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Formel-1-Liveticker: Der Große Preis von Bahrain in Malaysia live!
Bahrain-Analyse: Verwarnung für Norris, saftige Strafe für Audi
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10:53
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Feierabend
In Malaysia ist es gleich bereits 23:00 Uhr und damit sind wir hier am Ende dieses sehr langen Rennsonntages angekommen. Schon morgen melden wir uns aber mit einer neuen Tickerausgabe zurück, um die weiteren Themen aus Sepang aufzuarbeiten.
Der nächste Grand Prix findet dann bereits am kommenden Wochenende in Singapur statt. Habt noch einen schönen Rest-Sonntag, kommt morgen gut in die neue Woche und bis dann!
10:45
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McLaren: Waren am Ende der Spitzengruppe
Andrea Stella fasst das Geschehen bei McLaren in Malaysia derweil so zusammen: "Die Realität ist, dass unser Fahrzeugpaket an diesem Wochenende in puncto Leistung auf dem vierten Platz lag."
"Selbst wenn wir bei jeder Entscheidung alles richtig gemacht hätten, glaube ich nicht, dass wir mehr als Oscars sechsten Platz hätten erreichen können", stellt der Teamchef klar.
"Natürlich hätten wir mit Lando ein paar Punkte mehr holen können, wenn er beim zweiten Restart nicht in die Auslaufzone geraten wäre. Aber was die Bewertung unserer Gesamtleistung angeht, hätte das keinen Unterschied gemacht", so Stella.
Er betont: "Wir müssen die Ergebnisse der letzten beiden Rennen sorgfältig analysieren und herausfinden, wie wir unsere Leistung wieder auf das Niveau bringen können, das wir um die Sommerpause herum hatten, als wir zwei Siege und drei Polepositions errungen haben."
"Zweifellos haben einige unserer direkten Konkurrenten - wie beispielsweise Red Bull - einen deutlichen Schritt nach vorne gemacht, und nun liegt es an uns, darauf zu reagieren, damit wir wieder um Podiumsplätze kämpfen und versuchen können, unsere Position in beiden Meisterschaften zu verbessern."
10:32
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Vasseur lobt "sehr starke Aufholjagd"
Wir kommen noch einmal zurück zu den Teamchefs, denn bei Ferrari erklärt Frederic Vasseur: "Insgesamt ist unser Ergebnis gut, vor allem wenn man bedenkt, wo wir am Ende der ersten Runde standen."
"Nach einem Rückfall ans Ende des Feldes den dritten und vierten Platz zu belegen, ist eine sehr starke Aufholjagd des gesamten Teams", lobt er und erklärt, dass die Reifenwahl zu Beginn natürlich "falsch" gewesen sei.
Er betont aber auch: "Wir sind ruhig geblieben, haben alles gut umgesetzt und die richtigen Entscheidungen getroffen. Die Strategie hat wie geplant funktioniert, unser Tempo war stark, und sowohl Lewis als auch Charles haben ihre Reifen hervorragend gemanagt, während sie sich durch das Feld nach vorne gekämpft haben."
"Wir haben wertvolle Punkte geholt, uns einen weiteren Podiumsplatz gesichert und unter schwierigen Bedingungen ein starkes Tempo gezeigt", so Vasseur.
10:20
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Alpine: Mit beiden Autos verzockt
Alpine gehörte auf der anderen Seite zu den Teams, die beide Autos auf Slicks ins Rennen schickten. "Das erschien uns allen sinnvoll, und ich habe die getroffene Entscheidung unterstützt", stellt Pierre Gasly klar.
Und auch Franco Colapinto, der ohnehin vom Ende des Feldes starten musste, betont: "Ich war in der richtigen Position, um ein solches Risiko mit den Reifen einzugehen."
"Aber die Strecke trocknete nicht schnell genug ab, und wir haben viel Zeit verloren", so der Argentinier, der auch berichtet, dass die Pace auf den Slicks später "sehr gut" gewesen sei.
Doch anders als bei Ferrari gab es für Alpine kein "Happy End" mehr. Colapinto landete auf P13, Gasly wurde sogar nur 16. "Es war ein schmerzhafter Tag und ein schwieriges Ergebnis", so der Franzose.
10:08
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Williams: Sind einfach zu langsam
Williams machte am Anfang alles richtig und setzte beide Piloten auf die Intermediates. Dadurch lagen beide kurz in den Punkten. "Leider war das nur von kurzer Dauer, da das Safety-Car dafür sorgte, dass alle wieder aufschließen konnten", so James Vowles.
Zu allem Überfluss wurde Carlos Sainz beim Restart dann auch noch von Gabriel Bortoleto abgeräumt. "Das ist schade, denn wir hatten die Chance, ein gutes Ergebnis zu erzielen", ärgert sich der Spanier.
