Formel-1-Liveticker: Das Qualifying zum Sprint in Austin
Austin-Freitag in der Analyse: Max Verstappen erneut vor McLaren
Live-Gesamtwertung
Bericht
Liveticker
Feierabend
In Austin ist es bald 20:00 Uhr, und damit sind wir am Ende unseres Tickers angekommen. Ab ins Bett, denn bereits in wenigen Stunden geht es weiter mit unserer großen Videoanalyse zum Sprint-Qualifying. Kevin Scheuren und Stefan Ehlen melden sich um 10:00 Uhr MESZ auf dem YouTube-Kanal von Formel1.de bei euch.
Später sind wir dann auch hier mit einer neuen Tickerausgabe zurück. Der Sprint beginnt am Samstag um 19:00 Uhr MESZ, das Qualifying zum Hauptrennen um 23:00 Uhr. Schlaft gut und bis später!
Bortoleto darf am Sprint teilnehmen
Der Vollständigkeit halber: Gabriel Bortoleto hat heute im Sprint-Qualifying keine Zeit gesetzt und sich damit eigentlich nicht qualifiziert. Er hat allerdings die in solchen Fällen übliche Sondergenehmigung erhalten und darf damit morgen an den Start gehen.
Der Brasilianer selbst berichtet nach dem letzten Platz: "Meine erste gezeitete Runde wurde wegen Tracklimits annulliert." Und bei seinem zweiten Versuch fuhr er dann zu spät über die Linie - wie viele andere auch.
"Es ist natürlich enttäuschend, vor allem, weil sich unser Auto heute im Training noch recht gut angefühlt hat. Mit Blick auf morgen werden wir den Sprint als zusätzliche Chance nutzen, um mehr über diese Strecke zu lernen", so der Rookie.
Hadjar: Auto fühlte sich anders an
Die Racing Bulls enttäuschten im Mittelfeld mit P12 und P15 eher. Isack Hadjar berichtet: "Am Ende des ersten Trainings hatte ich ein gutes Gefühl, aber in dieser Session war es ganz anders."
In SQ1 habe sich das Auto noch "recht konkurrenzfähig" angefühlt. "Ich hatte erwartet, in SQ2 einen guten Schritt nach vorne zu machen, aber [...] das Auto war sehr schwer zu fahren", berichtet der Rookie.
"Ich glaube immer noch, dass wir schnell sind, und morgen geht es darum, alles zu maximieren und zusammenzufügen", sagt er, weiß jedoch auch: "Von Platz 12 aus wird es schwierig, Punkte zu holen."
Teamkollege Liam Lawson wurde sogar Letzter in SQ2, weil seine Rundenzeit wegen Tracklimits gestrichen wurde. Zudem hatte er auch noch Verkehr auf seiner schnellen Runde.
Zweimal Top 10: Williams positiv überrascht
Carlos Sainz und Alexander Albon gehen morgen von P7 und P9 in den Sprint. Albon verrät: "Wir dachten schon, dass SQ3 heute möglich sein würde, aber es war schön, dass beide Autos durchkamen."
"Wir hatten ein wenig zu kämpfen und fühlten uns im Vergleich zum Training nicht ganz so wohl, aber dennoch war es eine schöne Überraschung. Wir starten den Sprint auf der sauberen Seite der Startaufstellung", erinnert er und hofft daher auf Punkte.
Auch Teamkollege Sainz erklärt: "Angesichts der Umstände bin ich mit meinen Runden auf beiden Reifenmischungen zufrieden und werde mein Bestes geben, um im Sprintrennen einige Punkte zu holen."
"Wir werden auch die Erkenntnisse für das morgige Hauptqualifying nutzen und hoffen, dass wir das heutige Ergebnis wiederholen oder sogar verbessern können", so Sainz angriffslustig.
"Frustrierender Freitag" für Mercedes
"Das war nicht das Maximum, das wir heute hätten erreichen können", ärgert sich George Russell nach P5, "aber es ist fair zu behaupten, dass wir nie im Rennen um die Sprint-Pole mitgemischt haben", gesteht er auch.
