Formel-1-Liveticker: Marc Surer im Video-Interview: "Zeit ist abgelauf

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Status: Beendet
11:47

Schönes Wochenende!

Wir verabschieden uns nun ins Wochenende. Maria Reyer bedankt sich für dein Interesse und hofft, dass Du ab Montag wieder in den Liveticker reinschaust. Bis bald!

11:19

Vettel-Teamkollegin im neuen Bond-Film

Jessica Hawkins, dieser Name sagt Dir noch nichts? Das werden wir gleich ändern. Die junge Britin ist in der W-Series unterwegs und nun Teamkollegin von Sebastian Vettel bei Aston Martin. Sie ist Botschafterin des Formel-1-Teams, hat aber noch eine Verbindung zur Luxusmarke: James Bond.

Ja, der James Bond, der britische Leinwand-Held im Auftrag Ihrer Majestät. Hawkins hat im neuesten Bond-Film mitgespielt, besser gesagt hat sie ihr fahrerisches Talent zur Schau gestellt. Denn sie ist Stuntfahrerin und durfte in "James Bond 007: Keine Zeit zu sterben" mitwirken. "Das war eine unglaubliche Erfahrung", berichtet sie stolz. Sie hatte den Beruf ergriffen, weil ihr das Budget für den Motorsport fehlte.

10:47

Noch mehr Formel 1 in Goodwood

Vorhin haben wir bereits den Mercedes W10 beim Goodwood Festival of Speed gesichtet, aber die Silberpfeile sind nicht das einzige vertretene Formel-1-Team. Auch Williams und McLaren sind vor Ort und haben ein paar ihrer schönsten Boliden mitgebracht. Gänsehaut!

10:45

10:22

Miami: Klage von Anrainern abgewiesen

Heute haben wir außerdem bereits über den Rennkalender gesprochen. Im kommenden Jahr wird die Königsklasse mit Miami erneut einen neuen Austragungsort besuchen. Bevor der Vertrag allerdings unterschrieben werden konnte, dauerte es Jahre. Anrainer waren ursprünglich gegen das Projekt und auch nach der offiziellen Bekanntgabe beschäftigen sich Gerichte mit dem Grand Prix.

Wie die Zeitung 'Miami Herald' berichtet, hat ein Richter erst in dieser Woche eine Zivilrechtsklage abgewiesen, die von Miami-Gardens-Bewohnern eingebracht wurde, um die Formel 1 einzubremsen und das Rennen rund um das Hard Rock Stadion zu verhindern.

Konkret ging es bei der Klage, die im Oktober 2020 eingebracht wurde, darum, dass die mehrheitlich schwarze Bevölkerung (rund 70 Prozent der 110.000 Einwohner von Miami Gardens identifizieren sich als Schwarze) rassistische Diskriminierung witterte, weil das Rennen in ihren Stadtteil verlegt wurde.

10:09

Video: Vettel baut Bienenhotel mit Kindern

Zum Thema vorhin haben wir nun auch ein Video: Sebastian Vettel hat mit einer Schulklasse vor dem zweiten Österreich-Rennen in Zeltweg ein Bienenhotel gebaut. Wie viel wohl eine Nacht kostet? ;-)

Beim Grand Prix von Österreich hat Sebastian Vettel mit einer Schulklasse aus der Region auf einer Wiese ein Bienenhotel gebaut.

10:01

Red Bull: Schwieriger Spagat zwischen 2021 und 2022

Kommen wir nun wieder zum Sportlichen. Von Mercedes haben wir bereits erfahren, dass ein Update in Silverstone zum Einsatz kommen wird. Wie sieht die Lage bei Red Bull aus? Die WM-Führenden haben in den vergangenen Rennen immer wieder Updates an den RB16B geschraubt, auch in Österreich.

Teamchef Christian Horner ist stolz auf die Leistung seiner Mannschaft in Milton Keynes, die den Spagat zwischen der Weiterentwicklung in diesem Jahr und der Entwicklung des völlig neuen 2022er-Autos aktuell zu bewältigen hat. "Das Team macht einen großartigen Job, die diesjährigen und nächstjährigen Herausforderungen auszubalancieren."

09:27

Vettel winkt ab: "Ich bin kein Politiker"

Sebastian Vettel hat am Rande der Österreich-Rennen mit einem Interview für Aufsehen gesorgt. Der Deutsche hat im Nachrichtenmagazin 'Der Spiegel' über Umweltschutz und Klimapolitik gesprochen. Im 'ORF' erklärt er darauf angesprochen: "Das Thema rund um den Wandel, rund um die Klimakrise, geht uns alle an."

Er kann Vorwürfe der Heuchelei nachvollziehen, schließlich gehe der Motorsport nicht als "Vorzeigemodell" voran. Gleichzeitig will sich Vettel deswegen aber keiner Debatte verschließen. "Ich glaube, das ist ein Thema, dem wir uns stellen müssen als Sport, vor allem aber auch als Motorsport." Er wünscht sich vor allem zukunftsrelevante Technologie. Die Formel 1 müsse wieder zum Vorreiter werden.

