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Formel-1-Liveticker: Nick Heidfeld wäre 2009 fast für Brawn gefahren

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Bericht

Status: Beendet
11:16

Auflösung

Die richtige Antwort ist natürlich 1950. Ferrari nahm bereits an der allerersten Formel-1-Saison teil. Aber - und das wissen womöglich nicht so viele - nicht am ersten Rennen! Bei der Premiere in Silverstone musste die Königsklasse noch auf die Scuderia verzichten, die gab ihr Debüt erst beim zweiten Rennen in Monaco.

Damit machen wir hier im Ticker auch einen Strich unter diesen Tag. Ruben Zimmermann verabschiedet sich, morgen ist dann meine Kollegin Maria Reyer an dieser Stelle für dich da. Ich wünsche dir noch viel Spaß beim restlichen Brasilien-Grand-Prix 2012, wünsche dir einen schönen Abend, bleib gesund und bis bald!

Fotostrecke: Zeitreise Silverstone 1950: Impressionen vom allerersten Formel-1-Rennen LAT

Foto: LAT

Startschuss für die Formel 1: Die begehrte Startnummer 1 trägt beim ersten Rennen der WM-Geschichte in Silverstone Juan Manuel Fangio auf dem Auto. Er geht im Alfa Romeo 158 an den Start, das zum erfolgreichsten Auto der ersten Formel-1-Saison werden soll.
10:58

Letzte Frage des Tages

Damit noch eine letzte Frage für alle Quiz-Freunde an den Bildschirmen - dieses Mal ein bisschen schwieriger als heute Mittag, aber für echte Experten sicher trotzdem kein Problem:

In welchem Jahr nahm Ferrari zum ersten Mal an einem Rennen der Formel-1-Weltmeisterschaft teil?

a) 1950
b) 1922
c) 1962
d) 1932

Die Auflösung gibt es gleich, und mehr Fragen gibt es in unserem Formel-1-Quiz!

10:46

Rückblick

Wir nutzen die Gelegenheit, um auf Vettels Zeit bei Red Bull zurückzublicken. So beurteilt der viermalige Weltmeister seine Autos von damals.

Fotostrecke: Vettel über seine sechs Red-Bull-Boliden LAT

Foto: LAT

2009: Red Bull RB5 ("Kate's Dirty Sister") - "Mein erster Red Bull. Damals konnte man nicht erwarten, dass das Auto so gut ist. Das hat uns alle positiv überrascht", sagt Vettel gegenüber 'Auto Bild motorsport'. "Die Reglements-Unklarheit, was Diffusor und was doppelter Diffusor ist, war für uns von Nachteil. Sonst hätten die wir WM mit Sicherheit gewinnen können. Der erste Sieg in China oder das Wochenende in Silverstone, an dem wir in jeder Sitzung vorne waren, war das perfekteste Wochenende, das ich hatte."
10:21

Diverse Hintergründe zum Rennen ...

... findest du übrigens in unserem Rennbericht von damals!

10:07

Zur Erinnerung

Jetzt geht die Wiederholung des Großen Preises von Brasilien 2012 los!

09:57

Leclerc: Monza-Sieg der schönste Moment seines Lebens

Damit noch einmal zurück zu Leclerc bei 'Sky'. Dort hat der Ferrari-Pilot auch verraten, dass sein Sieg in Monza im vergangenen Jahr "wohl der schönste Moment in meinem Leben" war. "Das war eine Erleichterung", verrät er und erklärt: "In Monza war der Druck immens hoch, schon am Montag hat das begonnen mit Interviews und Autogrammstunden mit Fans. Man konnte spüren, dass ganz Italien hinter Ferrari steht, damit wir gewinnen. Es gab also sehr viel Druck, auch im Rennen habe ich Lewis [Hamilton] und Valtteri [Bottas] ständig hinter mir gesehen. Sie waren weniger als eine Sekunde zurück, das war also wirklich schwierig. Daher habe ich mich auch extrem gefreut, dort zu gewinnen."

