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Formel-1-Liveticker: Motor wohl kaputt - Verstappen droht Strafversetzung

Formel-1-Liveticker: Mercedes auch in Spielberg podestfähig?

Status: Beendet

Feierabend

Und damit beenden wir den Ticker für den heutigen Mittwoch. Morgen meldet sich dann wie üblich mein Kollege Ruben Zimmermann, um euch alles Wichtige aus Spielberg ins Wohnzimmer zu bringen. Vort Ort sind am Wochenende auch Chefredakteur Christian Nimmervoll sowie Frederik Hackbarth.

Norman Fischer verabschiedet sich und wünscht viel Spaß beim 0:0 zwischen Rumänien und der Slowakei heute Abend ;) macht's gut, ciao!

Sauber verlängert mit Sponsor

Sauber hat mit Sponsor Singha, einer thailändischen Brauerei, verlängert und wird den seit 2019 laufenden Vertrag bis 2025 weiterführen.

"Die Ausweitung unserer Partnerschaft mit der Singha Corporation ist eine natürliche Entscheidung", betont Teamrepräsentant Alessandro Alunni Bravi. "Es ist ein Schritt, der nicht nur durch die hervorragenden Ergebnisse in Bezug auf Investitionen, Bekanntheit und Anerkennung diktiert wird, sondern vor allem durch die starken, persönlichen Bindungen, die von den Personen in beiden Unternehmen aufgebaut wurden."

"Es handelt sich um eine Beziehung, die auf Loyalität, Freundschaft und Familie beruht, und wir werden sie sowohl auf der Rennstrecke als auch abseits davon auf die bestmögliche Weise würdigen. Wir alle freuen uns darauf, unsere Reise gemeinsam fortzusetzen."

Hält Mercedes seine Form?

Wird Mercedes in Spielberg wieder so konkurrenzfähig sein wie zuletzt in Montreal und Barcelona? In beiden Rennen konnten die Silberpfeile Dritter und Vierter werden und so die ersten Podestplätze einfahren.

"Das Team hat hart daran gearbeitet, die Konkurrenzfähigkeit des W15 auf Strecken mit einem breiten Geschwindigkeitsspektrum zu verbessern, so wie am vergangenen Wochenende", sagt Motorsportchef Toto Wolff.

"Diese schrittweisen Verbesserungen haben uns geholfen, auf dem Schwung aufzubauen, den wir in Montreal entwickelt hatten. Wir hatten zwar nicht die ultimative Pace, um um den Sieg zu kämpfen, aber es war ermutigend, an der Spitze mitzumischen", so der Österreicher.

Trotzdem sagt er: "Wir wissen, dass es noch viel zu tun gibt, um eine realistische Chance zu haben, um Siege zu kämpfen. Diese Arbeit ist im Gange, und wir befinden uns auf einem aufsteigenden Entwicklungspfad."

Lewis Hamilton Lando Norris Mercedes Mercedes F1McLaren McLaren F1 ~Lewis Hamilton (Mercedes) und Lando Norris (McLaren) ~

Foto: Motorsport Images

Bouncing überlagert Ferrari-Updates

Ferrari hat beim Spanien-Grand-Prix 2024 in Barcelona technische Updates für den SF-24 eingeführt. Aber hatten die neuen Teile wirklich den gewünschten Effekt? Denn der erhoffte Fortschritt auf der Rennstrecke blieb aus: Charles Leclerc und Carlos Sainz sahen das Ziel auf den Positionen fünf und sechs, hinter Red Bull, McLaren und Mercedes.

Laut Ferrari hat das Abschneiden in Spanien aber nichts mit etwaigen Update-Schwierigkeiten zu tun, sondern vor allem mit dem Bouncing bei hohen Geschwindigkeiten.

Was es damit auf sich hat, erklären wir in diesem Artikel.

Einblicke mit Ralf Schumacher

Gestern hatten wir ja bereits das Thema Ralf Schumacher und dessen Aussagen zu Nico Hülkenberg und Sergio Perez im Ticker thematisiert, und jetzt kann ich euch dazu auch das passende Video präsentieren.

Ralf Schumacher spricht aus, was viele denken. Nämlich dass Red Bull heute besser dran wäre, wenn man Ende 2020 Nico Hülkenberg statt Sergio Perez engagiert hätte, wie er im Interview mit Kevin Scheuren am Rande des Grand Prix von Spanien 2024 verrät.

Ralf spricht außerdem über die Gerüchte, wonach Max Verstappen zu Mercedes wechseln könnte, und redet über ein Thema, über das zuletzt kaum noch berichtet wurde: die Horner-Affäre.

Sehen könnt ihr das auf dem YouTube-Kanal von Formel1.de.

Kleiner Hinweis: Wir haben das Interview am 26. Juni 2024 vor Rennstart im Paddock des Circuit de Barcelona-Catalunya aufgezeichnet.

Ralf Schumacher spricht aus, was viele denken. Nämlich dass Red Bull besser dran wäre, wenn man Ende 2020 Hülkenberg statt Perez engagiert hätte.

Kann McLaren in der WM wirklich aufholen?

Ja, McLaren will die Schwäche von Sergio Perez ausnutzen, doch kann man das auch? Denn auch Oscar Piastri wurde in Barcelona nur Siebter, sodass McLaren am Wochenende wieder vier Punkte auf Red Bull verloren hat.

In der Gesamtwertung hat man aktuell 93 Punkte Rückstand, und so wirklich Boden gutmachen konnte man kaum.