Teamkollege Kimi Antonelli schied sogar bereits in SQ2 als Elfter aus und erklärt: "Es ist enttäuschend, in SQ2 ausgeschieden zu sein - und das auch noch mit einem so knappen Abstand." Lediglich 0,006 Sekunden fehlten zum Weiterkommen.
"In SQ1 habe ich mich im Auto gut gefühlt und brauchte nur eine Runde, um weiterzukommen. Auf meiner letzten Runde in SQ2 hatte ich jedoch zwei starke Verbremser, die mich letztendlich Zeit gekostet haben", so der Rookie.
"Wir hatten definitiv die Pace, um in SQ3 zu kommen und um einen Platz unter den ersten Fünf zu kämpfen. Daher ist es umso frustrierender", betont er, und auch Andrew Shovlin resümiert: "Das war ein frustrierender Freitag."
"Angesichts der Startplätze fünf und elf ist es unwahrscheinlich, dass wir morgen Vormittag viele Punkte holen werden. Wir werden trotzdem alles geben. Unsere Hauptpriorität wird es aber sein, Daten und Erkenntnisse zu sammeln, um das Auto für das Qualifying am Nachmittag zu verbessern", so Shovlin.
Das Chaos ...
... am Ende von SQ1 gibt es hier auch noch einmal im Video:
Haas: Timing in SQ1 verhauen
Beide Haas-Piloten schieden bereits in SQ1 aus, weil sie am Ende zu spät aus der Box fuhren und so keine Rundenzeit mehr setzen konnten. "Es war ein sehr enttäuschendes Sprint-Qualifying", resümiert Ayao Komatsu daher wenig überraschend.
"Im Nachhinein hätten wir mehr Zeit einplanen sollen", gesteht der Teamchef. Esteban Ocon kündigt derweil an, dass man den Sprint bei dieser Ausgangslage jetzt als Test nutzen werde.
"Der Sprint wird nun zu einem Experiment", erklärt er, weil man "weit davon entfernt" sei, Punkte zu holen. "Also werden wir unser Bestes geben und so viel wie möglich über das Auto lernen", so Ocon.
Die Zeit kann man gut brauchen, denn Haas hat ja an diesem Wochenende ein Update dabei. Das hatte in FT1 zunächst nur Ocon am Auto, im Qualifying dann auch Teamkollege Oliver Bearman.
Leclerc: Wir sind einfach zu langsam
Für Ferrari war das Qualifying mit P8 und P10 derweil ein Debakel. Charles Leclerc fehlte auf P10 fast eine Sekunde auf die Pole-Zeit von Max Verstappen. Umso überraschender ist da, dass der Monegasse keine größeren Fehler gemacht hat.
Man verliere "überall" Zeit, sagt er und erklärt: "Ehrlich gesagt war meine Runde in SQ3 sauber." Er habe vielleicht noch maximal anderthalb Zehntel finden können, mehr aber nicht. Ferraris sei aktuell einfach so weit hinten, gesteht er.
Teamkollege Lewis Hamilton ergänzt: "Wir müssen die heutige Session noch einmal Revue passieren lassen, denn das Auto zeigte ein vielversprechendes Tempo und ich war insgesamt mit der Balance in FT1 und SQ1 zufrieden."
"Im weiteren Verlauf des Sprint-Qualifyings fiel es mir jedoch schwer, dieses Tempo zu halten", grübelt der Rekordweltmeister. Auch ihm fehlten am Ende fast neun Zehntel auf die Pole-Zeit.
Hülkenberg: Mit "Spaß" auf P4
Der Deutsche war mit P4 die große Überraschung heute. Bei Sky antwortet er auf die Frage, wie diese Leistung möglich gewesen sei: "Mit einem Auto, das sich wohlfühlt anscheinend auf der Strecke."
Es habe direkt ab FT1 "eine gute Harmonie" und "eine gute Balance" gegeben. "Seit dem Training hat sich gut angefühlt. Heute Morgen war ich ja Zweiter", erinnert er und gesteht, dass er da selbst nicht wusste, wo diese Performance herkam.
"[Es war] schwer einzuschätzen, weil andere hatten auch ein bisschen ein anderes Programm gefahren. Aber der positive Trend und das gute Gefühl hat sich weiter durchgezogen", berichtet er und ergänzt: "Hat Spaß gemacht!"
