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Formel-1-Liveticker: Motorsport-Millionenfrage bei "Wer wird Millionär

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Bericht

Status: Beendet
11:31

Nur für dich, Leon!

Zum Abschluss des Tages beantworten wir noch eine Frage unseres Lesers Leon - du hast Glück, dass du an den Formel-2-affinsten unserer Redakteure im Ticker geraten bist ;) deswegen nehme ich das mal noch rein.

Seine Frage: "Nach wie langer Zeit ist es für einen F2-Fahrer unwahrscheinlich, noch in die Formel 1 zu kommen? Zum Beispiel wie ein Matsushita oder ein Jordan King."

Natürlich kann man da keine klare Grenze ziehen, aber je schneller desto besser natürlich. Zwei Jahre sind für die Piloten ein guter Schnitt, nach dem dritten wird es schon deutlich schwieriger. Wenn es noch länger dauert, dann sinkt die Wahrscheinlichkeit fast gegen null.

Zwar gibt es einige Beispiele wie Pastor Maldonado (vier Jahre) oder Nicholas Latifi (vier volle Jahre plus eine Handvoll Rennen zuvor), doch die beiden bringen auch andere Argumente mit zu ihrem Team - nämlich finanzielle Unterstützung.

Rein sportlich gibt es nämlich kaum eine Aussicht: Selbst die Meistertitel konnten Davide Valsecchi oder Fabio Leimer nicht helfen. Sie haben mit fünf respektive vier Jahren einfach zu lange dafür gebraucht.

Um konkret zu werden: Matsushita und King werden es nie als Stammpilot in die Formel 1 schaffen - da bin ich mir sicher.

Und damit verabschiedet sich Norman Fischer für heute aus dem Ticker. Wessen Frage heute noch unbeantwortet blieb: Keine Sorge! Mein Kollege Ruben Zimmermann ist morgen an dieser Stelle im Einsatz und wird sicherlich die ein oder andere noch beantworten. Du hast eine Frage? Dann schreib uns im Kontaktformular oder unter dem Hashtag #FragMST auf Twitter. Einen schönen Abend!

10:54

Auflösung

"Was verbindet man nicht mit dem Monaco GP 1994?" So lautete die Frage des Abends. Und richtig ist Antwort d) Das Formel-1-Debüt von David Coulthard.

Es war tatsächlich der erste Grand Prix nach dem verheerenden Wochenende von Imola. Williams verzichtete jedoch auf einen Ersatzpiloten, sodass David Coulthard erst beim nächsten Rennen in Spanien zu seinem Williams-Debüt kam.

Überschattet wurde das Wochenende vom schweren Unfall von Sauber-Pilot Karl Wendlinger, der im Training in der Nouvelle Chicane abflog und drei Wochen im Koma lag.

Das Rennen wurde am Ende von Michael Schumacher gewonnen - zum vierten Mal im vierten GP des Jahres. Am Ende stand WM-Titel Nummer 1.

Michael Schumacher ~Michael Schumacher ~

Foto: LAT

10:33

50 Jahre Sauber

Viele unserer Leser haben uns im Laufe des Tages darauf angesprochen, dass heute das 50. Jubiläum von Sauber Motorsport ist, und uns gefragt, ob wir nicht dazu etwas machen können. Keine Sorge, wir haben es nicht vergessen! Wir haben auf unseren Social-Media-Plattformen bereits etwas dazu gepostet - und auch hier im Ticker möchten wir Peter Sauber noch einmal zu seinem Lebenswerk gratulieren!

Zur Feier des Tages gibt es eine Fotostrecke mit den Höhepunkten von Sauber seit 1970.

Fotostrecke: Die Geschichte von Sauber Motorsport Sauber

Foto: Sauber

Mit einem VW Käfer fing alles an: Peter Sauber fuhr damit zuerst zur Arbeit und nahm dann an Klubrennen teil. Zunächst nur zum Spaß...
10:26

Abendquiz

Puh, wird mal wieder Zeit für ein bisschen Auflockerung :) und damit Zeit für ein kleines Quiz. Heute gehen wir mal weiter in Richtung Historie und sind bei 1994 angelangt.

Was verbindet man nicht mit dem Monaco GP 1994?
a) Erster GP nach dem Tod von Roland Ratzenberger und Ayrton Senna
b) Schwerer Unfall von Karl Wendlinger
c) Michael Schumachers vierter Sieg im vierten Saisonrennen
d) F1-Debüt von David Coulthard im Williams

Die Auflösung folgt dann wieder gleich an dieser Stelle.

