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Formel-1-Liveticker: Ecclestone: "Ein Desaster für die Formel 1"

Status: Beendet

Wann endet die Mercedes-Frist?

Wir haben noch einmal genau nachgeschaut: Mercedes hat am Sonntag gegen 20:30 Uhr unserer Zeit angekündigt, Berufung gegen das FIA-Urteil einlegen zu wollen. Heißt: Die 96-Stunden-Frist endet am Donnerstag ebenfalls gegen 20:30 Uhr. Pikant ist das deshalb weil um 21:00 Uhr in Paris die große Weltmeisterehrung stattfindet - also nur rund 30 Minuten später.

Was passiert, falls Mercedes wirklich in letzter Minute in Berufung geht? Wir wissen es nicht ...

Schwarzman schneller als Masepin

Bemerkenswert ist allerdings, dass Nachwuchspilot Schwarzman mit seiner Zeit von 1:25.348 Minuten heute schneller war als Stammpilot Nikita Masepin im Qualifying am Samstag - wohlgemerkt im gleichen Auto und auf gleichen Reifen! Ja, wir wissen, dass die Zeiten angesichts der Streckenverhältnisse und Co. natürlich nicht komplett vergleichbar sind. Aber so schlecht war seine Zeit auf jeden Fall nicht!

Mehr Fakten zum Test gibt es in unserem Testbericht!

Mehr Impressionen vom Hamilton-Ritterschlag ...

... haben uns hier übrigens die Kollegen von Sky noch zur Verfügung gestellt!

Apropos Bourdais ...

Wie das zwischen ihm und Red Bull damals genau abgelaufen ist, das erfährst Du in unserer Fotostrecke!

Fotostrecke: 15 Formel-1-Fahrer, die während der laufenden Saison entlassen wurden LAT

Foto: LAT

Alain Prost (Ferrari): Wohl eine der legendärsten Entlassungen der Formel-1-Geschichte. Ferrari setzt den damals dreimaligen Weltmeister am Ende der Saison 1991 ein Rennen vor Schluss vor die Tür. Zuvor hatte Prost den Ferrari 643 öffentlich mit einem LKW verglichen - zu viel für die Italiener. Das letzte Rennen fährt Gianni Morbidelli.

Ex-Toro-Rosso-Fahrer kritisiert Red Bull

Sebastien Bourdais stand einst selbst bei Red Bull unter Vertrag und war bei Toro Rosso unter anderem Teamkollege von Sebastian Vettel. Nun rechnet er nach dem Saisonfinale mit seinem ehemaligen Arbeitgeber ab und erklärt laut 'garndprix.com', dass sich Red Bull in Abu Dhabi am Sonntag höchst unsportlich verhalten habe.

Hintergrund ist, dass die Bullen Sergio Perez einsetzten, um Lewis Hamilton einzubremsen. "Ich kann nicht verstehen, wie Perez zufrieden mit sich sein kann und wie die Leute ihm für das applaudieren können, was er getan hat", so Bourdais. Perez habe "jeden schmutzigen Trick" angewendet, um Hamilton zu blocken.

Bourdais selbst sagt, seine Kritik habe nichts damit zu tun, dass er einst von Red Bull rausgeworfen wurde.

Wer hat noch gleich gewonnen?

Max Verstappen hat seinen ersten WM-Titel am Sonntag stilecht mit einem Rennsieg eingefahren. Das war in der Formel-1-Geschichte aber nicht immer so! Michael Schumacher und Jacques Villeneuve holten ihren jeweils ersten Titel zum Beispiel unter ganz anderen Umständen. An diese erinnert sich auch heute noch jeder. Aber wer hat damals die entsprechenden Rennen eigentlich gewonnen ...?

Fotostrecke: 11 berühmte Rennen, bei denen man sich nicht an den Sieger erinnert Sutton

Foto: Sutton

Spa 1991 - Zumindest in Deutschland dürfte sich jeder Formel-1-Fan an das Rennen in Belgien am 25. August 1991 erinnern. Denn damals gibt ein gewisser Michael Schumacher sein Debüt in der Königsklasse. Das endet aber bereits nach wenigen Metern. Und wer kann anschließend eigentlich gewinnen?

