Registrieren

Kostenlos registrieren

  • Direkt zu Deinen Lieblingsartikeln!

  • Benachrichtigungen für Top-News und Lieblingsfahrer verwalten

  • Artikel kommentieren

Motorsport Prime

Premium-Inhalte entdecken
Registrieren

Edition

Deutschland Deutschland
Liveticker

Formel-1-Liveticker: McLaren ein Kandidat für den WM-Titel?

Formel-1-Liveticker: McLaren ein Kandidat für den WM-Titel?

Status: Beendet

Feierabend!

Und damit sind wir auch am Ende unseres heutigen Tickertages angekommen. Morgen wechseln wir einmal durch, dann übernimmt mein Kollege Stefan Ehlen an dieser Stelle, bevor wir uns am Donnerstag wieder hier lesen.

Zum Abschluss des Tages blicken wir in dieser Fotostrecke noch schnell auf die Piloten, die, anders als Daniel Ricciardo, ihren Vertrag für 2025 bereits in der Tasche haben. Habt noch einen schönen Rest-Dienstag und bis dann!

Fotostrecke: Die Formel-1-Fahrer 2025 Motorsport Images

Foto: Motorsport Images

Wie sieht das Formel-1-Feld in der Saison 2025 aus? Wir geben in dieser Fotostrecke einen aktuellen Überblick über bereits bestätigte Fahrer!

Brundle: Ricciardo hätte Red Bull nie verlassen sollen

Daniel Ricciardo wurde im Rahmen des Kanada-GP heftig von Jacques Villeneuve kritisiert. Martin Brundle schreibt in seiner Kolumne für Sky zu diesem Thema: "Daniel hat acht GPs gewonnen, darunter einen herausragenden Monaco-Sieg, 32 Podiumsplätze erzielt und regelmäßig Weltklasse-Talent gezeigt."

"Aber diese Erfolge sind schon eine Weile her, und ich wünschte, er hätte Red Bull nicht Ende 2018 verlassen. Das war eine emotionale und fehlerhafte Entscheidung. Er hätte sich mit Max [Verstappen] im besten Auto messen sollen, dann hätte er sich zwangsläufig noch weiter gesteigert", glaubt Brundle.

"Ricciardo schien [danach] nie wieder ganz derselbe Fahrer zu sein. Er hat eindeutig immer noch den Speed und das Rennhandwerk, wie wir auch beim Sprint in Miami gesehen haben. Aber irgendetwas in seiner Psyche oder seiner Herangehensweise hält ihn zurück", so Brundle.

Der Australier hat aktuell noch keinen Vertrag für 2025 unterschrieben.

Leclerc warnt: Red Bull in Barcelona wieder stärker

Das passt so ein bisschen zu der Aussage von Christian Horner, die wir vorhin gehört haben. Der Ferrari-Pilot befürchtet: "Die Stärke von Red Bull wird auf einer Strecke wie Barcelona deutlicher sichtbar werden."

Denn nachdem die Bullen zuletzt einige schwierigere Wochenenden hatten, was ja auch Teamchef Horner einräumte, deutet Leclerc an, dass Red Bull nun wieder als Favorit nach Spanien reisen sollte.

Hinter den Bullen werde es "ziemlich eng" werden, prophezeit der Monaco-Sieger. Doch ganz vorne scheint er (zumindest beim nächsten Rennen) erst einmal wieder Red Bull zu sehen.

Nach Kritik: Montreal-Veranstalter erklärt sich

Der Veranstalter des Großen Preises von Kanada hat sich für die chaotischen Szenen in Montreal entschuldigt und "ernsthafte Folgemaßnahmen" mit den Vertragspartnern versprochen, um künftige Verbesserungen vorzunehmen.

Die Teams hatten sich über überflutete Hospitality-Bereiche und undichte Dächer während des vom Regen geprägten Rennwochenendes beschwert. Auch das Fehlen geeigneter Parkmöglichkeiten sorgte für Ärger, da nur ein schlammiger Weg das Fahrerlager mit Ausweichparkplätzen verband.

Formel-1-Chef Domenicali entschuldigte sich bei einem Treffen an der Rennstrecke am Samstagmorgen bei den Teamchefs für die Arbeitsbedingungen. Und auch die Organisatoren sahen sich nun zu einer Erklärung gezwungen.

Die komplette Story könnt ihr hier nachlesen!

