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Formel-1-Liveticker: Horner: Red Bulls große Chance kommt erst 2022

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Bericht

Status: Beendet
10:58

Bis morgen!

Und damit sind wir auch schon am Ende des heutigen Livetickers angekommen. Maria Reyer bedankt sich für dein Interesse und wünscht einen schönen Abend. Ich würde mich freuen, wenn du auch morgen wieder mit dabei bist! Bleib gesund!

10:56

Wie geht es weiter, wenn Hamilton aufhört?

Ricciardo wurde wohl auch durch Lewis Hamilton in den vergangenen Monaten ermutigt dazu, ebenso nicht still zu bleiben. "Wenn er aber aufhört, zu wem blicken wir dann auf?", fragt sich Nicolas Hamilton, der Bruder des aktuell WM-Führenden. "Wen werden wir dann noch sehen? Es gibt nicht viele Schwarze, oder auch Frauen. Sie lieben Autos genauso wie Männer und es gibt keinen Grund, warum sie nicht die gleichen Chancen erhalten sollten", findet Hamilton gegenüber 'CNN'.

Als schwarze Familie haben die Hamiltons auch im Motorsport Rassismus erfahren, erzählt Nicolas. "Im Motorsport gibt es nur wenig Schwarze und wenn es welche gibt, dann sieht man auch sehr schnell rassistischen Missbrauch." Als Familie könnten die Hamiltons an einer Veränderung mitwirken. "Aber es ist egal, ob wir Veränderung wollen. Denn die Regelhüter müssen uns auch zuhören."

10:30

Ricciardo: Das Schweigen ist das Problem

Daniel Ricciardo hat am Russland-Rennwochenende ein ganz besonderes Statement gesetzt: Er trug einen Mund-Nasen-Schutz mit der Aufschrift "Gleichheit". Darauf angesprochen berichtet er davon, dass die Aktion - inspiriert übrigens von Tennisspielerin Naomi Osaka - sehr gut angekommen ist. Noch zu Beginn des Jahres habe er sich schwergetan, über Themen wie Gleichstellung oder Rassismus zu sprechen, gibt der Australier offen zu.

"Ich fühlte mich unwohl, als ich davon zu sprechen begann. Ich hatte erst damit begonnen über Dinge wie Rassismus oder mentale Gesundheit zu reden. Und man muss vorbereitet sein darauf, dass man ein wenig Kritik dafür einstecken muss, oder vielleicht nicht nur positives Feedback bekommt." Das müsse man aber überwinden, denn das große Problem bei Themen wie Rassismus sei das Schweigen. "Wenn du eine Stimme hast, dann lass sie auch gehört werden."

09:39

"Papa, ich wünschte, du könntest das sehen"

Während Mick Schumacher und Callum Ilott schon einmal in einem Formel-1-Boliden gefahren sind, wird Robert Schwarzman morgen seine Premiere feiern. Er wird gemeinsam mit seinen Kollegen in Fiorano testen, bevor er in Abu Dhabi im Freien Training ins Lenkrad greifen darf.

Auf Twitter hat er eine ergreifende Botschaft veröffentlicht. "Papa, ich würde mir so sehr wünschen, dass du das sehen könntest." Sein Vater ist in diesem Frühjahr verstorben.

09:29

09:22

Hamilton & Leclerc unter Top 50

Lewis Hamilton und Charles Leclerc zählen zu den 50 vermarktungsfähigsten Sportstars der Welt, zumindest sind sie Teil der SportsPro-Liste. Die Top 50 wurden vom Marktforschungsinstitut Nielsen zusammengestellt, um die "Vermarktbarkeit" der Sportler zu untersuchen. "Riesige Mengen an Social-Media-Daten" wurden herangezogen, um einen "Athleten-Influencer-Score" zu generieren, der vier Schlüsseldatenpunkte umfasst: "Relevanz, Reichweite, Rendite und Resonanz".

Insgesamt wurden über 6.000 Instagram-Accounts von Sportlern aus 21 Sportarten analysiert. Hamilton, der bei über 20 Millionen Follower auf Instagram hält, kommt auf Platz 21 im Ranking vor (Influencer-Score: 87). Überraschender: Charles Leclerc auf Platz 37 (Influencer-Score: 72).

