Formel-1-Liveticker: Jean Todt verteidigt Saudi-Arabien-Rennen

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Status: Beendet
12:00

Licht am Ende des Tunnels

Ihr seht, wir kommen so langsam in Spielberg an. Die Aufbauarbeiten dürften schon fast abgeschlossen sein, schließlich findet morgen bereits der Mediendonnerstag statt. Zu diesem begrüßt dich dann wieder meine Kollegin Maria Reyer an dieser Stelle.

Für heute wünscht Norman Fischer einen schönen Feierabend und für die meisten einen spannenden Fußball-Abend.

11:41

Vorschau mit Alexander Albon

Ich muss zugeben, ich bin ein Fan dieser cartoonartigen Vorschauen - einfach weil sie anders und lustig sind. Sind wir doch mal ehrlich, diese Pressemitteilungen mit "uns steht ein schwieriges Rennen bevor" und "ich fahre gerne hier" können wir uns doch schenken.

Dafür kann man diese Grafiken natürlich schlecht in Textform umsetzen. Aber hier kann man sie euch doch präsentieren. Und Albon weiß: In Kurve 4 sollte man viel Platz lassen. Das hatte Lewis Hamilton seiner Ansicht nach im Vorjahr nicht unbedingt ...

11:07

Aston Martin: Debriefs dauern mit Vettel länger

Mit Sebastian Vettel hat Aston Martin auch eine neue Arbeitsweise ins Team bekommen. Laut Teamchef Otmar Szafnauer dauern vor allem die Debriefs jetzt deutlich länger und sind deutlich detaillierter als zuvor.

"Sein Gedächtnis für eine Runde ist ziemlich bemerkenswert. Er erinnert sich an jedes kleine Detail jeder kleinen Kurve, wahrscheinlich die meisten Details, die ich je von einem Fahrer gehört habe", sagt Szafnauer.

"In dieser Hinsicht bekommen wir von Seb also ein bisschen mehr Details als in der Vergangenheit von den Fahrern."

10:34

Ricciardo: Ein Jahr nicht zuhause

Das Coronavirus hat Auswirkungen auf uns alle. Besonders getroffen hat es Daniel Ricciardo, der mittlerweile seit über einem Jahr nicht mehr zuhause in Australien war. Am 1. Juni 2020 ist der McLaren-Pilot für die Fortsetzung der Formel-1-Saison 2020 weggelogen und seitdem nicht wieder zurückgekehrt.

"Ich vermisse meine Heimat, meine Familie und meine Freunde. Das zieht mich etwas runter", gibt er zu. Denn für andere Fahrer aus Europa ist es leichter, zurück in die Heimat zu gehen.

Er sagt aber auch, dass ihn das motiviert. Denn er weiß, was er zuhause alles verpasst und was er für seinen Formel-1-Traum aufgeben muss. "Ich denke mir dann: Dann sollte ich besser alles richtig machen. Ansonsten war alles umsonst", sagt er. "Das treibt mich an. Zu 100 Prozent."

Australien gilt im Umgang mit dem Reiseverkehr als besonders strikt. Derzeit steht im Raum, die Grenzen bis 2022 zu schließen. Daher steht auch das Rennen in Melbourne weiter stark auf der Kippe.

09:56

Die 10 besten Rennen von Sebastian Vettel

Meine Kollegen Stefan Ehlen und Daniel Windolph haben jetzt ein besonderes Schmankerl für dich: Wir haben in der Redaktion abgestimmt, welches die 10 besten Rennen von Sebastian Vettel waren. Das Ergebnis kannst du jetzt in diesem Video sehen, dass die beiden produziert haben.

Ob Monza 2008, Brasilien 2012 oder zuletzt Baku 2021: Da war schon einiges dabei!

Wo der viermalige Formel-1-Weltmeister für Toro Rosso, Red Bull, Ferrari und Aston Martin besonders geglänzt hat

09:34

Nach dem Erfolg von Frankreich freut sich Max Verstappen schon auf sein erstes von drei Heimspielen in dieser Saison: Zum Red-Bull-Ring in Spielberg reisen traditionell viele Niederländer - ob das auch 2021 so sein wird, bleibt aufgrund der aktuellen Situation abzuwarten.

"Es ist immer schön, hier Rennen zu fahren, und wir hatten schon gute Ergebnisse auf dem Red-Bull-Ring, aber nichts ist jemals garantiert", sagt er. "Wir müssen das Auto dort wieder gut abstimmen, die Bedingungen lesen und auf sie reagieren."

