Formel-1-Liveticker: Das 2022er-Auto in den aktuellen Farben der Teams

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Status: Beendet
17:41

Bis morgen!

Wir sind am Ende des heutigen Livetickers angekommen. Maria Reyer bedankt sich für dein Interesse und wünscht Dir nun eine gute Nacht. Ich hoffe, wir lesen uns hier morgen wieder.

Denn am Samstag steht der erste Sprint der Formel-1-Geschichte auf dem Programm! Zunächst wird am Vormittag noch das zweite Freie Training gefahren (Beginn um 13 Uhr), später am Nachmittag dann der Sprint (Start um 17:30 Uhr).

Wir berichten natürlich wie gewohnt live. Also schau auch morgen wieder rein, bis dann!

17:36

Latifi: "Verliere sechs Zehntel auf den Geraden"

Den letzten Eintrag im heutigen Liveticker widmen wir einem Fahrer, der normalerweise eher selten vorkommt hier: Nicholas Latifi. Der Kanadier schaffte es heute im Qualifying nur auf P18, er war um fast 1,3 Sekunden langsamer als Überflieger George Russell.

"Das Auto hat sich gut angefühlt. Ich hätte eine etwas bessere Runde fahren können, die Balance des Autos hätte etwas mehr im Fenster sein können. Aber insgesamt war ich eigentlich ganz zufrieden", berichtet er zunächst. Doch: "Als ich die Linie überquerte, war ich glücklich und frustriert."

Zwar freute er sich über seine Runde, war allerdings beim Blick auf die Zeitentabelle enttäuscht. Seine Erklärung: "Ich bin mir nicht sicher, warum es so ist und was die Ursache dafür ist, aber ich verliere sechs Zehntel auf den Geraden." Ansonsten wäre er wohl locker ins Q2 gekommen, vermutet Latifi.

17:27

Tsunoda schimpft über FIA-Waage & Verkehr

Es folgt eine neue Episode von "Yuki Tsunodas Schimpftiraden" …

Der Japaner ist heute bereits in Q1 ausgeschieden. Dafür verantwortlich macht der AlphaTauri-Rookie vor allem die FIA-Waage. Denn er wurde in der Boxengasse zwischen den beiden Q1-Runs angehalten und musste für 52 Sekunden auf die Waage, bevor er sich frische Reifen abholen konnte.

Dadurch musste er sich im entscheidenden Versuch ein wenig beeilen, um noch zwei Push-Runden und eine langsame Runde dazwischen fahren zu können. Im letzten Sektor lief er schließlich auf eine ganze Reihe von Autos auf, er schaffte es nur knapp über den Strich.

"Die Waage hat alles zerstört", ist Tsunoda (wörtlich hat er "fucked" gesagt) danach verärgert. "Es war so eng am Ende und ich konnte keine richtige 'Cooldown'-Runde fahren. In der letzten Kurve haben dann außerdem viele Autos gewartet, allein auf der Geraden habe ich schon drei Zehntel verloren."

Im morgigen Sprint erwartet er außerdem keine "Überhol-Show", sondern eher einen "DRS-Zug".

17:16

Alonso: Q2-Outlap war ein wenig "chaotisch"

Nach Ocon wollen wir auch gleich noch hören, was Fernando Alonso zu seinem bitteren Q2-Aus zu sagen hat. Der Spanier hat den Einzug in die Top 10 um 0,025 Sekunden verpasst. "Es war knifflig. Heute war es recht windig und ich denke, wir hatten ein bisschen mehr Pace im Auto, aber der Verkehr hat es schwierig gemacht."

Seine Outlap für den entscheidenden Q2-Versuch sei ein wenig "chaotisch" gewesen. "Das hat aber wohl nicht viel am Endergebnis verändert. Es wäre aber schön gewesen, ins Q3 einzuziehen." Was erwartet sich der Routinier vom Sprint morgen?

"Morgen fahren wir den ersten Stint des Rennens, dann schlafen wir eine Nacht drüber und setzen das Rennen am Sonntag fort. Das wird interessant werden. Mal sehen, ob wir die Performance noch verbessern können."