08:48

Rallye Dakar ein "extremes Abenteuer"

Alonso wird 2021 in die Formel 1 zurückkehren, davor hat er sich in anderen Rennserien ausgetobt. Er ist im Vorjahr beim Indy 500 und in Le Mans angetreten. Außerdem hat er 2020 die Rallye Dakar bestritten und es erneut in Indianapolis probiert. Diese Herausforderung in der Wüste sei aber besonders aufregend gewesen. "Als Mensch ist die Dakar besonders, 15 Tage extremes Abenteuer - nicht nur für dich als Fahrer, sondern als Mensch."

Im Gegensatz zur Formel 1 gibt es keine Luxushotels oder Fünf-Gänge-Menüs. "Man schläft im Zelt und isst das, was man bekommt. Es war sehr anders und sehr extrem, aber auch sehr bereichernd." Obwohl er in der Wüste von Saudi-Arabien nicht gewonnen hat, ist Alonso für die Erfahrung dankbar.

08:41

Alonso: Angst vor dem Virus

Wovor hat ein Rennfahrer Angst? "Vor sehr vielen Dingen", antwortet Fernando Alonso lächelnd. "Zum Beispiel vor dem Virus. Man hat davor Respekt, ein wenig Angst. Ich schütze mich immer davor, auch wenn ich einkaufen gehe. Danach wasche ich alles gründlich ab, wenn ich nach Hause komme. Das mache ich seit März", erzählt der Spanier bei der Präsentation seiner Dokumentation "Fernando" (Amazon Prime).

Außerdem hat er vor Flugreisen Angst - was besonders erstaunlich ist, wenn man sich den dichten Kalender des zweifachen Weltmeisters ansieht. "Eine Flugreise ist nichts, was mich begeistert. Ich fliege sehr oft, aber wenn es sich eigenartig bewegt, dann werde ich ein wenig nervös", gibt er zu.

08:34

Das Foto des Tages!

Charles Leclerc hat sich vor dem Russland-Grand-Prix gemeinsam mit Sebastian Vettel aufgewärmt, die beiden haben ein wenig Fußball gespielt. Dabei ist dieser Schnappschuss entstanden, den wir dir natürlich nicht vorenthalten wollen ... ;-)

08:21

Nach WM-Party: Vettel und der Elefant

Sebastian Vettel hat sich am Rande des Russland-Rennens ein paar Fanfragen gestellt. Dabei wurde er auf die Rennstrecke in Indien angesprochen. Der Heppenheimer konnte dort alle Rennen gewinnen. Er erinnert sich besonders an das Jahr 2011, als er seinen zweiten WM-Titel in Indien fixierte.

Völlig verkatert fuhr er damals in der Früh zum Flughafen, als ihm plötzlich ein Elefant erschien. Er musste den Taxifahrer fragen, ob er immer noch betrunken sei ...

08:13

Re-Start war Thema im Fahrermeeting

Wir schauen jetzt noch einmal kurz zurück auf das Mugello-Wochenende. Denn der Re-Start-Crash nach dem Safety-Car sorgte für hitzige Diskussionen. Mittlerweile hat sich Renndirektor Michael Masi mit den Piloten zusammengesetzt und die Geschehnisse noch einmal diskutiert, konkret im Fahrermeeting in Sotschi am Freitagabend.

Ein Thema war etwa, wie spät das Safety-Car die Lichter ausschalten soll. Generell stimmten alle Parteien überein, dass die Diskussion produktiv war und eine spezifische Umstände in Mugello zum Unfall geführt haben. "Wir haben alle Themen angesprochen und alles diskutiert und geklärt", schildert Carlos Sainz etwa. "Die FIA und die Fahrer werden zusammenarbeiten, damit so etwas nicht wieder passiert."

07:44

Fotostrecke: Micks Weg in die Formel 1

Nicht zum ersten Mal wird Schumacher einen Formel-1-Boliden in der Eifel fahren. Dennoch wird es etwas Besonderes werden, denn zum ersten Mal wird er in einem aktuellen Auto Platz nehmen. Wir haben den Weg des Deutschen Richtung Königsklasse in dieser Fotostrecke festgehalten!

Fotostrecke: Mick Schumacher: Sein Weg in die Formel 1 Motorsport Images

Foto: Motorsport Images

Mick Schumacher tritt langsam aber sicher ins Rampenlicht. Der Sohn des Formel-1-Rekordchampions Michael scheint unaufhaltsam Kurs auf die Königsklasse genommen zu haben ...
07:25

Alfa-Teamchef: "Mick ist offensichtlich schnell"

"Es besteht kein Zweifel daran, dass Mick eines der großen Talente ist", kommentiert Alfa-Teamchef Fred Vasseur die Neuigkeit. "Und seine jüngsten Ergebnisse haben das gezeigt. Er ist offensichtlich schnell, aber er ist auch hinter dem Lenkrad beständig und reif - alles Kennzeichen eines kommenden Champions."