09:29

Weiterer Jahrestag

Ganz schön was los an diesem 25. April! Heute vor 27 Jahren gewann Alain Prost im Williams den Großen Preis von San Marino 1993 in Imola vor Michael Schumacher (Benetton) und Martin Brundle (Ligier). Lediglich neun Fahrer wurden im Endklassement gewertet. Für Prost war es der zweite Saisonsieg und der Auftakt zu einer Serie, die ihm am Ende des Jahres den WM-Titel bringen sollte. Prost gewann (inklusive Imola) sechs der nächsten sieben Rennen.

Alain Prost Nicolas Prost Williams Williams Martini Racing F1 ~Alain Prost und Nicolas Prost ~

Foto: Motorsport Images

08:55

Beim Stichwort Leclerc ...

... fällt mir übrigens diese Fotostrecke ein!

Fotostrecke: Leclerc und Co.: Die jüngsten Ferrari-Sieger in der Formel 1 Motorsport Images

Foto: Motorsport Images

Platz 10: Kimi Räikkönen (27 Jahre, 152 Tage) - Australien 2007
08:22

Leclerc: Schicksalsschläge haben ihn stärker gemacht

Charles Leclerc ist gerade einmal 22, musste in seinem Leben aber bereits mehrere Schicksalsschläge verkraften. 2015 verstarb beispielsweise sein guter Freund Jules Bianchi an den Folgen seines Formel-1-Unfalls, zwei Jahre später sein Vater. "Alles, was in meinem Leben und in meiner Familie, auch mit Jules, passiert ist, hat mich zu einem stärkeren Fahrer und Menschen gemacht", verrät Leclerc gegenüber 'Sky'.

"Natürlich hätte ich mir gewünscht, dass all das nicht passiert wäre, aber es hat mich stärker gemacht, auch mental. Und das hat mir auch geholfen auf der Strecke. Ich habe auch gesehen, dass es viel wichtigere Dinge im Leben gibt als die Formel 1, nämlich die Familie. Das hat geholfen und hat Druck von meinen Schultern genommen. Es hat mich außerdem reifer werden lassen", so der Ferrari-Pilot.

07:49

Heute vor 38 Jahren ...

Ein weiterer Jahrestag. Heute vor 38 Jahren gewann Didier Pironi den Großen Preis von San Marino 1982 in Imola - unter kontroversen (und rückblickend tragischen) Umständen. Der Franzose überholte seinen Teamkollegen Gilles Villeneuve kurz vor Schluss, obwohl Ferrari den Piloten die Anweisung gegeben hatte, vom Gas zu gehen. Villeneuve fühlte sich betrogen und kündigte an, nie wieder mit Pironi zu sprechen. So kam es tatsächlich, denn zwei Wochen später starb Villeneuve.

Die Geschichte findet du übrigens auch in unserer Fotostrecke:

Fotostrecke: Die kontroversesten Stallordern in der Formel-1-Geschichte LAT

Foto: LAT

Ferrari sorgte in Sotschi 2019 für heftige Diskussionen, als man Sebastian Vettel anwies, Charles Leclerc die Führung zu überlassen. Der Deutsche widersetzte sich, und Ferrari drehte die Positionen später an der Box. In der Geschichte der Formel 1 nicht das erste Mal, dass eine Stallregie für Schlagzeilen sorgte ...
07:21

Grosjean: Alonso und Räikkönen ganz ähnlich

Romain Grosjean ist in seiner Karriere sowohl Teamkollege von Fernando Alonso (bei Renault) als auch Kimi Räikkönen (Lotus) gewesen. "Viele Leute denken, dass sie unterschiedlich sind", verrät er in einem Instagram-Video der Formel 1. Tatsächlich seien sich die beiden Weltmeister in ihrer Herangehensweise an ein Wochenende aber sehr ähnlich gewesen. Für beide habe nur das Rennen gezählt. "Es hat sie nicht interessiert, ob sie im Training schnell oder langsam waren", berichtet der Franzose, der von beiden "eine Menge gelernt" habe - unter anderem genau solche Dinge.

