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Formel-1-Liveticker: Norris glaubt an WM-Chance

Formel-1-Liveticker: Hat McLaren jetzt "das konstanteste Auto"?

Status: Beendet

Krack: Uns fehlt einfach die Zeit

Angefangen mit Barcelona am vergangenen Wochenende stehen im Formel-1-Kalender fünf Rennen innerhalb von sechs Wochen an. Laut Teamchef Mike Krack ist das für Aston Martin ein ganz ungünstiger Zeitpunkt.

Er sagt über die aktuellen Schwierigkeiten des Teams: "Wir haben nach Monaco, Imola und auch in Kanada viel [über das Auto] verstanden." Doch jetzt müsse man die Probleme auch beheben.

Und genau da liegt die Schwierigkeit, denn: "Man hat keine Zeit. Das ist im Moment das Hauptproblem. Also müssen wir so weitermachen wie bisher, jedes Wochenende das Beste aus dem Auto herausholen und die [neuen] Teile so schnell wie möglich bringen."

Doch das ist bei dem aktuellen Mammutprogramm eben nicht so einfach ...

Verstappen: Perez ist nicht schlechter geworden

Der Niederländer betont immer wieder, dass Red Bull sich endlich wieder steigern müsse. Dass man in diesem Jahr nicht mehr so überlegen wir zuvor sei, das macht er auch an der Leistung von Teamkollege Sergio Perez fest.

Er betont: "Ich denke, dass das Qualifying für uns im Vergleich zum letzten Jahr etwas einfacher und reibungsloser verläuft. Ich fühle mich immer gut im Auto und sogar besser als im letzten Jahr während des Qualifyings."

Doch die Ergebnisse sind trotzdem nicht mehr so gut wie früher. "Im Moment fehlt uns einfach etwas Tempo. Der Abstand zu Checo ist ziemlich groß, und ich denke, das sagt viel aus, denn ich glaube nicht, dass Checo schlechter geworden ist", so Verstappen.

Oder anders gesagt: Wäre der Red Bull noch so überlegen wie im Vorjahr, dann würde auch Perez bessere Ergebnisse einfahren. Nicht Perez ist also seiner Meinung nach schlechter geworden. Der Vorsprung des Autos ist einfach nicht mehr so groß.

Sauber: Schlechtester Start seit acht Jahren

Noch etwas aus unserer Statistikecke: Sauber ist nach den ersten zehn Rennen noch immer ohne einen einzigen WM-Punkt. Das ist dem Schweizer Team zuletzt in der Saison 2016 passiert.

Damals holte Felipe Nasr die ersten (und einzigen) Punkte des Jahres sogar erst beim vorletzten Saisonrennen in Brasilien. So lange musste man seitdem nie wieder auf die ersten Zähler warten.

Es bleibt der Truppe aus Hinwil nur zu wünschen, dass es am Ende nicht sogar die erste komplett punktlose Saison seit 2014 wird ...

Felipe Nasr Ferrari Scuderia Ferrari F1Sauber Sauber F1 Team F1 ~Felipe Nasr (Sauber) ~

Foto: LAT

Wolff: Wollten Sainz nicht hinhalten

Vorhin haben wir ja schon darüber gesprochen, dass für Esteban Ocon 2025 kein Platz für Mercedes ist. Und am Wochenende hat Toto Wolff zudem bestätigt, dass er auch Carlos Sainz bereits abgesagt hat.

"Ich wollte Carlos nicht mehr warten lassen", betont Wolff und erklärt: "Ich denke, dass wir erst im November eine Entscheidung treffen könnten." Und so lange habe man Sainz nicht warten lassen wollen.

Denn tatsächlich hat Mercedes bei der Entscheidung keine Eile. Man kann theoretisch bis zum Ende der Saison abwarten, ob sich doch noch eine Chance ergibt, Verstappen irgendwie zu bekommen.

Sollte das nicht der Fall sein, dann kann man 2025 Antonelli ins Auto setzen, denn der wird bis dahin nirgendwo hingehen. Von daher hat man es nicht nötig, jetzt bereits eine Entscheidung zu treffen.

Heute vor zwölf Jahren ...

