Formel-1-Liveticker: Formel 1 verurteilt rassistische Kommentare über

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Bericht

Status: Beendet
08:42

Bis morgen!

Das war's! Wir sind am Ende des heutigen Formel-1-Livetickers angekommen. Maria Reyer bedankt sich für dein Interesse. Ich hoffe, Dir hat's gefallen und Du bist auch morgen wieder mit am Start.

Schönen Abend und bis morgen!

08:38

Noten Silverstone: Sieg für Charles Leclerc!

Ferrari-Pilot Charles Leclerc hat es geschafft, er hat bei unserer Notenvergabe diesmal am besten abgeschnitten. Und zwar mit einer 1,1 - Chapeau! "Wer hätte Ferrari das zugetraut?", staunt Experte Marc Surer über die Galavorstellung von Leclerc.

Doch der Schweizer lobt nicht nur das Team; auch Leclerc habe bewiesen, "dass er über sich hinauswachsen kann". Alonso habe er die Note 1 "für die Show am Samstag" gegeben. Wie Experte Surer, die Redaktion und die User ansonsten abgestimmt haben, kannst Du hier nachlesen!

Unsere Top 3 des Grand Prix von Großbritannien:
01. Charles Leclerc, Note 1,1 (Leser 1,4 - Surer 1 - Redaktion 1)
02. Lando Norris, Note 1,7 (Leser 2,0 - Surer 2 - Redaktion 1)
03. Fernando Alonso, Note 1,7 (Leser 2,1 - Surer 1 - Redaktion 2)

08:31

Vettel: Gute Tat nach dem Ausfall

Sebastian Vettel musste seinen Aston Martin gestern vorzeitig in der Garage abstellen, ein Problem an der Kühlung war aufgetreten. Doch sein Arbeitstag war noch nicht zu Ende. Nach dem Grand Prix zog er sich um, und sammlte mit einem Müllsack bewaffnet leere Plastikflaschen und anderen Abfall von den Tribünen auf. Stark!

08:26

08:25

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08:20

Perez: "Hatten kaum einen Plan für das Rennen"

Auch für den zweiten Red-Bull-Piloten lief es gestern generell alles andere als nach Wunsch. Schon im Sprint war sein Wochenende praktisch gelaufen, Perez musste das Hauptrennen aus der Boxengasse starten. Am Ende opferte ihn das Topteam, um Lewis Hamilton den Bonuspunkt der schnellsten Rennrunde wegzuschnappen (den Perez nicht erhielt, da er nur auf P16 ins Ziel kam).

"Das war ein schwieriges Rennen." Denn auf dem harten Reifen im ersten Stint hatte er schon viel Mühe, Positionen von ganz hinten aufzuholen. "Ich denke, P7 wäre möglich gewesen heute." Doch aus taktischen Gründe musste er ein drittes Mal stoppen.

Was das immer schon der Plan gewesen? "Wir hatten, um ehrlich zu sein, kaum einen Plan für das Rennen."

- Übersicht: Die schnellsten Rennrunden 2021!

08:12

Räikkönen/Perez: Keinen Hauptschuldigen gefunden

Wie hat Sergio Perez die Szene mit Kimi Räikkönen gegen Rennende erlebt? "Ich denke, er war einfach zu optimistisch. Er hat sich erst sehr spät in Kurve 15 rein positioniert, ich konnte ihn außen überholen. Dann rein in 16 war ich auf der Innenseite. Ich war vorne und er hat versucht, draußen dranzubleiben."

Der Mexikaner erwartete keine Strafe für den Zwischenfall, und so kam es dann auch. Die Piloten mussten zwar zu den FIA-Kommissaren nach dem Rennen. Aber diese urteilten schließlich: "Wagen 7 und 11 fuhren fast nebeneinander durch Kurve 16, wobei Wagen 11 auf der Innenseite der Linkskurve leicht vorne lag."

Und: "Am Eingang zu Kurve 17 wurde Wagen 7 auf den Randstein gedrängt, um eine Berührung zu vermeiden, und drehte sich infolgedessen. In Gesprächen mit den Fahrern und Teamvertretern waren alle der Meinung, dass niemand die Hauptschuld trägt. Die Stewards stimmen zu und ergreifen keine weiteren Maßnahmen."

