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Formel-1-Liveticker: Hätte Norris auf dem Medium-Reifen gewonnen?

Formel-1-Liveticker: Hätte Norris auf dem Medium-Reifen gewonnen?

Status: Beendet

Wolff: Kleinigkeiten machen den Unterschied

Apropos Updates: Toto Wolff betont, es sei nicht nur eine Neuerung gewesen, die Mercedes wieder auf den richtigen Weg gebracht habe. "Es war kein magischer Frontflügel", stellt der Teamchef klar.

Man habe es einfach geschafft, dem Auto eine bessere Balance zu verpassen. Und letztendlich seien es "Kleinigkeiten" gewesen, mit denen man diese bessere Performance erreicht habe.

"Plötzlich ergab alles, was keinen Sinn ergab, einen Sinn", berichtet Wolff und erklärt, man habe bei der Entwicklung wieder in die richtige Spur gefunden. "Wir finden Leistung, wir bringen sie auf das Auto, und das schlägt sich in der Rundenzeit nieder."

"Und das war in den letzten zwei Jahren nicht der Fall", erinnert der Österreicher, der verrät, dass es noch vor der Sommerpause in Ungarn und Belgien weitere Updates geben wird, die noch mehr Performance freisetzen sollen.

Vasseur: Ferrari hat kein Update-Problem

Das jüngste Update der Scuderia funktionierte nicht wie gewünscht, so dass man in Silverstone zuletzt wieder auf die Imola-Spezifikation zurückbaute. Laut Frederic Vasseur hat man aber kein generelles Problem mit neuen Teilen.

Der Teamchef stellt über seine bisherige Zeit in Maranello klar: "Alle Updates, die wir vorgenommen haben, hatten eine sehr gute Korrelation zu dem, was wir im Windkanal gemacht haben."

Er erinnert: "Es war eine der Stärken des Teams im letzten Jahr, kleine Verbesserungen vorzunehmen, und jedes Mal hat es sich ausgezahlt." Lediglich mit dem letzten Update habe es nun "ein Problem" gegeben.

Durch grundsätzlich müsse man sich keine Sorgen machen, stellt er klar.

So abwechslungsreich ist die Formel 1

Mit Lewis Hamilton haben wir gestern nach Max Verstappen, Carlos Sainz, Lando Norris, Charles Leclerc und George Russell bereits den sechsten unterschiedlichen Sieger in der Formel-1-Saison 2014 gesehen.

Um das einmal einzuordnen: Mehr Abwechslung gab es in der Formel 1 zuletzt vor zwölf Jahren, als in der Saison 2012 am Ende gleich acht unterschiedliche Fahrer ganz oben auf dem Treppchen standen.

Und noch haben wir ja zwölf Rennen Zeit, um auch diese Marke noch zu erreichen ...

Haas fürchtet: Ungarn wird schwieriger

Zweimal P6 zuletzt für Hülkenberg, doch Teamchef Ayao Komatsu erklärt, dass man vermutlich "nicht genug" Performance habe, um auch beim kommenden Rennen in Budapest wieder ein solches Ergebnis zu erreichen.

Denn dort brauche man viel Abtrieb, und das ist nicht die Stärke des Haas. "Wir werden in Ungarn mit dem gleichen Abtriebsniveau fahren wie in Monaco", erklärt er. Und dort brachte Haas keines der beiden Autos in Q3.

Immerhin könne es dank des jüngsten Updates jetzt in manchen Kurven etwas besser aussehen, so der Teamchef, der zudem daran erinnert, dass Haas bislang zumindest nirgendwo extrem schlecht gewesen sei.

Selbst bei den Rennen, bei denen man nicht gepunktet habe, sei man häufig nur knapp hinter den Top 10 gelandet. Schauen wir also mal, wo man sich in Ungarn einsortiert.

Vasseur übernimmt kommissarisch

Einen Nachfolger für Cardile gibt es übrigens noch nicht. In der Pressemitteilung heißt es: "Nach fast zwei Jahrzehnten bei Ferrari hat Cardile gekündigt, so dass der Chassis-Bereich ab sofort und übergangsweise vom Teamchef Frederic Vasseur geleitet wird."