Gleichzeitig gesteht man bei Williams aber auch, dass die Pace an diesem Wochenende nicht da war. "Von diesem Zeitpunkt an haben wir es zwar nicht perfekt hinbekommen, aber uns fehlte auch einfach die nötige Geschwindigkeit", so Teamchef Vowles.
Sainz wurde am Ende 17., während Alexander Albon mit einem Getriebeproblem ausfiel.
09:57
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Verwarnung für Norris
Glück im Unglück: Lando Norris kommt mit einer Verwarnung für die Aktion hinter dem Safety-Car davon. Auch hier das lange Urteil der Rennkommissare im Wortlaut:
"Während er dem Safety-Car folgte, näherte sich NOR hinter einer Gruppe von Fahrzeugen der Kurve 1. Das Auto mit der Startnummer 63 (George Russell) war vor Kurve 1 aufgrund eines technischen Problems stehen geblieben, was dazu führte, dass die vor NOR fahrenden Fahrzeuge langsamer wurden."
"NOR erklärte, dass es aufgrund der tief stehenden Sonne und der daraus resultierenden Sichtverhältnisse schwierig war zu erkennen, dass die vorausfahrenden Fahrzeuge früher als normalerweise zu erwarten gewesen wäre, begonnen hatten, langsamer zu werden."
"NOR schätzte daraufhin seine Annäherungsgeschwindigkeit falsch ein und näherte sich den vorausfahrenden Fahrzeugen zu schnell. Als er dies bemerkte, bremste er stark ab und lenkte bewusst nach links, auf die Kerbs und dann in das Kiesbett, um einen Kontakt mit den vorausfahrenden Fahrzeugen zu vermeiden."
"Durch das Befahren der Kerbs hatte NOR den für das Bremsen verfügbaren Grip verringert, was seine Fähigkeit, das Auto abzubremsen, weiter einschränkte. Dabei überholte NOR kurzzeitig das Auto 81 (Oscar Piastri), der direkt vor ihm fuhr."
"Die Rennkommissare prüften, ob dies ein Überholmanöver darstellte, während das Safety-Car im Einsatz war. Obwohl NOR vorübergehend vor PIA lag, geschah dies ausschließlich als Folge davon, dass NOR bei seinem Ausweichmanöver die Strecke verließ."
"PIA überholte NOR sofort wieder, während NOR sich außerhalb der Strecke befand. Die Rennkommissare kamen daher zu dem Schluss, dass dies kein Überholmanöver darstellte, und ergriffen keine weiteren Maßnahmen in Bezug auf diesen Aspekt des Vorfalls."
"Die Rennkommissare waren zudem der Ansicht, dass NOR insbesondere während der Fahrt hinter dem Safety-Car den Abstand zu den vorausfahrenden Fahrzeugen und seine Annäherungsgeschwindigkeit mit größerer Sorgfalt hätte kontrollieren müssen."
"Die herrschenden Sichtverhältnisse waren Umstände, die NOR bei der Festlegung einer angemessenen Geschwindigkeit und eines angemessenen Abstands zu den vorausfahrenden Fahrzeugen hätte berücksichtigen müssen, und stellten keinen Grund dar, der das daraus resultierende Fahrverhalten entschuldigte."
"Die Notwendigkeit einer starken Bremsung und eines Ausweichmanövers in den Kies zeigte, dass NOR unter den gegebenen Umständen keinen angemessenen Abstand eingehalten hatte."
"Die Rennkommissare kamen daher zu dem Schluss, dass NOR unberechenbar gefahren ist und damit gegen Artikel B5.13.2a des FIA-F1-Reglements verstoßen hat. Eine solche Situation sollte beim Fahren hinter dem Safety-Car nicht auftreten, und NOR war verpflichtet, einen ausreichenden Abstand zu den vorausfahrenden Fahrzeugen einzuhalten."
"Da NOR jedoch umgehend reagierte, sobald er die Situation erkannte, und einen Zusammenstoß erfolgreich vermeiden konnte, halten die Rennkommissare eine Verwarnung für angemessen."
"Die Rennkommissare prüften gesondert die Rückkehr von NOR auf die Strecke. Obwohl sich das Auto mit der Startnummer 18 (Lance Stroll) in relativer Nähe befand, kehrte NOR schrittweise zurück, ohne dass STR Ausweichmanöver durchführen musste oder anderweitig eine unsichere Situation entstand."
"Die Rennkommissare kamen daher zu dem Schluss, dass die Rückkehr auf die Strecke sicher war. Die Rennkommissare prüften außerdem, ob NOR nach seiner Rückkehr auf die Strecke STR während des Einsatzes des Safety-Cars überholt hatte."
"Die Videoaufnahmen zeigten, dass NOR bei seiner Rückkehr aus dem Kies bereits mit mindestens einem Rad die weiße Linie überquert hatte und somit wieder auf der Strecke war. Zu diesem Zeitpunkt befand er sich vor STR, und zu keinem Zeitpunkt überholte NOR STR."