17:02

Ocon: "Wir haben nun definitiv mehr Pace"

Werfen wir noch einen Blick auf ein weiteres Mittelfeldteam: Alpine. Esteban Ocon ist praktisch mit einem komplett neuen Boliden heute angetreten, nachdem einige Motorenkomponenten und das Chassis getauscht wurden. Mit dem A521 ist er heute auf P13 gefahren, knapp eine Zehntel hinter Fernando Alonso.

"Ja, ich bin glücklich. Wir waren eine Sekunde von der Pace weg in Österreich", erinnert er sich. Diesmal stehe er dort, wo er die wahre Pace des Alpine vermutet. "Das fühlt sich wie ein enormer Schritt vorwärts an." Er bedankt sich dafür bei seiner Crew, die jedem Zweifel nachgegangen sei in den vergangenen Wochen.

"Wir haben nun definitiv mehr Pace. Es ist schade, dass auf dem letzten Run so viel los war auf der Strecke, viele haben sich vorgedrängelt in der Schlange, dadurch bekam ich Probleme mit den Reifen. Ich habe eine Zehntel am Beginn der Runde verloren. Das hätte ich gebraucht, um ins Q3 zu kommen."

16:50

Bottas: "Wirklich gut" auch ohne Windschatten

Alles spricht wieder einmal über Verstappen und Hamilton, doch kaum langsamer war heute Valtteri Bottas. Dem Finnen fehlte eine Zehntel auf den Red Bull auf P3 und die erste Startreihe. "Ich denke, die Runde an sich war wirklich gut, wenn man bedenkt, dass ich keinen Windschatten hatte."

Bottas fuhr als erstes Auto aus der Garage im letzten Q3-Versuch. "Wenn man das in Betracht zieht, dann war das sehr gut." Er freut sich, dass Mercedes den Ton in Silverstone zumindest am Freitag angeben konnte. "Wir sind da. An solchen Wochenenden will man im Qualifying in den ersten beiden Reihen stehen."

Aber noch im Freien Training sei er ein wenig "besorgt" gewesen ob der Red-Bull-Pace. "Max schien wirklich schnell zu sein, aber am Ende war es super eng. Das ist gut zu sehen."

16:45

Verstappen: "Dieses eigenartige Gefühl in den Griff kriegen"

Im Qualifying konnten wir sehen, dass am Auto von Max Verstappen an der Front zwischenzeitlich gearbeitet wurde. Der Niederländer klärt auf: "Wir haben ein kleines Leck entdeckt, das wurde schnell behoben." Das stellte also kein Problem dar.

Generell war er mit der Front des RB16B heute aber unzufrieden. Wird er morgen dennoch eine Chance haben im Sprint? "Wenn wir dieses eigenartige Gefühl in den Griff kriegen, dann bin ich sicher, können wir einen guten Job machen." Das habe vor allem mit den Vorderreifen zu tun, merkt er an.

16:41

Perez: Schnellste Q3-Runde wurde gestrichen

Wie erklärt sich Sergio Perez seine Qualifying-Leistung heute? Der Mexikaner hatte mit der Entscheidung an der Spitze nichts zu tun. Er wurde sogar noch von einem Ferrari überholt und landete schließlich auf P5. Dazu muss man wissen: Seine schnellste Zeit in Q3 wurde ihm gestrichen.

Eigentlich hätte sich Perez mit einer Runde in 1:26.813 Minuten auf Platz vier einsortiert, doch in Kurve 15 kam er zu weit über die Randsteine. "Ja, meine Runde wurde gestrichen, das ist schade, aber so sind die Regeln. Leider war die Balance des Autos am Ende von Q3 komplett anders. Ich konnte nicht alles rausholen."

Der vierte Platz wäre "ein bisschen besser" gewesen, merkt der Red-Bull-Pilot an. Dennoch: Ihm hätten weiterhin gut sechs Zehntel auf die Zeit von Teamkollegen Max Verstappen gefehlt. Für den Sprint sieht er sich trotzdem "in einer starken Position".