Stella: Red Bull jetzt überall schnell
Und wir bleiben gleich einmal bei McLaren, wo Teamchef Andrea Stella über das Ergebnis sagt: "Ich denke, dies ist tatsächlich eine relativ authentische Darstellung der Tatsache, dass das Wettbewerbsfeld an der Spitze sehr eng beieinander liegt."
"Es bestätigt, dass Red Bull sein Auto definitiv verbessert hat. Das Team ist jetzt konkurrenzfähig und kann auf jeder Art von Rennstrecke um Siege und die Poleposition kämpfen", warnt er bei Sky.
Über die eigene Leistung sagt er: "Ich denke, es ist ein gutes Ergebnis, aber nicht das Ergebnis, das wir uns gewünscht haben. Wir sind natürlich hier, um Polepositions zu holen, aber ich denke, es ist eine gute Grundlage für das Sprintrennen morgen."
Denn im Sprint werden die Reifen eine große Rolle spielen, prophezeit Stella. Und das ist ja eigentlich eine Stärke von McLaren.
Piastri: Mit P3 noch gut bedient
Während Norris am Ende nur 0,071 Sekunden auf die Pole fehlten, war sein Teamkollege deutlich weiter weg. Fast vier Zehntel lag er am Ende hinter Verstappen - und war daher mit P3 sogar noch gut bedient.
Es sei "eine ziemlich chaotische Runde" gewesen, betont er und erklärt: "Ich habe es einfach nicht wirklich auf die Reihe bekommen, daher bin ich in gewisser Weise froh, Dritter geworden zu sein."
"Aber das Tempo im Auto ist gut", stellt er auch klar und ergänzt: "Es war keineswegs ein katastrophaler Tag, nur eine etwas chaotische Runde, die ich hoffentlich morgen wieder gutmachen kann."
"Wenn ich einen guten Start hinbekomme, versuche ich, mich in die richtige Position zu bringen", sagt er über die Ausgangslage für morgen.
Norris: Im Sprint noch alles möglich
Der Brite sagt nach P2: "Natürlich hätten wir gerne die Poleposition geholt, aber es ist keine Überraschung für uns, dass wir in letzter Zeit etwas langsamer sind als Red Bull, daher sind wir trotzdem ziemlich zufrieden."
Auf die Frage, ob er im Sprint trotzdem Chancen auf den Sieg habe, antwortet der McLaren-Pilot bei Sky: "Das hoffe ich natürlich. Normalerweise ist unser Renntempo etwas besser."
"Wir hatten das ganze Jahr über Probleme mit unserem Qualifying-Tempo, besonders wenn es knapp wird, und heute war es knapp. Deshalb würde ich sagen, dass es keine Überraschung ist."
"Aber wir haben mehr Hoffnung für das Rennen, dass wir wieder nach vorne kommen können", so Norris.
Marko: "Riskantes" Set-up bei Verstappen
Der Österreicher erklärt nach der Pole bei Sky: "Ausschlaggebend war, dass wir eine riskante, aber sehr erfolgreiche Abstimmung gefunden haben." Und auch Verstappen selbst sei "unglaublich" gefahren, vor allem im letzten Sektor. "Da hat er es entschieden", so Marko.
Yuki Tsunoda schied dagegen bereits in Q1 aus, weil er am Ende keine Runde mehr fahren konnte. "Warum er da so spät hinausgekommen ist und dann mitten im Verkehr stecken geblieben ist, müssen wir genau eruieren", so Marko.
"Das ist natürlich schon traurig, wenn der eine auf Pole steht und der Yuki nicht einmal ins Q2 kommt. Aber wie gesagt, das war glaube ich der Fehler von der Strategie her, dass er keine zweite Runde machen konnte", erklärt der Österreicher.
Verstappen: Wird ein harter Kampf
Der Pole-Sitter erklärt: "Es war ein gutes Qualifying. In allen Segmenten lagen wir ziemlich nah beieinander und haben versucht, am Ende alles zusammenzubringen, was nicht einfach ist, da man ohne Referenzwerte auf die weiche Mischung umsteigt."
"Es hat gut geklappt, aber ich gehe davon aus, dass es morgen im Sprint ein harter Kampf wird. Aber genau das wollen wir ja sehen. Ich freue mich auf morgen und bin zufrieden mit dem heutigen Tag", so Verstappen.
