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Formel-1-Liveticker: Fahrer 2025 haben für Alpine keine Priorität

Barcelona-Samstag in der Analyse: McLaren "der klare Favorit"?

Status: Beendet

Feierabend

Und damit sind wir auch am Ende unseres heutigen Tickers angekommen. Für euch geht es wie üblich aber noch etwas weiter, denn um 23:00 Uhr melden sich Kevin Scheuren und Frederik Hackbarth live aus Barcelona mit der großen Videoanalyse zum Qualifying.

Auf unserem Portal geht es ebenfalls noch etwas weiter, und hier melden wir uns morgen mit einer neuen Tickerausgabe zurück. Rennstart ist um 15:00 Uhr, aber wir sind natürlich schon deutlich früher wieder da, um euch angemessen auf den Grand Prix einzustimmen.

Viel Spaß später noch mit unserer Analyse und bis dann!

Norris: Feuer hat Vorbereitung gestört

Der Polesitter sagt über das Feuer vor dem Qualifying: "Zunächst einmal ist es das Wichtigste, dass alle in Sicherheit sind." Trotzdem sei es natürlich ein kleiner Schreckmoment für das ganze Team gewesen.

"Es war einfach ein etwas stressigerer Tag, als ich es mir gewünscht hätte. Ich habe meine Schuhe verloren. Das war wahrscheinlich das Schlimmste, was mir passieren konnte", berichtet der Brite.

Zudem habe er sich nicht in seinem normalen Raum vorberieten können. "Ich bin oben im Ingenieursbüro und Oscar ist unten im Truck", verrät er und betont: "Ich war nicht in der Lage, mich zu entspannen und zu relaxen, wie ich es normalerweise tue."

Und trotzdem fuhr er am Ende auf Pole.

Was war da bei Mercedes los?

Russell regte sich während des Qualifyings einmal darüber auf, dass sein Teamkollege ihm im Weg gestanden habe. Was genau was da los? "Lewis war mir ein ganzes Stück voraus", schildert Russell die Situation.

"Ich konzentrierte mich also nur auf meine Spiegel, um Ocon nicht zu behindern, und als ich das nächste Mal nach vorne sah, war Lewis direkt vor mir und versuchte, den Windschatten von Ocon mitzunehmen", so Russell.

Letztendlich sei es aber keine große Sache gewesen, weil er dadurch auch nichts verloren habe. Und Teamchef Toto Wolff erklärt bei Sky selbstkritisch: "Wir haben sie zu nah aneinander rausgelassen."

Sollte also in Zukunft nicht mehr passieren.

Was bietet die Formel 1 fürs Geld?

Formel-1-Fans zahlen viel Geld, wenn sie an die Strecke kommen. Für das Rennwochenende in Silverstone gibt es noch viele Karten, weil die Fans dort die Preise nicht weiter zahlen wollen.

Kevin Scheuren war in Barcelona mal für euch in der Fanzone unterwegs, um euch in unserem neuen Video zu zeigen, was ihr für euer Geld so bekommt, was Merchandise kostet und was die Fans so für ihre Tickets bezahlt haben.

Kevin Scheuren in der Fanzone, um zu zeigen, was ihr für euer Geld bekommt, was Merchandise kostet und was die Fans für ihre Tickets bezahlen.

Apropos Strategie ...

Pirelli geht morgen von einem Rennen mit (mindestens) zwei Boxenstopps aus. Mario Isola erklärt: "Man muss bedenken, dass die Temperaturen heute erheblich gesunken sind, vor allem auf der Strecke, die etwa zehn Grad kühler war als gestern Nachmittag."

"Während dieser Temperaturabfall bei einer fliegenden Runde keine nennenswerten Auswirkungen hatte, könnte er morgen ein wichtiger Faktor sein, auch wenn tatsächlich die Möglichkeit besteht, dass es regnen könnte", so der Italiener.

"Im Trockenen bieten die Medium- und Soft-Reifenmischungen die beste Leistung. Auf dem Papier besteht die schnellste Strategie tatsächlich in der Verwendung von zwei Sätzen C3 [Soft] und einem Satz C2 [Medium]", so Isola.

Zudem stellt er klar: "Eine Einstoppstrategie können wir ausschließen, weil sie zu langsam ist. Aber die Idee eines Vier-Stint-Rennens mit drei Stopps ist gar nicht so weit hergeholt, denn sie ist nur eine Handvoll Sekunden langsamer als eine Zweistoppstrategie."

Klingt spannend!

Mercedes: Russell glaubt an Siegchance

"Wir liegen auf P3 und P4 und haben eine gute Ausgangsposition, um morgen um den Sieg zu kämpfen", erklärt der Brite angriffslustig. Doch während er optimistisch ins Rennen geht, ist sein Teamkollege eher skeptisch.