06:47

Alles Gute!

Glückwünsche gehen heute raus an zwei ehemalige Formel-1-Piloten. Felipe Massa feiert seinen 39. Geburtstag, Jean-Eric Vergne seinen 30. Mittlerweile sind die beiden in der Formel E aktiv - auch wenn das Bild vielleicht etwas anderes vermuten lassen würde ...

Jean-Eric Vergne Felipe Massa DS Techeetah DS Techeetah Formel EVenturi Venturi Formula E Team Formel E ~Jean-Eric Vergne und Felipe Massa ~

Foto: LAT

06:25

Die richtige Antwort lautet natürlich ...

a) Strafrunde

Insgesamt haben die Stewards bei einem Rennen per Reglement die Möglichkeit, aus neun verschiedenen Strafen zu wählen:

- Fünf-Sekunden-Strafe
- Zehn-Sekunden-Strafe
- Durchfahrtsstrafe (Drive-through)
- Zehn-Sekunden-Stop-and-go-Strafe
- Zeitstrafe
- Verwarnung
- Rückversetzung in der Startaufstellung beim nächsten Rennen
- Disqualifikation
- Sperre für das nächste Rennen

06:05

Nächste Quizfrage

Unsere nächste Frage richtet sich ganz bewusst an alle Formel-1-Neulinge. Denn die Königsklasse gewinnt immer wieder neue Fans hinzu - und das ist auch gut so! Und unser Anspruch ist es, nicht nur jahrelange Motorsportler mit Infos (und Entertainment) zu versorgen, sondern auch "Rookies". Also:

Wobei handelt es sich NICHT um eine Strafe in der Formel 1?

a) Strafrunde
b) Stop-and-go-Strafe
c) Drive-through-Strafe
d) Rückversetzung in der Startaufstellung

Die Auflösung gibt es in ein paar Minuten. Anspruchsvollere Fragen findest du in unserem Formel-1-Quiz - versprochen!

05:45

Der letzte McLaren-Sieg ...

... ist natürlich unter anderem Thema in diesem Video! Und auch Kimi kommt darin vor.

05:25

Legendäre Szene

Das Saisonfinale 2012 ist aus mehreren Gründen legendär. Dort fiel zum Beispiel die WM-Entscheidung zwischen Fernando Alonso und Sebastian Vettel, Michael Schumacher fuhr sein letztes Formel-1-Rennen, und McLaren feierte seinen bis heute letzten Sieg in der Königsklasse. Und dann gab es natürlich noch DIE Szene des Jahres: Kimi Räikkönen und das verschlossene Tor! Heute kannst du alles noch einmal nacherleben, die Formel 1 überträgt das Rennen in kompletter Länger ab 16:00 Uhr kostenlos auf ihren Social-Media-Kanälen.

04:54

Leclerc als Banane

Die Streams der Formel-1-Piloten sorgen immer wieder für witzige Momente. Neuestes Highlight: Charles Leclerc im Bananenkostüm! "So gut sah ich noch nie aus", lacht der Ferrari-Pilot. Gegenüber 'Sky' erklärt er übrigens im Hinblick auf die Streams der Piloten: "Ich denke, dass manche Fahrer sich auch an der Rennstrecke so zeigen, wie sie wirklich sind."

"Lando [Norris] ist immer sehr entspannt an der Rennstrecke, aber auch George [Russell] und Alex [Albon]. Ich selbst bin wohl ein wenig ernster an der Rennstrecke und ich bevorzuge es, mich in 'die Zone' zu begeben, daher bin ich ein wenig anders. Aber es ist schon cool, jetzt den Leuten zu Hause, die mich nicht kennen, meine wahre Persönlichkeit zu zeigen", so Leclerc.

Seine wahre Persönlichkeit ist also eine Banane ...?