08:06

Räikkönen an Alfa: "Kommt schon! Wacht auf!"

"Schade mit Perez, das wäre P10 gewesen", funkte sein Renningenieur, doch Kimi Räikkönen wollte sich von der Euphorie direkt nach dem Rennen nicht anstecken lassen. Er fragte nur: "Was?"

"Ich sagte, schade der Unfall mit Perez, sonst hätten wir vielleicht [Punkte] geholt", wiederholte sein Ingenieur. Doch Räikkönen war not amused: "Vielleicht, oder vielleicht müssen wir einfach das Auto schneller machen. Es ist unmöglich, gegen sie zu kämpfen. Dies oder das sagen und mit anderen Autos kämpfen … Kommt schon, wacht auf! Wir müssen etwas unternehmen."

08:01

Räikkönen: Vielleicht hat mich Perez nicht gesehen

Von Ferrari nun zu einem ehemaligen Fahrer der Scuderia: Kimi Räikkönen lieferte sich gestern einen sehenswerten Kampf gegen Red-Bull-Piloten Sergio Perez. Am Ende krachte es zwischen den beiden, der Finne drehte sich und beendete das Rennen nur auf P15.

"Je länger das Rennen gedauert hat, desto mehr musste ich in die Rückspiegel nach hinten schauen", zeigte sich Räikkönen nach dem Grand Prix enttäuscht. "Wir haben versucht zu kämpfen, aber es war nicht genug." Was ist im Zweikampf mit Perez passiert?

"Wir hatten ein paar Duelle, aber sie waren viel schneller. Ich konnte ihn noch recht lange hinter mir halten. Wir sind ein paar Kurven nebeneinander gefahren, dann war ich außen, in der nächsten Kurve innen. Ich habe es nicht gesehen, aber vielleicht hat er mich nicht gesehen. Aber am Ende habe ich mich gedreht."

07:25

Leclerc: Haben Motorprobleme den Sieg gekostet?

Was hatte es mit den Motorproblemen von Charles Leclercs Antrieb auf sich? Er funkte gestern in Führung liegend mehrfach hektisch, dass er immer wieder Aussetzer habe. "Speziell im ersten Stint hatte ich Probleme mit dem Motor. Ich dachte, mein Rennen sei gelaufen", gestand er in der Pressekonferenz.

"Ich hatte recht viel zu tun am Lenkrad, aber wir konnten die Situation sehr gut managen." Dadurch löste sich das Problem noch während der Fahrt wieder in Luft auf.

Haben ihn die Probleme gar um den Sieg gebracht? "Nein, man kann es nicht [auf die Aussetzer] schieben. So viele Parameter spielen im Rennen eine Rolle. Am Ende waren sie einfach zu schnell."

06:47

Leclerc: "Fahrer des Tages" in Silverstone

Charles Leclerc durfte sich gestern nicht nur über den zweiten Platz freuen, sondern auch über die Auszeichnung "Fahrer des Tages". Satte 34,5 Prozent aller Stimmen gingen an den Ferrari-Fahrer.

- Übersicht: Alle "Fahrer des Tages" 2021!

Außerdem konnte sich Charles Leclerc mit seinen Führungsrunden gestern in die Top 3 der aktuellen Saison schieben. Nur Max Verstappen (403 Runden) und Lewis Hamilton (125) haben mehr Kilometer an der Spitze abgespult!

- Datenbank: Die Führungsrunden-Statistik der Saison 2021!

Und auch in der ewigen Bestenliste der meisten Führungsrunden hat Leclerc aufgeholt. Er steht insgesamt bei 296, das ist Platz 50. Damit hat er schon Daniel Ricciardo überholt!

- Datenbank: Die ewige Führungsrunden-Statistik!

06:25

Leclerc: So hat er das Hamilton-Manöver erlebt

Ausgerechnet in Copse hat es Lewis Hamilton schließlich auch gegen Charles Leclerc versucht. Der Ferrari-Pilot schilderte das Manöver aus seiner Sicht wie folgt: "Ich wusste, dass Lewis auf der Innenseite war, ich habe eine Lücke gelassen."