Im Vorjahr durfte Schumacher in Bahrain schon einmal mit Alfa zusammenarbeiten, schon bei diesen Testfahrten habe er Vasseur mit seiner Arbeitsmoral und seiner Einstellung beeindruckt. "Wir freuen uns auf eine erneute Zusammenarbeit mit ihm auf dem Nürburgring."

07:21

Schumacher kann's kaum erwarten

Auf Twitter hat sich nun Mick Schumacher zu der Neuigkeit geäußert. Er ist überglücklich und kann es kaum erwarten, vor Heimpublikum in den Alfa einzusteigen. Beim Ferrari-Kundenteam bedankt er sich für die Möglichkeit.

07:19

"Ein weiterer Schritt in ihrer Ausbildung"

"Wir wollten diesen Test organisieren, dass unsere drei besten Junioren so gut wie möglich vorbereitet sind auf diesen besonderen Moment. Es wird eine Chance sein, sich mit einem Formel-1-Auto vertraut zu machen, das viel komplizierter ist als das Auto, das sie derzeit zu fahren gewohnt sind", schildert Ferrari-Sportdirektor Laurent Mekies.

Er bedankt sich bei Haas und Alfa Romeo für die Zusammenarbeit. "Callum, Mick und Robert haben sich bereits in der laufenden Formel-2-Saison bewährt, und dieser Test ist ein weiterer Schritt in ihrer Ausbildung."

Mittlerweile ist auch bekannt, dass Schumacher Antonio Giovinazzis Platz einnimmt in Deutschland. Bei Haas hat man sich noch nicht entschieden, welcher Stammpilot das FT1 absitzen wird müssen.

07:07

Zur Vorbereitung: Test in Fiorano

Bevor die drei Nachwuchspiloten allerdings in einem aktuellen Formel-1-Boliden Platz nehmen werden, absolvieren sie schon morgen Mittwoch (30. September) einen Test mit Ferrari in Fiorano. Schumacher, Ilott und Schwarzman werden dabei einen Ferrari SF71H aus der Saison 2018 fahren.

07:04

Es ist offiziell!

Und schon wenige Minuten nach unserer Meldung bestätigt Ferrari: Mick Schumacher, Callum Ilott und Robert Schwarzman werden noch in dieser Formel-1-Saison an einem Freien Training teilnehmen. Schumacher wird, wie vorhin bereits berichtet, auf dem Nürburgring im Alfa Romeo C39 Platz nehmen, Ilott im Haas VF-20. Schwarzman muss sich ein wenig länger gedulden, er darf erst in Abu Dhabi hinters Lenkrad.

06:49

Mick Schumacher vor Formel-1-Debüt

Lange wurde darüber gemunkelt, jetzt steht fest: Mick Schumacher gibt laut unseren Informationen sein Formel-1-Debüt auf dem Nürburgring. Der Formel-2-Meisterschaftsführende erhält von Ferrari die Chance, im ersten Freien Training für Alfa Romeo zu fahren. Sein Kollege Callum Ilott wird im Haas ebenso eine Chance erhalten.

Eine offizielle Bekanntgabe soll noch heute folgen.

06:21

Hamilton meldet sich zu Wort

Lewis Hamilton hat sich heute auf Social Media zu Wort gemeldet. Der WM-Führende scheint seine Aussagen vom Sonntag ein wenig zu relativieren. "Es kann sein, dass ich im Angesicht von Widrigkeiten nicht immer alles richtig mache. Ich reagiere vielleicht nicht immer so, wie Ihr euch das wünscht, wenn die Lage angespannt ist, aber ich bin schließlich auch nur ein Mensch, und ich bin leidenschaftlich bei dem, was ich tue."

05:57

Williams ärgert sich über Red-Bull-Tempo

Schon wieder Red Bull! Würde es eine eigene Weltmeisterschaft für die schnellsten Boxenstopps geben, die Bullen würden diesen Titel in diesem Jahr haushoch gewinnen. Zum insgesamt achten Mal hat die Mannschaft von Christian Horner den schnellsten Reifenwechsel durchgeführt - sogar in neuer Rekordzeit von 1,86 Sekunden!

- Übersicht: Die schnellsten Boxenstopps 2020!

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