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Formel-1-Liveticker: Keine Gespräche zwischen Newey und Ferrari?

Monaco-Freitag in der Analyse: Ist Leclerc Favorit beim Heimrennen?

Status: Beendet

Feierabend

Damit drehen wir unseren Ticker für heute auch erst einmal zu. Auf unserem Portal geht es natürlich noch etwas weiter, und um 22:30 Uhr begrüßen euch dann auch noch Kevin Scheuren und Christian Nimmervoll zur großen Videoanalyse auf dem YouTube-Kanal von Formel1.de.

Morgen melden wir uns dann mit einer neuen Tickerausgabe zurück, bevor ab 12:30 Uhr FT3 und ab 16:00 Uhr das in Monaco so entscheidende Qualifying ansteht. Viel Spaß noch mit unserer Anlayse nachher und bis dann!

Sauber: Zeitenliste zeigt nicht das wahre Bild

Bei Sauber lief es mit P19 und P20 noch schlechter als bei den Racing Bulls. Doch auch dort betont Bottas: "Unser Auto fühlte sich gut an, und ich fühlte mich in beiden Sessions, in denen wir verschiedene Setups getestet haben, insgesamt recht sicher."

"Ich denke, die heutigen Positionen spiegeln nicht ganz unsere wahre Leistung wider, und wir sollten morgen konkurrenzfähiger sein", kündigt er an und erklärt, dass man beide Trainings genutzt habe, um "wichtige Daten" zu sammeln.

Auch Zhou stellt klar: "Die heutigen Sessions zeigen nicht wirklich, wo wir stehen. [...] Für den Rest des Wochenendes wird es darauf ankommen, das Auto in das richtige Fenster zu bekommen und die Reifen zum Arbeiten zu bringen."

"Ich bin zuversichtlich, dass wir, wenn ich auch selbst noch ein bisschen mehr finde, im Kampf mit dabei sein werden", so der Chinese.

Racing Bulls: Da sollte noch mehr kommen

Nur P12 und P16 für Tsunoda und Ricciardo am Ende des Tages, doch Renndirektor Alan Permane erklärt: "Wir sind mit unserer heutigen Arbeit zufrieden. Wir sind ein leicht verändertes Programm gefahren, weil am Nachmittag Regen drohte."

"Das bedeutete, dass wir am Morgen einen weichen Reifen genommen haben und am Nachmittag keinen mehr zur Verfügung hatten. Deshalb liegen wir in der Zeitenliste etwas weiter hinten, als wir es mit den weichen Reifen getan hätten", erklärt er.

Auch Ricciardo selbst betont: "Ich denke, dass wir eine gewisse Pace haben, und die Zeitenliste hat wahrscheinlich nicht das ganze Bild gezeigt. Hoffentlich können wir morgen mit den Softs um die Top 10 kämpfen."

Und auch Tsunoda erklärt, dass es vor allem noch um "Feintuning" gehe. "Die generelle Pace ist da", betont der Japaner optimistisch.

Was war bei Sainz los?

Leclerc dominierte FT2, Sainz landete dagegen nur auf P6 und war fast 0,7 Sekunden langsamer als sein Teamkollege. Der Spanier berichtet: "Wir waren einfach nicht in der Lage, über eine Runde die maximale Leistung aus dem Medium und dem Soft zu holen."

Sainz gesteht: "Wir haben uns zu Beginn von FT2 mit den Set-up-Änderungen etwas verrannt, wodurch ich während des gesamten FT2 einen kleinen Rückstand hatte. [...] Hoffentlich bin ich morgen wieder besser in Form."

"Monaco ist normalerweise eine meiner stärksten [Strecken], deshalb ist es irgendwie seltsam, was heute passiert ist", grübelt er und gesteht, dass auch sein Longrun nicht gut gewesen sei.

Letztendlich sei es vermutlich der "komplizierteste Freitag" gewesen, den er in Monaco in seiner Karriere bislang gehabt habe. Schauen wir mal, ob er die Kurve morgen noch bekommt.