Er hat auch verraten, dass er bei der kommenden Bundestagswahl die Grünen wählen werde. Sieht er sich selbst irgendwann in der Politik? "Nein. Ich bin kein Politiker", lacht er und stellt klar: "Es ist ja nicht mein Thema, sondern es ist ein Thema, das uns alle angeht."

09:20

In memoriam: Carlos Reutemann

Im Alter von 79 Jahren ist Carlos Reutemann diese Woche verstorben. Meine britischen Kollegen erinnern in diesem Video an den zwölffachen Grand-Prix-Sieger aus Argentinien.

- Nachruf auf Carlos Reutemann (1942-2021): Eine rätselhafte F1-Legende

Carlos Reutemann gehört zu den erfolgreichsten Rennfahrern, die es nie geschafft haben, die Formel-1-Weltmeisterschaft zu gewinnen.

09:00

Ricciardo: Muss schwierigen Saisonstart akzeptieren

Was sagt Daniel Ricciardo selbst zu seiner bisherigen Saison? Mein Kollege Adam Cooper hat mit dem Australier nach dem zweiten Österreich-Rennen gesprochen. "Ich habe das Gefühl, dass es bisher aus welchen Gründen auch immer eine sehr unerwartete und schwierige Saison war, gerade was die Pace betrifft", meint er.

Er werde deswegen aber keineswegs die weiße Flagge hissen und kampflos aufgeben. "Ich denke, der einfachste Weg für mich, irgendwie vorwärts zu kommen, ist, das zu akzeptieren. Habe ich mehr erwartet? Auf jeden Fall. Aber ich denke, wenn ich jetzt jedes Wochenende mit der Erwartung antrete, schneller als Lando zu sein, werde ich mich am Ende wahrscheinlich nur über den Sport ärgern, weil es eindeutig ein bisschen mehr braucht."

08:53

Seidl über Ricciardo: "Er ist enttäuscht, wir auch"

"Das hat er sich glaube ich nicht vorgestellt, dass es so schwierig wird, das Team zu wechseln. Er ist enttäuscht, wir auch. Weil wir gedacht haben, es gehe schneller", kommentiert McLaren-Teamchef Andreas Seidl die Eingewöhnung von Daniel Ricciardo im britischen Traditionsteam gegenüber 'RTL'.

Während Lando Norris ein Top-5-Ergebnis nach dem anderen einfahren konnte, blieb Ricciardo zuletzt hinter seinen Erwartungen. In Österreich scheiterte er zweimal an der Q3-Hürde, zumindest im zweiten Rennen konnte er sich mit Platz sieben ein wenig aufbauen. "Ich bin weiter überzeugt, dass es irgendwann Click macht bei ihm", so Seidl.

08:26

C'est la vie!

Lewis Hamilton hat nach dem anstrengenden und enttäuschenden Triple-Header ein wenig Zeit für seine anderen Hobbys gefunden. Er ist aktuell in Paris, war dort schon auf einer Modenschau und hat sich ein paar Sehenswürdigkeiten angesehen.

08:15

Russell: Hamilton wird "wie guter Wein" im Alter besser

Das Thema Alter zieht sich heute hier durch den Liveticker. Auch Williams-Pilot George Russell hat zu dem Thema etwas Passendes gesagt, konkret über Lewis Hamilton. Der Brite meint, dass der siebenmalige Champion mit dem Alter nur noch besser werde, "wie ein guter Wein".

"Es ist schön zu sehen, dass Lewis dem Sport erhalten bleibt. Er ist ein weltweiter Superstar und liefert immer noch auf einem außerordentlichen Level ab", kommentiert Russell die Vertragsverlängerung von Hamilton. Für die Formel 1 sei das eine wunderbare Nachricht, dass der Mercedes-Fahrer dem Sport noch länger treu bleibt.

07:50

Gutierrez gibt im Mercedes in Goodwood Gas!

Esteban Gutierrez gibt heute im Mercedes W10 beim Goodwood Festival of Speed Gas. Der Bolide aus der Saison 2019 wurde dafür eigens dunkel lackiert.

Übrigens: Du kannst das Festival bei uns im Livestream verfolgen!

07:33

Alonso: Hätte auch fünf oder sechs WM-Titel holen können

Apropos Fernando Alonso. Der Spanier hat der Nachrichtenagentur 'EFE' ein Interview über Lewis Hamilton, das McLaren-Jahr 2007 und seine Erfolge und Misserfolge gegeben. Unter anderem wurde er auch gefragt, ob er glaubt, dass er in seiner Karriere fünf oder sechs Weltmeisterschaften gewinnen hätte können?

"Nun, es stimmt. Das ist wahr. Zweimal fehlte mir nur ein Punkt, einmal drei Punkte", erinnert sich Alonso. Neben seinen zwei WM-Titeln (2005, 2006) konnte er dreimal Vizeweltmeister werden (2010, 2012 und 2013). "Fünf oder sechs Jahre habe ich bis zum letzten Rennen um die Weltmeisterschaft gekämpft."

