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Formel-1-Liveticker: Das Rennen in Madrid live!

Liveticker

Feierabend

Wir sind am Ende des Rennsonntages in Madrid angekommen. Die Formel 1 meldet sich in zwei Wochen in Baku wieder, und wir sind bereits morgen noch einmal mit einem neuen Ticker für euch da, um die weiteren Themen aus Spanien aufzuarbeiten.

Heute geht es außerdem noch weiter mit der großen Videoanalyse auf dem YouTube-Kanal von Formel1.de ab 21:00 Uhr. Viel Spaß dort mit Kevin Scheuren und Christian Nimmervoll und bis dann!

Lindblad: Konnte einfach nicht überholen

Der Rookie lag lange direkt hinter Colapinto und wurde am Ende Neunter hinter dem Argentinier und Oscar Piastri. Er berichtet nach seinem Crash in FT2: "Ich freue mich, nach einem anspruchsvollen Wochenende noch ein paar Punkte mitnehmen zu können."

"Vor dem Rennen wussten wir, dass die Strategie eine entscheidende Rolle spielen würde, aber als das VSC auf die Strecke kam, fuhren fast alle an die Box, sodass wir nicht mehr viel Spielraum hatten."

"Von da an habe ich den Rest des Rennens auf den harten Reifen einfach so gut wie Vollgas gegeben. Wir hatten durchweg ein gutes Tempo und lagen fast das gesamte Rennen über direkt hinter Franco."

"Leider gab es einfach keine echte Überholmöglichkeit", zuckt er die Schultern. Teamkollege Yuki Tsunoda wurde 14. und erklärt: "Das Rennen war für mich schon in Kurve 1 fast vorbei, wo ich durch die Kollision mit Sainz erhebliche Schäden davongetragen habe."

Für Tsunoda könnte es das letzte Rennen gewesen sein, falls Isack Hadjar in Baku wieder fit sein sollte.

Alpine: Wichtige Punkte im Kampf gegen Racing Bulls

Franco Colapinto holte heute P7 und hatte damit im Mittelfeld die Nase vorn. "Unser Ziel vor dem Wochenende war es, vor den Racing Bulls zu liegen und den Rückstand auf sie in der Konstrukteurswertung zu verkürzen", erklärt Flavio Briatore.

"Das haben wir geschafft, daher können wir mit dem Ergebnis des heutigen Rennens zufrieden sein", so der Italiener. In der WM liegt Alpine im Kampf um P5 nun nur noch neun Zähler hinter den Racing Bulls.

Colapinto selbst erklärt: "Ich bin sehr zufrieden mit dem heutigen Endergebnis [...], zumal diese Streckenführung den Stärken unseres Pakets wahrscheinlich nicht besonders gut entgegenkommt."

Pierre Gasly fuhr eine ganz andere Strategie und stoppte erst ganz am Ende. "Wir haben heute wirklich alles gegeben, was wir konnten, aber leider haben die Umstände nicht zu unseren Gunsten gespielt", so der Franzose.

Er hoffte - wie zum Beispiel auch Ferrari - auf ein spätes Safety-Car oder eine rote Flagge, die aber nie kamen. Zudem bekam Gasly auch noch eine Fünf-Sekunden-Strafe, weil er in der Boxengasse zu schnell war.

Perez: Bis zum Ausfall gut dabei

Der Mexikaner sah die Zielflagge heute nicht. "Unser Rennen verlief wirklich gut, bis zu dem Moment, als wir vermutlich ein Problem mit dem Wassersystem hatten", berichtet der Cadillac-Pilot.

"Ich glaube, das war eines der stärksten Wochenenden, die wir als Team bisher hatten", so Perez, der betont: "Ich war die ganze Zeit über fast genauso schnell wie Albon. Ich lag nur ein oder zwei Sekunden hinter ihm, bis das Problem auftrat."

Auch Teamchef Marcin Budkowski lobt: "Checo legte eine großartige erste Runde hin, machte mehrere Plätze gut und lieferte sich ein Duell mit den Williams und den Racing Bulls, bevor wir das Auto wegen eines Problems mit der Antriebseinheit aus dem Rennen nehmen mussten."

Teamkollege Valtteri Bottas sah die Zielflagge zwar, wurde aber mit drei Runden Rückstand 18. und Letzter.