"Vielmehr näherte sich STR NOR, während NOR bereits dabei war, auf die Strecke zurückzukehren. Die Rennkommissare kamen daher zu dem Schluss, dass NOR STR nicht unter Safety-Car-Bedingungen überholt hatte, und ergreifen daher auch keine weiteren Maßnahmen in Bezug auf diesen Teil des Vorfalls."
"Dementsprechend verhängen die Rennkommissare gegen NOR eine Verwarnung wegen unberechenbarer Fahrweise. Es werden keine weiteren Maßnahmen in Bezug auf die Rückkehr auf die Strecke oder das angebliche Überholen während des Einsatzes des Safety-Cars ergriffen."
09:40
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Hadjar: Im Rennen keine Pace mehr
Der Franzose lag nach dem Ausfall von Russell auf P3, fiel allerdings noch hinter die beiden Ferrari-Piloten zurück. "Irgendetwas stimmte nicht", sagt der Red-Bull-Pilot daher - und meint nicht nur die letzten Rennrunden.
"Das ganze Wochenende über waren wir schneller [als Mercedes]. Und jetzt, im Rennen, waren absolut nirgendwo", winkt Hadjar ab und verrät: "Das Auto ließ sich furchtbar fahren."
Zu allem Überfluss habe er dann in den letzten Runden auch noch Probleme mit der Batterie gehabt. "Auf den Geraden konnte ich mich also nicht gegen Ferrari verteidigen, und so haben wir das Podium wegen so einer Dummheit verloren", ärgert er sich.
Doch auch davor habe ihm schon die Pace gefehlt, stellt er klar. "Das ganze Wochenende über war ich ziemlich schnell. Wir müssen das Problem beheben", fordert er daher.
09:29
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Saftige Geldstrafe für Audi
Jetzt kommen dann auch die Urteile der Rennkommissare nach und nach rein. Nico Hülkenberg bekommt zwar keine sportliche Strafe für die unsichere Freigabe, aber Audi muss tief in die Tasche greifen.
30.000 Euro muss man zahlen, wobei zumindest 20.000 davon zur Bewährung ausgesetzt sind. Hier das Urteil im Wortlaut:
"Während des Boxenstopps von Wagen 27 (HUL) zeigte das automatische Freigabesystem zunächst ein grünes Licht an, nachdem alle vier Radschlüssel von den Radmuttern entfernt worden waren und die jeweiligen Mechaniker das Freigabesystem aktiviert hatten."
"Ein Mechaniker befand sich jedoch noch vor dem Wagen in der Nähe des linken Vorderrades, nachdem er den Frontflügel justiert hatte. Das Team erklärte, dass sein Freigabeverfahren eine zusätzliche manuelle Sicherheitsüberprüfung durch einen Kontrolleur vorsieht."
"Als das zuständige Teammitglied bemerkte, dass sich der Mechaniker noch vor dem linken Vorderrad befand, wurde das Freigabesignal sofort wieder auf Rot umgeschaltet."
"HUL begann zunächst, sich als Reaktion auf das grüne Licht von der Boxenstopp-Position zu entfernen. Er erkannte jedoch sofort, dass das Licht wieder auf Rot umsprang, da sich der Mechaniker noch vor dem Fahrzeug befand, und reagierte umgehend, indem er das Fahrzeug anhielt, bevor es die Boxenstopp-Position vollständig verlassen hatte."
"Die Rennkommissare prüften, ob das anfängliche grüne Signal an sich bereits eine unsichere Freigabe darstellte. Artikel B1.6.2 definiert, wann ein Fahrzeug als von seiner festgelegten Boxenstopp-Position freigegeben gilt."
"Maßgeblich ist dabei der Zeitpunkt, zu dem die Hinterachse die Position passiert hat, die zuvor von der Vorderachse eingenommen wurde, während das Fahrzeug in seiner festgelegten Boxenstopp-Position stand."
"Dementsprechend wurde das Fahrzeug, obwohl das ursprüngliche grüne Signal vorzeitig gegeben wurde und eine unsichere Situation verursachte, nicht im Sinne von Artikel B1.6.2 'freigegeben', solange diese Situation bestand."
"Die Rennkommissare stellen daher fest, dass keine unsichere Freigabe vorlag. In diesem Fall wurde das erste grüne Signal zwar vorzeitig gegeben, doch das Sicherheits-Ausweichverfahren des Teams funktionierte wie vorgesehen, und das Signal wurde wieder auf Rot umgeschaltet, bevor das Fahrzeug aus seiner Boxenstopp-Position freigegeben worden war."