16:16

Vettel: "Wäre gerne weiter vorne gelandet"

Der Letzte in Q3 fehlt uns noch: Sebastian Vettel stellte den Aston Martin beim Heimspiel der Truppe auf P10. "Ich wäre in Q3 gerne ein bisschen weiter vorne gelandet, weil das Auto konkurrenzfähig ausgesehen hat", schildert der Heppenheimer. Er sei recht schnell auf gutes Tempo gekommen.

"Es war insgesamt eine ordentliche Session: Ich war glücklich mit meinen besten Runden in Q2, aber in Q3 hatte ich Schwierigkeiten, noch mehr aus dem Auto herauszuholen. Ich denke, wir hätten noch ein bisschen weiter vorne stehen können."

Teamchef Otmar Szafnauer merkt an, dass Vettel von einem frischen Motor profitiert habe, der ein paar Zehntel extra gebracht hat. "Auf seiner besten Q3-Runde hat er ein wenig Zeit in den Kurve 6, 7, 11 und 12 verloren."

16:05

Gasly: "Schlechtestes Qualifying des Jahres"

Apropos Pierre Gasly: Der Franzose spricht vom "schlechtesten Qualifying des Jahres" für AlphaTauri. Er landete auf P12. Erst zum zweiten Mal in dieser Saison war in Q2 für ihn Schluss. "Leider hatten wir seit dem ersten Training Schwierigkeiten mit der Balance des Autos, viel mehr als sonst."

Zwar habe seine Mannschaft Änderungen für das Qualifying vorgenommen, doch diese seien nicht ausreichend gewesen. "Ich war wirklich zufrieden mit meinen Runden […], aber als ich über die Ziellinie fuhr und die Zeit sah, da wusste ich, dass es nicht reichen würde. Wir sind langsam auf den Geraden und haben Probleme in den Kurven."

Wird er im Sprint morgen Positionen aufholen können? "Es wird schwierig werden. Es wird wirklich nicht einfach, weil wir das Auto nicht mehr anfassen dürfen. Wir haben nur noch das zweite Training, um die Reifen besser zu verstehen."

15:58

Silverstone-Quali: Die Duelle nach 10/23 Rennen

Wir haben nun unsere Qualifying-Duelle auf Stand gebracht. Weiterhin halten nur zwei Piloten die Null: Pierre Gasly bei AlphaTauri und George Russell bei Williams. Stark!

- Die Qualifying-Duelle 2021 im Überblick!

15:54

Norris: "Dachte, es würde deutlich schlechter werden"

Und Lando Norris? Der Brite lag in Q3 ebenso wie Ricciardo nur knapp hinter P4. "Wir haben heute das bestmögliche Resultat eingefahren", resümiert er. "Ich hatte immer das Gefühl, dass ich Dany im Qualifying etwas hinterherhänge, aber in Q3 konnte ich es zusammenbringen."

Norris spricht von einem "harten Tag". Denn: "Es ist nicht einfach, eine perfekte Runde hinzubekommen. Über Platz sechs bin ich etwas überrascht, aber ich bin glücklich damit. Ich dachte, dass es deutlich schlechter werden würde."

Was erwartet der Brite für den Sprint morgen? "Wir geben also so viel Gas, wie wir können. Ich denke nicht, dass es zu chaotisch wird. Vielleicht in den ersten paar Runden, aber wenn es sich erst einmal gesetzt hat, wird es recht normal laufen." McLaren dürfe nicht zu viel Risiko eingehen. Mit Punkten rechnet er morgen dennoch nicht.

15:49

Ricciardo: "Frustriert" über Platz sieben

Daniel Ricciardo hat es heute ebenfalls ins Q3 geschafft, er war um nur 0,002 Sekunden langsamer als Teamkollege Lando Norris. "Das war insgesamt heute definitiv einer der besseren Tage", freut sich der Australier. Zuletzt schied er in Österreich zweimal hintereinander in Q2 aus.

Aber selbst mit P7 will er sich nicht zufriedengeben: "Ich bin ein wenig frustriert, weil noch ein wenig mehr drin war im letzten Versuch." Auch Ricciardo glaubt, dass P4 heute "machbar" gewesen wäre. Ihm fehlten am Ende nur 0,071 Sekunden.

