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Formel-1-Liveticker: Muss die Formel 1 von der MotoGP lernen?

Status: Beendet

Das war's für heute!

Damit war es das auch schon wieder mit unserem heutigen Freitagsticker. Morgen sind wir wie gewohnt ab dem Vormittag wieder für dich da. Zur Erinnerung: FT3 startet dieses Mal nach unserer Zeit bereits um 11:00 Uhr. Da melden wir uns natürlich pünktlich zurück. Für heute war es das aber. Ich wünsche dir noch einen schönen Abend und einen guten Start ins Wochenende. Bis morgen!

Ist Lewis Hamilton der größte Rennfahrer aller Zeiten? Marc Surer findet: "Nein. Er ist der perfekte Rennfahrer, momentan der beste." Aaaber ...

Räikkönen auch 2021 bei Alfa Romeo?

Das melden zumindest die gut informierten Kollegen vom Schweizer 'Blick'. Dort heißt es, dass der Finne auch im kommenden Jahr für Alfa Romeo fahren wird. Die Bekanntgabe soll es nach Sotschi geben. Wir sind gespannt! Offen ist dagegen noch, wer das zweite Cockpit neben dem "Iceman" bekommen würde.

Toto Wolff: Sohn Jack soll nicht auf Rekordjagd gehen

Mick Schumacher hat heute erklärt, dass es seine Aufgabe sei, den Familienrekord zurückzuholen, sobald Lewis Hamilton Vater Michael ablöst. Toto Wolff erklärt in diesem Zusammenhang, dass sein kleiner Sohn Jack lieber nicht in diesen Wettkampf einsteigen sollte. "Ich hoffe nicht", so Wolff, für den der Motorsport für seinen Sohn "zu gefährlich" ist. "Ich hoffe, er interessiert sich eher für Tennis oder Fußball oder irgendetwas, was ich mir gerne anschaue", schmunzelt der Österreicher.

Leclerc: Zeiten besser als erwartet

P8 heute für den Monegassen. "Wir hatten heute einige Probleme, aber unsere Rundenzeiten waren besser als erwartet", zeigt sich Leclerc überrascht und erklärt: "Das Wichtigste ist, dass wir uns jetzt auf die Balance konzentrieren, denn ich denke, dass es bei der Performance und der Fahrbarkeit noch Luft nach oben gibt." Trotzdem wiederhole ich mich noch einmal: Wenn Ferrari morgen - so wie heute - beide Autos in die Top 10 bringen kann, dann wäre das in diesem Jahr bereits ein großer Erfolg.

Russell: Fokus mehr auf dem Rennen

Der Williams-Pilot verrät, dass die Rennpace heute im Mittelpunkt stand. "Weil es ein sehr langer Weg bis zu Kurve 2 ist, ist es auf dieser Strecke vielleicht weniger wichtig, wo man sich qualifiziert, weil so viel in der ersten Kurve passieren kann", erklärt er. In der Tat sind Zwischenfälle in Kurve 2 in der ersten Runde fast unvermeidbar. Gerade im hinteren Teil des Feldes wird es daher wichtig sein, sich aus all diesen Reibereien herauszuhalten.

Horner: Verstappen fährt auch 2021 für Red Bull

Einen Vertrag hat der Niederländer sowieso. Es gibt allerdings gewisse Ausstiegsklauseln. Könnte es also sein, dass Verstappen das Team überraschend nach der Saison verlässt? Theoretisch wäre ja bei Mercedes noch ein Platz frei, solange man dort Lewis Hamilton nicht bestätigt. "Der Vertrag zwischen dem Fahrer und dem Team ist immer vertraulich", erinnert Teamchef Horner, der aber trotzdem klarstellt: "Ich bin mir zu 100 Prozent sicher, dass Max Verstappen im kommenden Jahr in einem Red-Bull-Auto sitzen wird."