10:08

Brown glaubt: Vettel hört auf!

Auch Zak Brown reiht sich bei denjenigen win, die an ein Karriereende von Sebastian Vettel glauben. "Es sieht nicht danach aus, als wären Mercedes und Red Bull eine Möglichkeit für ihn. Eine Möglichkeit bei McLaren gibt es nicht, bei Ferrari auch nicht - von daher ist Renault das Nächstbeste", so der McLaren-Geschäftsführer.

Doch er hat Zweifel daran, ob Vettel bei einem Team fahren möchte, das 2021 vermutlich keine Rennen gewinnen wird.

"Sie sind ein großartiges Team und sollten auch weiter nach vorne kommen, aber wenn Seb nicht bei einem Team auf seinem Weg nach oben neu beginnen möchte, dann wird er wohl leider den Sport verlassen."

09:59

Zak Brown: McLaren hat Vettel nie in Erwägung gezogen

Diverse Medien hatten nach dem beschlossenen Abgang von Sebastian Vettel von Ferrari verkündet, dass der Deutsche bereits auf dem Weg zu McLaren sei und kurz vor einer Unterschrift stehe. Doch McLaren-Geschäftsführer Zak Brown bestätigt jetzt: Da ist nie etwas dran gewesen!

"Wir waren in der Auszeit schon ziemlich weit und wussten, dass wir entweder mit Daniel (Ricciardo) oder Carlos (Sainz) fahren würden", sagt er zu 'Sky Sports'.

"Darüber hinaus haben wir nie jemanden wirklich entertaint -vor allem in Hinblick auf Vettels späte Breaking News", so der Amerikaner. Man habe sich mit Vettel also nie beschäftigen können, weil eigene Verhandlungen zu weit fortgeschritten waren.

09:20

Leserfrage: Was passiert bei Haas, Alfa Romeo und AlphaTauri

Unser Leser Leon möchte gerne einen Blick auf die Cockpits werfen, die derzeit nicht so im Fokus stehen: Haas, Alfa Romeo und AlphaTauri. Offiziell hat noch keines der Teams ein Cockpit für 2021 besetzt. Die Möglichkeiten sind dabei durchaus vielfältig.

Alfa Romeo: Beendet Kimi Räikkönen seine Karriere oder nicht? Der Finne ist bereits 40 und wird daher immer wieder mit einem Rücktritt in Verbindung gebracht. Zuletzt hat er aber gesagt, dass er aktuell noch Spaß hat. Somit könnte er noch einmal etwas hinten dranhängen.

Das zweite Cockpit darf Ferrari als Motorenpartner vergeben. Aktuell ist Antonio Giovinazzi die Wahl, und er genießt auch das Vertrauen von Mattia Binotto (siehe Eintrag darunter). Wenn er Kimi 2020 schlägt, stehen seine Chancen gut, ansonsten warten einige Kandidaten in der Formel 2 auf ihre Chance.

Ferrari hat gleich fünf (!) Piloten in der Formel 2 platziert: Robert Schwarzman, Marcus Armstrong, Callum Ilott, Giuliano Alesi und natürlich Mick Schumacher. Wer sich von diesen am besten anstellt, der könnte zum lachenden Aufsteiger werden.

AlphaTauri: Die Zeit von Daniil Kwjat läuft eigentlich ab. Dass er noch einmal eine Chance bei Red Bull bekommt, glauben nur die wenigsten. Damit könnte er im Zweifel ausgetauscht werden. Alexander Albon und Pierre Gasly dürften für 2021 um das Red-Bull-Cockpit streiten, der Verlierer fährt AlphaTauri.

Wer daneben fährt, dürfte vom Juniorenprogramm abhängen. In der Formel 2 fährt der ehemalige Force-India-Zögling Jehan Daruvala, den Red Bull 2020 unter die Fittiche genommen hat. Bessere Chancen könnten Rückkehrer Sergio Sette Camara und Jüri Vips haben, die in der japanischen Super Formula fahren. Der Titel dort könnte die Eintrittskarte für die Formel 1 sein.

Haas: Dort ist die Frage wohl am offensten. Kevin Magnussen und Romain Grosjean wurden bereits mehrfach angezählt, durften ihren Platz aber noch behalten. Ein weiteres schlechtes Jahr dürfte aber für beide das Aus bedeuten.

Die beiden Reservepiloten Louis Deletraz und Pietro Fittipaldi gelten nur als Außenseiter. Vielleicht verschlägt es jemanden dahin, der im Moment noch nicht damit rechnet.

