichtet Andreas Seidl. Der 21-Jährige ist in Bahrain in seine dritte Formel-1-Saison mit McLaren gestartet. "Genau diese Schritte erwarten wir von einem jungen Fahrer in seinen ersten Jahren, denn nur so wird man ein Topstar in diesem Sport."

Schon in der Vorbereitung auf diese Saison konnte der Deutsche beobachten, wie Norris gereift ist. "Es ist großartig zu sehen", freut sich Seidl.

10:27

Hamilton: Stellt euch den Herausforderungen!

Lewis Hamilton hat heute auf Instagram eine Botschaft an seine Fans gepostet. Das erste Rennen des Jahres habe sich wie sein erstes überhaupt angefühlt, berichtet der Brite. Außerdem habe er viel Druck verspürt. Das habe ihn aber dazu veranlasst, nicht in seiner Komfortzone zu bleiben, sondern sich der Herausforderung zu stellen, und dadurch zu wachsen.

09:32

Ferrari im Kampf um WM-Platz drei gegen McLaren

Insgesamt zeigt sich Ferrari zufrieden mit dem Fortschritt, der über den Winter gelungen ist. "Wir sind sicherlich besser gefahren als in der letzten Saison, aber es liegt noch ein langer Weg vor uns", erklärt Binotto bei 'Sky Italia'. Der Fokus liege bereits auf der Saison 2022, betont er.

"Wir hatten gesehen, dass sich der SF21 so verhält, wie wir es erwartet hatten, und das ist die Basis, auch für das nächste Jahr." Um Podestplätze zu kämpfen, werde in dieser Saison sicherlich schwierig, weiß der Teamchef. Er sieht Ferrari derzeit im Kampf gegen McLaren um den Titel "Best of the Rest". "Wir können Platz drei bei den Konstrukteuren anpeilen, wir werden mit McLaren kämpfen müssen."

09:28

Binotto: "Endlich können wir auf beide [Fahrer] zählen"

Während Sebastian Vettel den Grand Prix von Bahrain auf Rang 15 beendet hat, konnte sein Ex-Team Ferrari mit Charles Leclerc und Carlos Sainz doppelt Punkte einfahren. "Es ist sehr positiv, dass die beiden Fahrer zusammenarbeiten", richtet Mattia Binotto bei 'Sky Italia' aus. Der Spanier habe sich gut eingelebt im Team und arbeite gut mit Leclerc zusammen.

Eine kleine Spitze gegen Vettel kann sich der Ferrari-Teamchef dann aber wohl doch nicht verkneifen, indem er sagt: "Ich bin glücklich mit den beiden Fahrern, endlich können wir auf beide zählen." Und: "Zu wissen, dass man auf zwei Fahrer zählen kann, ist wichtig, ebenso wie der Teamgeist."

09:13

Coulthard: Vettel nur der Aufputz für Stroll?

Unser erstes großes Thema heute war Sebastian Vettels aktuelle Form. Der Deutsche war auch Thema im Podcast "On The Marbles" mit David Coulthard und Mark Webber. Beide kennen den vierfachen Weltmeister, vor allem noch aus seiner Red-Bull-Zeit. Was trauen sie ihm nach den schwierigen Ferrari-Jahren in Grün zu?

"Ich sehe einfach nicht, wie er dieses Mojo wiederfinden wird. Ich denke, er ist eine Bereicherung für das Team, was die Erfahrung angeht. Er ist eine sichere Bank, wenn es darum geht, das Auto nach Hause zu bringen, aber ich denke, wenn man dieses kleine bisschen Speed verliert ...", ist Coulthard skeptisch.

Er glaubt, dass Vettel bei Aston Martin vor allem Teil der neue Marketing-Strategie ist. Für Lance Stroll ist es außerdem von Vorteil, einen vierfachen Weltmeister zu schlagen. Denn das sei eine Rechtfertigung dafür zu sagen, der Kanadier sei ein kommender Weltmeister, meint der Schotte. "Wenn er mit Seb das macht, was Charles [Leclerc] mit Seb gemacht hat, dann sehe ich einfach nicht, wie er [Vettel] die Saison beenden kann."

08:36

Nachhilfe: Alle Helme auf einen Blick

Beim ersten Saisonrennen nach der Winterpause sind einem meist noch nicht alle neuen Helmdesigns der Fahrer geläufig, daher hat die Formel 1 diese schöne Übersicht erstellt. Jetzt gibt's keine Ausreden mehr ;-)

08:31

Nur zwei japanische Rookies waren besser

Yuki Tsunoda war übrigens der erste japanische Rookie in der Formel 1, der bei seinem Debüt Punkte einfahren konnte. Allerdings sind drei seiner Landsmänner in der Vergangenheit ebenso im ersten Rennen bereits auf den neunten Platz gefahren - nur gab es damals noch keine Punkte dafür.

Konkret: Noritake Takahara (1976), Kunimitsu Takahashi (1977) und Kamui Kobayashi (2009). Nur zwei Japaner waren im ersten Formel-1-Rennen noch besser platziert: Satoru Nakajima (1987) und Shinji Nakano (1997) wurden jeweils Siebter.