"Dennoch führte das automatisch vorzeitig gegebene grüne Signal zu einer unsicheren Situation. Zwar stellen die Rennkommissare fest, dass die Umstände keinen unsicheren Start darstellten, doch führte das vorzeitige grüne Signal dennoch zu einer unsicheren Situation, in die ein Mechaniker des Teams verwickelt war."
"Die Rennkommissare verhängen daher eine Geldstrafe in Höhe von 30.000 Euro gegen den Teilnehmer, wovon 20.000 Euro für den Rest der Saison 2026 ausgesetzt werden, vorausgesetzt, es kommt zu keinem weiteren ähnlichen Verstoß."
"Der erhebliche ausgesetzte Anteil soll den Teilnehmer dazu anregen, seine Freigabeverfahren zu überprüfen und, falls erforderlich, zu verbessern, um eine Wiederholung einer solchen unsicheren Situation zu verhindern."
09:20
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Mercedes: Schlechtestes Wochenende des Jahres
Toto Wolff nimmt nach dem heutigen Rennen kein Blatt vor den Mund und erklärt: "Das war das schlechteste Wochenende der Saison für uns. Es tut weh, und ich bin unglaublich traurig für George und alle im Team."
George ist ein hervorragendes Rennen gefahren und war auf dem besten Weg zu einem sehr starken Ergebnis, aber wir haben ihn im Stich gelassen. Die Realität ist, dass uns das in diesem Jahr schon zu oft passiert ist - und das ist nicht akzeptabel."
"In Malaysia waren wir weder schnell noch zuverlässig genug. Das ist die Wahrheit", so der Teamchef, der betont: "Jetzt müssen wir genau analysieren, was an diesem Wochenende passiert ist."
"Im Vergleich zu unseren direkten Konkurrenten und unserer Form in den letzten Rennen sind wir unter unseren Möglichkeiten geblieben", betont Wolff. Man wolle in Singapur am nächsten Wochenende "eine bessere Leistung" zeigen.
09:08
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Bearman: Wollte nicht auf Slicks starten
Bei Haas splittete man die Strategie beim Start, was dazu führte, dass Oliver Bearman auf Slicks losfahren musste. "Das war nicht meine Entscheidung. Ich habe darauf bestanden, dass wir mit Intermediates beginnen", stellt er klar.
Die Chance, dass der Slick richtig sei, habe bei "null Prozent" gelegen, betont er. "Aber das Team beschloss in letzter Minute, mich auf Slick-Reifen zu setzen, wovon ich nichts wusste", so Bearman.
"Ich war damit nicht einverstanden, und im Nachhinein bin ich es immer noch nicht", sagt er. Doch letztendlich mache er dem Team auch keine Vorwürfe, auch wenn es ärgerlich sei, dass er und nicht der Teamkollege die Slicks bekommen habe.
"Ich lag vor Esteban [Ocon]. Ich finde es etwas unfair, dass mir diese riskante Strategie auferlegt wurde", so Bearman, der letztendlich wie sein Teamkollege auch ohne Punkte blieb.
Ocon lag zwar zu Beginn in den Punkten, wurde am Ende aber nur 15. "Es sah gut aus, was die Punkte angeht. Sobald wir den Boxenstopp gemacht hatten, ging es aber bergab, daher müssen wir uns ein paar Dinge genauer ansehen", grübelt er.
Teamchef Ayao Komatsu ergänzt: "Leider ist er beim Einfahren in die Boxengasse zu weit nach außen gekommen, und unser Boxenstopp verlief nicht optimal, sodass wir eine Position an einen der Racing Bulls verloren haben."
"Anschließend haben wir die neuen Reifen zu stark beansprucht, und von da an war Estebans Rennen ruiniert."
08:55
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Livestream
Nicht vergessen: Kevin Scheuren und Christian Nimmervoll melden sich jetzt live auf dem YouTube-Kanal von Formel1.de, um das ganze Chaos in Malaysia noch einmal für euch zu analysieren. Folgende Themen sind geplant:
-Verstappen: Erster Sieg ohne Konkurrenz
-Mercedes: Russells bitteres Ende im WM-Kampf?
-Ferrari: Software-Fehler, Reifen-Fehler, trotzdem Podium
-Formel 1 weit weg von Königsklasse?
-Fragen der Kanalmitglieder
08:50
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Alonso: Kein Verständnis für Startabbruch
Der Spanier holte heute P8 und damit das beste Saisonergebnis für Aston Martin. Insgesamt sei es "ein besseres Wochenende" gewesen, sagt er, betont aber auch, dass das vor allem an der Strecke gelegen habe.
"Mal sehen, ob wir dieses Tempo beibehalten können, vor allem in Singapur, wo wir am kommenden Wochenende einige Hoffnungen hegen", so der Spanier.
