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Formel-1-Liveticker: Das erste Training in Australien jetzt live!

Status: Beendet

Der Freitag in der Analyse

Gleich ist es 23:00 Uhr in Melbourne und das bedeutet für uns, dass wir unseren Ticker für heute erst einmal abdrehen. Vorher aber wie üblich noch einmal der Hinweis auf unser Analysevideo zum Freitag. Kevin Scheuren und Christian Nimmervoll haben über folgende Themen gesprochen:

- Sebastian Vettel: Motor verraucht spektakulär
- Ferrari vs. Red Bull: Wer hat die Nase vorn?
- Welche Updates bringen die Teams?
- Ratlosigkeit bei Mercedes-Fahrern
- Das ändert sich an der Strecke in Melbourne
- VW-Konzern segnet Formel-1-Einstieg von Audi und Porsche ab

Morgen sind wir dann wie gewohnt wieder mit einem neuen Ticker für Dich am Start. FT3 beginnt erneut um 5:00 Uhr unserer Zeit, und dann sind wir natürlich auch wieder da. Und auf unserem Portal geht es ja sowieso auch noch weiter.

Hab noch einen schönen Freitag, komm gut ins Wochenende und bis morgen!

Es war die Szene des Freitags in Melbourne, als Sebastian Vettel nach seinem Motorschaden mit dem Roller über die Strecke geflitzt ist.

Horner über Kalender: Langsam ist Schluss ...

23 Rennen gibt es in diesem Jahr. Und das Ende der Fahnenstange scheint damit noch nicht erreicht zu sein. Im nächsten Jahr kommt Las Vegas dazu, außerdem sollen China und Katar in den Kalender zurückkehren.

"Ich denke, mit 23 hat man bereits eine Sättigung erreicht", warnt Horner und erklärt: "Man möchte Qualität statt Quantität." Wenn neue Rennen kommen, müsse man also prüfen, ob dafür bestehende aus dem Kalender genommen werden.

Denn noch mehr Rennen möchte der Red-Bull-Teamchef nicht.

Ocon: Andere Teams waren eigentlich schneller

Alpine liegt nach den ersten beiden Saisonrennen auf P4 in der WM und ist damit "Best of the Rest". Doch Ocon erklärt, dass Alpine bislang eigentlich nicht das viertschnellste Team gewesen sei.

"In Bahrain war das nicht der Fall. Und im Rennen in Dschidda auch nicht", stellt der Franzose klar und erklärt: "Ich denke, Alfa und Haas waren in diesem Rennen sehr schnell."

"Wir müssen also weiterarbeiten, um [in der WM] einen etwas größeren Vorsprung zu ihnen zu bekommen. Denn momentan sind sie etwas schneller", so Ocon.

DAMS-Geschäftsführer wird neuer F1-Sportdirektor

Die Formel 1 bekommt einen neuen Sportdirektor. Und nach unseren Informationen ist die Wahl dabei auf den bisherigen DAMS-Geschäftsführer Francois Sicard gefallen. Eine offizielle Bestätigung durch die FIA steht allerdings noch aus. Zudem gibt es noch einige offene Fragen, was seine genauen Aufgaben betrifft.

Alle Hintergründe kannst Du hier nachlesen!

Williams wieder am Ende des Feldes

Für das Traditionsteam dürfte es am Wochenende nach P18 und P20 heute wieder nichts zu holen geben. "Es hätte heute etwas besser laufen können, aber wir haben zwischen FT1 und FT2 gute Fortschritte gemacht", berichtet Albon.

"Es geht also in die richtige Richtung und wir wissen, auf was wir uns konzentrieren müssen. Wir werden heute am Abend weiterarbeiten, und hoffentlich sind wir morgen für das Qualifying besser aufgestellt", so Albon.

Teamkollege Latifi kannte die Strecke noch gar nicht und berichtet: "Mit jeder Runde bauen wir Vertrauen auf." Trotzdem gebe es noch immer "eine Menge" Luft nach oben. Morgen wäre es wohl bereits ein Erfolg, in Q2 zu kommen.

Magnussen "in einem sehr guten mentalen Zustand"

Der Däne präsentiert sich seit seiner Rückkehr in die Formel 1 in starker Form. Haas-Teamchef Günther Steiner verrät bei 'Sky': "Er ist in einem sehr guten mentalen Zustand im Moment, wie er auch das Wochenende angeht."

