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Formel-1-Liveticker: Helmut Marko deutet an: China-Rennen bereits fix

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Bericht

Status: Beendet
10:53

Bis morgen!

Wir sind am Ende des heutigen Livetickers angekommen. Maria Reyer bedankt sich für dein Interesse und wünscht noch einen schönen Abend. Morgen begrüßt dich Ruben Zimmermann - bis dann!

09:32

Formel 1 reagiert auf Ecclestone-Kommentar

Die Formel 1 hat auf Bernie Ecclestones Kommentare in dem CNN-Interview über die Anti-Rassimus-Bewegung und Lewis Hamiltons Bemühungen reagiert. Der Brite hat die Anstrengungen zwar gelobt, dennoch aber auch angemerkt, dass auch Schwarze manchmal rassistisch gegenüber weißen Menschen wären.

Liberty Media distanziert sich von dieser Aussage. "In einer Zeit, in der Einigkeit erforderlich ist, um gegen Rassismus und Ungleichheit vorzugehen, stimmen wir den Äußerungen von Bernie Ecclestone, die weder in der Formel 1 noch in der Gesellschaft Platz haben, absolut nicht zu. Herr Ecclestone hat in der Formel 1 keine Rolle mehr gespielt, seit er unsere Organisation 2017 verlassen hat, da sein Titel 'Chairman Emeritus', als Ehrenpräsident, im Januar 2020 ausgelaufen ist."

09:28

08:22

Quizfrage #2: Die Auflösung!

Die ersten neun Rennen der Formel-1-Geschichte im Jahr 1950 konnte tatsächlich Alfa Romeo gewinnen! Davon ist die italienische Marke heute ein ganzes Stück weit entfernt.

Mit dieser Antwort entlässt dich Maria Reyer nun ins Wochenende. Vielen Dank fürs Mitlesen. Ich wünsche noch einen schönen Abend. Morgen wird dich Ruben Zimmermann begrüßen - bis dann!

 ~~

Foto: LAT

07:30

Quizfrage #2: Welches Team ist gesucht?

Lust auf eine zweite Quizfrage? Na dann. Diesmal gehen wir sehr weit zurück in der Formel-1-Geschichte ...

Welches Team gewann die ersten neun Rennen der Formel-1-Geschichte?
a) Alfa Romeo
b) Ferrari
c) Maserati
d) Talbot

In Kürze gibt's wie gewohnt die Auflösung. Wenn du dein Wissen noch weiter testen lassen möchtest, dann sei dir unser Formel-1-Quiz ans Herz gelegt!

07:26

So hat Mercedes die Arbeitsweise geändert

In diesem Video erklärt "Chief Operating Officer" Rob Thomas, wie sich Mercedes in den vergangenen Monaten auf die neue Situation eingestellt hat und was sich in der Fabrik in Brixworth alles verändert hat. Spannende Einblicke!

06:38

Vasseur: Sind noch weit weg von einem Profit

Kommen wir zu einem Team, das in der Vergangenheit ebenso mager aufgestellt war, und sich erst in den vergangenen Jahren finanziell dank einiger Deals wieder gut aufgestellt hat: Alfa Romeo (ehemals Sauber). Mit rund 500 Mitarbeitern in Hinwil, Schweiz, ist das Team gut gewappnet für die Budgetobergrenze 2021. Denn man operiert auch derzeit unter der Grenze von 145 Millionen US-Dollar. Das berichtet Teamchef Fred Vasseur im Interview mit 'auto motor und sport'.

Auch er sagt: "Wir wissen nicht, wie viele Rennen wir tatsächlich haben werden. Und wir wissen nicht, was wir tatsächlich in Zukunft einnehmen werden - von den Sponsoren und aus den Prämientöpfen. Wir wissen nicht, wie sich die Krise auf die Formel 1 im Allgemeinen auswirken wird." Er glaubt, dass die Budgets als Folge der Krise in den kommenden Jahren "drastisch" gesenkt werden.

Dennoch wird die Formel 1 auf absehbarer Zeit kein profitables Geschäft sein, trotz Kostendeckel, Einsparungen und höherer Preisgeldausschüttung. "Wir werden immer noch weit weg davon sein, Profit zu erwirtschaften", so Vasseur. "Wir werden trotzdem straucheln, den Break-Even zu erreichen. Sicher wollen wir mehr. Darauf werden wir hinarbeiten."

06:30

#FragMST: Welches Team könnte verschwinden?