Zunächst dachte er noch, er sei vorne geblieben, gab Leclerc zu. Doch: "Ganz am Ende der Kurve ist das Auto plötzlich ausgebrochen und ich habe ein bisschen Zeit verloren." Dadurch konnte Hamilton die Führung schließlich übernehmen.

Vor seinen 49 Führungsrunden gestern konnte Ferrari übrigens nur eine einzige Runde in den vergangenen 27 Grands Prix anführen (Baku)!

06:19

Leclerc: Eines seiner besten Formel-1-Podien?

Hätte Charles Leclerc gestern tatsächlich in Silverstone völlig überraschend triumphiert, wäre dies der erste Ferrari-Erfolg seit Sebastian Vettels Sieg 2019 in Singapur gewesen. Aber selbst der zweite Platz kam für Ferrari und auch für den Monegassen selbst überraschend.

Daher zeigte er sich nach dem Rennen "zu 50 Prozent frustriert" und "zu 50 Prozent glücklich". Er hätte sich vor dem Rennwochenende niemals ausgerechnet, am Sonntag um den Sieg kämpfen zu können. "Das zeigt, wie gut wir als Team gearbeitet haben." Auch wenn er zugibt, dass die Scuderia das Reifenproblem aus Frankreich immer noch nicht vollständig verstanden habe.

War das - wenn schon kein Sieg - zumindest sein bestes Formel-1-Podium bislang? "Ja, ich habe jede Runde alles gegeben. Ich denke nicht, dass ich einen großen Fehler gemacht habe."

06:13

Leclerc: Bis zum letzten Moment an den Sieg geglaubt

Wollen wir nun weitere Themen des gestrigen Rennens aufarbeiten. Denn bei all der Aufregung rund um die Kollision zwischen Max Verstappen und Lewis Hamilton ist etwa die fabelhafte Leistung von Charles Leclerc ein wenig untergegangen.

Der Ferrari-Pilot konnte 49 Runden des Grand Prix von Großbritannien anführen, das hätte vor dem Rennwochenende wohl nicht mal der Pfarrer in Maranello für möglich gehalten! Ab welchem Zeitpunkt wurde Leclerc im Rennen klar, dass ihm der Sieg durch die Finger zu gleiten droht?

"Als mich Lewis überholt hat!", antwortete er gestern in der Pressekonferenz grinsend. "Bis dahin habe ich geglaubt, dass ich das Rennen gewinnen könnte. Und so sollte es auch sein." Sein Renningenieur habe ihn immer wieder über die Pace von Hamilton informiert. "Da dachte ich: 'Das ist schnell!' Ich habe 200 Prozent gepusht, aber es war nicht gut genug, um am Ende Platz eins zu behalten."

06:01

Wären Senna und Prost auf Twitter gewesen ...

... dann hätten ihre Beiträge nach der Kollision in Suzuka 1990 womöglich so ausgesehen. Wir werden es zwar nie erfahren, aber dennoch eine nette Idee!

05:49

Irvine: Hamilton hat es Verstappen gezeigt

Mittlerweile hat sich noch ein Ex-Fahrer zu der Kollision zu Wort gemeldet. Eddie Irvine schreibt heute auf Instagram: "Verstappen musste dieses Rennen nicht gewinnen, Hamilton schon." Der Red-Bull-Pilot sei aus der Sicht des Vizeweltmeisters von 1999 "super aggressiv" ans Werk gegangen.

Das sei zwar "toll" anzusehen gewesen, aber "Hamilton ist wahrscheinlich der beste Rennfahrer aller Zeiten und hat wieder gezeigt, dass er nach sieben Weltmeistertiteln noch nicht am Ende ist." Der alte Routinier habe dem "jungen Stier" gestern gezeigt, wie es geht, so Irvine.

05:43

Masi: Was ist aus "Let them race" geworden?