Der Weltmeister steht damit nach 2023 und 2024 bereits zum dritten Mal in Folge im Austin-Sprint auf der Pole. In den beiden Vorjahren konnte er dann jeweils auch gewinnen.
Übersicht Sprint-Qualifying
Jetzt Session-Ticker öffnen!
In zehn Minuten beginnt das Sprint-Qualifying in Austin und wir verlagern das Geschehen damit erst einmal wieder in unseren Session-Ticker. Hier ist also kurz Pause, nach dem Ende der Qualifikation geht es an dieser Stelle weiter mit den Stimmen zum Freitag.
Und wenn ihr wissen wollt, wie ihr die Formel 1 am Wochenende im Livestream sehen könnt, dann erfahrt ihr das hier!
Button sieht selbstbewussten Norris
Eben in FT1 fuhr Lando Norris die Bestzeit und Experte Jenson Button erklärt bei Sky: "In den letzten Rennen hatte er gegenüber Oscar die Oberhand, insbesondere im Rennen, und ich glaube, er wird sich zuversichtlich fühlen."
Norris könne selbstbewusst ins Sprint-Qualifying gehen, so der Weltmeister von 2009. "Natürlich hatten wir den Vorfall in Singapur, aber er hat sich durchgesetzt. Was sein Selbstvertrauen angeht, hat ihm das meiner Meinung nach einen kleinen Schub gegeben", so Button.
Tatsächlich kam Norris in den vergangenen drei Rennen in Monza, Baku und zuletzt Singapur überall vor Oscar Piastri ins Ziel.
Neues Getriebe für Leclerc
Bei Ferrari wurde in der Pause zwischen FT1 und Sprint-Qualifying fleißig gearbeitet. Die Kollegen von Sky melden, dass Charles Leclerc nach seinem Defekt am Ende des Trainings ein neues Getriebe bekommen hat.
Das gilt vermutlich auch für Williams, wo Carlos Sainz in FT1 ebenfalls ein Getriebeproblem hatte. Hier haben wir aber noch keine Bestätigung für einen Tausch.
Beide sollten gleich auf jeden Fall an der Qualifikation teilnehmen können.
Glock zerlegt McLaren: Völliger Blödsinn
Timo Glock hat wenig Verständnis für McLarens Umgang mit der Situation in Singapur. "Keine Ahnung, was diese Aussagen sollen. Meine Meinung ist: Entweder sage ich ganz klar nach außen, was Sache ist, oder ich sage gar nichts", so der Experte bei Sky.
"Wenn man diese 'Papaya Rules' hat, dann behält man sie für sich. Aber dieses 'Ja, es gab irgendwas' und 'Wir haben da irgendwas gemacht'... das ist doch völliger Blödsinn", findet Glock.
Seine kompletten Aussagen findet ihr hier.
Feierabend
Damit endet die heutige PK auch. Weitere Themen waren zum Beispiel noch der Apple-Deal, das neue Reglement ab 2026 und natürlich auch die Vertragsverlängerung der beiden Mercedes-Fahrer.
Auf der Strecke geht es dann in 90 Minuten weiter mit dem Qualifying zum Sprint. Wird also noch ein langer Abend!
Keine Aussagen zu Mayer
Jetzt geht es um die harte Kritik von Tim Mayer an der FIA heute. So richtig will sich aber keiner dazu äußern. Alle drei Teambosse sagen, dass sie Mayers PK nicht gesehen hätten und daher nicht wirklich etwas dazu sagen können.
Brown: Darum verraten wir nichts
Der McLaren-Boss wird konkret gefragt, warum er nicht transparent sei, was die "Konsequenzen" für Norris angehe. Er begründet das damit, dass man sich auch vor den anderen neun Teams schützen müsse.
Man veröffentliche ja auch nicht seine Set-ups, so Brown. Und mit solchen internen Dingen verhalte es sich nicht anders.
Mekies: Nehmen es Rennen für Rennen
Auch über Max Verstappen spricht Brown am Ende noch kurz. Er sagt, dass der Niederländer auf jeden Fall noch voll im WM-Kampf sei. Direkt danach ist Mekies an der Reihe, der die Frage etwas abblockt.