Aber auch hier gilt die Frage, ob Haas überhaupt in der Formel 1 bleibt.

08:42

Binotto: Ferrari für Giovinazzi zu früh

Antonio Giovinazzi galt ebenfalls als einer der Kandidaten für den Platz bei Ferrari, doch für den Italiener kam die Möglichkeit einfach zu früh, sagt Teamchef Mattia Binotto.

"Er hat im vergangenen Jahr seine erste Saison in der Formel 1 absolviert. Und nach nur einem Jahr zu Ferrari zu wechseln, verlangt zu viel Verantwortung, denke ich", sagt der Italiener.

Dabei darf man aber nicht vergessen, dass auch Leclerc nach einem Jahr bei Sauber/Alfa Romeo zu Ferrari kam. Doch man muss ehrlich sein, dass der Monegasse auch mehr Eindruck hinterlassen hat. Und zwei unerfahrene Piloten im Team wäre vielleicht nicht die beste Idee für Ferrari.

Doch Binotto hält Giovinazzi die Tür offen: "Er muss den Kopf oben halten. Wir bauen auf sein Wachstum und werden ihm helfen. Er ist Teil unserer Pläne, aber er muss noch mehr Erfahrung in der Formel 1 sammeln."

Antonio Giovinazzi ~Antonio Giovinazzi (Alfa Romeo) ~

Foto: Motorsport Images

08:25

Binotto: Nicht mehr die gleichen Ziele wie Vettel

Viel wird darüber spekuliert, was zur Trennung von Sebastian Vettel und Mattia Binotto geführt hat. Sicherlich gibt es nicht nur einen speziellen Grund, der am ende den Ausschlag gegeben hat. Teamchef Mattia Binotto hat aich am gestrigen Donnerstag in Genf noch einmal zu Vettel geäußert.

"Wir haben herausgefunden, dass wir nicht mehr dieselben Ziele Teilen - kurzfristig und langfristig", so der Italiener, der überzeugt ist, dass die Trennung daher der richtige Schritt sei.

Binotto weiter: "Ich bewundere Sebastian. Ich bewundere ihn als Person und als professionellen Fahrer. Ich habe großen Respekt vor ihm. Darüber hinaus hat sich die Welt aber geändert - nicht nur wirtschaftlich, sondern auch technisch und sportlich."

"Vor uns liegen Herausforderungen und schwierige Hindernisse. Wir legen den Grundstein für unsere Zukunft und wollen eine spezifische Perspektive haben." Und die ist ohne Vettel.

Mattia Binotto Sebastian Vettel Ferrari Scuderia Ferrari Mission Winnow F1 ~Mattia Binotto und Sebastian Vettel (Ferrari) ~

Foto: LAT

08:14

Silverstone einigt sich mit Formel 1 auf zwei Rennen

Da hat man mal einen roten Faden für den Tag, und dann kommt immer etwas dazwischen :) Wir hören aus Silverstone, dass sich die Organisatoren mit der Formel 1 auf eine Austragung von zwei Rennen in diesem Sommer geeinigt haben - natürlich als Geisterrennen.

"Ich freue mich zu bestätigen, dass Silverstone und die Formel 1 eine prinzipielle Vereinbarung getroffen haben, zwei Rennen hinter verschlossenen Türen in diesem Sommer auszutragen", sagt Silverstone-Chef Stuart Pringle gegenüber 'Motorsport-Total.com'.

"Allerdings wird noch die Zustimmung der Regierung benötigt, da die Sicherheit aller Beteiligten und die strikte Einhaltung der COVID-19-Regeln oberste Priorität sind."

Die Rennen sollen wahrscheinlich am 26. Juli und 2. August abgehalten werden. Das würde am ursprünglichen Termin (19. Juli) eine Lücke lassen, nachdem zwei Rennen in Österreich zuvor anstehen.

07:53

Ferrari und das Vettel-Beben

"Ein neuer Zyklus" soll bei Ferrari beginnen. Das sagte Ferrari-Teamchef Mattia Binotto gestern zu seiner neuen Fahrerpaarung Charles Leclerc/Carlos Sainz. Die Ära von Sebastian Vettel endet 2020 nach sechs gemeinsamen Jahren - und vermutlich ohne WM-Titel, auch wenn er in diesem Jahr noch die Chance hat.