Bortoleto: Wäre fast eingeschlafen!

Viele befürchteten ja bereits vor dem Rennen, dass es auf dem Madring ohne echte Überholmöglichkeiten eine ziemlich zähe Geschichte werden könnte. Letztendlich kam es dann auch mehr oder weniger so wie befürchtet.

Auf die Anmerkung eines Journalisten, dass in Media Center einige Kollegen fast eingeschlafen wären, antwortet Gabriel Bortoleto: "Ich wäre auch fast eingeschlafen!"

Und Alexander Albon ergänzt: "Ich hoffe, dass man offen dafür ist, für das nächste Jahr einige Änderungen an der Strecke vorzunehmen."

"Wenn die Formel-3-Autos nicht überholen können, dann weiß man, dass es das ganze Wochenende über keine Überholmanöver geben wird", erklärt der Williams-Pilot.

Der Madring sei "keine schlechte Strecke", stellt er klar. Aber er brauche eben einige Anpassungen.

Piastri: Die ganze Zeit im Verkehr gesteckt

Lando Norris ist nach P3 enttäuscht, aber seinen Teamkollegen erwischte es mit P8 noch schlimmer. "Heute war es ein hartes Rennen für uns, und von Anfang bis Ende ziemlich mühsam", berichtet Oscar Piastri.

"Ich wurde von Russell eingeklemmt, wodurch mein Frontflügel in der ersten Runde kaputt ging, und von da an steckten wir einfach im Verkehr fest, was hier aufgrund der wenigen Überholmöglichkeiten schwierig ist."

"Leider war der Zeitpunkt des VSC für Fahrer wie mich, die mit harten Reifen gestartet sind, nicht ideal. Als wir dann an die Box fuhren, zeigten die Mediums nicht die Leistung, die wir uns erhofft hatten, und ich landete wieder im Verkehr", so Piastri.

Danach steckte der Australier bis zum Ziel hinter dem Alpine von Franco Colapinto fest.

Hülkenberg: Guter Stopp der "Schlüssel"

Auf der anderen Seite freut man sich bei Audi natürlich über den zehnten Platz und einen Punkt. "Wir haben heute das Maximum aus dem herausgeholt, was wir hatten", berichtet Nico Hülkenberg.

"Da wir auf weichen Reifen gestartet sind, war das frühe VSC für uns der richtige Zeitpunkt für einen Boxenstopp, und die Boxencrew hat fantastische Arbeit geleistet, sodass ich vor Esteban herauskam."

"Das war wahrscheinlich der entscheidende Moment unseres Rennens, denn dadurch haben wir die benötigte Position auf der Strecke erreicht. Von da an ging es nur noch darum, die Reifen zu schonen", berichtet der Deutsche.

Audi punktete damit in fünf der vergangenen sechs Rennen. Lediglich in Monza ging man mit P11 und P12 unglücklich leer aus.

Ferrari hoffte auf rote Flagge

Charles Leclerc fuhr fast 50 Runden auf den harten Reifen. Teamchef Frederic Vasseur erklärt bei Sky: "Wir hatten auf eine rote Flagge für den Sieg gehofft." Denn dann hätte Leclerc "kostenlos" die Reifen wechseln dürfen.

Selbst mit einem Safety-Car wäre laut Vasseur noch P2 oder P3 drin gewesen, doch letztendlich kam nichts davon. "Es ist zwar nur P4, aber insgesamt denke ich, dass wir heute das Maximum herausgeholt haben", so Vasseur.

Denn für ein besseres Ergebnis hätte Ferrari etwas Schützenhilfe gebraucht. "Das Rennen verlief gut, und wir haben das Ergebnis erzielt, das realistisch gesehen das bestmögliche war", bestätigt auch Leclerc selbst.

Titelkampf jetzt entschieden?

Auch über die WM-Situation hat der Brite gesprochen. Er liegt nun bereits 81 Punkte hinter seinem Teamkollegen, was umgerechnet mehr als drei Rennsiege sind. "Ich will nicht sagen, dass es vorbei ist", so Russell.