Er wiederholt noch einmal, dass man lediglich von Rennen zu Rennen schaue. Das hören wir von Red Bull ja schon seit Wochen. Wirklich neue Aussagen gibt es hier in den ersten Minuten der PK also nicht.
Weiter keine Details
Brown macht den Anfang in der PK. Er spricht zunächst einmal über den Titelgewinn in Singapur und dann natürlich auch noch einmal über den dortigen Vorfall und die "Konsequenzen".
Moderator Tom Clarkson hakt gleich zweimal nach, aber auch hier verrät Brown keine Details. Er betont noch einmal, dass beide Fahrer auch in Zukunft weiterhin hart gegeneinander fahren sollen.
Nur berühren dürfen sie sich eben nicht.
PK
Damit legen wir unseren Fokus jetzt erst einmal auf die Pressekonferenz der Teamchefs, die in zehn Minuten in Austin beginnt. Folgende Teilnehmer sind heute dabei:
Zak Brown (McLaren)
Toto Wolff (Mercedes)
Laurent Mekies (Red Bull)
Könnte also einige spannende Aussagen geben. Die liefern wir euch dann natürlich hier im Ticker.
Brundle: War klar, dass so etwas passiert
Auch Experte Martin Brundle hat bei Sky noch einmal über Singapur gesprochen und im Hinblick auf das McLaren-Duell erklärt: "In vielerlei Hinsicht ist diese Konstellation zum Scheitern verurteilt."
"Hier arbeiten zwei extrem ehrgeizige Athleten in einem Team zusammen. Das wird zwangsläufig schiefgehen", betont Brundle und erklärt: "Die Frage ist nur, wie die Teams damit umgehen."
Jenson Button ergänzt, dass er Verständnis für das Manöver von Lando Norris beim Start habe. "Es könnte über den Gewinn der Weltmeisterschaft entscheiden", betont der Weltmeister von 2009.
"Er hat das Richtige getan", findet er daher.
Brown: Konsequenzen für Norris "marginal"
Während des ersten Trainings in Austin hat sich Zak Brown gegenüber Sky noch einmal zu den "Konsequenzen" für Lando Norris nach Singapur geäußert und klargestellt: "Es ist marginal."
Den Zuschauern werde es daher "wahrscheinlich nicht auffallen", so der McLaren-Boss, der betont: "Lando und Oscar wissen, worum es geht, und das ist das Wichtigste."
Wir dagegen müssen weiter rätseln ...
Jetzt Session-Ticker öffnen!
In zehn Minuten beginnt das erste Training in Austin und wir verlagern das Geschehen damit erst einmal in unseren Session-Ticker. Hier ist also kurz Pause, nach dem Ende von FT1 geht es an dieser Stelle ganz regulär weiter.
Und wenn ihr wissen wollt, wie ihr die Formel 1 an diesem Wochenende im Livestream sehen könnt, dann erfahrt ihr das hier!
Ferrari: Waren in Singapur "zu aggressiv"
Ferrari-Ingenieur Matteo Togninalli hat heute noch einmal über Lewis Hamiltons Bremsdefekt am Ende des Rennens in Singapur gesprochen. "Im Nachhinein betrachtet war es ein Fehler", betont er.
Ferrari sei bei der Abstimmung zu aggressiv gewesen, obwohl man gewusst habe, dass die Bremsen in Singapur einer besonderen Belastung ausgesetzt sind. "Es ist nicht so, dass wir etwas falsch gemacht haben", betont er jedoch.
Es sei einfach so gewesen, "dass die Entscheidung zu aggressiv war und unsere Instrumente und Methoden nicht in der Lage waren, vorherzusagen, dass die Entscheidung zu aggressiv war."
"Wir müssen also die Instrumente verbessern, um vorhersagen zu können, was passieren wird", so Togninalli. Viel Zeit bleibt dafür nicht, denn bereits am kommenden Wochenende in Mexiko werden die Bremsen wieder im Fokus stehen.
Mayer: "Kein demokratischer Prozess mehr"
Wir haben ja vorhin schon über Tim Meyers geplatzte Kandidatur um die FIA-Präsidentschaft berichtet. Inzwischen zitiert ihn die BBC mit dem Worten, dass die Wahl "kein demokratischer Prozess mehr" sei.