"Ich weiß nicht, wie das Wetter sein wird, aber ich erwarte auf jeden Fall, dass es wieder eng wird. Wir werden es herausfinden, wenn wir dort sind, aber hoffentlich können wir zwei sehr gute Wochenenden haben."

Zweimal konnte Verstappen in Spielberg schon gewinnen. Für Red Bull wäre es der vierte Sieg in Folge.

09:13

Speziallackierung bei Alfa Romeo

Alfa Romeo feiert am morgigen Donnerstag Schnapszahl-Geburtstag. Der italienische Autohersteller wurde am 24. Juni 1910 in Mailand gegründet und wird demnach morgen 111 Jahre alt.

Dieses Ereignis wird das Alfa-Romeo-Team mit einem Tribut auf seinem Formel-1-Auto feiern. Wie das aussehen wird, wird der Rennstall morgen präsentieren.

08:34

Regen in Spielberg?

Natürlich kommt vor einem Rennwochenende auch unweigerlich die Frage nach dem Wetter. Die Prognose für dieses Wochenende ist recht durchwachsen. So könnte es am ganzen Wochenende immer wieder zu Schauern kommen. Genaueres gibt es so weit vor dem Grand Prix aber noch nicht zu vermelden.

Wer in Sachen Wetter immer up to date sein möchte, der merkt sich am besten unseren Wettersammler vor, der ständig aktualisiert wird.

08:10

Onboard-Runde in Spielberg

An diesem Wochenende steht das erste von zwei Rennen in Spielberg auf dem Programm. Wenn du nach dem Doubleheader 2020 schon wieder vergessen hast, wie der Red-Bull-Ring aussieht, dann frischen wir hier noch einmal dein Gedächtnis auf.

Die Formel 1 gastiert auf dem Red-Bull-Ring in Spielberg: Komm mit auf eine Runde aus der Cockpitperspektive im Red-Bull-Honda RB16B!

07:48

Haas irgendwann oberhalb der Budgetgrenze?

Die Aussage von Teamchef Günther Steiner klingt seltsam: Er hofft, dass Haas irgendwann beim Budget über der Grenze liegt. Aktuell liegt diese bei 145 Millionen US-Dollar, soll in den kommenden Jahren aber weiter sinken.

Aktuell kommt Haas nicht in den Bereich. Wie viel der Rennstall derzeit von der Grenze weg ist, könne Steiner nicht genau sagen. "Aber wir liegen nicht 50 Prozent darunter. Es sind kleine Summen", so der Südtiroler.

In zukunft möchte man aber gerne an der budgetgrenze operieren - oder sogar darüber. "Denn es gibt so viel Zeug, was du außerhalb der Grenze mit Geld machen kannst, dass es immer noch gut ist, ein großes Budget zu haben."

"Ich bin ziemlich zuversichtlich, dass wir mittelfristig dahinkommen werden."

07:24

Die letzten 20 Siegerteams

Auch ein erstaunlicher Fakt: In allen Rennen nach dem Saisonauftakt 2013 - also vor mehr als acht Jahren - haben insgesamt fünf verschiedene Formel-1-Teams gewonnen. Zwei davon jedoch nur ein einziges Mal. Alle anderen Siege wurden unter drei Teams aufgeteilt.

Diese drei kommen in dem Zeitraum auf 161 Siege bei 163 Rennen. Die Jahre davor war es etwas bunter: Insgesamt 14 Teams (wenn man Toro Rosso & AlphaTauri separat zählt) haben in diesem Jahrtausend gewonnen.

In unserer Fotostrecke kannst du noch einmal schauen, welches die letzten 20 Teams sind, die in der Formel 1 gewinnen konnten. Spoiler: Die Reise geht bis 1983.

Fotostrecke: Die letzten 20 Siegerteams der Formel 1 Motorsport Images

Foto: Motorsport Images

1. Red Bull - Letzter Sieg: Großer Preis von Frankreich 2021 mit Max Verstappen
06:52

Geheime Abstimmung: Wie sieht es aus?

McLaren-Geschäftsführer Zak Brown hatte vor einigen Wochen für geheime Abstimmungen in der Formel 1 plädiert. Grund: Er fürchtet, dass Teams bei offenen Votings die Meinung ihrer Partnerteams vertreten anstatt ihrer eigenen.

Mittlerweile hat er mit der FIA und der Formel 1 darüber gesprochen und auch einen offenen Brief versendet. Die Reaktionen darauf haben ihn positiv überrascht.