Es werde "sehr schwer" werden, morgen mit Verstappen und Norris zu kämpfen, so Hamilton, der jedoch betont: "Wir sind zu zweit, also können wir hoffentlich als Team Druck [...] ausüben, um vielleicht etwas bei der Strategie auszuspielen."

Denn Piastri und Perez starten von weiter hinten und werden ihrem jeweiligen Teamkollegen wohl nicht helfen können. Trotzdem betont Hamilton, dass sein Blick eher nach hinten gehe, um sich gegen die Ferraris zu verteidigen.

Russell dagegen betont, dass es in Sachen Rennpace "sehr eng mit Max und Lando" sein sollte. Zudem erklärt er, dass man in Barcelona durchaus überholen könne, wenn man zum Beispiel bei der Strategie etwas anderes versuche.

Und dafür sei Mercedes mit P3 und P4 "in einer guten Position", betont er und erklärt: "Es ist nicht wie in Singapur oder Monaco, wo man die Führung verteidigen kann, egal wie langsam man ist."

Verstappen: Trotz Windschatten am Ende zu wenig

Der Niederländer sieht es ähnlich wie Helmut Marko und erklärt, dass es in der Qualifikation besser als zuvor im Training gelaufen sei. Er sei daher "im Qualifying ziemlich happy" gewesen, betont er.

"In Q3 bekam ich sogar einen netten kleinen Windschatten von Checo in Kurve 1, um wirklich alles herauszuholen, was wir konnten. Leider war es nicht genug. Aber so ist das manchmal", zuckt er die Schultern.

"Ich denke, insgesamt können wir mit dieser Leistung im Qualifying sehr zufrieden sein", betont er und erklärt, dass er den Windschatten übrigens zufällig bekommen habe. Geplant sei es nicht gewesen.

Seine Runde selbst sei auch "gut" gewesen, berichtet er und ergänzt, dass "einige Änderungen am Set-up" dafür gesorgt hätten, dass er sich wohler als zuvor fühlte. Doch das alles war heute eben nicht genug.

Sargeant: Neuer Unterboden funktioniert nicht

Weil wir sowieso eben schon beim US-Amerikaner waren: Der hatte ja vor dem Wochenende betont, in Spanien endlich mit identischem Material wie sein Teamkollege zu fahren. Trotzdem war er heute wieder 0,356 Sekunden langsamer.

"Technisch gesehen handelt es sich um dieselbe Spezifikation. Aber der Unterboden funktioniert nicht richtig", ärgert sich Sargeant und betont: "Er erzeugt nicht die richtige Menge an Anpressdruck."

So sei es für ihn wieder einmal "ein schmerzhaftes Wochenende", gesteht Sargeant, während Teamkollege Albon, der Vorletzter wurde, erklärt: "Mein Auto fühlte sich gut an, meine Balance war gut."

Im Vergleich zum Vorjahr in Barcelona habe Williams auf jeden Fall "einen großen Schritt" gemacht, so Albon. Doch letztendlich zähle der Kurs eben noch immer zu den schlechtesten für das Team.

Und so wurden es heute die beiden letzten Positionen.

Sargeant bestraft

Der Williams-Pilot muss morgen in der Startaufstellung drei Plätze nach hinten, weil er in Q1 Lance Stroll im Weg gestanden hat. Kann ihm aber egal sein, denn er war ja sowieso schon Letzter ...

Hier trotzdem die Begründung der Rennkommissare für die Strafe im Wortlaut:

"Car 2 impeded Car 18 into Turn 10. Although the driver of Car 2 reacted appropriately after spotting Car 18 in his mirrors, he relied on getting adequate information from the team on the straight between Turns 9 and 10, with the team failing to inform the driver in time."

"It has been agreed that a team failing to inform their driver of incoming traffic cannot be regarded as an excuse for such an infringement. The Stewards therefore determine that Car 2 unnecessarily impeded Car 18 and impose a grid drop in line with precedents."

Aus in Q1, aber: Racing Bulls sehen Potenzial

Auch die Racing Bulls gehören mit dem Doppelaus in Q1 zu den Enttäuschungen des Tages. Ricciardo besteht aber trotzdem drauf, dass die Leistung mit dem verbesserten Auto "ermutigend" war. Denn das Team hat ein großes Update mit nach Barcelona gebracht.

Zu der Frage, inwieweit das Ergebnis auf mangelnde Vertrautheit mit den neuen Komponenten zurückzuführen ist, sagt Ricciardo: "Ich denke, dass wir noch ein bisschen mehr aus dem Paket herausholen können, also werden wir weiter dran arbeiten.

