Formel-1-Liveticker: Norris kündigt an: "Wenn ich eine Chance auf P1 h

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Status: Beendet
16:35

Gute Nacht!

Wir sind am Ende des heutigen Formel-1-Livetickers angekommen. Maria Reyer schließt heute mit einer erstaunlichen Zahl: Max Verstappen konnte heute sein 50. Formel-1-Podium einfahren. Damit ist er (wieder einmal) der jüngste Pilot, der diese Marke erreicht. Hut ab!

Und damit gute Nacht! Morgen begrüßt Dich an den Tickertasten mein Kollege Stefan Ehlen! Bis morgen!

Übrigens: Du kannst die Leistungen aller 20 Piloten wieder bewerten! Jetzt noch schnell Noten abgeben!

16:32

16:25

Ocon wünscht sich Neustart in Silverstone

Für Esteban Ocon war der Grand Prix von Österreich schon nach drei Kurven vorbei. Er geriet ins Sandwich von Antonio Giovinazzi und Mick Schumacher in der engen Rechtskurve, dabei brach seine linke vordere Radaufhängung. "Das ist eine Konsequenz daraus, dass ich so weit hinten gestartet bin, leider", meint der Franzose.

Denn im hinteren Feld sei das Risiko umso höher, in eine Kollision verwickelt zu werden. "Das ist natürlich enttäuschend, aber wir müssen jetzt ein neues Kapitel aufschlagen." Ocon wünscht sich nach mehreren durchwachsenen Rennen einen Neustart.

Damit meint er auch seinen Boliden. Das Team werde viele Teile auswechseln. Denn man habe "ein Defizit" erkennen können. Nähere Details verrät Ocon allerdings nicht. "Eine Sekunde langsamer zu sein verglichen mit Fernando, das ist einfach zu viel. Da hat etwas nicht richtig funktioniert, das müssen wir verstehen."

16:14

Gasly: Erster Stint auf dem Soft war das Problem

Pierre Gasly ist heute hinter dem zweiten Ferrari auf Platz neun ins Ziel gekommen. Der AlphaTauri-Pilot ist nicht zufrieden, denn er habe vor allem im ersten Stint Schwierigkeiten gehabt. "Der Start auf dem Soft-Reifen war viel schwieriger, als wir erwartet haben. Das hat uns heute ein bisschen was gekostet."

Der Franzose habe schon nach fünf Runden Probleme bekommen und musste schon sehr früh an die Box abbiegen. Er führte eine Zweistoppstrategie (Soft/Hard/Hard) aus. "Dadurch kamen wir im Verkehr wieder raus und mussten viele Autos überholen, dadurch haben wir nicht so viel aufgeholt, wie wir wollten."

Positiv stimmt ihn, dass er am Ende knapp an Charles Leclerc und Daniel Ricciardo dran war - er hatte deutlich frischere Reifen. Hätte er sich wie Ferrari auf dem Medium qualifizieren sollen? "Das wäre hart gewesen, schon Ferrari hat es nicht ins Q3 geschafft. Im Rennen sind sie ein wenig schneller als wir."

Sein Fazit: "Wir sind dort ins Ziel gekommen, wo wir im Moment liegen." Und: "Ich würde nicht von einem schlechten Tag sprechen."

16:06

Binotto: Stallorder hat tollen Teamgeist gezeigt

Ferrari-Teamchef Binotto wird am Abend auch auf die Stallorder angesprochen. "Als wir Charles gebeten haben, dass er mit Carlos den Platz tauscht, hat er das sofort ohne Widerrede gemacht. Das zeigt, dass beide Fahrer die Wichtigkeit des Teams verstehen", meint der Italiener.

Das sei Ausdruck des guten Teamgeistes, der aktuell bei der Scuderia herrsche. Und: "Es zeigt auch, wie wichtig es ist, so viele Punkte wie möglich zu holen." Sainz stimmt zu: "Das zeigt, dass wir uns als Team nach vorne pushen und es wird Rennen geben, wo Charles klar vorne liegt oder wo ich ihn vorbeilasse." Das sei nur "logisch".