Sainz entschuldigt sich bei McLaren

Der Spanier nimmt den Crash in FT1 auf seine Kappe. "Ich entschuldige mich natürlich beim Team dafür, dass sie in FT1 unnötigen Stress hatten. Die Strecke war dort ziemlich schmutzig, und ich denke, dass es viele von uns überrascht hat", so Sainz. Im Hinblick auf das weitere Wochenende erwartet er vor allem Renault stark. "Sie scheinen uns seit einigen Rennen definitiv einen Schritt voraus zu sein. Besonders am Freitag sind sie sehr schnell. Hoffentlich können wir sie morgen einholen", erklärt der Spanier.

Vettel: Updates tun das, was sie sollen

Wo wir gerade beim Ferrari-Update sind ... Vettel erklärt dazu: "Wir wussten ja, dass es kein großer Schritt ist. Soweit wir sehen können und soweit wir es fühlen können, tut es das, was erwartet wurde. Aber wie gesagt, es ist kein großer Schritt, was die Performance angeht." Im Hinblick auf P10 heute sagt er: "Verglichen mit den vergangenen Wochenenden sieht es etwas besser aus, aber wir werden morgen das wahre Bild sehen."

"Generell war es okay. Wir haben noch Luft nach oben. Es wird morgen sehr eng werden. Wir werden sehen, wo wir liegen werden", so der Deutsche, der ergänzt: "Viele hatten einen schwierigen Nachmittag und hier ist es generell nicht so einfach, alles in eine Runde zu packen. Es wird morgen eng werden. Es wird wichtig sein, gute Runden ohne Probleme zu fahren. Darauf liegt der Hauptfokus. Beim Auto können wir noch etwas herauskitzeln."

Frische Technikbilder

Wie üblich haben wir unsere Technik-Fotostrecke noch einmal aufgefüllt. Unter anderem gibt's Bilder vom Ferrari-Update an diesem Wochenende. Die Scuderia ist in Sotschi mit einem neuen Front- und einem neuen Heckflügel unterwegs.

Fotostrecke: Formel-1-Technik: Detailfotos beim Russland-Grand-Prix 2020 in Sotschi Giorgio Piola

Foto: Giorgio Piola

Ferrari SF1000: Frontpartie

Haas: Was war bei Grosjean los?

P18 und P20 heute für Haas. Das ist an sich keine Überraschung in diesem Jahr. Auffällig ist allerdings, dass Grosjean dabei mehr als eine Sekunde langsamer als Magnussen war. "Ich bin überrascht, 1,1 Sekunden hinter dem anderen Auto zu sein. Das ist wirklich nicht gut", so Franzose. "Wir schauen uns alles an, denn diese Lücke ist natürlich zu groß", weiß er. Unter normalen Umständen sollte der Abstand zum Teamkollegen nicht so groß sein.

Da muss es fast ein Problem am Auto geben, denn so viel langsamer als Magnussen ist Grosjean normalerweise nicht. Laut Teamchef Steiner ist es morgen das Ziel, mindestens ein Auto in Q2 zu bringen. Dafür wird man bei Magnussen allerdings noch einige Zehntel finden muss. Und bei Grosjean noch deutlich mehr ...

Ricciardo: Podium am Sonntag möglich?

Zumindest im Qualifying hält Verstappen Renault für einen harten Gegner. Und heute war Ricciardo auf P3 erster Mercedes-Verfolger. Der Australier verrät, dass er sich zum ersten Mal in Sotschi wirklich wohl gefühlt habe. Denn in den Vorjahren brachte ihm die Strecke nicht besonders viel Glück. Kann er jetzt sogar das Podium angreifen? Für solche Ziele ist es laut Ricciardo noch etwas zu früh.

Wichtig sei jetzt erst einmal ein gutes Qualifying. "Alle Autos sind nur zwei oder drei Zehntel von uns entfernt. Ich bin mir sicher, dass es morgen ein Kampf wird", so der Australier, der in der Tat weniger als 0,3 Sekunden Vorsprung auf Perez auf P6 hatte. "Es wird alles noch enger werden", prophezeit er. Warten wir also mal ab, was das Qualifying morgen bringt.