Leser Leon ist fleißig und hat uns auf Twitter gleich noch eine Frage geschickt. Er möchte wissen, wann und wie es sich abzeichnen würde, wenn ein Team die Krise wirtschaftlich nicht überlebt?

Das ist so pauschal natürlich schwierig zu beantworten, weil fast jedes Team ein anderes Geschäftsmodell verfolgt. Besonders hart trifft die Krise jene Teams, die wenig bis gar keinen Polster haben und sich gleichzeitig auch nicht auf eine Unterstützung von einem Hersteller stützen können - etwa Williams.

Das britische Traditionsteam hat bereits angekündigt, dass der Rennstall komplett verkauft werden könnte. In den vergangenen Monaten hat Williams bereits die Firma Advanced Engineering zu einem Großteil verkauft, um Geld locker zu machen. Ein Darlehen von Michael Latifi (Vater von Nicholas) brachte ebenso Millionen, als Sicherheit dafür wurden die historischen Boliden eingesetzt.

Ebenso schwierig ist die Lage bei McLaren. Der Autohersteller wurde hart getroffen und könnte noch im Juli zahlungsunfähig werden, wenn nicht schnell frisches Geld in die Kassen gespült wird. Du merkst schon: Es steht nicht besonders gut um so manches Team. Wie und wann sich eine Pleite tatsächlich abzeichnen würde, das können wir noch nicht sagen. Aber manchmal geht es schneller, als man denkt ...

06:00

Video: Alle Änderungen nach der Corona-Pause

Die Fahrer und Teams müssen sich ab dem Grand Prix von Österreich strengen Sicherheitsrichtlinien unterwerfen. Dabei gilt es einige neue Vorschriften zu beachten. Um der Ansteckung mit dem Coronavirus vorzubeugen, müssen etwa Schutzmasken getragen und Abstand gehalten werden.

Stefan Ehlen erklärt dir im Video, welche Auswirkungen die Krise auf die Königsklasse hat. So sieht die "neue Normalität" aus:

05:43

Mercedes: Logistik ist besonders gefordert

Mercedes gibt Einblicke in die Arbeit der Logistik-Abteilung. Das Team musste die Reiseplanung komplett umstellen. Statt per Linienflug werden die Mitglieder des Rennteams per Charterflug nach Österreich reisen und direkt am Militärflughafen Zeltweg-Hinterstoisser landen.

Danach geht es per Auto nach Ungarn weiter. Dort soll eine Truppe die Garage bereits fertig aufgebaut haben, wenn das Rennteam an der Strecke ankommt.

05:31

Quizfrage #1: Die Auflösung!

Ich wollte vorhin von dir wissen, was im Januar 2017 passiert ist. Tatsächlich wurde Bernie Ecclestone von Liberty Media als Geschäftsführer der Rechteinhaber abgelöst. Damit ging eine ganze Ära zu Ende.

Fotostrecke: Ecclestones Skandale und Skandälchen xpbimages.com

Foto: xpbimages.com

Im Laufe seines Berufs- und Privatlebens erwarb sich Bernie Ecclestone den Ruf, jede Krise sowie jeden Skandal unbeschadet zu überstehen und anschließend genauso weiterzumachen wie zuvor. Diese "Tefloneigenschaften" sicherten dem Zampano seine Macht in politischen Zwickmühlen, nach seiner Scheidung, bei allerlei juristischen Problemen und verbalen Entgleisungen. Erstmals wackelte Ecclestone aber nicht als Geschäftsmann, sondern als Rennfahrer. Ein Rückblick auf Skandale und Skandälchen.
05:28

Saisonauftakt für Piloten eine besondere Herausforderung

Der Weltmeister von 1998 und 1999 betont in dem Interview mit 'Laureus.com' aber auch: Die Saison 2020 wird für jeden Fahrer eine besondere Herausforderung. "Wenn dein Auto, Motor, Getriebe oder die Aerodynamik schon beim ersten Rennen nicht funktioniert, dann wird es sehr schwierig werden, das aufzuholen." Das Paket muss von Beginn an stimmen, um eine Chance auf den WM-Titel zu haben, glaubt Häkkinen. Ansonsten könnte dieses Jahr zum "Albtraum" werden.

Von den Piloten erwartet er mehr Fehler, aufgrund des erhöhten Drucks und der komprimierten Saison. Auch körperlich dürfte das erste Rennwochenende eine besondere Herausforderung werden. Man könne so viel trainieren, wie man möchte, "aber nichts kommt einem Formel-1-Wagen gleich, das aus den Kurven rausbeschleunigt und Kräfte freisetzt, die das fünf- oder sechsfache deines Körpergewichts betragen."