07:15

Alonso: Werden nicht ständig gegen Williams kämpfen

Kommen wir nun zu einem anderen Altmeister. Fernando Alonso fiel am vergangenen Sonntag die Rolle des Spielverderbers zu. Denn er duellierte sich gegen Rennende mit George Russell um den letzten WM-Punkt, den er sich schließlich auch schnappte. Wird Alpine nun regelmäßig gegen Williams im Mittelfeld kämpfen?

"Nein, das glaube ich nicht", meint der Spanier. "Sie haben einen Schritt vorwärts gemacht, aber schon im Vorjahr sind sie in Österreich von P11 gestartet, das scheint also eine Strecke zu sein, auf der sie gut abliefern." Er selbst zeigt sich mit dem Fortschritt der Ex-Renault-Mannschaft zufrieden. "Wenn wir diese Performance wiederholen können, bringt uns das in die Top 7 oder Top 8."

06:54

Hörerstammtisch: Sind 23 Rennen zu viel?

Genau diese Frage hat Kevin Scheuren bei "Starting Grid" am Hörerstammtisch diskutiert. Diesmal war nicht nur mein Kollege Stefan Ehlen mit dabei, sondern auch ORF-Expertin Corinna Kamper und Hörer Niko und Andreas aus Österreich und Ben aus Deutschland. Spannende Runde!

- Alle Podcast-Folgen von "Starting Grid" findest Du in unserem Formel-1-Radio, auf iTunes, Spotify oder auf meinsportpodcast.de!

06:40

Brundle: Formel 1 will an 23 Rennen festhalten

Ex-Formel-1-Pilot und -Experte Martin Brundle hat für 'Sky' einige aktuelle Themen analysiert, unter anderem die Kalenderfrage. Wird die Königsklasse in Zeiten einer Pandemie tatsächlich einen Rekordkalender durchbringen, mit aktuell 23 geplanten Rennen?

Brundle dazu: "Formel-1-Boss Stefano Domenicali hat zu mir gesagt, dass er fest entschlossen sei, in diesem Jahr 23 Rennen auszutragen. Ich weiß, dass Mugello als Ersatz infrage kommen könnte, vielleicht auch der Nürburgring. Wir könnten auch noch einmal ein Rennen in Bahrain sehen. Auch ein Doppelpack in Austin wurde bereits genannt", zählt der Brite einige Optionen auf.

Sorgen müsse sich die Formel 1 besonders über das Rennen in Brasilien machen. Die Absage des Australien-Rennens sei "unvermeidbar" gewesen, so Brundle. Generell sei die Anpassung des Kalenders an die aktuelle Pandemie-Lage eine "tägliche Herausforderung".

06:16

Hamilton skeptisch: Wird Silverstone-Sprint eine Prozession?

Wir bleiben noch bei Lewis Hamilton. Das Heimrennen des Briten steht bevor, doch in Silverstone wird in diesem Jahr ein Experiment gewagt: das "Sprint-Qualifying". Was hält der Weltmeister von dieser Änderung? Große Hoffnung macht sich Hamilton nicht. Er befürchtet, dass der Sprint über 100 Kilometer am Samstag wenig Action bieten könnte.

"Es wird wohl ein Zug werden. Hoffentlich wird ein wenig überholt, aber es wird wohl nicht zu aufregend werden", meint der Mercedes-Pilot.

Übrigens: Für das Format musste das Sportliche Reglement der Formel 1 abgeändert werden, dies wurde gestern vom FIA-Weltrat abgesegnet. Konkret wird der Sprint am Samstag über 17 Runden gefahren werden. Der Zeitplan sieht vor, dass die Session erst um 17:30 Uhr startet. Das Qualifying am Freitag beginnt erst um 19:00 Uhr.

Der Weltrat hat gestern außerdem beschlossen, dass ab dem Grand Prix von Großbritannien die neuen Pirelli-Reifen, die in Österreich getestet wurden, zum Einsatz kommen werden. Die neue Konstruktion der Hinterreifen weist eine steifere, robustere Seitenwand auf, um Reifenschäden wie in Aserbaidschan zukünftig zu vermeiden.

05:52

So aufmerksam ist Hamilton im Simulator

Nun zu einem etwas jüngeren Fahrer, wobei Lewis Hamilton mit seinen 36 Jahren mittlerweile auch eher zu den Routiniers zu zählen ist. Konzentrationsschwierigkeiten scheint der Brite allerdings noch keine zu haben. ServusTV-Experte und Ex-Mercedes-Ingenieur Philipp Brändle hat am vergangenen Wochenende nämlich eine spannende Geschichte ausgeplaudert.

Hamilton sei eines Tages in Brackley im Simulator gesessen und habe getestet, als ihm etwas auffiel. "Er hat dann gesagt: 'Irgendwas passt da nicht, irgendwas ist da ein bisschen doof, irgendwas stimmt nicht.'" Mercedes hat sich Video- und Bildmaterial von der richtigen Rennstrecke angesehen und festgestellt, dass ein Schild in der Simulation gefehlt hat. "Er hat gesagt, das fehlt, die haben das rausgefunden und nachprogrammiert im Simulator."

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