Eine Frage müssen wir mit FIA-Rennleiter Michael Masi noch aufklären. Warum wurde der Unfall zwischen Max Verstappen und Lewis Hamilton untersucht und bestraft, obwohl sich die Kollision in der ersten Rennrunde zugetragen hat? Die Regelhüter haben doch immer betont, dass man in der ersten Runde Nachsicht walten lasse …

"In diesem speziellen Fall nicht." Der Offiziell stellte gestern Abend klar: "Es waren eindeutig zwei Autos in den Vorfall verwickelt." Die Fahrer hätten sich darauf geeinigt, dass bei einem Zwischenfall, bei dem zwei Autos involviert sind und jemand die Hauptschuld trägt, auch in der ersten Runde "etwas genauer" hingesehen werden sollte, so Masi.

Er betonte auch: "Die erste Runde wird nach dem Motto 'Let them race' offensichtlich viel lockerer behandelt, daran besteht kein Zweifel. Aber die Fahrer haben ganz klar gesagt, ebenso wie die Teams am Ende des letzten Jahres, dass sie das Gefühl hatten, dass die Ellbogen im letzten Jahr ein bisschen zu weit ausgefahren wurden."

05:29

Noten Silverstone: So hat die Redaktion abgestimmt

Wir haben wieder Noten vergeben. Und wie bereits vorhin angekündigt, hat ein Fahrer diesmal eine 5 erhalten.

"Das war nichts." Im Qualifying sechs Zehntel hinter dem Teamkollegen, nach einem Dreher im Sprint ganz hinten. Trotz Auto-Umbau zum besseren Überholen blieb er im Grand Prix blass. Am Ende opferte sein Team einen Punkt für die schnellste Runde. Das hat geklappt.

Na, um wen handelt es sich? ;-)

Fotostrecke: Silverstone: Fahrernoten der Redaktion Motorsport Images

Foto: Motorsport Images

Sergio Perez (5): Das war nichts. Im Qualifying sechs Zehntel hinter Verstappen, nach einem Dreher im Sprint ganz hinten. Trotz Auto-Umbau zum besseren Überholen blieb er im Grand Prix blass. Am Ende opferte Red Bull einen Punkt, um Hamilton mit Perez die schnellste Runde abzunehmen. Das hat geklappt. Immerhin ein Teilerfolg für Perez.
05:21

Masi: "VAR" auch in der Formel 1 denkbar?

Im Fußball hat der Video-Assistant-Referee ("VAR") Einzug gehalten. Könnte sich die FIA auch vorstellen, den Fans, etwa per Live-Übertragung, ebenso in der Formel 1 einen besseren Einblick in die Entscheidungsfindung der Kommissare zu gewähren?

"Ich denke, es gibt da draußen eine Menge TV-Analysten, eine Menge sehr erfahrener ehemaliger Fahrer, die eine Perspektive vorbringen können", merkte Masi darauf angesprochen zunächst an. Der FIA-Rennleiter gab zu bedenken, dass der Entscheidungsprozess im Gegensatz zum Fußball deutlich länger dauern kann.

"Im Gegensatz zu einem VAR-Prozess, der innerhalb von 30 Sekunden, manchmal vielleicht maximal einer Minute, erledigt ist, wird den Stewards gesagt, dass sie sich die Zeit nehmen sollen, die sie brauchen, um jedes mögliche Element eines Vorfalls zu analysieren." Daher ist er auch gegen den Vorschlag.

"Ich denke, die Stewards müssen als unabhängige Judikative bestehen bleiben."

05:08

Masi: Wolffs Besuch bei den Kommissaren zulässig

Als "inakzeptabel" bezeichnete Christian Horner in seiner Medienrunde gestern die Tatsache, dass Gegenspieler Toto Wolff während der Rotphase zu den FIA-Kommissaren gegangen war. Michael Masi erinnerte daran, dass Lewis Hamilton selbst im Vorjahr in Italien während der Rennunterbrechung bei den Stewards vorstellig wurde.

"Wir hatten letztes Jahr den Fall in Monza, als Lewis zu den Stewards ging und mit ihnen sprach, um zu verstehen, was passiert ist. Während der Suspendierung besteht diese Möglichkeit, es gibt keinen Grund, es nicht zu tun", so der FIA-Rennleiter.

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