Schauen wir mal, wann die Scuderia einen dauerhaften Nachfolger bekanntgibt.

Ferrari bestätigt Cardile-Abgang

Eine Überraschung ist das für euch nicht, wenn ihr regelmäßig unsere News lest: Ferrari hat den Abgang von Enrico Cardile (Technischer Direktor Chassis) soeben in einer Pressemitteilung offiziell bestätigt.

Bereits vor einigen Tagen berichteten wir darüber, dass es Aston Martin nach unseren Informationen gelungen ist, eine Einigung mit Cardile zu erzielen.

Cardile soll in Silverstone demnach das technische Team unter der Führung des früheren Red-Bull-Designers Dan Fallows unterstützen.

Wann genau Cardile zu Aston Martin stoßen wird, entzieht sich unserer Kenntnis. Der Weg ist nun aber auf jeden Fall frei.

Alpine hofft auf Schritt wie McLaren

Obwohl Silverstone ein Wochenende zum Vergessen war, hofft man bei Alpine, die Saison 2024 noch retten zu können. David Sanchez betont: "Ich denke, dass der Schritt, den McLaren letztes Jahr gemacht hat, reproduzierbar ist."

"Der einzige Unterschied zu McLaren besteht darin, dass sie zu Beginn der Saison einen dramatischen Richtungswechsel vollzogen haben. Wir scheinen unsere Richtung zur Mitte der Saison zu ändern", so Sanchez.

McLaren fuhr zu Saisonbeginn 2023 noch hinterher, stand aber ab Mitte des Jahres regelmäßig auf dem Podium. Und ein Jahr später ist man nun sogar in der Lage, ganz vorne mitzukämpfen.

So einen Schritt erhofft man sich auch bei Alpine. Laut Sanchez wolle man "nach der Sommerpause" ein Comeback starten. Schauen wir mal, ob das wirklich gelingt.

Brown: Kein Interesse an Red-Bull-Motoren

Zuletzt kamen Gerüchte auf, dass McLaren daran interessiert sein könnte, in Zukunft mit Red-Bull-Ford-Motoren zu fahren. "Ich habe eine großartige Beziehung zu Ford. Jim Farley ist ein Freund aus dem historischen Rennsport", gesteht Zak Brown zwar.

Aber: "Wir sind sehr zufrieden mit Mercedes und machen uns keine Gedanken darüber, was nach unserem nächsten Vertrag mit Mercedes, der bis 2030 läuft, kommt", stellt der McLaren-Boss klar.

Zwar habe man vor der Entscheidung, den Vertrag mit Mercedes zu verlängern, auch mit Red Bull gesprochen, bestätigt Brown. Allerdings habe man sich letztendlich gegen eine Zusammenarbeit entschieden.

Und daran werde sich in den kommenden Jahren auch nichts ändern.

Hamilton: Sind noch nicht die Schnellsten

Der Brite möchte nicht überschwänglich werden und betont nach seinem Heimsieg: "Es liegt noch ein langer, langer Weg vor uns, aber das Auto ist im Moment keineswegs das schnellste Auto in der Startaufstellung."

"Ich denke, wir sind sehr nah dran und ich hoffe, dass wir mit ein paar Upgrades in einer noch besseren Position sind, um wirklich konstant in der ersten Reihe zu kämpfen", so der Rekordweltmeister.

Sein Ziel sei es auf jeden Fall weiterhin, sich "auf einem Hoch" von Mercedes zu verabschieden. Denn im kommenden Jahr wechselt Hamilton bekanntlich zu Ferrari.

Und zuletzt scheint die Scuderia interessanterweise hinter Mercedes zurückgefallen zu sein ...