Williams: Performance-Gewinne nur durch Gewicht

Wir melden uns zurück aus unserer Mittagspause mit einer interessanten Aussage von Alexander Albon. Der erklärt nämlich im Hinblick auf seinen Williams, dass dieser bislang noch "kein wirklich großes Aerodynamik-Update" bekommen habe.

"Im Prinzip hatten wir nur ein Teil. Aber damit rücken wir näher an das Mittelfeld heran. Gleichzeitig haben die anderen Teams natürlich ihrerseits Aero-Updates eingesetzt", so Albon. Man selbst habe dagegen fast nur am Gewicht gearbeitet.

"Wir fahren ein Parallelprogramm mit Aerodynamik einerseits und Gewichtsersparnis andererseits. Es kommt Stück für Stück. Hoffentlich führt uns das Schritt für Schritt im weiteren Saisonverlauf ins Mittelfeld hinein", so Albon.

Eigentlich sind das sogar gute Nachrichten für Williams-Fans. Denn das heißt, dass man bei der Aerodynamik noch ziemlich viel Luft nach oben haben dürfte.

2026: FIA wollte noch kleinere Reifen

2026 wird vieles anders. Das geht aus dem nun vorgestellten neuen Reglement hervor und das zeigt sich auch anhand einer offiziellen Designstudie der FIA. Doch unterm Strich ist der neue Look der Autos ein Kompromiss - auch bei den Pirelli-Einheitsreifen.

Zwar wird zur Saison 2026 die Reifenbreite vorne und hinten leicht reduziert, doch eigentlich hatte die FIA noch mehr im Sinn, nämlich einen Wechsel von 18- auf 16-Zoll-Räder. "Diese Diskussion gab es", sagt FIA-Technikchef Jan Monchaux auf Nachfrage.

Doch warum wurde daraus nichts? Alle Hintergründe könnt ihr hier nachlesen!

Heute vor 29 Jahren ...

... gewann Jean Alesi sein einziges Formel-1-Rennen. Der Franzose, der in seiner Karriere oft eine Menge Pech hatte, war beim Großen Preis von Kanada 1995 zur Abwechslung einmal der strahlende Sieger.

Wie emotional der Erfolg daher für ihn war, das könnt ihr hier nachlesen!

Jean Alesi Ferrari Ferrari F1 ~Jean Alesi ~

Foto: Motorsport Images

Horner: Haben trotzdem zwei Rennen gewonnen

Red Bull tat sich in den vergangenen Rennen etwas schwerer als zu Saisonbeginn. "Die letzten paar Rennen waren für uns eher unruhig", gesteht Christian Horner, betont jedoch auch: "Wir haben trotzdem zwei der letzten drei Rennen gewonnen."

"Wir hatten in Imola die Pole, und wir haben es geschafft, die Pole-Zeit hier [in Kanada] mit einem Auto zu matchen, dessen Unzulänglichkeiten beide Fahrer spüren", erinnert der Teamchef.

Oder anders gesagt: Obwohl Red Bull zuletzt drei eher schwierige Wochenenden hatte, hat es trotzdem gereicht, um zwei Rennen zu gewinnen und eine Pole zu holen. Lediglich in Monaco verpassten die Bullen beides.

Keine so schlechte Bilanz also für drei "schwache" Wochenenden ...

Berger: Audi nicht vor 2030 vorne dabei

2026 steigt Audi als echtes Werksteam in die Königsklasse ein. "Ein deutscher Premiumhersteller in der Formel 1 ist eine absolute Bereicherung", betont Ex-Fomel-1-Pilot Gerhard Berger im Gespräch mit Bild.

"Aber: Man darf den Einstieg in die höchste Motorsportklasse nicht unterschätzen. Es braucht Geduld und wenige Fehler. Ich erinnere an Red Bull", so Berger, der einst Miteigentümer von B-Team Toro Rosso war.

"Ich war damals nahe dran, und sie haben trotz eines Adrian Newey und wenigen Fehlern sechs Jahre gebraucht, bis sie ein Siegerteam waren", erinnert er. Daher dürfe man auch von Audi keine Wunder erwarten.

Es sei "sehr optimistisch", wenn man hoffe, innerhalb von drei Jahren ganz vorne mitmischen zu können. "Sie haben sicher die Mittel und den großen Vorteil, bereits jetzt schon im Hintergrund mit Sauber im Einsatz zu sein", so Berger.