"Aber es ist äußerst unwahrscheinlich, dass ich noch im Kampf bin", betont der Mercedes-Pilot und ergänzt: "Ich denke gar nicht darüber nach, ob ich im Kampf um den Titel bin, weil ich nicht glaube, dass ich dabei bin."

"Das ermöglicht es mir fast, mich auf jedes einzelne Rennen zu konzentrieren und einfach zu versuchen, so viele wie möglich zu gewinnen", erklärt er seine Herangehensweise von nun an.

Russell: VSC genau zum falschen Zeitpunkt

Auch der Mercedes-Pilot ärgert sich über das VSC, denn er war auf den harten Reifen gestartet. "Das Safety-Car hat das Rennen ruiniert. Egal, was wir getan hätten, wir wären auf Platz 5 gelandet", erklärt er bei Sky.

Hintergrund: "Der Safety-Car-Einsatz war für alle Fahrer auf den harten Reifen genau der falsche Zeitpunkt", so Russell. Für die Piloten auf dem Medium sei es dagegen "die perfekte Runde" gewesen.

Letztendlich war seine Zweistoppstrategie etwas unorthodox. Doch auch mit einer anderen Strategie wäre er laut eigener Aussage nicht mehr über P5 hinausgekommen.

Norris: So sollte man nicht verlieren

Der Weltmeister selbst ist wenig überraschend auch nicht so gut gelaunt. "Ich war der Einzige im ganzen Feld, der keinen Boxenstopp [unter dem VSC] bekam. Deshalb habe ich 20 Sekunden auf alle anderen verloren", ärgert er sich bei Sky.

"Das ist unfair, aber es ist schon früher vorgekommen", so Norris, der jedoch betont, dass so etwas nicht über Sieg und Niederlage entscheiden sollte. "Es ist frustrierend. Ich finde nicht, dass man so verlieren sollte", betont er.

Dem Team macht er keinen Vorwurf. "Das ist kein Ratespiel", erklärt er, denn McLaren hätte auch zocken und Norris auf Verdacht an die Box holen können. Doch seiner Meinung nach habe man einfach nur Pech gehabt.

Brown: Hätten überlegen gewonnen

McLaren-Boss Zak Brown geht bei Sky noch einen Schritt weiter und erklärt, dass Norris das Rennen ohne VSC wohl überlegen gewonnen hätte. "Lando war weg", erinnert er an die Situation vor dem Safety-Car.

Er glaubt, dass Norris das Rennen sonst mit 20 oder 25 Sekunden Vorsprung gewonnen hätte. "Er war dominant. Er war weg und hat es toll gemanagt. [...] Er war in einer eigenen Liga", so Brown.

Doch das spielt im Rennsport manchmal eben keine Rolle.

Wolff: Hatten das Glück auf unserer Seite

"Heute war der Renngott auf unserer Seite", gesteht Toto Wolff im Hinblick auf das VSC und erklärt: "Es ist unglücklich für McLaren, denn sie waren gerade [an der Boxeneinfahrt] vorbei. Aber [Kimi] ist auch gut gefahren, sehr, sehr gut."

Andrea Stella auf der anderen Seite sagt wenig überraschend: "Wir sind mit dem Ergebnis nicht zufrieden. Lando hat heute, nach der Poleposition gestern, erneut bewiesen, dass sein Auto das schnellste auf der Strecke ist."

Letztendlich sei man sogar zu schnell gewesen, denn dadurch verpasste man den Stopp unter VSC.

Spanien-Crash sorgt für Ärger

Carlos Sainz und Fernando Alonso sind sich nach ihrem Unfall beim Heimrennen nicht einig. "Ich finde, das war unnötig. Links war noch reichlich Platz. Ich war an der Mauer auf der rechten Seite, mit 340 km/h. Ich finde, das war nicht nötig", so Alonso.

Sainz dagegen behauptet: "Ich glaube, es liegt in der Natur dieser Kurve, dass es dort immer wieder zu solchen Unfällen kommt. Denn dort ist nur Platz für ein Fahrzeug."

"Ich glaube, er hat sich am Funk beschwert, und so hat er mir eine Strafe verschafft", zuckt er die Schultern. Da scheint die Stimmung etwas angespannt zu sein.