"Er ist immer ansprechbar, er ist sehr happy, hier zu sein. Und wenn man im Leben happy ist, dann macht die Arbeit einfach mehr Spaß", so Steiner, der zudem erklärt: "Formel 1 ist so eine Sache."

"Du merkst erst, dass sie dir fehlt, wenn du nicht mehr da bist. Wenn du da bist, ist es zu viel Arbeit, zu viele Rennen, zu viele Termine. Und dann bist du weg und dann denkst du, war doch eine schöne Zeit", so Steiner.

Deswegen sei Magnussen aktuell sehr glücklich.

Beat Zehnder: Das macht Bottas so wertvoll

Der Neuzugang hat sich bei Alfa Romeo bereits gut eingelebt. Sportdirektor Beat Zehnder verrät bei 'Sky': "Er ist immer motivierend, wenn wir ein Problem wie in Bahrain haben. In P1 konnten wir [nur] eine oder zwei Runden fahren."

"Wir hatten schon andere Fahrer, die wären dann ausgeflippt, und Valtteri sagt: 'Jungs, ich vertrau auf euch. Wir kriegen das hin.' Und er ist die Ruhe selbst und das bringt auch uns sehr, sehr viel", so Zehnder

"Und er ist der Teamleader, er bietet seine Hilfe Zhou an, was auch sehr schön ist", ergänzt er. Und die Ergebnisse sind bekanntlich auch nicht so schlecht!

Verwarnung für Tsunoda

Und da haben wir auch das letzte Urteil des heutigen Tages: Tsunoda bekommt für das Aufhalten von Sainz eine Verwarnung. Bereits seine zweite der laufenden Saison. Er muss in Zukunft also aufpassen!

Die Stewards schreiben in ihrer Begründung kurz und knapp, dass der Japaner aus der Box gekommen und langsam auf der Ideallinie gefahren sei und Sainz so gestört habe. Hier der Wortlaut:

"TSU exited pit lane and entered turns 1 and 2 knowing SAI was quickly approaching on a push lap. After entering turns 1 and 2, SAI came up behind TSU, who was moving slowly on the racing line at turn 2 and was, therefore, impeded."

Vettel für Rollerfahrt bestraft

Und jetzt ist auch das Vettel-Urteil da. Er muss 5.000 Euro zahlen, weil er gegen die von uns vorhin schon zitierte Regel verstoßen hat. Eine erwartbare Strafe. Hier die Begründung im Wortlaut:

"The Stewards determine that Car 5 stopped on the circuit due to a mechanical issue. At the end of the session, VET sought a way to return to his pit. A marshal was at the location with a scooter. VET asked if he could drive the scooter in order to return to
his pit. The marshal assented."

"VET got on the scooter, expecting the marshal to get on behind him. When he didn’t get on, VET departed alone for the pit, without the prior approval to do so. Meanwhile, the marshal was trying to contact Race Control for instructions.

"In driving on the track to his pit, instead of the designated route, VET breached Article 26.7 of the Formula One Sporting Regulations, which prohibits anyone from being on the track in the five-minute period after the end of a session, with the exception of specifically identified personnel, which makes no provision for drivers to have such access unless specifically authorized."

Freisprüche

Na also, es geht doch! Die ersten Urteile sind da. Hamilton und Stroll wurden jeweils freigesprochen. Die Stewards kamen zu dem Schluss, dass in der chaotischen Situation einfach zu viele Autos in den letzten Kurven waren.

Hier die beiden quasi identischen Begründungen im Wortlaut:

"Due to the presence of multiple cars converging on the final corners, all of which impacted the situation, the Stewards consider that Car 44 did not unnecessarily impede Car 18 and take no further action."

-

"Due to the presence of multiple cars converging on the final corners, all of which impacted the situation, the Stewards consider that Car 18 did not unnecessarily impede Car 55 and take no further action."

Offen sind damit nur noch die Fälle Vettel und Tsunoda.

Langes Fahrerbriefing

Im Gegensatz zu Saudi-Arabien steht heute sicher kein Boykott im Raum. Trotzdem dauerte das obligatorische Fahrerbriefing eben wieder extrem lange. Wir hören von der Strecke, dass es rund zwei Stunden gegangen sein soll.

Zur Erinnerung: In Melbourne ist es jetzt gleich schon 21:00 Uhr. Von den Rennkommissaren haben wir übrigens immer noch keine Entscheidungen. Alle vier Untersuchungen sind weiterhin offen.