Mit dem Ergebnis ist er zwar happy, aber dass der erste Start abgebrochen wurde, dafür hat er kein Verständnis. "Ich glaube, ich hatte dieses Jahr eine DNF-Quote von 50 Prozent. Und für uns wurde das Rennen nie unterbrochen", zuckt er die Schultern.
"Das sehe ich zum ersten Mal so. Im Moment habe ich noch nicht alle Informationen. Vielleicht gibt es ja eine klare Erklärung dafür und es ist alles in Ordnung", so Alonso. Vermutlich wusste er da noch nichts von dem Bug.
08:40
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Alle Autos von "Bug" betroffen
Auch das hat Tombazis verraten. Er erklärt: "Die Software wird von der FIA in Zusammenarbeit mit den Teams entwickelt. Sie ist Teil des Standardcodes, den wir haben und der für alle Fahrzeuge gilt."
"Wir sind die Regulierungsbehörde und tragen diese Verantwortung, aber diese Software wird von der FIA, dem Lieferanten der Standard-ECU sowie den Teams und den Antriebsherstellern gemeinsam entwickelt. Keiner von ihnen hat das Problem vorhergesehen."
"Es handelt sich eindeutig um FIA-Software. Wir spielen dabei natürlich eine große Rolle. Wir müssen uns verbessern, aber es handelt sich um Software, die gemeinsam von der gesamten Formel-1-Branche entwickelt wird", stellt er klar.
08:28
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Offizielles FIA-Statement
Inzwischen hat die FIA außerdem ein offizielles Statement zu den Problemen veröffentlicht. Dort heißt es:
"In der Einführungsrunde vor dem Grand Prix von Bahrain in Malaysia führte eine beispiellose Kombination aus niedriger Motordrehzahl, Bedingungen mit geringem Grip, Energiemanagement-Einstellungen für nasses Wetter und der Sektorkonfiguration der Rennstrecke von Sepang bei einer Reihe von Fahrzeugen zu einem unbeabsichtigten Leistungsverlust."
"Infolgedessen hob die technische Abteilung der FIA die Energiebegrenzung in den betroffenen Sektoren durch eine aktualisierte Softwareversion auf, die während der durch starken Regen verursachten Rennunterbrechung an alle Teilnehmer verteilt wurde, sodass die Teams vor dem Start des Rennens die notwendigen Änderungen an der Antriebseinheit vornehmen konnten."
"Dieses Problem war weder von der FIA noch von den Teams während der Testfahrten oder in den Runden zur Startaufstellung erkannt worden. Die FIA wird gemeinsam mit den Teams und den Antriebseinheit-Herstellern eine umfassende Untersuchung des Vorfalls durchführen."
08:20
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FIA: "Bug" in der Software
Weil wir gerade beim Thema sind: Nikolas Tombazis von der FIA erklärt, dass es sich um einen "Bug" in der Standard-Elektronik gehandelt habe. "Wir konnten die Software nicht so ausgiebig testen, wie wir es uns gewünscht hätten, da es in diesem Jahr nur sehr wenig im Nassen gefahren wurde und eine Reihe von Umständen zusammenkam, die dazu führten, dass dieser Fehler auftrat", erklärt er.
Der Bug habe dazu geführt, dass die Fahrer keine Leistung mehr hatten. Auslöser seien wohl die sehr langsamen Geschwindigkeiten gewesen. "Ich glaube, wenn wir etwas mehr Tests durchgeführt hätten, hätten wir das Problem wahrscheinlich rechtzeitig erkennen und eine solche Situation vermeiden können", so Tombazis, der verrät, dass der Bug dann umgehend behoben wurde.
Noch während der Unterbrechung bekamen die Teams eine neue Software, die sie installieren konnten. "Das alles hat etwa 20 Minuten gedauert. Für die Zuschauer, die auf das Rennen gewartet haben, und für alle anderen mag es sich wie fünf Stunden angefühlt haben, was verständlich ist, und das tut uns leid."
"Aber ich denke, angesichts des Problems war das eine ziemlich schnelle Reaktion", betont er.
08:09
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Heftige Kritik an Software-Problemen
Der erste Startversuch musste wegen Problemen mit der Software an den Autos abgebrochen werden. Lando Norris sagt dazu: "Das beweist einfach, dass wir so etwas - also den elektronischen Teil - gar nicht erst haben sollten."
Charles Leclerc verrät: "Wir kamen nur noch mit etwa 20 km/h voran. Es ist schon ein bisschen beängstigend, so etwas bei einem Formel-1-Wagen zu sehen." Denn das hätte zu einem großen Unfall führen können.
Und Sergio Perez sagt, dass es sich wie in einem Leihkart angefühlt habe. "Ich bin mir sicher, dass wir als Sport davon lernen werden. Aber was heute passiert ist, ist für den Sport völlig inakzeptabel", so der Mexikaner.