05:10

Häkkinen: Hamilton hat in diesem Jahr zwei Gegner

Apropos Lewis Hamilton. Der Brite wird vor dem Saisonauftakt als Favorit gehandelt, wie wir vorhin von Helmut Marko bereits gehört haben. Formel-1-Legende Mika Häkkinen ist ebenso dieser Ansicht, wobei er im Interview mit 'Laureus.com' auch anmerkt: "Wir haben in diesem Jahr hoffentlicht 15 Grands Prix. Der Fahrer, der Weltmeister werden möchte, muss also großes Talent haben, außerdem eine großartige Konzentrationsfähigkeit, körperliche Fitness und Anpassungsfähigkeit an verschiedene Situationen."

Der Finne zählt zwei Fahrer auf, die dem sechsfachen Weltmeister in diesem Jahr womöglich besonders gefährlich werden können: Unter anderem Valtteri Bottas. "Valtteri ist in sehr guter Verfassung, er hat sich körperlich und mental top vorbereitet." Dazu muss man wissen: Häkkinen ist Teil des Managements von Bottas.

Wer der zweite Pilot ist, erfährst du hier!

04:56

Quizfrage #1: Was suchen wir?

Auch heute ist wieder Zeit für eine Quizrunde! Wollen wir mal schauen, wie gut du dich an die jüngere Vergangenheit erinnern kannst ...

Der 23. Januar 2017 ging in die Formel-1-Geschichte ein. Warum?
a) der früheste Saisonbeginn seit 1982
b) die Formel 1 wurde in Formula Uno umbenannt
c) Ferrari entließ beide für 2017 vorgesehenen Fahrer
d) der langjähriger F1-Boss Bernie Ecclestone wurde gefeuert

Die Auflösung gibt's wie gewohnt in Kürze hier im Liveticker! Du hast Lust auf mehr Fragen? Dann schau in unserem Formel-1-Quiz vorbei!

04:38

Rassismus: Ecclestone lobt Hamilton

Themenwechsel. Lewis Hamilton hat in den vergangenen Wochen weniger mit über die Formel 1 dafür umso mehr über Rassismus und Polizeigewalt gesprochen. Der Brite ist selbst als einzig schwarzer Pilot in der Königsklasse von Rassismus betroffen gewesen und hat seinem Ärger in vielen Social-Media-Beiträgen Luft gemacht. Außerdem ging er mit der BlackLivesMatter-Bewegung in London auf die Straße und gründete die "Hamilton Commission".

"Lewis ist besonders", weiß Bernie Ecclestone im Interview mit 'CNN'. "Zunächst einmal ist er sehr talentiert als Fahrer. Und nun scheint er auch sehr talentiert zu sein, wenn es darum geht, aufzustehen und seine Meinung zu äußern." Die Kampagne für People of Color findet der 89-Jährige "wunderbar".

"Er macht das großartig", findet Ecclestone. Auf Leute wie Hamilton würden viele Menschen hören. Allerdings glaubt er nicht, dass er großen Einfluss haben wird. "Ich denke nicht, dass das gut oder schlecht für die Formel 1 sein wird. Es wird die Menschen einfach zum Nachdenken bringen, das ist wichtiger."

04:15

Renault kommt mit Triple-Update nach Spielberg

Renault plant für den Saisonauftakt in Österreich ein dreifaches Update. Das Team hat in der Pause weiter an den Entwicklungen gearbeitet, die man ursprünglich für die Rennen in Vietnam, in den Niederlanden und Spanien geplant hatte. Alle drei Updates werden in Spielberg ans Auto geschraubt, das hat Teamchef Cyril Abiteboul heute in einer Pressekonferenz mit ausgewählten Medien erklärt.

"Das war ein großer Aufwand", schildert er. Der Franzose wollte nicht verraten, was die Updates bringen sollen. Er betont nur, wie froh er ist, dass man nicht nur alles zur rechten Zeit fertigstellen konnte, sondern auch, dass genügend Ersatzteile gefertigt wurden. "Wir wollen keine Erwartungen schüren, weil wir wissen, dass unser Auto wirklich schlecht war im Vorjahr [in Österreich]."

03:53

#FragMST: Wie viele Motorkomponenten sind erlaubt?