Hamilton jetzt 101 Punkte hinter Antonelli

Der Rekordweltmeister hat sich heute wohl endgültig aus dem WM-Kampf verabschiedet. "Es kam wirklich unerwartet", sagt er bei Sky über seinen Bremsdefekt. Denn bislang sei die Zuverlässigkeit eine große Stärke des Teams gewesen.

Hamilton berichtete, er habe Probleme mit den Bremsen gehabt, dann sei es aber erst einmal wieder normal gewesen. "Und dann, ich glaube, ein paar Kurven später, wurde das Pedal lang", berichtet er.

Anschließend stellt er den Ferrari dann ab.

Antonelli: Norris hatte den Sieg verdient

"Es war ein sehr schwieriges Rennen", berichtet der Sieger und betont: "Der Sieg ist gut, aber es fühlt sich nicht so gut an, denn ich denke, Lando hatte heute den Sieg verdient. Aber wir nehmen es."

Auch Max Verstappen erklärt, dass Norris "Pech" mit dem VSC gehabt habe. Und der Brite selbst sagt: "Es gab nichts, was ich tun konnte. Glückwunsch an Kimi und Max, sie sind heute ein gutes Rennen gefahren."

"Das Glück war einfach nicht auf unserer Seite. [...] Ich habe das Gefühl, wir hätten es heute verdient gehabt. Aber so ist der Rennsport manchmal", so der Weltmeister.

Pole ein kleiner Nachteil?

Zak Brown hat bei F1 TV eben erklärt, dass die Pole hier "nicht ideal" sei. Das habe man in den Rahmenrennen gesehen. Tatsächlich kam dort der Polesitter nicht immer auch als Führender als der ersten Kurve. Mal sehen, wie es gleich läuft.

WM-Situation

Alle Autos haben es in die Startaufstellung geschafft. Kimi Antonelli geht mit einem Vorsprung von 66 Punkten auf seinen Teamkollegen in dieses Rennen. Heißt: Er wird die WM nach Madrid und auch nach dem nächsten Grand Prix in Baku auf jeden Fall weiterhin anführen - völlig egal, was in diesen beiden Rennen passiert.

Dahinter ist die Situation allerdings spannend, denn George Russell (201 Punkte), Lewis Hamilton (191) und Lando Norris (171) trennen lediglich 30 Zähler. Theoretisch könnte sich Pole-Mann Norris mit einem Sieg also schon bei diesem Grand Prix in die Top 3 der WM schieben.

Norris: Brake-by-Wire getauscht

An einigen Autos wurden nach dem Qualifying noch einmal Teile getauscht. Das ist erlaubt, wenn es sich um baugleiche Komponenten handelt. Unter anderem wurde am Pole-McLaren von Lando Norris das Brake-by-Wire-System gewechselt.

Die komplette Liste findet ihr hier.

Chaos oder Langweile?

Die Meinungen, wie das heutige Rennen laufen wird, gehen komplett auseinander. Einige erwarten einen langweiligen Grand Prix, weil das Überholen so schwierig werden könnte.

Nico Rosberg sagt dagegen bei Sky: "Es könnte ein wirklich spannendes Rennen werden mit roten Flaggen und Safety-Cars, die für Aufregung sorgen könnten."

Und auch Martin Brundle erklärt: "Im Laufe des Nachmittags wird es einige Herausforderungen geben." Hoffen wir mal, dass die Experten recht behalten.

Spanier fahren hinterher

Zwei spanische Fahrer sind heute am Start, mit Punkten dürfte es aber für beide schwierig werden. "Ich denke, wir haben kein Auto, um Punkte zu holen", sagte Carlos Sainz eben bei der Fahrerparade.

Man müsse daher darauf hoffen, dass vorne irgendetwas passiert, so der Williams-Pilot, der nur von P20 ins Rennen geht. Er kassierte gestern eine Strafe, weil er Valtteri Bottas in Q1 einmal im Weg stand.

"Ich werde trotzdem jede Runde genießen und mein Bestes geben", verspricht er. Fernando Alonso geht ebenfalls nur von P17 ins Rennen und dürfte es unter normalen Umständen auch schwer haben, in Richtung Top 10 zu fahren.

Neues Chassis für Bearman

Kleine Randinfo noch: Bei Oliver Bearman wurde nicht nur der Antrieb getauscht, er hat auch ein neues Chassis für das Rennen bekommen. Teamchef Ayao Komatsu macht seinem Fahrer übrigens keinen Vorwurf.