Häkkinen: Safety-Car-Ende wäre schlimmer gewesen

Der Finne schreibt in seiner neuen Kolumne für 'Unibet', dass er Michael Masis Entscheidung am Ende des Rennens verstehen kann. "Ich denke, es wäre viel schlimmer gewesen, wenn diese Weltmeisterschaft hinter dem Safety-Car geendet hätte. Das wäre absolut antiklimaktisch gewesen", so Häkkinen, dessen Fazit lautet: "Michael hat seinen Job gemacht."

Das sagt übrigens auch Gerhard Berger in unserem neuen Video!

Michael Masi steht nach dem kontroversen Zieleinlauf in Abu Dhabi in der Kritik. Jetzt hält Gerhard Berger ein Plädoyer zu seiner Verteidigung.

Russell: Mercedes-Comeback "seltsam"

Weil Lewis Hamilton beim Test fehlt, sitzt George Russell an beiden Tagen im Mercedes. "Es ist ein seltsames Gefühl", gesteht der Brite nach seinem Einsatz am Dienstag und erklärt: "Ich habe mit dem Team schon oft nach Rennen am Ende der Saison getestet. Und jetzt sind wir wieder hier." Der Unterschied: Dieses Mal testet Russell als Stammpilot.

Ein neues Gefühl für ihn, und er verrät: "Es war ein wirklich toller Tag." Er habe auch viel über die neuen Reifen gelernt, aber: "Es wird im nächsten Jahr ganz anders werden, weil sich die Autos im Vergleich zu den aktuellen drastisch verändern. Es gibt also nicht so viel, was man mitnehmen kann", erklärt er. Für ihn persönlich war es trotzdem ein guter Tag.

Mercedes lässt Fototermin sausen

Bei Mercedes herrscht weiter Funkstille nach dem Saisonfinale. Nun hat das Team gestern auch noch einen offiziellen FIA-Fototermin sausen lassen. 'RaceFans' hat zuerst darüber berichtet. Der Termin steht in Verbindung mit der morgigen FIA-Gala in Paris. Während alle anderen FIA-Weltmeister dort am Dienstag ihre Autos präsentierten, war von Mercedes keine Spur.

Nicht vergessen: Mercedes hat am Sonntag die Konstrukteurs-WM gewonnen und soll morgen bei der Gala auch ganz offiziell ausgezeichnet werden.

Verstappen: Lewis und ich haben uns gegenseitig gepusht

Der Niederländer erklärt, dass die Qualität im diesjährigen Titelduell "sehr hoch" gewesen sei. Das habe sowohl an ihm selbst als auch an Lewis Hamilton gelegen. "Wir haben uns gegenseitig jedes Mal ans Limit gepusht", berichtet er und erklärt: "Es gab am gesamten Wochenende keine Runde, in der man sich ausruhen konnte - Qualifying und Rennen."

"Ein kleiner Verbremser kann den Unterschied zwischen P1 und P2 machen. Und in der Meisterschaft, die wir hatten, war das massiv. Es war also ein sehr hoher Fokus notwendig", berichtet der Niederländer. Daran war womöglich auch Hamilton nicht mehr gewöhnt. Denn seit 2016 gab es auch für ihn keinen so engen Titelkampf mehr.

Norris: Tolle Saison, blödes Ende

Der Brite blickt "sehr glücklich" auf die Saison 2021 zurück. Er holte vier Podestplätze, seine erste Pole, beendete die WM als Sechster so weit vorne wie noch nie und stand in Russland sogar kurz vor seinem ersten Sieg. Ärgerlich sei nur, dass ihm ausgerechnet am Ende des Jahres das Glück ausging. Die letzten Rennen seien "überhaupt nicht" nach Plan verlaufen.

"Wir hatten einfach sehr viel Pech mit Reifenschäden [in Katar und Abu Dhabi], mit Problemen und Zwischenfällen", erklärt er. Dem Team sei also kein Vorwurf zu machen. "Es war einfach nicht die zweite Saisonhälfte, auf die wir gehofft hatten. Wir hatten viel mehr verdient. Das Team hat einen viel besseren Job gemacht, als es den Anschein hat", so Norris.

Nach dem McLaren-Doppelsieg in Monza kam Norris bis zum Saisonende aus diversen Gründen nie mehr über P7 im Rennen hinaus.