Vasseur: Schauen nicht auf die WM

Ferrari ist in der Konstrukteurs-WM noch immer Zweiter. Doch die Schwäche von Red Bull zuletzt konnte man nicht ausnutzen. Frederic Vasseur betont jedoch, dass das für ihn aktuell auch keine Rolle spiele.

"Ich weiß nicht, wie viele Punkte wir hinter Red Bull liegen und wie viele Punkte wir vorne liegen. Ich weiß nicht, wer auf Platz drei liegt, wahrscheinlich ist es McLaren. Das ist nicht das Thema von heute", stellt er klar.

"Das heutige Thema ist die Suche nach Performance", stellt er klar, denn Ferrari wolle wieder um Siege kämpfen. "Wir haben noch immer zwölf Rennen vor uns", erinnert er im Hinblick auf die Weltmeisterschaft.

"Das bedeutet, dass wir Zeit haben werden, alles noch zehnmal zu ändern", so Vasseur. Doch bevor man darüber nachdenke, müsse erst einmal die eigene Leistung wieder stimmen.

Stella: Müssen selbstbewusster sein

Damit noch einmal zurück zur Reifenwahl bei McLaren. Teamchef Andrea Stella ärgert sich vor allem darüber, dass man Norris eigentlich erst den Medium geben wollte. Doch dann ließ man sich zu sehr beeinflussen.

"Ich glaube, wir haben uns zu sehr von der Tatsache beeinflussen lassen, dass Lewis auf Soft gegangen ist. Ich denke, wir hätten eher sagen sollen: 'Medium ist der richtige Reifen'", so Stella.

Doch dieses Selbstbewusstsein fehlte McLaren gestern. "Das Risiko war, ob der Soft es bis zum Ende schafften würde?", erklärt Stella. Denn man habe gewusst, dass der Medium am Ende schneller sein würde.

"Aber wie viel Zeit verliert man in den ersten zwei bis drei Runden auf einem Medium?", so Stella, der erklärt, von solchen Fragen habe man sich letztendlich vom eigentlichen Plan abbringen lassen.

Hülkenberg setzt sich ab

Der Deutsche holte gestern zum zweiten Mal in Folge P6 - und damit in unserer "Mittelfeld-WM" bereits den zweiten Sieg in Serie. Dort ist der Deutsche aktuell der große Titelfavorit. Mehr dazu hier:

Fotostrecke: Formel-1-Mittelfeld-WM: So spannend wäre es 2024 ohne die fünf Topteams ... Motorsport Images

Foto: Motorsport Images

Wenn es keine Zwischenfälle gibt, haben Alpine, Haas, Sauber, die Racing Bulls und Williams zu Beginn der Saison 2024 kaum Chancen auf Punkte in der Formel 1. In dieser Fotostrecke vergeben wir daher nur Zähler für diese fünf Teams nach dem klassischen Schema 10-6-4-3-2-1. Beim Sprint gibt es für die Top 3 Punkte (3-2-1).

Heute vor 12 Jahren ...

... gewann Mark Webber sein letztes Formel-1-Rennen. Für den Australier war es beim Großen Preis von Großbritannien 2012 in Silverstone der neunte und eben letzte Triumph in der Königsklasse.

Damit zählt der ehemalige Teamkollege von Sebastian Vettel bis heute zu den erfolgreichsten Formel-1-Piloten, die nie den WM-Titel gewannen. Mehr dazu in unserer Fotostrecke:

Fotostrecke: Die 10 erfolgreichsten Piloten ohne WM-Titel Motorsport Images

Foto: Motorsport Images

Platz 10: Jacky Ickx gewinnt im Laufe seiner Karriere satte sechsmal die 24 Stunden von Le Mans. In der Königsklasse bleibt ihm der ganz große Wurf allerdings verwehrt. 1969 wird er Vizeweltmeister hinter Jackie Stewart, ein Jahr später verpasst er den Titel um lediglich fünf Punkte an den zuvor tödlich verunglückten Jochen Rindt. Gesamtbilanz: Acht Siege, zwei Vizeweltmeisterschaften.

Die Noten sind da!