08:25

Marko: Tsunoda "bald ein neuer Formel-1-Star"

Noch einmal zurück zu Yuki Tsunoda. Der Japaner durfte sich nicht nur von seinem Teamchef Franz Tost Lob nach seinem Formel-1-Debüt abholen, sondern auch von Red-Bull-Motorsportkonsulent Helmut Marko. Der Steirer schwärmte schon vor dem ersten Rennwochenende von den Qualitäten des Japaners ("eine wahre Freude" und "sensationell"), und er wurde nicht enttäuscht.

"Bald wird er ein neuer Star in der Formel 1 sein", glaubt Marko im Gespräch mit 'RaceFans.net'. Nicht nur bringe er das nötige Talent und mentale Stärke mit, sondern auch die richtige Körpergröße. "Die Ingenieure lieben ihn." Wird Tsunoda womöglich tatsächlich einmal der erste Weltmeister aus Japan werden? "Definitiv."

08:06

Verstappen: Darum ist Überholen so schwierig

Max Verstappen war nach dem Rennen in der Wüste verständlicherweise enttäuscht. Der Grand Prix habe gezeigt, wie wichtig die Position auf der Strecke ist. Denn Überholen ist in der aktuellen Formel 1 unglaublich schwierig, findet der Red-Bull-Fahrer. "Ich konnte zwar recht komfortabel auf Lewis aufschließen, aber sobald ich nahe rangekommen war, hatte ich keinen Grip mehr", schildert der Niederländer. Das lag wohl auch an den windigen Bedingungen in den langsameren Kurven.

Zwar waren Verstappens Reifen frischer als jene des Briten, dennoch konnte er darüber den Unterschied nicht ausmachen. "Dann bin ich in Kurve 4 ein wenig weit raus, und musste den Platz zurückgeben. Danach war es unmöglich, es noch einmal zu probieren." Er sei danach zu weit weg gewesen, auch weil er in Kurve 13 heftiges Übersteuern abfangen musste und dadurch Zeit verlor.

07:35

Video: Die große Analyse des Bahrain-GP!

In unserem ersten "Letzte-Nacht"-Video der neuen Saison analysieren Christian Nimmervoll und Stefan Ehlen die Geschehnisse vom Bahrain-Grand-Prix. Unter anderem erklären die beiden, warum Max Verstappen die Position in Runde 53 wieder an Lewis Hamilton zurückgeben musste oder was eigentlich bei Sebastian Vettel alles schiefgelaufen ist. Reinschauen lohnt sich!

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Wir erklären, warum der von der FIA angeordnete, rennentscheidende Platztausch zwischen Max Verstappen und Lewis Hamilton den Regeln entsprochen hat

07:31

Seidl: 45 Sekunden Rückstand "ermutigend"

Viel zufriedener kann McLaren-Teamchef Andreas Seidl nach dem Saisonauftakt sein, beide Fahrer schafften es in die Punkteränge. Lando Norris wurde guter Vierter, Daniel Ricciardo bei seinem Debüt Siebter. "Ich bin sehr zufrieden damit, was das Team dieses Wochenende gezeigt hat", strahlt der Deutsche. Die harte Arbeit über den Winter habe sich ausgezahlt.

"Der Abstand zu Lewis [im Ziel] war rund 45 Sekunden. Das ist ein ermutigendes Zeichen in einem Rennen, in dem diese Jungs vorne Vollgas gegeben haben", meint Seidl. Tatsächlich hatte Norris im Ziel 46,5 Sekunden Rückstand auf Sieger Lewis Hamilton, nur neun Sekunden fehlten ihm auf das Podium.

07:24

Latifi erklärt Ausfall kurz vor Rennende

Apropos Williams ...

Nicholas Latifi musste das Rennen knapp vor der Zielflagge aufgrund eines technischen Problems aufgeben. Schon auf den Runden zum Grid habe er etwas Eigenartiges vernommen. "Wir hofften, dass es sich von selbst lösen würde im Rennen." Doch das war nicht der Fall und der Kanadier kämpfte in 80 Prozent der Kurven, wenn er aufs Gas stieg.

"Wenn die Leistung des Motors stark schwankt, dann macht es das noch schlimmer, wenn man auf die Reifen achten sollte." Je länger das Rennen dauerte, desto mehr und mehr litt Latifi unter den Schwierigkeiten. Rund 18 km/h haben ihm auf den Geraden gefehlt, berichtet er.

06:37

Williams-Ersatzfahrer macht sich über Rookies lustig

Weniger rosig verlief das Formel-1-Debüt der beiden Haas-Fahrer Mick Schumacher und Nikita Masepin. Der Deutsche drehte sich im Rennen, ebenso der Russe. Zwar konnte Schumacher das Rennen praktisch außer Konkurrenz zu Ende fahren, für Masepin war der Grand Prix aber schon nach drei Kurven gelaufen. "Der ist mit der Formel 1 einfach überfordert", urteilt Marc Surer im Exklusivinterview.

Williams-Testfahrer Jack Aitken, der in Bahrain im Vorjahr unverhofft zu seinem Formel-1-Einstand kam, weil George Russell bei Mercedes gebraucht wurde, spottete nach dem Rennen auf Twitter: "Da fühle ich mich im Hinblick auf die 60 Runden, die ich vor meinem Dreher geschafft habe, gleich viel besser." Wer den Schaden hat ...

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