"Andererseits hatte ich das Gefühl, dass wir im Training viel unausgeglichener waren und dass sich das Auto im Qualifying viel besser anfühlte", erklärt der Australier und betont: "Ich fand eigentlich nicht, dass sich das Auto im Qualifying schlecht angefühlt hat."

Seine kompletten Aussagen und auch die von Teamkollege Tsunoda findet ihr hier!

Piastri: War sowieso keine gute Runde

Der Australier gehört mit P10 zu den Verlierern des Tages. Er konnte in Q3 keine Rundenzeit setzen, weil seine erste Zeit wegen Tracklimits gestrichen wurde. Bei seinem zweiten Versuch hatte er dann einen Fehler drin und brach die Runde ab.

"Ich habe nicht das Gefühl, dass ich so ein gutes Ergebnis weggeworfen habe", betont er selbst. Denn seine Runde sei sowieso nicht besonders gut gewesen und hätte wohl "bestenfalls" nur für "P7 oder P8" gereicht, vermutet er.

Er habe einfach keine gute Pace gehabt, und dafür müsse man jetzt den Grund herausfinden. "Es fühlt sich das ganze Wochenende über nicht sehr natürlich an", grübelt der McLaren-Pilot.

Eine Erklärung dafür habe er aktuell noch nicht. "Es könnten die Reifen sein", antwortet er auf Nachfrage. Aber sicher sei er sich da nicht.

Gute Nachrichten von McLaren

Das Team meldet soeben: "Das Mitglied des McLaren-Teams, das zur Untersuchung ins Krankenhaus gebracht worden war, ist inzwischen wieder entlassen worden. Unser Dank gilt der Strecke und dem medizinischen Personal des Krankenhauses für ihre Betreuung und Unterstützung."

Sehr schön, damit können wir jetzt also erst einmal einen erfreulichen Strich unter das Feuer-Thema ziehen.

Leclerc über Norris: War keine Absicht

Auch über die Szene mit Norris in FT3 hat Leclerc gesprochen und erklärt: "Lando kam aus der Boxengasse und ich war auf einer Push-Runde hinter ihm. Als er [seine Runde] dann abbrach, brach auch ich ab."

"Ich bremste, um neben ihm zu sein und verschätzte mich", beteuert Leclerc und betont: "Ich wollte die Autos hinter mir nicht behindern." Dadurch sei er dann etwas zu nah an Norris herangekommen.

"Dann kollidierten wir, aber es war eher ein Missverständnis", betont Leclerc, der zwar gesteht, dass er "frustriert" gewesen sei. Die Berührung mit dem McLaren habe er aber nicht gewollt.

Schadensbegrenzung für Leclerc

Der Monegasse betont, dass er bis FT3 ein "sehr schwieriges" Wochenende gehabt habe. Er berichtet: "In FT2 fühlte sich das Auto sehr unrund an, und die Balance war sehr schlecht. Heute haben wir nicht alles, aber vieles am Auto verändert."

"Im FT3 fühlte ich mich auf Anhieb viel wohler. Aber die Pace ist einfach nicht da", betont Leclerc und erklärt: "In gewisser Weise bin ich mit den Fortschritten und dem Gefühl, das ich von gestern auf heute hatte, zufrieden."

Gleichzeitig stellt er aber auch klar: "Ich bin nicht glücklich und enttäuscht über die Pace des Autos heute im Qualifying, denn wir sind weiter weg, als wir erwartet hatten." Er wurde am Ende Fünfter, Teamkollege Sainz Sechster.

Am Upgrade liege das übrigens nicht, das funktioniere, versichert Leclerc. "Sicherlich können wir mit dem neuen Paket noch mehr optimieren, aber ich würde das nicht als Entschuldigung gelten lassen", stellt er klar.

Ferrari sei an diesem Wochenende einfach nicht gut genug.

Perez: Sind einfach zu weit hinten

Der Mexikaner wurde nur Achter und wird wegen seiner Strafe morgen sogar nur von P11 ins Rennen gehen. Er ärgert sich: "Wir haben das Licht am Ende des Tunnels gesehen. Leider war mein letzter Sektor in Q3 ein bisschen zu schlecht."

So war er in Q3 am Ende sogar ein bisschen langsamer als zuvor in Q2. "Ich denke, wir hätten viel näher dran sein können. Wir hatten nur einen einzigen [Reifen-]Satz [in Q3], was die Sache ein wenig schwierig machte", erklärt er.

Insgesamt sei er an diesem Wochenende einfach "etwas zu weit" hinten. Zwar habe man auch "gute Schritte" gemacht, betont Perez. Doch für ein wirklich gutes Ergebnis reichte das eben auch heute wieder nicht.

"Der Abstand zu Max war am Wochenende ein bisschen zu groß. In dieser Hinsicht haben wir also noch etwas Arbeit vor uns", gesteht Perez.