Das neue Format hat ihm außerdem sehr gefallen: "Ich mag das eigentlich sehr gerne, wenn wir nach nur einem Training direkt ins Qualifying gehen."

15:39

Sainz: Hätte heute in die Top 5 fahren sollen

Der zweite Ferrari-Pilot landete heute auf Platz neun. Carlos Sainz ist damit nicht ganz zufrieden. "In Q2 hatte ich ein gutes Gefühl. Ich dachte, ich würde eine 26.8 schaffen, was in Q3 für die Top 5 gereicht hätte. Aber aus welchem Grund auch immer hat sich die Strecke verbessert, der Wind wurde stärker und ich konnte meine Zeit nicht verbessern."

Am Ende schaffte er eine 1:27.007 Minuten. Zum Vergleich: Charles Leclerc ist eine Runde in 1:26.828 Minuten gefahren. Insgesamt habe er einfach ein bisschen weniger Grip auf seiner schnellsten Q3-Runde gehabt, als er erwartet hatte. Am Samstag im Sprint habe er dennoch "eine gute Möglichkeit zu pushen".

Und: "Wir müssen uns ansehen, was wir machen können, um ein paar Positionen aufzuholen. Denn das Auto hätte heute zumindest in den Top 6 stehen können."

15:33

Leclerc: "Maximales Potenzial aus dem Auto rausgeholt"

Weiter geht's mit einem weiteren Piloten, der heute zufrieden einschlafen wird: Charles Leclerc hat den Ferrari exakt 0,500 Sekunden hinter den Top 3 auf den "Best-of-the-Rest"-Platz gestellt. "Das war ein kniffliges Qualifying. Mit so wenig Vorbereitung macht es das ein wenig schwieriger, aber wir haben einen guten Job gemacht und das maximale Potenzial aus dem Auto herausgeholt."

Noch in Q1 und Q2 war der Monegasse unzufrieden mit seiner Leistung, erst in Q3 konnte er Selbstbewusstsein finden und seine Pace steigern, das reichte am Ende für P4. "Ich bin zufrieden damit, wie es gelaufen ist." Was er vom Sprint morgen erwarten soll, wisse er aktuell noch nicht. "Ich werde einfach versuchen, mein Bestes zu geben."

15:25

Russell: "Ich blühe unter Druck auf"

Mittlerweile hatte mein Kollege Adam Cooper vor Ort in Silverstone auch die Möglichkeit, ausführlich mit George Russell über dessen Leistung zu sprechen. Der Brite gibt zu, dass er nach dem Training am Vormittag "verloren" gewesen sei und ohne Selbstvertrauen ins Qualifying ging.

Er führt sein deutlich verbessertes Gefühl im Zeittraining auf die verbesserten Streckenbedingungen zurück. "Alles kam in ein viel besseres Arbeitsfenster. Ich habe mich einfach selbstbewusst und wohlgefühlt da draußen, was es mir erlaubt hat, diese ein, zwei extra Zehntel rauszuholen."

Vor den zahlreichen britischen Fans habe er eine Art "Verantwortung" verspürt, gut abzuliefern. Und er stimmt Teamchef Capito zu: "Ich blühe unter diesem Druck auf. Jetzt will ich noch mehr!" Außerdem verrät er: Auf seiner schnellsten Runde hatte er keinen Windschatten, sonst wäre er noch eineinhalb Zehntel schneller gewesen - das hätte für P4 gereicht!

15:14

Hamilton: Morgen "den Löwen rauslassen"

Bevor wir uns weitere Stimmen aus dem Mittelfeld anhören, wollen wir Lewis Hamilton noch einmal zu Wort kommen lassen. Der Brite war mittlerweile bei 'Sky' am Mikrofon. Er meint: "Red Bull war schnell am Vormittag. Das hat uns nicht besorgt, aber wir waren ein bisschen enttäuscht, weil der Abstand wirklich groß war. Ich hoffte auf ein paar Änderungen. Im Qualifying fühlte sich das Auto großartig an."