Viele fragen sich natürlich nun, wie es mit Sebastian Vettel weitergeht. Fans haben die große Hoffnung, dass sich der Deutsche Mercedes anschließen könnte. Am wahrscheinlichsten ist jedoch, dass Vettel ganz aus der Formel 1 aussteigt. Warum das so ist, dazu muss ich eigentlich nicht viel sagen.

Denn das hat bereits unser Chefredakteur Christian Nimmervoll in seiner Kolumne getan. Da findest du wirklich alle Informationen! Und dem ist nichts mehr hinzuzufügen.

07:44

Sennas bittere Stunde

Nein, kein Zuschauer war schuld und auch nicht die FIA. Senna selbst hatte seinen Ausfall in Monaco 1988 zu verantworten. Mit rund 50 Sekunden Vorsprung dem sicheren Sieg entgegenfahrend krachte er in Runde 67 in der Portier-Kurve in die Leitplanke. Der Grund für sein Aus: Er war einfach unkonzentriert.

Das dürfte den ehrgeizigen Brasilianer mächtig gewurmt haben - zumal Hauptkonkurrent Alain Prost das Rennen damals gewann.

Du willst dein Quizwissen noch mehr testen? Dann schau mal in unserem Formel-1-Quiz vorbei!

McLaren McLaren F1 Team F1 ~~

Foto: Motorsport Images

07:27

Max Verstappens erster Sieg

Max Verstappen schnappte sich damals seinen ersten Formel-1-Sieg - und das beim ersten Rennen für Red Bull. Was für eine Geschichte! Verstappen stellte damals einen Rekord ein, der noch eine ganze Weile halten könnte und fast unmöglich zu knacken ist.

Denn mit 18 Jahren, sieben Monaten und 15 Tagen ist er seitdem jüngster Grand-Prix-Sieger aller Zeiten. Und weil man mittlerweile mindestens 18 Jahre alt sein muss, um in der Formel 1 zu fahren, wird das kaum zu brechen sein. Denn man müsste wirklich mit 18 Jahren einsteigen und auch in der ersten Saisonhälfte gewinnen - und dann noch Glück haben, zur richtigen Zeit Geburtstag zu haben.

Max Verstappen Red Bull Red Bull Racing F1 ~Max Verstappen (Red Bull) ~

Foto: LAT

07:22

In der Zwischenzeit: Gute Erinnerungen ...

... und zwar für alle Nicht-Mercedes-Fans. Heute vor vier Jahren kam es zu dem berühmten Unfall zwischen Nico Rosberg und Lewis Hamilton in der ersten Runde von Barcelona.

Rosberg hatte die ersten vier Rennen gewonnen und stand auch in Spanien ganz vorne. Bei der Anfahrt zu Kurve 4 drängte Rosberg seinen attackierenden Teamkollegen aufs Gras. Der verlor die Kontrolle und rauschte anschließend in Rosberg.

Beide Mercedes waren draußen und mussten sich eine echte Standpauke anhören. Der Weg war danach frei für einen anderen ...

07:14

Quizfrage 2

So, kommen wir erst einmal zur nächsten Quizrunde. Die erste war ja heute Morgen besonders, aber mal schauen ob du das weißt:

Am 15.05.1988 fuhr Ayrton Senna in Monaco einem ungefährdeten Sieg entgegen, bis ...

a) ... ein Zuschauer auf die Fahrbahn lief
b) ... ihn ein zu Überrundender nicht vorbei ließ
c) ... er auf Geheiß des FIA-Präsidenten disqualifiziert wurde
d) ... er aus Unkonzentriertheit einen Unfall baute

Die Auflösung folgt in Kürze an dieser Stelle.

06:49

Zukunft von Renault unklar

Das größte Fragezeichen ist jeodch, ob Renault überhaupt in der Formel 1 weitermacht. Schon ohne die Coronakrise stand das Projekt intern auf dem Prüfstand, weil sich der erhoffte Erfolg nicht eingestellt hat. Das Jahr 2020 war ein Rückschlag mit vielen Negativschlagzeilen, und Motorenkunden ha man 2021 auch nicht mehr.

Die neue Geschäftsführerin Clotilde Delbos hatte im Oktober angekündigt, alle Konzernaktivitäten auf den Prüfstand zu stellen - auch das Formel-1-Team.

Die Situation hat sich seitdem nicht verbessert. Der Konzern hatte im April sogar verkündet, dass man staatliche Kredite in Milliardenhöhe aufnehmen wolle. Ist ein millionenteures Formel-1-Projekt und möglicherweise sogar ein Fahrer wie Fernando Alonso mit einem Megagehalt zu rechtfertigen?