... stand Michael Schumacher zum letzten Mal auf einem Formel-1-Podium. Der Rekordweltmeister beendete den Großen Preis von Europa 2012 in Valencia auf dem dritten Platz.

Es war gleichzeitig das einzige Podium bei "Schumis" dreijährigem Mercedes-Comeback, das unter anderem deshalb von vielen kritisch gesehen wird. Doch war Schumachers Formel-1-Rückkehr wirklich so ein Reinfall?

Warum Ross Brawn glaubt, dass Schumacher durchaus noch einen achten WM-Titel hätte holen können, das erfahrt ihr hier!

Michael Schumacher  ~Michael Schumacher ~

Foto: Motorsport Images

Källenius: Hamilton bleibt "Teil der Mercedes-Familie"

Wir bleiben eben bei Mercedes: Nachdem dort Toto Wolff am Wochenende bereits klare Worte gefunden hat, hat sich auch Mercedes-Chef Ola Källenius im Gespräch mit Sky nun klar hinter den Rekordweltmeister gestellt.

Er betont: "Lewis ist seit fast 25 Jahren mit Mercedes unterwegs. Wir, das Team, Toto und ich, wir stehen einhundertprozentig hinter Lewis. Und auch wenn er nächstes Jahr dann in einer anderen Farbe fährt: Er wird immer Teil der Mercedes-Familie bleiben."

"Dass Emotionen in einem Team dabei sind, ist normal. Aber die Policy bei Mercedes ist klar, und die war immer schon so: Beide Fahrer haben genau die gleichen Chancen und auch das gleiche Paket, mit dem sie an den Start gehen", stellt er klar.

Manche Fans des Briten kaufen ihm das allerdings nicht ab.

Kann Mercedes 2024 noch ein Rennen gewinnen?

Die Silberpfeile sind seit 2022 sieglos. Doch nach den jüngsten Vorstellungen ist Toto Wolff vorsichtig optimistisch, dass sich das noch in diesem Jahr ändern könnte. Man sei zuletzt "viel näher" an der Spitze dran gewesen.

"Lewis hatte [in Barcelona] 15 Sekunden Rückstand auf die Führenden und hat am Ende Tempo rausgenommen", so der Mercedes-Teamchef, der daher erklärt, der echte Rückstand habe vermutlich nur rund zehn Sekunden betragen.

Denn Verstappen und Norris hätten vorne bis zum Schluss Vollgas gegeben, man selbst aber nicht mehr. "Das ist also ein Grund, vorsichtig optimistisch zu sein, dass wir viel näher dran sind und in der Lage sein werden, zu kämpfen", so Wolff.

Den bislang letzten Mercedes-Sieg holte George Russell Ende 2022 in Brasilien. Das ist inzwischen mehr als anderthalb Jahre her.

Sainz: McLaren hat das konstanteste Auto

McLaren ist das einzige Team, das in den vergangenen sechs Rennen immer auf dem Podium stand - und dabei auch noch immer mindestens Zweiter wurde. Das schaffte nicht einmal Red Bull in diesem Zeitraum.

Carlos Sainz betont daher: "Ich glaube, ehrlich gesagt, das konstanteste Auto ist im Moment der McLaren. Ich glaube, Red Bull hat auf bestimmten Strecken Probleme. Genauso wie wir. McLaren ist überall schnell."

"Sie sind schnell bei niedriger Geschwindigkeit. Sie sind Kurve 3 und 9 mit Vollgas gefahren. [...] Ich sehe also nicht, dass McLaren im Moment eine Schwäche hat", betont der Spanier.

"Red Bull ist natürlich immer noch vorne dabei. Aber McLaren ist überall schnell, was ziemlich beeindruckend ist", so Sainz. Und das könnte in einem möglichen Titelkampf natürlich noch ein Vorteil sein.

Die Noten sind da!

Viele von euch haben sicher schon darauf gewartet: Unsere Noten sind da! In unserer Fotostrecke erfahrt ihr, wie unser Experte Marc Surer und wir als Redaktion die Fahrer für ihre Leistung beim Spanien-GP bewertet haben.