Dass er zunächst weiterhin vier Zehntelsekunden Rückstand hatte auf Max Verstappen, hat Hamilton ein wenig beunruhigt. "Wie also sollte ich das aufholen, fragte ich mich." Am Ende hat er es geschafft. Ohne den Fehler auf seiner letzten Q3-Runde hätte er wohl noch einen deutlich größeren Vorsprung herausfahren können.

Wie wird er den Sprint morgen angehen? "Mit erhobenem Haupte und im Attackemodus. Morgen muss ich den Löwen rauslassen und alles geben."

15:05

Williams-Teamchef: Russell "unter Druck noch besser"

"Unter Druck wird er noch besser", ist auch Jost Capito im 'Sky'-Interview stolz auf die Leistung von George Russell. Noch am Vormittag war der Brite nicht zufrieden im Williams, er habe sich noch nicht wohlgefühlt. Kleine Änderungen am mechanischen und am aerodynamischen Set-up haben geholfen, so Capito.

"Wenn man drei Jahre lang mit ihm zusammenarbeitet, dann weiß man auch, was er bevorzugt. Aber es ist immer ein bisschen ein Gamble. Man kann sich nie zu hundert Prozent sicher sein." Doch Russell habe einmal mehr gezeigt, dass er sehr besonders sei.

Was erwartet Williams im Sprint? "Es ist sehr eng. Es fehlen nur eineinhalb Zehntel zu P4. Aber es wird nicht einfach, das morgen richtig hinzukriegen. Der Start muss gut sein, sonst verliert man schnell Plätze und es ist aus."

14:51

Russell: "Mir fehlen gerade die Worte"

George Russell begeistert einmal mehr die britischen Fans. Im Williams schafft er es vor Heimpublikum in Silverstone zum zweiten Mal in Folge ins Q3. Auf 'Channel 4' meint er dazu: "Es ist unglaublich, dass wir in Silverstone vor den Fans unser bestes Qualifying des Jahres abliefern. Das ist so ein tolles Gefühl."

In jeder Runde habe er den Rückhalt der Menge gespürt und die Jubelschreie gehört. So etwas habe er in seiner Karriere zuvor noch nie erlebt. "Mir fehlen ehrlich gesagt gerade die Worte." Wie wird er den Sprint von P8 aus morgen anlegen?

"Wir sind die Langsamsten im Training gewesen von der wahren Pace her, und dann fahren wir im Qualifying auf P8", muss er das Ergebnis erst realisieren. "Das wird morgen interessant und anders. Ich denke, viele Jungs werden es locker angehen, um eine gute Ausgangsposition für Sonntag zu haben, was uns die Chance eröffnen könnte, sie ein wenig härter zu attackieren."

14:32

Hamilton: "Herz ist mir in die Hose gerutscht"

Lewis Hamilton wurde für P1 heute im Qualifying der "Speed-King-Award" von Pirelli verliehen. Offiziell als Poleposition zählt seine Runde nämlich nicht - die würde er erst morgen mit einem Sieg im Sprint zuerkannt bekommen.

Was hat der Brite heute zu seiner Leistung zu sagen? Er bedankt sich zunächst bei den zahlreichen Fans an der Strecke, die hätten diese Performance heute erst möglich gemacht. Und die harte Arbeit des Teams natürlich. Noch heute Vormittag sei er in Brackley im Simulator gesessen, "um keinen Stein auf dem anderen" zu belassen.

"Die erste Runde war großartig. Die zweite hat noch besser ausgesehen, doch dann habe ich das Heck in der letzten Kurve verloren - da ist mir das Herz kurz in die Hose gerutscht", gesteht der Brite. Die Menge tobte dennoch, denn sein Vorsprung reichte aus. Das habe ihn an seine erste Silverstone-Pole 2007 erinnert.

Und obwohl es offiziell keine Poleposition ist, sei diese Runde "unglaublich besonders", strahlt Hamilton. Denn: "Es ist schon so lange her. Es fühlt sich so lange an, dass wir nicht mehr in die Nähe gekommen sind. Und natürlich gibt es kein schöneres Gefühl, wenn man es auf heimischem Terrain schafft."

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