16:02

Leclerc: Perez hat sich nach dem Rennen entschuldigt

Charles Leclerc wird am Abend in der Medienrunde von Ferrari auf seine Begegnung mit Max Verstappen 2019 in Kurve 3 angesprochen. Damals musste er im direkten Duell gegen den Red-Bull-Fahrer in die Auslaufzone, es gab keine Strafe für den Niederländer.

"Das war ein wenig anders damals, weil man einwerfen kann, dass ich nicht vorne war am Kurvenscheitel, oder dass es zumindest sehr eng war. Aber in diesem Jahr war ich definitiv vorne am Scheitel, daher muss er mir Platz lassen am Ausgang", erklärt der Monegasse den Unterschied.

Perez wisse, dass er zu weit gegangen sei, merkt Leclerc an. "Ich habe mit Checo gesprochen, er hat sich sofort nach dem Rennen entschuldigt. Alles gut. Ich bin nicht nachtragend. Die Luft zwischen uns ist rein."

15:58

Leclerc/Perez: Binotto stimmt Kommissaren zu

Ferrari-Teamchef Mattia Binotto zeigt sich nach dem Rennen recht zufrieden mit Platz fünf von Carlos Sainz. "Hier in Österreich ist es mit unserer Auto-Charakteristik schwierig, besser abzuschneiden", meint der Italiener. Mit Platz acht von Charles Leclerc ist er hingegen nicht ganz einverstanden.

"Ich denke, dass Charles es besser hätte machen können, hätte er keine Schwierigkeiten gehabt, an Perez vorbeizukommen. Aber das gehört zum Racing dazu." Der Italiener schließt sich der Entscheidung der FIA-Kommissare an, er empfindet die Strafe für Sergio Perez als gerecht.

"Beim ersten [Vergehen] war Charles schon vorne und wurde von der Strecke gedrängt, da muss man nicht diskutieren. Das zweite [Vergehen] war vielleicht eher ein Rennzwischenfall, aber die Kommissare haben entschieden, dass er bestraft wird. Es ist schade für Charles, weil diese beiden Unfälle sein Resultat beeinflusst haben."

15:41

Sainz: Dank Charles konnte ich ein paar Moves zeigen

Sainz war gegen Rennende klar der schnellere Ferrari-Pilot, weshalb die beiden Fahrer auch ihre Positionen tauschten. Dadurch konnte der Spanier Jagd auf Daniel Ricciardo machen. "Es ist nicht einfach den McLaren zu überholen. Sie haben eine sehr gute Beschleunigung und ich sah, dass Charles vor mir Schwierigkeiten hatte, vorbeizukommen."

Es sei für Ferrari vor allem schwierig gewesen, auf den Geraden am MCL35M vorbeizufahren. "Aber ich habe es geschafft mit viel Risiko in Kurve 3 auf der Innenbahn, ich kam gut raus und konnte das Manöver in Kurve 4 durchziehen. Das war gut."

Sainz betont nach dem Rennen noch einmal: "Dank Charles, der mich vorbeigelassen hat, um Ricciardo zu attackieren, konnte ich heute ein paar Überholmanöver zeigen. Dadurch holten wir uns ein paar Punkte mehr." Die Pace des SF21 sei erneut gut gewesen, allerdings nicht so stark wie vergangenen Sonntag.

15:34

Sainz: In Runde 1 auf dem Hard "nirgendwo"

McLaren konnte den Vorsprung im Duell gegen Ferrari heute wieder ausbauen. Nach neun Rennen steht es nun 141:122 in Punkten zwischen den beiden Traditionsteams. Carlos Sainz konnte mit einer guten Performance auf den fünften Rang fahren. "Das war ein schwieriges Rennen für uns", gesteht der Spanier.

In der ersten Runde hätte er sich nicht erträumen lassen, dass er noch in den Punkten landen würde. Denn: "Ich dachte: 'Wow!'" Er spürte keinen Grip auf dem harten Reifen am Start. "Ich war nirgendwo und bin auf P14 in der ersten Runde zurückgefallen. Ich habe nicht erwartet, dass wir solche Schwierigkeiten haben würden, aber vielleicht war das den kühleren Temperaturen geschuldet."