Später folgt dann auf unserem Portal wie üblich noch die große Endauswertung, in die auch eure Noten einfließen.

Fotostrecke: Barcelona: Die Fahrernoten von Marc Surer und der Redaktion Motorsport Images

Foto: Motorsport Images

Logan Sargeant (Marc Surer: 6) - "Für mich sollte einer, der sich für Platz 20 qualifiziert, mit einer Plus-3-Strafe auf P23 starten müssen ..."

Bauen die Racing Bulls zurück?

Während die Alpines am Wochenende plötzlich an der Spitze des Mittelfeldes standen, ging bei den Racing Bulls gar nichts. Und das, obwohl man ein großes Update ans Auto brachte - oder womöglich gerade deshalb?

Auf die Frage, ob man das Upgrade für Spielberg womöglich wieder ausbauen werde, antwortet Peter Bayer im ORF: "Das ist auch eine Option, ja. Vielleicht machen wir das für eines der Autos. Das wird momentan diskutiert."

"Wir müssen sehr schnell herausfinden, was war, denn Österreich ist ein Sprint-Wochenende. Das heißt, wir müssen eigentlich im ersten Training wissen, was wir tun wollen an dem Wochenende", erinnert er.

"Dementsprechend hoch ist der Druck jetzt. Alle arbeiten schon mit Hochdruck für nächste Woche", versichert er. Erstmals seit dem Doppelausfall in China im April blieb das Team in Spanien wieder komplett punktlos.

Ocon: Keine Chance bei Mercedes

Der Noch-Alpine-Pilot wird die Franzosen am Ende des Jahres verlassen. Trotz seiner Mercedes-Vergangenheit hat er allerdings wohl keine Chance, anschließend bei den Silberpfeilen unterzukommen.

Toto Wolff erklärt im ORF: "Im Moment sehe ich das nicht. Aber deswegen wollen wir uns so lange Zeit lassen mit der Entscheidung, so dass wir diesen Sitz einfach noch offen haben, was auch immer passiert."

Oder anders gesagt: Ocon wäre höchstens eine C- oder D-Lösung. Die A-Lösung wäre, darüber haben wir ja vorhin schon gesprochen, Max Verstappen. Und sollte das nicht klappen, würde man wohl Junior Kimi Antonelli ins Auto setzen.

Und nur wenn auch das aus irgendwelchen Gründen nicht klappen sollte, würde Mercedes wohl noch einmal über andere Fahrer nachdenken - wie zum Beispiel Ocon.

Norris optimistisch für Spielberg

Der Brite reist mit einem guten Gefühl weiter nach Österreich, denn er erinnert: "Es ist eine meiner besten Strecken in Bezug auf meine eigene Wettbewerbsfähigkeit und meine erfolgreichsten Kurse."

In der Tat holte Norris in Spielberg 2020 seinen ersten Podestplatz in der Formel 1 überhaupt, 2021 stand er dort erneut auf dem Podium und im Vorjahr wurde er immerhin Vierter. Das macht ihm auch für dieses Jahr Hoffnung.

Zudem betont er, dass er "zuversichtlich" sei, weil der McLaren zuletzt auf jeder Strecke "extrem gut" funktioniert habe. "Ich denke, wir müssen etwas mehr mitbringen, um uns das Leben ein wenig zu erleichtern", so Norris.

Doch grundsätzlich habe man zuletzt eigentlich immer um die Pole kämpfen können. Und das sollte in Spielberg nicht anders sein.

Lando Norris McLaren McLaren F1 ~Lando Norris (McLaren) ~

Foto: Motorsport Images

Doppelsieg für Alpine

Apropos Alpine: In unserer fiktiven "Mittelfeld-WM" haben die Franzosen gestern den ersten Sieg des Jahres gefeiert - und dann direkt einen Doppelerfolg. Mehr dazu in unserer Fotostrecke:

Fotostrecke: Formel-1-Mittelfeld-WM: So spannend wäre es 2024 ohne die fünf Topteams ... Motorsport Images

Foto: Motorsport Images

Wenn es keine Zwischenfälle gibt, haben Alpine, Haas, Sauber, die Racing Bulls und Williams aktuell kaum Chancen auf Punkte in der Formel 1. In dieser Fotostrecke vergeben wir daher nur Zähler für diese fünf Teams nach dem klassischen Schema 10-6-4-3-2-1. Beim Sprint gibt es für die Top 3 Punkte (3-2-1).