Leser Christian hat sich bei mir auf Twitter gemeldet, danke für deine Frage! Er möchte wissen, wie die Regelung bei den Antriebskomponenten aussieht in diesem Jahr?

Das Sportliche Reglement gibt uns auch darauf eine Antwort. Unter Artikel 23.3 a steht festgeschrieben: "Unless he drives for more than one team (see 23.3(c) below), and subject to the additions described below, each driver may use no more than 3 engines (ICE), 3 motor generator units-heat (MGU-H), 3 turbochargers (TC), 2 energy stores (ES), 2 control electronics (CE) and 3 motor generator units-kinetic (MGU-K) during a Championship season."

Diese Anzahl gilt für eine volle Saison. Sollte es weniger Rennen geben, werden die Kontingente verkleinert: "Should the number of races in the Championship drop to 14 or less, each driver may use no more than 2 engines (ICE), 2 motor generator units-heat (MGU-H), 2 turbochargers (TC), 2 energy stores (ES), 2 control electronics (CE) and 2 motor generator units-kinetic (MGU-K)."

Sollte es 2020 gar weniger als elf Rennen geben, dann kommt dieser Paragraf zum Tragen: "Should the number of races in the Championship drop to 11 or less, each driver may use no more than 2 engines (ICE), 2 motor generator units-heat (MGU-H), 2 turbochargers (TC), 1 energy store (ES), 1 control electronics (CE) and 2 motor generator units-kinetic (MGU-K)."

Das einzige Problem: Bislang weiß noch niemand, wie viele Rennen tatsächlich gefahren werden. Zumindest möchte Liberty noch vor dem Saisonauftakt den vorläufigen kompletten Fahrplan für 2020 bekannt geben.

03:38

Werden die Boxenstopps langsamer?

Wo wir gerade bei Sicherheitsmaßnahmen und dem Saisonauftakt sind. Laurent Mekies hat auch über die Auswirkungen der neuen Richtlinien auf die Geschwindigkeit der Arbeit seiner Crew gesprochen. Zuvor hatte Racing-Point-Technikchef Andy Green bereits gewarnt, dass Motorwechsel nun aufgrund der Abstandsregeln und Maskenpflicht doppelt so lange dauern könnten.

Boxenstopps etwa würden nun nicht deutlich langsamer ausfallen, glaubt der Ferrari-Verantwortliche. "Wir haben nun ein Personenlimit von 80. Daher haben wir vor allem bei jenen Personen gespart, die nichts mit der Technik zu tun haben. Die Durchführung von Boxenstopps oder die Ingenieursabteilung sind davon weniger betroffen."

03:19

Alfa Romeo: Kein positiver Fall

Um die Ausbreitung des Coronavirus möglichst einzudämmen und zu verhindern, werden alle Teammitglieder schon vor der Abreise nach Österreich getestet. An der Rennstrecke angekommen, werden Tests alle fünf Tage durchgeführt. Bei Alfa Romeo wurde bislang kein positiver Fall durch die Tests aufgedeckt, berichtet Fred Vasseur.

"Zuerst einmal hat sich keiner aus der Mannschaft mit dem Virus angesteckt. Alle sind gesund. Das ist das Wichtigste", berichtet der Teamchef im Interview mit 'auto motor und sport'. Vor allem psychologisch sei die lange Pause schwierig gewesen. Aber so kurz vor dem Saisonbeginn ist Vasseur dafür umso aufgeregter. "Ich muss zurück ins Fahrerlager. Wir brauchen wieder Rennen. Die Pause war für mich viel zu lange."

03:13

Maskenpflicht die größte Herausforderung

Die größte Herausforderung für die Teams: Das Tragen des Mund-Nasenschutz, das berichtet Ferrari-Sportdirektor Laurent Mekies. Die Hitze und Intensität in einer Formel-1-Garage würden das Tragen besonders unangenehm machen. "Wir haben begonnen, uns daran zu gewöhnen. Es wird schön langsam zu einem Teil unseres normalen Alltags. Bei Ferrari ist das Tragen verpflichtend, daher tragen wir die Maske auch in der Fabrik und im Büro", schildert er.

Eine Maske in einem Büro zu tragen sei allerdings etwas völlig anderes, als bei 40 Grad Hitze an einer Rennstrecke. Mekies erklärt, man habe den Mitarbeitern gar Atemübungen und Ratschläge mit auf den Weg gegeben, um das Leben mit Mund-Nasenschutz zu erleichtern.

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