Formel-1-Liveticker: "Mercedes wird Lewis immer bevorzugen"

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Status: Beendet
11:00

Feierabend!

Das war es damit auch schon wieder mit der ersten Tickerausgabe der neuen Woche. An den nächsten beiden Tagen übernimmt hier meine Kollegin Rebecca Friese. Wir lesen uns dann am Donnerstag zum Medientag in der Türkei wieder. Zum Abschluss gibt es heute noch ein weiteres kleines Video zur Einstimmung auf den Grand Prix. Hab noch einen schönen Abend, komm gut in die neue Woche und bis dann!

11:00

Feierabend!

Das war es damit auch schon wieder mit der ersten Tickerausgabe der neuen Woche. An den nächsten beiden Tagen übernimmt hier meine Kollegin Rebecca Friese. Wir lesen uns dann am Donnerstag zum Medientag in der Türkei wieder. Zum Abschluss gibt es heute noch ein weiteres kleines Video zur Einstimmung auf den Grand Prix. Hab noch einen schönen Abend, komm gut in die neue Woche und bis dann!

10:48

#FragMST

Christoph hat uns geschrieben und möchte wissen: "Wäre es bei der Formel 1 auch theoretisch möglich, nicht drei aufeinanderfolgende Reifenmischungen zu bestimmen, sondern beispielsweise C1, C3 und C5 auszuwählen, um es für Teams anspruchsvoller zu gestalten?" Ja, das ist möglich und wurde in der Vergangenheit auch schon gemacht.

Damals, als die Reifen noch andere Namen trugen, kamen 2018 in China zum Beispiel die Mischungen Medium, Soft und Ultrasoft zum Einsatz. Der Supersoft wurde "übersprungen". In der Praxis wird das eher selten gemacht. Vom Regelwerk her wäre es aber auch heute noch erlaubt.

10:25

Masepin plant schon für Zeit nach der Formel 1

Der Russe fährt gerade einmal seine erste Formel-1-Saison - und plant trotzdem schon jetzt für die Zeit danach. "Mein Vater hat mich trotz des Motorsports nie mit der Schule aufhören lassen", verrät er im Gespräch mit 'Bild' und erklärt: "Ich bin wohl aktuell der einzige Fahrer, der nebenbei noch studiert."

"Ich habe unter der Woche meinen Bachelor abgeschlossen. Jetzt werde ich meinen Master anfangen. Mein Leben wird erst nach der Formel 1 richtig starten. Ich bin zuversichtlich, dass Sie mich eines Tages an der Spitze einer großen Firma sehen werden", so der 22-jährige Masepin.

Böse Zungen sagen, er sollte sich lieber direkt auf seine zweite Karriere konzentrieren ...

10:06

Türkei: Weichere Reifen als 2020

Pirelli bietet am Wochenende die Mischungen C2 bis C4 an. Damit ist man eine Stufe weicher als beim Türkei-GP im Vorjahr unterwegs. "Weil im vergangenen Jahr alles neu war, hatten wir uns für die konservative Option entschieden, die härtesten Reifen zu bringen", erklärt Mario Isola und ergänzt, die Entscheidung, eine Stufe weicher zu gehen, könnte am Wochenende "verschiedene Strategien" ermöglichen.

Relevant ist das natürlich nur im Trockenen. Wenn es wie im Vorjahr regnet, dann spielen die Slicks sowieso keine Rolle.

09:45

Hamilton: Rückkehr zum Silberpfeil spielt keine Rolle

Seit 2020 fährt Mercedes in der Formel 1 mit einer schwarzen Lackierung, um ein Zeichen für mehr Diversität zu setzen. 2022 scheint man nun wieder zum klassischen Silberpfeil-Design zurückzukehren. Für Lewis Hamilton ist das auch in Ordnung so. "Ich hatte nicht erwartet, dass es besonders lange so bleibt", erklärt er im Hinblick auf die schwarze Lackierung.

Es sei bereits "großartig" gewesen, das Design zwei Saisons lang verwendet zu haben. Mercedes habe auch abseits dieser Symbolik ein tolles Programm für mehr Diversität, weshalb eine Rückkehr zur bekannten Lackierung "keinen Unterschied" mache. An den Zielen ändere das nichts.