07:55
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Norris: Habe Russell nicht gesehen
Gegen den Weltmeister läuft noch immer eine Untersuchung und er selbst sagt zu dem Vorfall: "Das lag daran, dass wegen George alle in Kurve 1 plötzlich auf die Bremse getreten sind."
"Und ich war so weit hinten, dass ich nicht wirklich sehen konnte, wie langsam sie fuhren, und das hat mich überrascht", so Norris. Schauen wir mal, ob die Rennkommissare diese Erklärung durchgehen lassen.
Zur Wahl der Slicks am Anfang sagt er außerdem: "Ich war überzeugt, dass ein Slick-Reifen funktionieren würde, aber ich glaube, es lag einfach daran, dass man noch nie wirklich auf dem Intermediate gefahren ist."
Man habe kaum Daten gehabt, und auf dem Weg in die Startaufstellung sei sein Intermediate bereits nach einer Runde kaputt gewesen. Doch im Rennen hielten die grünen Reifen dann viel besser durch.
07:42
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Leclerc: Slicks waren gemeinsame Entscheidung
Ferrari griff bei der Reifenwahl beim Start ebenfalls daneben, und Charles Leclerc verrät, dass es eine gemeinsame Entscheidung gewesen sei. "Ich glaube, es war knapp, wie es unter solchen Bedingungen immer der Fall ist", betont er.
Trotzdem werde man intern natürlich darüber sprechen, ob es bessere gewesen wäre, zumindest ein Auto auf die Intermediates zu setzen. Allerdings wäre dann eben auch bei einem Auto die Entscheidung sicher falsch gewesen.
"[Die Entscheidung] beruhte auf Intuition. Wir hatten auf den Boden geschaut, und die Oberfläche sah ziemlich trocken aus", so Leclerc. Doch letztendlich sie das eben nicht der Fall gewesen.
07:33
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Hülkenberg: Zu langsam für Punkte
Der Deutsche war beim letzten Restart Neunter, blieb als Elfter aber schließlich ohne Punkte. Er berichtet: "Am Ende waren wir einfach nicht stark genug und hatten offensichtlich nicht genug Tempo, um diese Position zu verteidigen."
"Und dass ich überhaupt erst in dieser Position war, lag natürlich daran, dass George und Lando draußen waren", erinnert er. Von daher seien Punkte unter normalen Umständen sowieso "eher unwahrscheinlich" gewesen.
Beim Rennstart hatte er zunächst Slicks drauf, wechselte dann aber direkt auf Intermediates, was er als "Schadensbegrenzung" bezeichnet. "Es war zu ambitioniert, auf Slicks zu fahren", erklärt er.
"Diese Strecke trocknet normalerweise schnell ab, aber ich glaube, dafür hat die Sonne ein bisschen gefehlt", vermutet der Audi-Pilot.
07:20
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Russell: Fast schon zum Lachen
Der Brite selbst sagt über seinen Ausfall bei Sky: "Man muss fast schon lachen. Ich bin mehr als nur enttäuscht. Das ist in dieser Saison schon so oft passiert."
Denn Russell wurde 2026 bereits mehrfach von Defekten eingebremst. "Es ist wirklich schade, aber wir kämpfen einfach weiter. Wir versuchen einfach, weiterzumachen", betont er.
Das Rennen sei bis dahin "solide" gewesen, sagt er zudem. "Der Podiumsplatz schien so gut wie sicher", erinnert er.
"Das ist nicht das erste Mal, daher bin ich an dieses Gefühl und diese Fragen schon ziemlich gewöhnt", zuckt er fast schon resignierend die Schultern.
Später ergänzt er noch, dass der WM-Titel jetzt natürlich "extrem unwahrscheinlich" sei.
07:11
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Warum rollte Russell aus?
"Es handelt sich um einen Defekt am Antrieb", verrät Toto Wolff bei Sky und stellt klar, dass das Safety-Car nicht der Grund dafür gewesen sei. "Wir haben es noch nicht untersucht", so der Teamchef.
"Ich bin total genervt und fühle mich gerade überhaupt nicht wohl", gesteht Wolff und erklärt: "Zunächst einmal hatten wir nicht die Geschwindigkeit, die wir uns vor dem Wochenende erhofft hatten."
Und dann gab es auch noch den Defekt ganz am Ende. "So sehr ich es auch liebe, hier zu sein, wenn ich mir die reinen Rennen anschaue, ist das, ehrlich gesagt, eine meiner schlimmsten Erfahrungen", so Wolff.
Denn so richtig gute Erinnerungen hat Mercedes nicht an Malaysia.
07:04
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Verstappen zieht mit "Schumi" gleich
Max Verstappen holte heute seinen 72. Grand-Prix-Sieg für Red Bull. Damit hat er nun genauso viele Siege für die Bullen auf dem Konto wie Michael Schumacher mit Ferrari.