"Das ist kein Prozess, der über Nacht passiert ist. Das hat sich über zwei Jahrzehnte entwickelt. Mohammed ist nicht der Erste, der überlegt hat, wie man die Wahlteilnahme einschränken könnte", betont er.
"Aber wir sind an einem Punkt angelangt, an dem nur noch eine Person zur Wahl zugelassen ist", kritisiert er und erklärt: "Wir sind der festen Überzeugung, dass im Rahmen dieses Wahlprozesses eine Reihe von Ethikverstößen begangen wurden."
Man habe daher "mehrere" Beschwerden bei der Ethikkommission eingelegt. Unklar ist allerdings, ob diese zu etwas führen werden, denn: "Angenommen, der Ethikausschuss hält unsere Beschwerden für berechtigt, an wen wird dies dann zur weiteren Bearbeitung weitergeleitet?"
"An den Präsidenten der FIA oder den Senatspräsidenten - beides Konfliktparteien", zuckt Meyer die Schultern. Sein Fazit: "So scheitern Institutionen."
Seine einzigen WM-Punkte ...
... in zweieinhalb Jahren in der Formel 1 holte Albers übrigens 2005 beim Skandalrennen in Indianapolis. Wer noch einmal eine kleine Gedächtnisstütze braucht, dem empfehle ich diese Fotostrecke:
Fotostrecke: USA 2005: Die Farce von Indianapolis
Foto: LAT
Es beginnt mit einem Unfall: Im ersten Freien Training erleidet Ralf Schumacher in der Steilkurve einen Reifenschaden und schlägt heftig in die Mauer ein. Der Deutsche fällt für das restliche Wochenende aus. Zu diesem Zeitpunkt behauptet man bei Michelin noch, dass kein generelles Problem mit den Pneus vorliegt. Doch schnell wird klar: Hier liegt etwas ganz gewaltig im Argen ...Albers: McLaren-Piloten nicht die besten Fahrer
Sollte der WM-Titel am Ende des Jahres an Lando Norris oder Oscar Piastri gehen, dann wird laut Ex-Formel-1-Pilot Christijan Albers nicht der beste Pilot Weltmeister sein. Das erklärt er zumindest in seiner Kolumne für De Telegraaf.
Er schreibt: "Das soll nicht heißen, dass Oscar Piastri und Lando Norris schlechte Fahrer sind. Aber ich finde nicht, dass sie zur absoluten Spitze gehören. Meiner Meinung nach ragen derzeit drei Fahrer heraus: Verstappen, George Russell und Charles Leclerc."
Norris zum Beispiel mache zu viele Fehler im Qualifying. "Wenn Verstappen in Q3 eine gute erste Runde fährt, wird Norris nervös und macht Fehler", so Albers, der auch Piastri nicht auf einer Stufe mit dem aktuellen Weltmeister sieht.
"In Baku hatte er zwei Unfälle, dazu noch einen Fehlstart, und in Singapur fand ich ihn auch nicht besonders stark", so Albers, der zwischen 2005 und 2007 insgesamt 46 Formel-1-Rennen fuhr.
McLaren seit 13 Jahren sieglos
Ich habe gerade einmal in unsere große Datenbank geschaut und gesehen, dass McLaren in Austin seit 13 Jahren nicht mehr gewonnen hat. Das Team aus Woking siegte gleich beim ersten Rennen auf dem Circuit of The Americas überhaupt im Jahr 2012 - danach aber nie wieder.
Seitdem gingen alle Siege in Austin an Red Bull, Mercedes oder Ferrari. Abseits der aktuellen vier Topteams hat hier also sogar überhaupt noch kein anderer Rennstall gewonnen. Bei dem Fahrern ist Lewis Hamilton mit bislang fünf Triumphen Rekordsieger in Austin.
Er holte hier 2012 auch den bislang einzigen McLaren-Sieg ...
Foto: LAT
Updates
Auch die offizielle Liste der FIA mit allen Updates an diesem Wochenende wurde inzwischen veröffentlicht. Bereits bekannt war ja, dass Haas ein größeres Paket zum Heimrennen mitbringen würde. Das US-Team hat für Austin insgesamt fünf Neuerungen gemeldet.