09:22

Schumacher: Verstappen jetzt "viel intelligenter"

Ralf Schumacher hat sich bei 'Sky' zum WM-Duell geäußert. Der Experte sieht Hamilton und Verstappen "absolut auf Augenhöhe" und erklärt: "Ich finde, beide sind fahrerisch auf unglaublich hohem Niveau." Beeindruckt ist er vor allem vom Niederländer, der "einen unglaublichen Schritt gemacht" habe. Er sei jetzt "viel intelligenter unterwegs" als in früheren Jahren.

Zwar gehe Verstappen noch immer Risiken ein, "aber nicht mehr so wie damals", so Schumacher. Seine kompletten Aussagen gibt es hier im Video:

09:00

Heute vor 57 Jahren ...

... gewann Graham Hill für BRM den Großen Preis der USA 1964 in Watkins Glen. Ins Auge stach allerdings der Ferrari des zweitplatzierten John Surtees. Der war nämlich blau! Warum der spätere Weltmeister sowohl in den USA als auch beim Saisonfinale drei Wochen später in Mexiko nicht in Rot unterwegs war, das erfährst Du in unsere Fotostrecke:

Fotostrecke: 1950-2021: Ferrari-Farben im Wandel Motorsport Images

Foto: Motorsport Images

Vorne klassische Rot und hinten Burgund? Das Ferrari-Farbdesign der Formel-1-Saison 2021 versteht sich als Mix aus Gegenwart und Vergangenheit. Wie aber haben frühere Formel-1-Ferrari ausgesehen? Das zeigen wir in dieser Fotostrecke!
08:36

Norris gesteht Selbstzweifel

Der McLaren-Pilot hat heute im britischen Fernsehen bei 'ITV' ein offenes Interview gegeben und über mentale Probleme gesprochen, die er in der Anfangszeit seiner Formel-1-Karriere hatte. "Wenn man wie ich mit 19 Jahren in die Formel 1 kommt, denn steht man unter einer großen Beobachtung. Diese Dinge haben mir eine Menge abverlangt", gesteht er.

Er habe sich damals viele Fragen gestellt: "Wenn ich in der nächsten Session nicht abliefere, was passiert dann? [...] Bin ich im nächsten Jahr noch in der Formel 1? Was soll ich sonst machen, denn ich bin nicht wirklich gut in anderen Dingen im Leben?" Er habe sich deswegen oft "deprimiert" gefühlt und befürchtet, dass er nicht gut genug für die Formel 1 sei.

Inzwischen bekomme er deswegen professionelle Unterstützung, die ihm "massiv" geholfen habe.

08:12

Warum tun sich gegen Verstappen alle schwer?

Seit dem Abschied von Daniel Ricciardo gab es bei Red Bull keinen Teamkollegen mehr, der wirklich mit Max Verstappen mithalten konnte. Warum ist das so? Franz Tost stellt im Gespräch mit 'F1-Insider.com' eine Theorie auf: "Max ist der technische Führungsfahrer im Team. Das heißt, er entwickelt das Auto genau so, wie er es haben will. Da kann es schon sein, dass der zweite Pilot Schwierigkeiten hat."

Im Hinblick auf den Fahrstil habe Verstappen "ein einzigartiges Gefühl dafür, wie er vom Bremspunkt, zum Einlenkpunkt und dann zum Scheitelpunkt das Optimale herausholt", verrät der AlphaTauri-Teamchef, der erklärt: "Da gibt es andere Fahrer, die kommen mit einem Auto, das für Max gebaut wurde, nicht so klar. Weil sie einen anderen Fahrstil haben."

07:51

Gute Erinnerungen an die Türkei ...

... dürfte Sebastian Vettel haben. Im vergangenen Jahr wurde er bei schwierigen Bedingungen Dritter und holte dort sein einziges Podium 2020. Siegreich war er in Istanbul auch schon einmal: 2011 gewann er dort den vorerst letzten Grand Prix, bevor 2020 Lewis Hamilton zum aktuellsten Türkei-Sieger wurde. Vettels tollen Start aus dem Vorjahr gibt es hier noch einmal im Video.