Norris: Sind dran, aber nicht ganz vorne

Der Miami-Sieger erklärt nach P5, dass der Freitag "nicht schlecht" gelaufen sei. "Es war ein ordentlicher erster Tag. Es fehlte definitiv ein bisschen im Vergleich zu Charles und dem Ferrari, vielleicht auch zum Mercedes", gesteht er.

Man sei aber vorne dabei. "Wir müssen noch ein wenig finden, und ich denke, dass es morgen ein schwieriger Tag werden wird. Aber wir sind im Kampf dabei", so Norris. Teamkollege Piastri sieht es ähnlich.

Es sei "ein ordentlicher Tag" gewesen, so der Australier, der erklärt dass im Qualifying zwischen P1 und P8 alles möglich sei, weil es "sehr, sehr eng" sei. "Sogar Aston sieht ziemlich ordentlich aus, Alonso sieht gut aus", warnt er.

"Es sieht so aus, als gäbe es viele schnelle Autos da draußen. Also wird derjenige, der die Runde [im Qualifying] hinbringt, wahrscheinlich auf der Pole landen", so Piastri.

Williams: Wie realistisch ist P10 von Albon?

Der Williams-Pilot war heute auf P10 der beste Mittelfeldpilot. Aber ist das wirklich ein repräsentatives Bild? Albon selbst erklärt skeptisch: "Wir haben das gleiche Problem wie im letzten Jahr. Unser Auto hat Schwierigkeiten, die Vorderreifen in ein gutes Fenster zu bekommen."

"Und wenn sie sich nicht in einem guten Fenster befinden, öffnen sie sich und beginnen zu körnen", so Albon, laut dem es davon abgesehen aber "okay" war. "Das Gewicht spielt hier keine so große Rolle", betont er. Daher sei man mit den anderen Mittelfeldteams etwas mehr auf Augenhöhe.

Sein Fazit: "Q2 ist ein gutes Ziel, aber ich hoffe, dass wir dieses Ziel übertreffen können."

Hamilton zufrieden: Bester Tag des Jahres

Der Rekordweltmeister ist regelrecht euphorisch, nachdem er in FT1 die Bestzeit fuhr und den Tag am Ende auf P2 beendete. "Es war ein guter Tag. Definitiv der beste Tag, den wir [in diesem Jahr] auf der Strecke hatten", so Hamilton.

"Das Auto fühlte sich wirklich positiv an, es hat wirklich Spaß gemacht, es zu fahren", betont er und erklärt: "Der Grip fühlte sich recht gut an. Ich denke, ich habe noch einige Herausforderungen mit der Balance, aber es sah stark aus."

Bei seinem Teamkollegen sah es etwas weniger gut aus, Russell berichtet über seine Probleme am Ende von FT2: "Sobald ich die Bremsen berührte, schüttelte sich das ganze [Auto] wie verrückt. Ich weiß nicht, was da los war."

"Auf einer Strecke wie dieser, wo man Vertrauen braucht, um anzugreifen, hat uns das wirklich zurückgeworfen", erklärt er und betont, man habe sich deshalb dazu entschieden, den Tag vorzeitig zu beenden.

"Aber im Großen und Ganzen ist das Auto heute wirklich gut gelaufen", bestätigt auch er und erklärt ebenfalls: "Wir wissen, wie schnell sich alles ändert. Aber der heutige Tag war ohne Zweifel einer unserer besten Freitage."

So gut wie heute habe er sich in Monaco noch nie gefühlt.

Haas: Monaco-Paket passt, aber ...

Auch Haas hat in diesem Jahr ein spezielles Monaco-Paket am Start, und Teamchef Ayao Komatsu resümiert nach den ersten beiden Trainings: "Ich denke, es war bisher ziemlich ähnlich zu dem, was wir erwartet haben."

"Ich denke, dass das Paket, das wir für Monaco haben, insgesamt das tut, was es tun soll. Aber wie ich schon zu Beginn der Woche gesagt habe, müssen wir noch ein bisschen mehr aus der Balance des Autos herausholen, um die Leistung zu steigern."

"Natürlich ist das Qualifying hier alles, also müssen wir eine etwas bessere Balance finden", so der Teamchef nach P13 und P15 heute. Auch Nico Hülkenberg erklärt, dass es sich nicht "so schlecht" angefühlt habe.