06:30

Renault: Warum ein Junior sinnvoll wäre

Auch auf die Gefahr hin, dass das einigen von euch nicht gefällt, wäre die Wahl eines Fahrers aus dem Nachwuchsprogramm aus Renault-Sicht eigentlich sinnvoll. Allein wenn man auf das Geld schaut, wäre ein eigener Junior sicherlich günstiger als ein alternder Formel-1-Star.

Zudem muss Cyril Abiteboul seinem Vorstand eigentlich mal einen Erfolg diesbezüglich vorweisen, um das Programm weiterhin zu rechtfertigen. Aktuell ist Renault nämlich der einzige Vertreter, der keinen einzigen Junior in die Formel 1 gebracht hat - zumindest seit dem Wiedereinstieg.

Früher hat man einigen Talenten den Weg ebnen können, doch in der Neuzeit nicht mehr - und das obwohl man teilweise unzählige Testpiloten mit an Bord hatte. Eine komplette Analyse der Juniorteams kannst du übrigens hier nachlesen.

Und wer würde für 2021 in Frage kommen? Eigentlich nur zwei Lösungen: Der Chinese Guanyu Zhou ist die logischste Wahl. Er wurde 2019 Siebter in der Formel 2. Der Däne Christian Lundgaard hat sein Talent in der Formel 3 bewiesen und gibt 2020 sein Debüt in der Formel 2.

Alle anderen sind zu weit weg. Dazu gehören: Max Fewtrell (England, Formel 3), Oscar Piastri (Australien, Formel 3) sowie die beiden Formel-Renault-Eurocup-Piloten Hadrien David (Frankreich) und Caio Collet (Brasilien).

06:15

Grünes Licht für Geisterrennen in Spa

Wir müssen unsere diskussion kurz unterbrechen, denn es gibt Neuigkeiten: Spa-Francorchamps hat von der belgischen Regierung grünes Licht für einen Grand Prix hinter verschlossenen Türen bekommen. Das Rennen stand aufgrund der Bestimmungen im Land auf der Kippe, doch nun würde eine Hürde beseitigt.

"Wir haben endlich das Go von der Regierung erhalten, um das Rennen organisieren zu können", bestätigt Spas Commerical Director Stijn de Boever gegenüber 'Motorsport-Total.com'.

Die Organisatoren müssen auch kein Antrittsgeld bezahlen. "Wir feiern 50 Jahre Formel-1-Geschichte in Spa, von daher ist das Rennen für Belgien und die Region wichtig."

05:43

Was gegen Alonso & Renault spricht

Allerdings sprechen auch einige Gründe dagegen, dass Fernando Alonso 2021 sein Comeback bei Renault gibt.

1. Mit Renault wird er nicht um die Weltmeisterschaft fahren
2. Alonso wird im kommenden Jahr bereits 40 Jahre alt
3. Will sich Renault einen Fahrer wie Alonso antun?
4. Renault kann keine Ausgaben für einen Starfahrer rechtfertigen
5. Renault muss eigentlich Erfolg im Juniorenprogramm vorweisen*
6. Die große Frage: Ist Renault 2021 noch dabei?*

Auf die Themen mit den Sternchen kommen wir gleich noch genauer zu sprechen, weil es da sicherlich Erklärungsbedarf gibt.
Einige der Punkte widersprechen sich, wie du vielleicht gemerkt hast - etwa in Sachen Gehalt, dass sich Renault dass nicht leisten kann, aber Alonso vielleicht auf Geld verzichtet.

Die Wahrheit kennt aktuell keiner genau. Sicher sein dürfte nur: Einen unterschriftsreifen Vertrag gibt es nicht. Denn Renault hat erst am Mittwoch von Daniel Ricciardos Ausstieg erfahren. So schnell kann es gar keine Einigung mit Alonso geben ... Eigentlich.

05:27

Was für Alonso & Renault spricht

Wie gesagt, es gibt einige gute Gründe, die für ein Comeback von Fernando Alonso bei Renault sprechen.

1. Alonso kennt das Team bereits und wurde mit ihm zweimal Weltmeister
2. Christian Nimmervoll glaubt: Er will um jeden Preis zurück!
3. Das Auto wäre wahrscheinlich konkurrenzfähiger als zu seiner McLaren-Zeit
4. Das Geld wäre ihm vermutlich sogar recht egal
5. Er könnte Ocon in die Schranken weisen und so noch einmal eine letzte Tür öffnen
6. Er ist ohnehin gerade frei

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