Warum sich die chaotischen Bedingungen aus dem vergangenen Jahr übrigens nicht wiederholen dürften, das erfährst Du hier!

07:28

Hamilton: Will Verstappen fair schlagen

In der Geschichte der Formel 1 ist es mehr als einmal vorgekommen, dass der WM-Kampf durch eine Kollision entschieden wurde. Lewis Hamilton stellt gegenüber 'ESPN' klar, dass er nicht so Weltmeister werden möchte. "Wenn das bedeutet, dass man gar nicht gewinnt, dann hat man wenigstens noch seine Würde", so Hamilton, der klarstellt, er wolle nur auf "die richtige Art" gewinnen.

Sein Wunsch für die letzten Rennen in diesem Jahr: "Was auch immer passiert: Wir werden am Ende des Jahres die Hände schütteln, und im nächsten Jahr werden wir dann wieder kämpfen", so Hamilton.

07:05

Steiner: Hauptsache ein stabiler Kalender

Vorhin haben wir bereits über den Kalender für 2022 gesprochen. Dieser wird wohl wieder mehrere Triple-Header beinhalten. Haas-Teamchef Günther Steiner sagt dazu, dass er sich in erster Linie einen "stabilen Kalender" wünscht, mit dem man planen kann. Das sei am wichtigsten, "selbst wenn es einige Back-to-Back-Events oder Triple-Header gibt", so Steiner.

Planbarkeit sei für ihn entscheidend. Die Formel 1 habe in dieser Hinsicht 2021 "einen tollen Job" gemacht. Zwar mussten auch in diesem Jahr einige Events abgesagt werden. Unter dem Strich wird es aber trotz der Pandemie auch in dieser Saison wieder 22 Rennen geben.

06:43

Hamilton: Darum ist Bottas der "beste" Teamkollege

Wenn Du unsere Fotostrecke vorhin gesehen hast, dann weißt Du, dass Valtteri Bottas statistisch gesehen ziemlich weit weg davon ist, der beste Teamkollege von Lewis Hamilton gewesen zu sein. Trotzdem hat dieser in der Vergangenheit mehrfach davon gesprochen, dass der Finne genau das gewesen sei. Gegenüber 'Sky' erklärt er nun, wie er das gemeint hat.

"Wir sind in einem Sport, in dem wir versuchen, zwei verschiedene Meisterschaften zu gewinnen. Wir beide wollen den Fahrertitel gewinnen, aber unser Job ist es auch, den Konstrukteurstitel zu gewinnen. Daher müssen wir zusammenarbeiten", erklärt Hamilton. Bottas sei dabei der erste Teamkollege gewesen, "mit dem ich wirklich kommuniziert habe."

Es habe keine Geheimnisse gegeben und beide hätten immer versucht, sich gegenseitig zu helfen. "Das gab es zuvor mit anderen Piloten nie", so Hamilton. Bottas sei ein "Gentleman" und habe nie Spielchen gespielt. Das glauben wir ihm natürlich sofort, dass die Situation in der Box vor allem mit Alonso und Rosberg ganz anders war ...

06:20

Heute vor 51 Jahren ...

... wurde Jochen Rindt Formel-1-Weltmeister! Weil Emerson Fittipaldi beim Großen Preis der USA in Watkins Glen das vorletzte Saisonrennen gewann, war Rindt in der WM beim Finale in Mexiko nicht mehr einzuholen. Tragisch dabei: Rindt selbst erlebte seinen größten Triumph nicht mehr. Er war bereits einen Monat zuvor in Monza bei einem Trainingsunfall tödlich verunglückt.

Bis heute ist Rindt der einzige Formel-1-Pilot, der posthum Weltmeister wurde.