"Keiner ist zu mir gekommen und hat gesagt, dass er total dagegen ist", sagt er. Selbst Red-Bull-Motorsportkonsulent Helmut Marko sei zu ihm gekommen und habe gesagt, dass er allen Punkten in dem Brief zustimmt - obwohl Red Bull mit AlphaTauri einen starken Verbündeten hinter sich weiß.

Ob das geheime Voting aber auch irgendwann eingeführt wird, steht auf einem anderen Blatt.

06:12

International Women in Engineering Day

Heute ist International Women in Engineering Day. Damit wird gezeigt, dass auch Frauen in der Ingenieurswelt eine Rolle spielen - und zwar eine wichtige. Auch die Formel 1 ist schon längst keine Männerdomäne mehr.

Stellvertrendend für die heutigen Posts der Teams lassen wir hier einmal die Beispiele von McLaren, Mercedes und Williams stehen.

06:01

International Women in Engineering Day

Heute ist International Women in Engineering Day. Damit wird gezeigt, dass auch Frauen in der Ingenieurswelt eine Rolle spielen - und zwar eine wichtige. Auch die Formel 1 ist schon längst keine Männerdomäne mehr.

Stellvertrendend für die heutigen Posts der Teams lassen wir hier einmal die Beispiele von McLaren und Williams stehen.

05:57

05:28

Noch immer kein Tattoo

Seit Daniel Ricciardos Podestplatz am Nürburgring 2020 ist Ex-Renault-Teamchef Cyril Abiteboul ein Tattoo schuldig. Das hat er sich bislang nicht stechen lassen. "Er möchte es immer noch machen", sagt Ricciardo. "Es ist einfach eine Frage der Zeit."

Der Australier würde den Termin gerne in London machen, weil er dort ein paar Tattoowierer kennt. "Wir versuchen ein Datum zu finden, an dem wir beide in London sind. Dann wird es passieren", verspricht er.

Dass er ihn einfach zu irgendeinem örtlichen Tattoowierer in Paris schicken lässt, möchte Ricciardo nicht: "Ich möchte seine Gefühle bei seinem ersten Tattoo miterleben. Vielleicht muss ich seine Hand halten", lacht er.

05:03

Alles über den Windkanal

Windkanäle könnten in der Formel 1 bald der Vergangenheit angehören - möglicherweise ab 2030. Aktuell sind sie aus der Königsklasse aber noch nicht wegzudenken. Mercedes gibt in einem Video einen Einblick in die Arbeit im Windkanal.

04:46

FIA könnte Rennen blockieren

Todt sagt auch, dass die Formel 1 nicht alleine für den Kalender verantwortlich ist. Denn die FIA könnte gegen die Vorschläge der Formel 1 und Liberty Media ein Veto einlegen.

"Es wäre unfair zu sagen, dass es nur an ihnen liegt. Denn wir könnten ihnen sagen, dass sie dort nicht hingehen sollen. Und sie würden sich uns anschließan, also stimmen wir zu", so der Franzose.

Denn der Kalendervorschlag geht letzten Endes zu Todt und dem FIA-Weltrat, der ihn absegnen muss. "Und ich kann mich nciht erinnern, dass irgendjemand gesagt hat: 'Geht dort nicht hin.' Es ist eine gemeinsame Vereinbarung, in diese Länder zu fahren."

04:33

Jean Todt verteidigt Saudi-Arabien

Erst Hauptsponsor Aramco, dann ein eigenes Rennen: Dass die Formel 1 so offensiv mit Saudi-Arabien anbandelt, dafür musste sie eine Menge Kritik einstecken, schließlich gilt das Land nicht gerade als Vorbild, was Menschenrechte angeht.

FIA-Präsident Jean Todt verteidigt das Rennen jedoch und meint, dass er in seiner Position mit vielen Menschensrechtsexperten gesprochen hat. "Und alle sind dafür, dass wir Rennen auf der ganzen Welt fahren", betont er. "Wir sind eindeutig der Meinung, dass sich der Sport nicht in die Politik einmischen sollte."

Außerdem könne ein weltweiter Event auch auf die Probleme aufmerksam machen. Schließlich wurde durch die Formel 1 jetzt auch der Fokus wieder auf Saudi-Arabien und seine Situation gerichtet.

04:24

Volle Power für Spielberg

Lewis Hamilton lässt sich vom verlorenen Rennen in Frankreich nicht unterkriegen und ist schon wieder fleißig am Trainieren - oder um es mit seinen Worten auszudrücken: The Grind never stops.

Und sorry für die viele nackte Haut am Morgen ;)

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