Wir wissen, dass an jedem Montag viele von euch auf die Fotostrecke mit den Noten von unserem Experten Marc Surer warten. Wie er und auch wir als Redaktion die Piloten in Silverstone bewertet haben, das könnt ihr jetzt hier nachlesen:

Fotostrecke: Silverstone: Die Fahrernoten von Marc Surer und der Redaktion Motorsport Images

Foto: Motorsport Images

Pierre Gasly (Marc Surer: keine Note) - "Praktisch kein Qualifying, Gridstrafe, im Rennen wegen Getriebeproblem nicht am Start. Dafür eine Note zu vergeben, ist unmöglich."

Reifen für die nächsten Rennen

Pirelli hat eben die Reifenmischungen für die kommenden Rennen bekanntgegeben. Den Anfang macht Ungarn in zwei Wochen, wo die drei weichsten Mischungen (C3 bis C5) im Einsatz sind.

Eine Woche in Belgien haben wir C2 bis C4, und beim ersten Rennen nach der Sommerpause in den Niederlanden sind die drei härtesten Mischungen (C1 bis C3) im Angebot.

Das sind übrigens bei allen drei Rennen die gleichen Mischungen wie im Vorjahr.

Alonso: Ungarn-Update muss sitzen

Bei Aston Martin betont man, dass man sich wieder nach vorne kämpfen möchte. Silverstone war bereits wieder ein besseres Wochenende, und mit dem kommenden Upgrade soll es wieder etwas weiter nach vorne gehen.

"Wir müssen es beweisen. Wir müssen nicht reden, sondern Ergebnisse liefern", betont Fernando Alonso, der keine leeren Versprechungen abgeben möchte. Denn in der Vergangenheit funktionierte nicht jedes Update.

"Wir haben viele neue Teile am Auto verbaut, und einige davon funktionieren, andere nicht. Deshalb hoffen wir, dass wir in Ungarn eine positive Überraschung erleben werden", so der zweimalige Weltmeister.

"Wir haben letztes Jahr gesehen, wie McLaren gezeigt hat, wie sehr man in einer Saison die Leistung eines Autos verbessern kann. Und dieses Jahr haben wir Mercedes. Es gibt also zwei Beispiele dafür, dass es möglich ist."

"Es liegt also an uns", weiß Alonso.

Sauber weiter ohne Punkte

Wo wir gerade bei den Schweizern sind: Sauber ist das einzige Team, das zur Saisonmitte nach zwölf von 24 Rennen noch immer keinen einzigen WM-Punkt geholt hat. Auch gestern wurden es wieder nur P15 und P18.

"Dieses Rennen bestätigt, dass uns die Pace fehlt, und wir waren leider nicht in der Lage, auch nur eines der Ziele zu erreichen, die wir uns vor dem Wochenende gesetzt hatten", gesteht Alessandro Alunni Bravi.

Davon abgesehen, dass die Pace sowieso nicht da war, traf man zudem bei Zhou die falsche Entscheidung, ihn auf den weichen Reifen starten zu lassen. Zudem setzte man ihn später zu früh auf Intermediates.

Bei Teamkollege Bottas passte die Strategie. "Wir haben keine unnötigen Stopps eingelegt und wahrscheinlich das Beste aus den sich verändernden Umständen gemacht", erklärt der Finne zufrieden.

Doch selbst damit reichte es am Ende eben nur zum 15. Platz. Die Sauber-Krise geht also weiter.

Erster "Sieg" für Zhou

Valtteri Bottas hat in Silverstone zum ersten Mal in diesem Jahr ein Qualifyingduell verloren. Gegen seinen Teamkollegen Guanyu Zhou steht es aus seiner Sicht jetzt "nur noch" 11:1.

Die einzigen beiden verbliebenen Fahrer, die in diesem Jahr noch kein Qualifyingduell verloren haben, sind damit Max Verstappen und Alexander Albon.

Die kompletten Übersichten über alle Teamduelle und Co. findet ihr auf unserem Schwesterportal Motorsport.com:

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