Mick Schumacher vor Alpine-Test

Mick Schumacher hat am 3. Juli die große Chance, vielleicht doch in die Formel 1 zurückzukehren. In Le Castellet wird er einen Testtag in einem Alpine A522 aus der Saison 2022 absolvieren - und hat dabei die Gelegenheit, sein Talent auch im Hinblick auf ein Grand-Prix-Cockpit unter Beweis zu stellen.

Bei dem Test wird Schumacher nicht der einzige Nachwuchsfahrer sein, der in den A522 darf. Geplant ist auch der offizielle Testpilot Jack Doohan, ein 21-jähriger Australier - und vielen Motorsportfans als Sohn von Motorradlegende Mick Doohan ein Begriff.

Doohan können die Alpine-Ingenieure gut einschätzen. Er sitzt regelmäßig im Simulator und ist eine bekannte Größe. Sollte Schumacher eine ernsthafte Chance auf ein Renncockpit haben wollen, muss er wohl schneller sein.

Alle Hintergründe könnt ihr hier nachlesen!

Verstappen: Manöver gegen Russell entscheidend

Laut Verstappen selbst war übrigens nicht nur der Start, bei dem er Norris überholte, entscheidend für seinen Sieg. Es sei auch "absolut" wichtig gewesen, direkt danach wieder an Russell vorbeizugehen.

"Ich glaube, es war auch sehr wichtig, vor George zu kommen, so dass ich im ersten Stint einen kleinen Vorsprung herausfahren konnte", betont der Weltmeister. Denn Norris steckte gleichzeitig hinter dem Mercedes fest.

"Lando hat am Ende ziemlich hart aufgeholt. Aber zum Glück hat es gerade so gereicht", erinnert Verstappen, der das Rennen womöglich nicht gewonnen hätte, wenn auch er zunächst hinter Russell festgesteckt hätte.

Doch weil er den Mercedes überholen konnte, konnte er sich einen wichtigen Vorsprung für den weiteren Rennverlauf herausfahren.

Stella: So schlecht war der Start gar nicht

Lando Norris erklärte gestern nach dem Rennen selbstkritisch, dass er den Sieg beim Start verloren habe. Teamchef Andrea Stella nimmt ihn allerdings in Schutz und erklärt: "Ich denke, dass Landos Start gar nicht so schlecht war."

"Tatsache ist, dass Russell den doppelten Windschatten von Lando und Max bekommen hat", erinnert er. Deswegen habe der Mercedes überholt, und gegen Verstappen selbst sei Norris dann ganz bewusst kein zu großes Risiko eingegangen.

Das sei auch richtig so gewesen, stellt Stella klar und betont, dass Norris seiner Meinung nach zu hart zu sich selbst sei. "Ich denke, er ist das ganze Wochenende über sehr gut gefahren", erklärt Stella noch einmal.

"Und wenn er sich über einen zweiten Platz aufregt, bei dem er zwei Sekunden hinter Max ins Ziel kommt, dann ist das wirklich eine gute Nachricht für alle", so Stella im Hinblick auf die Performance.

Norris dominiert Fahrer-des-Tages-Wahl

Das Rennen in Barcelona hat der Brite gestern zwar nicht gewonnen, dafür wurde er aber in den vergangenen sechs Rennen bereits zum fünften Mal zum offiziellen Fahrer des Tages gewählt.

Zur Erinnerung: Auch bei uns habt ihr noch immer die Möglichkeit, die Fahrer für ihre Leistung in Spanien zu benoten. Die kompletten Übersichten über die Fahrer des Tages und Co. findet ihr derweil auf unserem Schwesterportal Motorsport.com:

Formel 1 2024: Fahrer des Tages

Die schnellsten Rennrunden der Formel 1 2024

Die schnellsten Boxenstopps der Formel 1 2024

Die Qualifying-, Sprint- und Rennduelle der Formel-1-Saison 2024