Fotostrecke: Jochen Rindts tragische Karriere LAT

Foto: LAT

So kannte man Jochen Rindt: Der "James Dean der Formel 1" - stets mit Zigarette - war einer der verwegensten Piloten der Königsklasse. Obwohl der deutsche Staatsbürger, der wegen seiner österreichischen Rennlizenz als Österreicher galt, nur sechs Rennen gewann, wurde er zum Mythos. Das lag auch daran, dass der ...
05:59

Drittes Auto: Tost widerspricht Wolff

Toto Wolff brachte zuletzt die Idee ins Spiel, ein drittes Auto einzusetzen, damit es mehr Cockpits für junge Piloten gibt. Franz Tost hält davon wenig. "Das dritte Auto sehe ich nicht: Das fängt schon damit an, wer es finanzieren soll. Außerdem sind die Fahrerlager und Boxen Platz-technisch am Limit. Ich wüsste gar nicht, wo man das dritte Auto hinstellen sollte", erklärt er gegenüber 'F1-Insider.com' ganz nüchtern.

"In der Formel 1 gab es immer zu wenig Plätze. Im Moment gibt es 20 Autos, darin sitzen die besten Fahrer", erinnert er und erklärt: "Bei Red Bull geben wir dem Nachwuchs Testfahrten in älteren Autos. Eine Alternative wäre auch, sie ein weitere Saison in der F2 fahren zu lassen - oder in der DTM oder Indycar. Man kann auch aus diesen Serien den Weg schaffen."

Tost ist sich sicher: "Wer richtig Talent hat, wird irgendwann in der Formel 1 landen." Auch ohne drittes Auto.

05:36

Die Teamkollegen von Lewis Hamilton

Vorhin haben wir bereits über die neue Konstellation bei Mercedes ab 2022 gesprochen. Wir haben das zum Anlass genommen, uns in dieser Fotostrecke einmal anzuschauen, wie Lewis Hamiltons bisherige Teamkollegen gegen den Rekordchampion abgeschnitten haben!

Fotostrecke: Die Teamkollegen von Lewis Hamilton Sutton

Foto: Sutton

2022 bekommt Lewis Hamilton mit George Russell bereits den sechsten Teamkollegen seiner Formel-1-Karriere. Aber wie haben sich die ersten fünf jeweils gegen den Rekordweltmeister geschlagen? Wir liefern einen Überblick und arbeiten uns chronologisch von Hamiltons erster Saison bis heute.
05:13

Domenicali: Saisonende 2022 im November

Auch zum weiteren Kalender 2022 hat sich der Italiener in diesem Gespräch geäußert. So erklärt er: "Ohne zu viele Details zu verraten kann ich sagen, dass die Saison im nächsten Jahr Mitte März beginnen und Mitte November enden wird." Damit wäre die nächste Saison rund einen Monat früher vorbei. 2021 wird noch bis zum 12. Dezember gefahren. Außerdem bestätigt er, dass es 23 Rennen geben soll.

Einen offiziellen Kalender für 2022 gibt es aktuell noch nicht, ein entsprechender Entwurf kursiert aber bereits seit einiger Zeit. Domenicalis Aussagen decken sich mit diesem.

05:13

Kein Donnerstag in Monaco. Kein Grand Prix von Deutschland. Und wieder drei ungeliebte "Tripleheader". So soll der Formel-1-Kalender 2022 aussehen!

04:51

Domenicali: Sieben oder acht Sprints 2022

Die Formel 1 wird in der kommenden Saison deutlich mehr Sprints als aktuell veranstalten. Das hat Stefano Domenicali in einem Interview mit 'Sky' nun verraten. "Wir werden das Format des Sprint-Qualifyings nicht überall verwenden. Wir wollen es mehr oder weniger bei einem Drittel der Rennen behalten", so der Formel-1-Boss. Bei einem Kalender mit 23 Rennen entspricht das sieben oder acht Sprints.

Wie genau der Sprint im kommenden Jahr aussehen wird, das steht übrigens noch nicht fest. Laut Domenicali wolle man auf die Kritikpunkte aus diesem Jahr eingehen und das Format verbessern. Insgesamt bezeichnet er die Sprints aber als "unglaublichen Erfolg" und stellt klar: "Die große Mehrheit der Kommentare, die wir bekommen haben, waren super positiv."

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