Aber: In den drei Rennen vor Barcelona machte McLaren jeweils mehr Punkte als Red Bull. In Kanada waren es aber nur drei und in Imola einer - das hebt die vier Punkte von Barcelona auf. Der einzige wirkliche Sprung gelang in Monaco, wo Red Bull ein äußerst schlechtes Wochenende hatte und 22 Punkte auf das Papaya-Team verlor.

Brown: Müssen weitermachen wie bisher

McLaren-Geschäftsführer Zak Brown blickt angesichts der aktuellen Form optimistisch in Richtung Zukunft: "Wir müssen einfach so weitermachen, wie wir es tun", sagt er. Teamchef Andrea Stella gebe "dem Team eine gute Richtung vor."

Bei McLaren blickt man von Rennen zu Rennen. Das heißt: Österreich ist im Fokus, Silverstone noch nicht - abgesehen von der Arbeit in der Fabrik.

"Das Ziel ist einfach, jedes Wochenende schneller zu werden. Ferrari ist definitiv in Reichweite, aber auch Mercedes. Und wenn Perez schneller wird, wird Red Bull sehr schwer zu schlagen sein. Wir müssen Kapital daraus schlagen, dass Perez nur in die Punkte fährt. Das könnte uns die Möglichkeit geben, ein bisschen von der Führung abzuknabbern, aber wir müssen so weitermachen wie bisher."

Horner: Norris "absolut" Gegner im Titelkampf

Auch wenn Max Verstappen sieben der bisherigen zehn Saisonrennen gewonnen hat, hält Red-Bull-Teamchef Christian Horner die WM noch nicht für sicher. Vor allem Lando Norris hat sich in den vergangenen Wochen als harter Gegner gezeigt und in fünf der vergangenen sechs Rennen mindestens Platz zwei belegt.

Gefragt, ob der Brite troz seiner 69 Punkte Rückstand ein WM-Gegner ist, sagt Horner: "Absolut. Seit Miami ist Lando wahrscheinlich der herausragendste Fahrer, und wir mussten in Topform sein, um diese Rennen zu gewinnen. Es sind knappe Siege, aber wir gewinnen immer wieder, und das ist das Wichtigste."

Horner sieht eine Menge Konkurrenz für Red Bull: "McLaren macht einen großartigen Job, Ferrari ist nicht weit weg, Mercedes hat auch Fortschritte gemacht, aber wir haben noch knaoo die Nase vorn. Es ist wichtig, dass wir weiter Druck machen, denn es liegt noch ein langer Weg vor uns."

Ein besonderer Abend mit Marc Surer

Am Dienstagabend hat auf dem YouTube-Kanal von Formel1.de ein besonderer Abend stattgefunden. Unser Formel-1-Experte Marc Surer war nämlich zu Gast in unserem monatlichen Stammtisch, und er hat dabei nicht nur die Fragen der Kanalmitglieder beantwortet, sondern vor allem, auf Basis von zwölf Fotos aus seiner bewegten Karriere, herausragende Anekdoten aus einer goldenen Epoche des Motorsports erzählt.

Surer plauderte dabei aus, was die wahre Unfallursache war, die seinem Freund Manfred Winkelhock das Leben gekostet hat, erzählte von seinen beiden letztendlich verpassten Chancen, bei Topteams in der Formel 1 zu landen (McLaren und Ferrari), und erinnerte sich an jenen schweren Unfall in Kyalami 1980, der beinahe seine Karriere beendet hätte.

Das Re-Live des Stammtischs gibt's jetzt auf unserem YouTube-Kanal zu sehen. Der Stammtisch ist allerdings Kanalmitgliedern vorbehalten. Infos zur Mitgliedschaft gibt's hier!

Verstappen fordert Upgrades

Auch sportlich läuft es für Red Bull derzeit nicht so glatt wie früher. Verstappen muss sich für seine Siege aktuell richtig strecken, weil die Konkurrenz rangekommen ist - allen voran McLaren. Verstappen sagt: "Es ist nicht so, dass ich mir plötzlich Sorgen mache, aber ich sage, dass wir mehr Leistung aus unserem Auto herausholen müssen. Das weiß auch das Team."

"Es sieht so aus, als ob die anderen [Teams] mehr Upgrades bringen als wir", fährt der aktuelle Weltmeister fort. "Daran müssen wir arbeiten, denn wir müssen unser eigenes Auto verbessern."

Mehr zu diesen Aussagen könnt ihr hier nachlesen.

Wieder Strafe in Spa?

Sollte Red Bull taktisch verfahren, dann spricht vieles für einen neuen Motor in Spa. Dort hat das Team auch in den vergangenen beiden Jahren Strafen abgeholt, weil Überholen dort sehr einfach ist.

2023 hatte Verstappen lediglich fünf Plätze Strafe und fuhr von Rang sechs zum Sieg, ein Jahr zuvor war er sogar nur von Platz 14 gestartet, aber trotzdem innerhalb weniger Runden wieder in Führung gegangen.

In diesem Jahr scheint Red Bull aber nicht mehr den ganz großen Vorsprung zu haben, sodass eine Aufholjagd diesmal schwieriger erscheint. Trotzdem dürfte Spa ein logischer Kandidat dafür sein. Der Grand Prix findet Ende Juli als letztes Rennen vor der Sommerpause statt. Spielberg, Silverstone und Budapest liegen noch dazwischen.

Max Verstappen Nicholas Latifi Charles Leclerc Ferrari Ferrari F1Red Bull Red Bull F1Williams Williams F1 ~Max Verstappen (Red Bull), Nicholas Latifi (Williams) und Charles Leclerc (Ferrari) ~

Foto: Motorsport Images