"Er bewegt sich immer am Limit und war [in FT3] leider einfach auf der falschen Seite, was ihm nicht oft passiert. Dass wir in der Meisterschaft derzeit ganz gut dastehen, ist zum großen Teil auch ihm zu verdanken", erinnert Komatsu.

"Man kann nicht nur diese eine Szene betrachten und ihm die Schuld geben. Wenn wir sagen, dass wir gemeinsam gewinnen und verlieren, dann ist das auch so", betont der Teamchef.

Bearman aus der Box

In der Startaufstellung werden nachher nur 21 Autos stehen. Haas hat bei Oliver Bearman den Antrieb getauscht, nachdem er im Qualifying nicht fahren konnte. Er wäre damit sowieso nur als 21. gestartet, nun fährt er dem Feld aus der Boxengasse hinterher.

Die aktualisierte Startaufstellung findet ihr hier.

Mercedes: Weiterhin freie Fahrt

Bei Mercedes will man im WM-Kampf weiterhin keinen Fahrer bevorzugen. "Das war in den vergangenen zwölf Jahren Teil unserer Aufgabe: beide Seiten des Teams gut zu managen", erklärt Toto Wolff bei Sky.

"Wenn man im Titelkampf steht, ist nach einem Rennen immer einer enttäuscht und der andere glücklich", weiß er aus langjähriger Erfahrung. Grundsätzlich bekommen jedoch beide Fahrer die gleichen Chancen.

"Das heißt aber nicht, dass wir keine schwierigen Entscheidungen treffen", stellt er auch klar und betont: "Es ist eine Entscheidung, die man manchmal treffen muss - übrigens in beide Richtungen, egal wer gerade vorne liegt."

"Das sind Entscheidungen, die man treffen muss, um eine Meisterschaft zu gewinnen. Aber es wird immer ein Gleichgewicht geben", betont Wolff.

Alonso: "Formel 1 kann nicht so weitermachen"

"Wir können nicht bis 2031 warten, um wieder einen echten Sport zu haben", sagt Fernando Alonso und erneuert damit die Kritik am aktuellen Formel-1-Reglement, das seiner Meinung nach zu viel von der fahrerischen Herausforderung wegnimmt.

Denn die neue Strecke in Madrid biete laut ihm einige Besonderheiten, die mit den aktuellen Autos jedoch überhaupt nicht zum Tragen kommen. "Es ist in gewisser Weise traurig, mit dieser Fahrzeuggeneration auf eine so tolle Strecke wie diese zu kommen", so Alonso.

Was genau er damit meint, das erfahrt ihr hier.

Sieger auf neuen Formel-1-Strecken

In der ersten Reihe stehen nachher Lando Norris und Kimi Antonelli. Was beide gemeinsam haben? Sie haben noch nie das Premierenrennen auf einer neuen Formel-1-Strecke gewonnen. Mehr dazu in dieser Fotostrecke:

Fotostrecke: Die letzten 20 Sieger auf neuen Formel-1-Strecken Denis Doyle (Getty Images)

Foto: Denis Doyle (Getty Images)

Am Wochenende findet das erste Formel-1-Rennen auf dem brandneuen Madring statt. Die Strecke in Madrid wird die insgesamt 78. im Formel-1-Kalender sein. In dieser Fotostrecke wollen wir schauen, wer die letzten DebÃŒtrennen auf einer neuen Strecke fÃŒr sich entschieden hat.

Entscheidung schon am Start?

Entscheidet der Start nachher bereits über den Sieg? Toto Wolff sagte bereits gestern: "Das Überholen wird morgen schwierig werden. In keinem der Rahmenrennen sah es bisher einfach aus."

Tatsächlich fanden in Formel 3 und Formel 2 bislang drei Rennen an diesem Wochenende statt und am Ende gewann in allen Fällen der Fahrer, der nach dem Start vorne lag. Danach passierte nichts mehr.

"Aber hoffentlich gibt es morgen einige spannende Manöver zu sehen. Es gibt mehrere Unbekannte, die ebenfalls für ein interessantes Rennen sorgen könnten", hofft Wolff.

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Von: Ruben Zimmermann

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