Leclerc erwartet harten Kampf gegen Red Bull

Heute war er zwar 0,245 Sekunden schneller als Verstappen. Doch Leclerc warnt: "Sie haben die Runde nicht zusammengebracht. Max hatte auf seiner schnellen Runde etwas Verkehr."

Ein Selbstläufer werde die Pole morgen daher nicht. "Es wird sehr eng", prophezeit er und erklärt: "Wir müssen das Maximum aus unserem Auto holen, um von der Pole zu starten."

Mercedes: Reifen machen Sorgen

Nicht nur das Bouncing sorgt bei Mercedes in Melbourne für Sorgenfalten. "Es fällt uns schwer, die Reifen hier auf Temperatur zu bringen. Das ist das Wichtigste, woran wir über Nacht arbeiten müssen", erklärt Andrew Shovlin.

"Wir waren in der ersten Session deutlich konkurrenzfähiger als unter den kühleren Bedingungen am Abend, und die Daten, die wir vom Auto sehen, bestätigen die Tatsache, dass wir einfach nicht heiß genug sind", so Shovlin.

"Im Moment befinden wir uns in einem Teufelskreis, in dem die Fahrer nicht das Vertrauen haben, die Geschwindigkeit durch die schnelleren Kurven mitzunehmen, und es ist dieser Speed, der die Temperatur erzeugt, die wir dringend benötigen", erklärt er.

"Insgesamt also kein einfacher Tag, aber daran haben wir uns in diesem Jahr gewöhnt", zuckt der die Schultern.

Warum es für McLaren etwas besser läuft

Das hat Teamchef Seidl im 'ORF' erklärt, wo er sagt: "Ich bin wirklich zufrieden mit beiden Trainingssitzungen. Wir haben ab dem ersten Versuch gesehen, dass wir im Vergleich zu Saudi-Arabien wieder einen Schritt gemacht haben."

"Das haben wir in der zweiten Einheit bestätigt. Ich glaube einfach, je mehr Runden wir fahren, umso mehr verstehen wir das Auto. Wir hatten diesen schwierigen Start in Bahrain, weil wir beim Test viel Laufzeit verpasst hatten", erinnert er.

"Jetzt profitieren wir davon, dass wir zwei Wochenenden absolvieren konnten. Wir verstehen das Fahrzeug besser. Zusätzlich liegt diese Strecke unserem Auto einfach besser als Bahrain", so Seidl.

Mal schauen, ob man das morgen und am Sonntag bestätigen kann.

Horner: F1 in Australien könnte wie MotoGP werden

Gibt es durch die vier DRS-Zonen am Sonntag womöglich sogar zu viele Überholmanöver? Christian Horner warnt bei 'Sky': "Es könnte am Sonntag wie ein MotoGP-Rennen werden, wo sich die Autos zwei- oder dreimal pro Runde überholen könnten." Man wolle "definitiv" keine taktischen DRS-Spielchen wie zuletzt in Saudi-Arabien haben.

Seine kompletten Aussagen gibt es hier!

Pirelli mit Reifenwahl zufrieden

Zur Erinnerung: Der C4-Reifen wurde an diesem Wochenende "übersprungen", zum Einsatz kommen der C2, C3 und C5. "Es hat sich herausgestellt, dass das bisher die richtige Nominierung für dieses Wochenende war", zeigt sich Mario Isola zufrieden.

"Vielleicht machen wir das bei Rennen in der Zukunft noch einmal", kündigt er an. In Zahlen ausgedrückt: Zwischen dem C2 und dem C3 liegen rund 0,8 Sekunden, zwischen dem C3 und dem C5 ebenfalls.

Das könnte sich zwar noch einmal ändern, wenn sich die Strecke in den kommenden Tagen etwas weiterentwickelt. Grundsätzlich ist man bei Pirelli aber zufrieden.

Leclerc: Porpoising hängt von der Strecke ab

Ferrari hatte heute etwas mehr Probleme mit dem Bouncing als zuletzt. "Ich denke, es hängt von der Strecke ab", sagt Leclerc und erinnert: "In Bahrain hatten wir es etwas, in Dschidda etwas weniger. Und jetzt ist es etwas mehr."

"Es ist nicht so angenehm. Aber wir arbeiten daran. Aktuell limitiert es uns bei der Rundenzeit nicht zu sehr", verrät Leclerc. Es gehe bei dem Thema eher um den Komfort auf den Geraden für den Fahrer.

"Aber ich bin nicht hier, um ein komfortables Auto haben. Ich bin hier, um ein schnelles Auto zu haben", erinnert er.