Es sei ein "Risiko" gewesen, den harten Reifen am Start zu verwenden. "Aber ich blieb geduldig." Das machte sich bezahlt, denn nach 15 Runden habe er "das Schlimmste" überstanden. Satte 48 Runden fuhr Sainz auf dem harten Reifen, danach steckte er auf den Medium um. "Die letzten 20 Runden haben wirklich Spaß gemacht."

15:20

Ricciardo: Das Wichtigste waren die Duelle!

Wollen wir uns nun anhören, was der zweite McLaren-Pilot zu sagen hat. Daniel Ricciardo ist von Startplatz 13 auf Rang sieben gefahren. Sein Fazit: "Das fühlt sich besser an." Besonders glücklich klingt er nicht, warum? "Ich versuche, mich nicht zu sehr zu freuen und zu traurig zu sein."

Das Rennen habe ihm dennoch viel Spaß bereitet, er sei viel beschäftigt gewesen. "Ich hatte einen guten Start, einen guten Re-Start und dann war es knifflig, ich musste mich verteidigen. Aber das war ein besserer Tag." Ricciardo gibt zu, dass er ein solches Ergebnis gebraucht habe.

"Ehrlich gesagt ist die Position gar nicht so wichtig, sondern die Duelle und Zweikämpfe." Daher sei dieses Rennen sehr ermutigend gewesen.

14:44

Norris über Hamilton-Funk: "Cool!"

"Schon ein unglaubliches Überholmanöver, und noch dazu gegen einen siebenmaligen Weltmeister. Ich habe nicht gehört, was er am Funk gesagt hat, aber ich glaube, er meinte, ich fahre ganz gut", grinst Lando Norris heute nach dem Rennen auf sein Manöver vorbei an Lewis Hamilton angesprochen.

Am Boxenfunk konnte man hören, dass der Brite den McLaren-Fahrer lobte. Hätte er das Kompliment auch zurückgegeben? "Dass Lewis ein guter Fahrer ist? Ich glaube, das wissen schon genug Leute. Er ist ganz gut, ja. Ich liebe dich, Lewis", scherzt der Brite.

"Es ist cool, solchen Respekt zu erfahren. Wenn er das sagt, bedeutet das sehr viel. Ich weiß nicht, ob er das gesagt hat, weil er nicht mehr mit uns kämpfen konnte oder weil er ein Problem hatte. Wenn es Spitz auf Knopf zwischen uns hergegangen wäre, dann hätte er es vielleicht nicht gesagt", vermutet Norris.

14:39

Schumacher: "Recht nah" an Alonso dran

Wie ist es heute eigentlich Mick Schumacher ergangen? Der Rookie konnte sich aus allen Scharmützeln raushalten und auf P18 ins Ziel fahren. "Zum Start des Rennens war es schon sehr spannend, wir konnten am Start gut mit den Jungs mitkämpfen und waren dann recht nah am Alonso mit dabei und konnten mit denen auch ein bisschen mitfahren", freut er sich.

Allerdings sei danach klar geworden, dass Haas "von der Pace her ein bisschen abgeschlagen" war. Aber er habe wieder "viel gelernt, viel mitgenommen", bleibt er optimistisch. "Jetzt heißt es analysieren und schauen, was wir besser machen können."

14:24

Offiziell: Strafen für Masepin & Latifi!

Und es geht munter weiter, noch zwei Strafen hat die FIA soeben bekannt gegeben. Nikita Masepin und Nicholas Latifi haben in der letzten Runde doppelt Gelb missachtet und sind deutlich zu schnell unterwegs gewesen. Dafür erhalten beide jeweils eine 30-Sekunden-Strafe (10-Sekunden-Stop-and-Go-Strafe umgewandelt) und drei Strafpunkte!

Sechs weitere Fahrer mussten sich vor den Kommissaren erklären, wurden aber freigesprochen. Darunter Carlos Sainz, Sergio Perez, Daniel Ricciardo, Charles Leclerc und Pierre Gasly.