Es gibt nur eine Paarung in der Geschichte der Formel 1, die noch erfolgreicher war: Lewis Hamilton holte 84 Siege im Mercedes.
06:56
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Hamilton: Rennen war eigentlich gelaufen
Während Verstappen und Red Bull die richtige Wahl trafen, verloren Hamilton und Ferrari gleich beim Start alle Chancen auf den Sieg. "Offensichtlich haben wir zu Beginn die falsche Entscheidung getroffen", gesteht der Brite, der auf Slicks gestartet war.
"Ich sah, wie sich alle von mir absetzten, und auf dem Bildschirm konnte ich sehen, dass ich eine Minute Rückstand hatte, und da dachte ich, dass das Rennen für uns so gut wie vorbei war", so Hamilton.
Durch die beiden Safety-Car-Phasen war er dann aber plötzlich wieder im Spiel - und landete am Ende sogar noch auf dem Podium.
06:46
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Erster Sieg für Red-Bull-Ford
Max Verstappen holte seinen ersten Sieg 2026 und damit auch den ersten Sieg, den Red Bull mit eigenen Motoren eingefahren hat. "Ich bin unglaublich stolz auf alle. Es ist einfach toll, hier zu gewinnen", sagt der Niederländer selbst.
"Es ist ziemlich beeindruckend, schon im ersten Jahr mit unserem eigenen Antrieb unser erstes Rennen zu gewinnen", betont er und erklärt, dass das Rennen "sehr hektisch" gewesen sei.
"Mit den Intermediates haben wir die richtige Entscheidung getroffen", sagt er über den Start und ergänzt: "Von da an konnten wir unser eigenes Rennen fahren. Dann kam zwar das Safety-Car, aber wir hatten alles unter Kontrolle."
06:40
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84 Punkte Vorsprung für Antonelli
Durch den Ausfall von George Russell liegt Kimi Antonelli in der WM jetzt 84 Punkte vorne - bei nur noch (maximal) sieben Rennen. Damit hat der Italiener eigentlich schon mehr als eine Hand am WM-Pokal.
Er selbst erklärt nach P2: "Das war heute das Maximum, das wir herausholen konnten. Herzlichen Glückwunsch an Max und Red Bull zu diesem unglaublichen Wochenende."
"Was uns betrifft, gibt es noch viel zu tun. Wir hatten mehr zu kämpfen als sonst, aber ich bin trotzdem froh, den zweiten Platz geholt zu haben", so Antonelli.
Denn er weiß natürlich auch, dass er damit einen weiteren großen Schritt in Richtung Titel gemacht hat.
06:34
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Jetzt Fahrer bewerten
Wir atmen erst einmal durch, denn auch an diesem Wochenende habt ihr bei uns wieder die Möglichkeit, die Piloten für ihre Leistung zu bewerten. Wer waren eurer Meinung nach die besten Fahrer in Malaysia? Jetzt abstimmen!
06:30
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Untersuchung
Lando Norris wäre Oscar Piastri hinter dem Safety-Car fast ins Heck geknallt. Den Vorfall untersuchen die Rennkommissare noch. Sollte es hier eine Zeitstrafe geben, würde der Weltmeister noch aus den Punkten fallen.
Auch gegen Audi läuft noch eine Untersuchung wegen einer unsicheren Hülkenberg-Freigabe.
06:26
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Übersicht
03:04
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ANZEIGE: Das DTM-Finale auf dem Hockenheimring
Ihr habt Lust, auch selbst mal wieder Motorsport auf höchstem Niveau direkt an der Rennstrecke zu erleben? Dann empfehle ich euch das DTM-Finale auf dem Hockenheimring am kommenden Wochenende.
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Alle Informationen findet ihr hier!

Foto: Hockenheim-Ring GmbH
02:50
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Jetzt Session-Ticker öffnen!
Noch wissen wir nicht, wann es hier losgehen kann, aber wir verlagern das Geschehen jetzt erst einmal wie geplant in unseren Session-Ticker. Hier ist also kurz Pause, nach der Zieldurchfahrt geht es an dieser Stelle weiter mit den Stimmen zum Bahrain-Grand-Prix.
Und wenn ihr wissen wollt, wie ihr die Formel 1 am Wochenende im Livestream sehen könnt, dann erfahrt ihr das hier.
02:44
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Start wird verschoben
Und da haben wir auch schon die Bestätigung der Rennleitung, dass sich der Start verzögert. Eine Information, wann es hier losgehen soll, gibt es noch nicht.
02:42
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Start hinter dem Safety-Car?
Aktuell sieht es eher nicht danach aus, dass es abtrocknet. Alan Permane von den Racing Bulls sagt sogar: "Wenn es so bleibt, wird es einen Start hinter dem Safety-Car oder eine Startverschiebung geben."