Wolff: Domenicali "ein Mann mit Integrität"

Mit dem Italiener schafft es nach Jean Todt und Ross Brawn ein weiterer ehemaliger Ferrari-Mann in die Führungsetage der FIA beziehungsweise der Formel 1. Sorgen hat Toto Wolff deswegen aber nicht. "Nein, überhaupt keine Sorge. Stefano ist ein Mann mit Integrität und er wird versuchen, den Sport bestmöglich zu entwickeln. Dazu wird auch gehören, dass er vermutlich versuchen wird, uns einzubremsen, aber das gehört zum Spiel", so Wolff bei 'Sky'.

Er selbst hätte übrigens kein Interesse an dem Job gehabt. "Mein Platz ist bei Mercedes", betont er und ergänzt: "Ich fühle mich in der Konstellation unheimlich wohl, ich bin ja nicht nur der Teamchef, sondern auch Partner von Mercedes. Mit dem Vorstand und Ola Källenius habe ich ein sehr gutes Verhältnis. Und ich glaube, wir können das Team noch in eine neue Liga weiterentwickeln. Und insofern ist es schon ganz gut."

Reifenwahl in Q2 wird spannend

Zumindest laut Mario Isola von Pirelli. Denn in Q2 entscheidet sich bereits, mit welchen Reifen die Top 10 am Sonntag ins Rennen gehen werden. Er erklärt: "Hinter den Mercedes, die auf den härteren Mischungen besonders beeindruckend waren, scheint die Pace sehr eng zu sein. Die Lücke bei der Performance zwischen den Mischungen deutet an, dass verschiedene Strategien möglich sein werden."

"Diese Strategien beginnen bereits morgen im Qualifying. Es wird interessant sein, welche Teams selbstbewusst genug sind, mit der Medium-Mischung durch Q2 zu kommen", so Isola. Bei Mercedes ginge das wohl locker, wenn man das denn möchte. Alle anderen Teams könnten bei den engen Abständen eher auf Soft angewiesen sein, um auf der sicheren Seite zu sein. Aber warten wir mal ab.

Auch Bottas sieht noch Luft nach oben

Wie auch Hamilton sagt der Finne, dass es nicht einfach gewesen sei, eine komplette Runde fehlerfrei zusammenzubringen. "Da ist also noch etwas drin. Doch heute waren es schwierige Bedingungen. Wohl auch deshalb haben wir so viele Fehler gesehen", erklärt er und ergänzt: "Im Augenblick scheinen wir ziemlich stark aufgestellt zu sein. Wir können aber noch was machen beim Set-up. Sektor eins fühlt sich besonders gut an. Im dritten Sektor ist das Auto aber noch zu nervös. Wenn wir das richtig hinkriegen, dann ist da noch Rundenzeit zu holen."

Hamilton vom Vorsprung überrascht

Die beiden Mercedes-Piloten waren heute wieder einmal in einer eigenen Welt unterwegs. "Ich hatte nicht den Eindruck, heute besonders schnell zu sein", sagt Hamilton allerdings und verrät: "Das Gripniveau ist ziemlich schlecht. Man rutscht sehr viel herum. Ich bin daher schon überrascht von diesem Abstand. Es muss ja noch schlimmer sein für die, die hinter uns liegen. Je mehr Grip auf die Strecke kommt, umso enger könnte es morgen werden."

"Im ersten und im zweiten Sektor liege ich ein bisschen zurück. Sektor drei war schon prima. Ich muss also erst noch alles zusammenbringen und Fortschritte machen, sowohl fahrerisch als auch beim Set-up. Da liegt über Nacht viel Arbeit vor mir, wie immer. Das Auto funktioniert aber gut", so Hamilton. Wie schon gesagt: Im schlechtesten Fall wird es damit dann wohl trotzdem noch P2 morgen.