"In einigen Bereichen fehlt es einfach an Grip, also werden wir sehen, was wir tun können", so der Deutsche.

Updates: Heckflügel stehen bei allen Teams im Fokus

Der Große Preis von Monaco ist immer etwas Besonderes - das gilt auch für die Updates, denn auf dem engen Stadtkurs in Monte Carlo ist ein hoher Abtrieb besonders wichtig. Deshalb haben alle Teams einen neuen Heckflügel dabei, der möglichst viel Downforce generieren soll.

Red Bull geriet in den letzten Rennen zunehmend unter Druck, deshalb haben auch die Weltmeister nicht darauf verzichtet, einen speziellen Heckflügel mitzubringen. Sowohl das Hauptelement als auch der "Beam-Wing" sind größer und stehen steiler, um mehr Abtrieb zu generieren.

Alle Beobachtungen unserer Technikexperten könnt ihr hier nachlesen!

Red Bull: Leclerc ist morgen Favorit

"Wir sind in der Abstimmung noch nicht dort, wo wir sein wollen", gesteht Helmut Marko bei Sky und erklärt: "Wir sind anscheinend zu hart [abgestimmt]." Der Longrun-Speed sei zwar sehr gut gewesen.

Aber auch Marko weiß, dass das in Monaco keine Hilfe ist, "wenn du nicht vorne startest." Sein Fazit: "Wir müssen das Auto so abstimmen, dass wir besser über die Kerbs fahren können."

Denn Verstappen und Perez hätten die gleichen Probleme gehabt. Daher wisse man, "in welche Richtung wir gehen müssen", so Marko. Es sei allerdings "fraglich", ob man die Probleme bis zum Qualifying lösen könne.

Pole-Favorit sei auf jeden Fall Leclerc.

Red Bull: Paul Monaghan bleibt an Bord

Bevor wir zu den Stimmen zum Training kommen, blicken wir ganz kurz auf Red Bull. Unsere Kollegen vor Ort haben nämlich in Erfahrung gebracht, dass Chefingenieur Paul Monaghan einen neuen Vertrag unterschrieben hat.

Während man Adrian Newey also verliert, hat man mit Monaghan einen anderen wichtigen Mann weiter an das Team binden können. Vor der Saison hatte bereits Technikchef Pierre Wache einen langfristigen neuen Vertrag unterzeichnet.

Monaghan arbeitet bereits seit Ende 2005 für Red Bull. Weiter offen ist dagegen aktuell noch die Zukunft von Sportdirektor Jonathan Wheatley.

Jetzt Session-Ticker öffnen!

In zehn Minuten beginnt das zweite Training in Monaco und wir verlagern das Geschehen damit erst einmal wieder in unseren Session-Ticker. Hier ist also kurz Pause, nach dem Ende von FT2 geht es an dieser Stelle weiter mit den Stimmen zum Freitag.

Und wenn ihr wissen wollt, wie ihr die Formel 1 in Monte Carlo im Livestream sehen könnt, dann erfahrt ihr das hier!

Verstappen: Ist egal, wie schnell mein Teamkollege ist

In Imola war Sergio Perez zu langsam und konnte Max Verstappen an der Spitze nicht helfen. Dem Niederländer ist das laut eigener Aussage aber ziemlich egal. Er konzentriere sich sowieso nur auf sich selbst.

Er erklärt: "Wenn man selbst schnell genug ist, sollte das kein Problem sein. Letzten Endes muss man sich immer auf sich selbst verlassen. Mir geht es nicht so sehr darum, dass man möglicherweise zwei Autos an der Spitze braucht, um zu gewinnen."

"Für die Konstrukteursmeisterschaft ist das natürlich wichtig", weiß der Niederländer. Aber er selbst will sich sowieso nicht auf seinen Teamkollegen verlassen.

Welche Fahrer noch keinen Vertrag für 2025 haben, ...

... das erfahrt ihr übrigens in dieser Fotostrecke:

Fotostrecke: Die Vertragslaufzeiten der aktuellen Formel-1-Fahrer