02:39
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Erste Kurven sind "ziemlich nass"
Laut Arvid Lindblad sieht es aktuell eher nach einem Start auf Intermediates aus. "Wenn es schnell trocknet, dann können wir auf den Slicks starten", sagt er zwar bei F1 TV. Aber die ersten Kurven seien noch immer "ziemlich nass".
Und Auch Lando Norris sagt: "Ich weiß gerade nicht, auf welchen Reifen wir starten sollen. Wir werden sehen."
02:35
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Reifenwahl
Wer auf welchen Reifen startet, das erfahren wir wie immer erst unmittelbar vor dem Start. Zumindest haben es jetzt erst einmal alle 22 Fahrer in die Startaufstellung geschafft.
Laut Sky soll es in einigen Minuten noch einmal mehr Regen geben. Behalten wir natürlich im Auge.
02:29
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Palmer: Würde auf Slicks starten
Es regnet in Kurve 1 zwar heftig, aber der Rest der Strecke ist nicht so nass. Experte Jolyon Palmer erklärt daher bei F1 TV: "Ich würde auf Slicks losfahren."
Der Ex-Formel-1-Pilot erklärt, dass die Strecke "ziemlich schnell" abtrocknen werde. Zudem verliere man durch einen Boxenstopp eine Menge Zeit.
Daher würde er sich nach aktuellem Stand gegen Intermediates entscheiden.
02:22
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Intermediates
An den Autos wurden noch einmal die Reifen gewechselt. Die Piloten fahren auf Intermediates in Richtung Startaufstellung. Da will jetzt niemand ein Risiko auf Slicks eingehen.
02:20
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Boxengasse offen
40 Minuten noch bis zum Start in Sepang. Dort hat damit jetzt die Boxengasse geöffnet. Zehn Minuten haben die Fahrer wie immer, um sich auf den Weg in die Startaufstellung zu machen.
Und pünktlich jetzt setzt der Regen ein! Das wird jetzt spannend ...
02:03
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Strategie
Pirelli-Motorsportchef Dario Marrafuschi erklärt im Hinblick auf die Strategie heute: "Die meisten Fahrer verfügen über zwei Sätze harte Reifen, die dank ihrer höheren thermischen Beständigkeit und geringeren Abnutzung im Vergleich zu den weicheren Mischungen eine solide Option für längere Stints darstellen dürften."
"Auf dem Papier scheinen die Kombinationen Medium-Hard-Hard und Soft-Hard-Hard zu den wettbewerbsfähigsten zu gehören", so der Italiener. Aber: "Es gibt jedoch einige besondere Situationen, wie beispielsweise die von Verstappen und Leclerc."
Die haben nur noch einen Satz harte Reifen und könnten "möglicherweise andere Vorgehensweisen in Betracht ziehen, indem sie verstärkt auf die weichen und mittleren Mischungen zurückgreifen oder sogar Dreistoppstrategien in Betracht ziehen".
"Dagegen ist es unwahrscheinlich, dass wir Einstoppstrategien sehen werden, die auf dem Papier keinen Vorteil hinsichtlich der Gesamtrennzeit bieten", so Marrafuschi.
01:54
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Brundle: Viele Fragezeichen in Malaysia
Erschwerend kommt dazu, dass die Formel 1 seit 2017 nicht mehr in Malaysia gefahren ist. Experte Martin Brundle sagt daher bei Sky: "Ich glaube, dieses Rennen ist völlig unvorhersehbar. Die Startposition spielt fast keine Rolle."
"Es wird darauf ankommen, die Reifen zu schonen, die richtige Strategie zu verfolgen und zur richtigen Zeit die richtigen Reifen zu haben", so der ehemalige Formel-1-Pilot.
"Es wird etwas Jojo-Racing geben. Wenn sich ein Fahrer also dafür entscheidet, sein Deployment auf der Boxengeraden zu nutzen, ist er beispielsweise bis zur Kurve 4 angreifbar", so Brundle.
Und dann ist da ja auch noch der mögliche Regen ...
01:43
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Entscheiden die Reifen das Rennen?
Immer wieder wurde an diesem Wochenende über die Reifen gesprochen. Weil der Verschleiß hier so hoch ist, erwartet Pirelli mindestens zwei Stopps. Die Fahrer werden die Pneus also gut managen müssen.
Experte Jacques Villeneuve sagt bei Sky: "Wir haben die beiden Fahrer mit den meisten Siegen und Meisterschaften in der Startaufstellung in der ersten Startreihe. Und beide sind Meister im Umgang mit ihren Reifen."
"Ein Auto ist in den Kurven schnell, das andere auf den Geraden. Das könnte sehr spannend werden", so der Weltmeister von 1997 über das mögliche Duell zwischen Max Verstappen und Lewis Hamilton an der Spitze.
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Veröffentlicht: 04.10.2026, 14:53
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