"Aber meiner Einschätzung nach braucht man sicher fünf Jahre, um oben mitzufahren", betont er. Das wäre bei einem Einstieg 2026 also frühestens 2030 der Fall.

Alles Gute!

Glückwünsche gehen raus an Jackie Stewart, der heute seinen 85. Geburtstag feiert. Der dreimalige Weltmeister ist aktuell der älteste noch lebende Formel-1-Champion - und wird uns hoffentlich noch viele weitere Jahre erhalten bleiben.

In dieser Fotostrecke blicken wir auf seine beeindruckende Karriere zurück:

Fotostrecke: Die Formel-1-Karriere des Jackie Stewart LAT

Foto: LAT

Dreimaliger Weltmeister, Vorkämpfer für Sicherheit auf der Rennstrecke und ein Gentleman mit karierter Schottenmütze: So kennen die Formel-1-Fans den gereiften Jackie Stewart, der als heute 83-Jähriger nichts von seiner Frechheit, seinem Witz und seinem Charme verloren hat. Das Licht der Welt erblickte er im schottischen Dörfchen Milton rund 20 Kilometer westlich von Glasgow - als Sohn eines Autohändlers und Hobby-Rennfahrers, was sich in jungen Jahren noch nicht auf seine Freizeitgestaltung auswirkt.

McLaren: Mehr kleine statt ein großes Update

Wir kommen noch einmal zu McLaren. Dort hat Andrea Stella nämlich verraten, dass sein Team nicht noch einmal einen so großen Sprung bei der Performance machen wird, wie man ihn zum Beispiel vor rund einem Jahr gesehen hat.

Damals brachte McLaren ein großes Update-Paket mit zu den Rennen im Sommer. Das wird dieses Jahr nicht der Fall sein. "Für die kommenden Rennen werden wir einige Upgrades bringen", kündigt der Teamchef zwar an.

"Aber es wird sich nicht um ein einziges großes Upgrade handeln, wie wir es in den vergangenen zwölf Monaten erlebt haben", stellt er auch klar und betont: "Es handelt sich eher um einige einzelne Komponenten."

Dieses sollen zwar logischerweise auch "etwas Performance" bringen. Aber man werde die neuen Teile Stück für Stück bringen - und nicht alle auf einen Schlag.

#FragMST

Die Frage passt zu der Aussage von Norris eben. Tobias möchte wissen: "War es der richtige Schritt von Red Bull, den Vertrag von Perez zu verlängern? Aufgrund seiner aktuellen Formschwankungen und vor allem wegen der letzten Vorfälle?"

Das lässt sich objektiv natürlich nur schwer beantworten, weil letztendlich niemand mit Sicherheit weiß, wie sich ein anderer Fahrer im Red Bull schlagen würde.

Klar scheint lediglich zu sein, dass Red Bull selbst es Yuki Tsunoda (oder auch einem anderen Junior) wohl nicht zutraut, einen besseren Job als Perez zu machen.

Und abgesehen von den sportlichen Aspekten muss man auch noch weitere Faktoren berücksichtigen. So war bei Red Bull immer wieder die Rede davon, dass man die "Harmonie" im Team erhalten wolle.

Heißt: Perez scheint ein Fahrer zu sein, der intern keinen Ärger macht. Hätte man sich einen neuen Piloten ins Team geholt, hätte das eventuell für Schwierigkeiten (zum Beispiel mit Max Verstappen) sorgen können.

Von daher lässt sich die Frage nicht konkret beantworten. Zusammenfassend kann man sagen, dass es sowohl Argumente für als auch Argumente gegen Perez gab. Und bei Red Bull haben die positiven Argumente wohl überwogen.

Hätte McLaren Norris besser draußen gelassen?

Wir bleiben direkt einmal bei McLaren. Am Sonntag in Montreal kassierte Norris die Retourkutsche für Miami und hatte Pech mit dem Safety-Car. Doch hätte McLaren das Rennen trotzdem gewinnen können?

Kevin Scheuren und Kevin Hermann klären mit den Analysetools unseres Technologiepartners PACETEQ in unserem neuen Video die strategischen Brennpunkte nach dem Rennen in Kanada.

Darunter unter anderem auch, wie sich Haas einen taktischen Geniestreich selbst zunichte machte ...

Lando Norris kassiert in Kanada die Retourkutsche für Miami und hat Pech mit dem Safety-Car. Hätte McLaren das Rennen trotzdem gewinnen können?