Davon abgesehen gibt es lediglich noch eine minimale Änderung am Mercedes, die anderen acht Teams haben keine neuen Teile dabei, was so spät in der Saison aber keine große Überraschung ist.
Die komplette Liste findet ihr hier.
Hitzewarnung
Wir werfen eben einen Blick auf das Wetter, denn in Austin ist das Thermometer bereits jetzt am Vormittag auf fast 25 Grad geklettert. Im Verlauf des Tages werden sogar mehr als 30 Grad erwartet, weshalb die FIA eine offizielle Hitzewarnung für dieses Rennen ausgegeben hat - wie auch schon zuletzt in Singapur.
Was das bedeutet, das könnt ihr hier nachlesen.
Sonderdesigns
Falls ihr es gestern verpasst habt: Gleich sechs Teams, also mehr als die Hälfte aller Rennställe, werden an diesem Wochenende mit einem Spezialdesign an den Start gehen. Alle Sonderlackierungen in Austin findet ihr in dieser Fotostrecke:
Fotostrecke: Die Formel-1-Sonderdesigns in der Saison 2025
Foto: Alpine
Austin, Mexiko-Stadt und Sao Paulo: Dank Fahrer Franco Colapinto konnte Alpine für die Rennen in Amerika einen neuen Sponsor gewinnen.Mohammed bin Sulayems bleibt FIA-Präsident
Offiziell ist die Wahl erst im Dezember, doch wir haben bereits darüber berichtet, dass eine ganz bestimmte Regel dafür sorgt, dass Mohammed bin Sulayem bei dieser keinen Gegenkandidaten haben wird.
Das hat Tim Mayer, der ebenfalls kandideren wollte, eben auf einer Pressekonferenz bestätigt. Mayer wörtlich: "Es wird nur einen Kandidaten geben - den Amtsinhaber. Das ist keine Demokratie, das ist die Illusion von Demokratie."
Damit ist klar, dass Mohammed bin Sulayem im Dezember eine zweite Amtszeit bekommen wird.
Formel-1-Premiere für Jak Crawford
Aston Martin hat eben bekanntgegeben, dass Junior Jak Crawford beim kommenden Rennen in Mexiko zum ersten Mal an einem Grand-Prix-Wochenende teilnehmen wird. Der US-Amerikaner wird Lance Stroll in FT1 vertreten.
"Ich freue mich riesig darauf, nächste Woche in Mexiko zum ersten Mal offiziell in der Formel 1 mit dem AMR25 zu fahren", so der 20-Jährige, der aktuell noch um den Titel in der Formel 2 in diesem Jahr kämpft.
Im Formel-1-Unterbau liegt Crawford an zweiter Stelle hinter Leonardo Fornaroli. "Ich habe das ganze Jahr über eng mit dem Team zusammengearbeitet, daher ist es für mich sehr aufregend, nun den nächsten Schritt zu machen und an einem Grand-Prix-Wochenende auf der Rennstrecke zu fahren", betont er.
"Dass ich dies in Texas, meiner Heimat, bekannt geben kann, macht es nach einer arbeitsreichen Woche mit dem Team und Aramco in Houston zu etwas ganz Besonderem", freut er sich.
Die Übersicht über alle Freitagstester in diesem Jahr findet ihr hier.
Alles Gute!
Glückwünsche gehen heute raus an Kimi Räikkönen. Der "Iceman" feiert seinen 46. Geburtstag, was wir gerne zum Anlass nehmen, um in dieser Fotostrecke noch einmal auf seine besten Momente zurückzublicken:
Fotostrecke: "Classic Kimi": Räikkönens Top 15 Momente
Foto: LAT
#15 Beim Grand Prix von China 2019 bringt Rookie Lando Norris den Finnen auf die Palme. Der McLaren rundet sich zurück, was Kimi überhaupt nicht gefällt. "Der verdammte McLaren will Rennen fahren", tobt der Routinier am Teamfunk. Am Tag nach dem Rennen taucht dann auch noch ein Video auf: Räikkönen sichtlich angetrunken beim Verlassen des Hotels ...Von: Ruben Zimmermann