04:54

Leclerc als Banane

Die Streams der Formel-1-Piloten sorgen immer wieder für witzige Momente. Neuestes Highlight: Charles Leclerc im Bananenkostüm! "So gut sah ich noch nie aus", lacht der Ferrari-Pilot. Gegenüber 'Sky' erklärt er übrigens im Hinblick auf die Streams der Piloten: "Ich denke, dass manche Fahrer sich auch an der Rennstrecke so zeigen, wie sie wirklich sind."

"Lando [Norris] ist immer sehr entspannt an der Rennstrecke, aber auch George [Russell] und Alex [Albon]. Ich selbst bin wohl ein wenig ernster an der Rennstrecke und ich bevorzuge es, mich in 'die Zone' zu begeben, daher bin ich ein wenig anders. Aber es ist schon cool, jetzt den Leuten zu Hause, die mich nicht kennen, meine wahre Persönlichkeit zu zeigen", so Leclerc.

Seine wahre Persönlichkeit ist also eine Banane ...?

04:30

Heidfeld: Weitere verpasste Möglichkeiten

Button wurde später mit Brawn bekanntlich Weltmeister. Eine Chance, die Nick Heidfeld verpasste. Und es war nicht die einzige verpasste Möglichkeit in seiner Karriere, wie er im Podcast 'Beyond The Grid' verrät. Bereits 2002 wurde er bei McLaren gehandelt, doch den Platz bekam sein damaliger Sauber-Teamkollege Kimi Räikkönen. "McLaren hat mit Kimi eine gute Entscheidung getroffen", räumt Heidfeld ein.

"Er wurde später Weltmeister, war ein großartiger Fahrer. Natürlich hatte ich gehofft, dass sie mich nehmen. Ich war McLaren-Junior. Ich finde, ich habe alles getan, was ich konnte und worum sie mich gebeten hatten", erklärt er und ergänzt: "Damals dachte ich - wie meistens in meiner Karriere: 'Egal. Ich habe noch Zeit. Ich werde in ein gutes Team kommen und um die WM kämpfen.' Ist im Nachhinein betrachtet nicht passiert."

Eine weitere Chance hatte er 2010 bei Mercedes, doch da machte ihm das Comeback von Michael Schumacher einen Strich durch die Rechnung. "Es war knapp. Wenn Michael nicht zurückgekommen wäre, dann hätte ich den Platz bekommen. Ich war bei Ross Brawn zu Hause, und wir haben es besprochen. Er hat mir aber offen und ehrlich gesagt, dass [ich den Platz nicht bekommen würde], wenn Michael zurückkommt", so Heidfeld.

Die vielen verpassten Chancen seien zwar "hart" gewesen, aber: "Natürlich wäre ich gerne für ein Team gefahren, das um die Weltmeisterschaft kämpfen konnte. Aber dann spricht man mit anderen Rennfahrern, die auch sehr nah dran und sehr gut waren und nicht einmal die Chance bekommen haben, in der Formel 1 zu fahren. Ich versuche immer, es aus dieser Perspektive zu sehen."

03:52

Auflösung

Es handelt sich um *Trommelwirbel* Jenson Button! Heute vor 16 Jahren startete der Weltmeister von 2009 beim Großen Preis von San Marino von der Pole-Position - zum ersten Mal in seiner Karriere. Das Rennen in Imola konnte der BAR-Pilot allerdings nicht für sich entscheiden, hier gewann am Ende Michael Schumacher (Ferrari) vor Button und Juan Pablo Montoya (Williams). Bis heute berühmt ist das harte Duell zwischen "Schumi" und Montoya nach dem Start. Der Ferrari-Pilot ließ seinem Rivalen - freundlich formuliert - nicht viel Platz und betonte nach dem Rennen, den Williams nicht gesehen zu haben. Montoyas Konter: "Man muss schon blind oder dumm sein, um mich da nicht zu sehen ..."

Jenson Button ~Jenson Button ~

Foto: Motorsport Images

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