14:20

Alonso ärgert sich über Leclerc & Ricciardo

Zurück noch einmal zu Fernando Alonso. Der Spanier ist nach dem Rennen heute "überrascht" und "frustriert" über die Verhaltensweise seiner Kollegen auf der Strecke und die Toleranz der FIA. Nachdem er sich schon gestern über seine Gegner und die Rennleitung beschwert hatte, legt der Spanier heute nach.

Diesmal zielt sein Ärger erneut auf die Rennleitung ab. Tatort: Kurve 1 nach dem Start. "Ich habe Ricciardo und Leclerc am Start überholt, dann sind sie in der ersten Kurve in die Auslaufzone gefahren und kamen als Siebter und Achter zurück auf die Strecke." Dabei seien die beiden nicht abgedrängt worden, betont er.

Dadurch hätten sich die beiden den ganzen Verkehr erspart, so der Spanier. "Das ist interessant, aber belassen wir es dabei. Für die nächsten Rennen weiß ich nun, wo ich rausfahren muss und wo nicht. Da lernt man noch dazu", merkt er an. Und: "Ich war der Einzige, der die Kurve korrekt gefahren ist, da fühlt man sich dämlich."

Indirekt spürt man, dass sich der zweimalige Champion eine strengere Handhabe von Rennleiter Michael Masi wünschen würde, wie schon im Qualifying gestern. "Er gibt vor, was man machen darf und was nicht. Er ist der Schiedsrichter."

14:03

Der Vettel/Räikkönen-Crash im Video

Hier noch einmal der Unfall zwischen Kimi Räikkönen und Sebastian Vettel in der letzten Runde zum Nachschauen. Dafür erhielt der Finne eine Strafe. An seiner Position ändert sich übrigens nichts, er bleibt 16. im Endergebnis!

13:57

Offiziell: Keine Strafe für George Russell

Auch George Russell musste nach dem Rennen bei den Kommissaren vorsprechen, weil ihm vorgeworfen wurde, den Williams im Zweikampf gegen Kimi Räikkönen in der Bremsphase bewegt zu haben.

Die FIA-Stewards kamen aber zu der Erkenntnis, dass Russell sein Lenkrad gerade hielt und eine Wagenbreite am Eingang von Kurve 4 Platz ließ. Die Fahrweise des Briten sei daher nicht als "gefährlich" oder "erratisch" einzustufen.

13:52

Offiziell: Strafe für Kimi Räikkönen!

Bittere Nachrichten für den "Iceman". Die FIA-Kommissare haben sich den Unfall zwischen Räikkönen und Vettel in der letzten Kurve noch einmal genau angesehen und sind zu der Entscheidung gelangt, dass der Finne daran maßgeblich Schuld trägt.

Daher wird dem Alfa-Romeo-Fahrer nachträglich eine Durchfahrtsstrafe angerechnet, das sind umgerechnet 20 Sekunden auf seine Rennzeit. Außerdem erhält er zwei Strafpunkte.

13:49

Alonso gesteht: "George tut mir ein wenig leid"

Und was hat Gegner Fernando Alonso nach diesem harten Kampf gegen den Williams zu sagen? "Wir müssen mit einem Punkt zufrieden sein. Natürlich ist das eine zu geringe Belohnung für den Job und die Leistung des Autos, aber es ist das, was wir heute erreichen konnten von so weit hinten."

Der Spanier gibt gleichzeitig aber auch zu: "George tut mir ein wenig leid, denn er ist ein fantastisches Wochenende gefahren." Als Alonso realisiert habe, dass ausgerechnet Russell auf dem zehnten Platz vor ihm fährt, habe er gehofft, es wäre ein anderer Pilot. "Aber so ist der Sport."

"Ich hatte viel bessere Reifen, viel bessere Traktion, und ich konnte drei Runden vor Schluss vorbeifahren. Er wird in Zukunft mehr Chancen auf Podestplätze und Siege haben, wenn er zu Mercedes geht", versucht Alonso noch, den Briten aufzuheitern.

13:38

Russell klärt auf: Was war vor dem Rennen los?

Was war bei George Russell eigentlich vor dem Start los? Wir haben über seinen Funkspruch berichtet, als er sein Team darauf aufmerksam machte, dass im Heck des Williams etwas nicht stimme. "Wir haben nichts gefunden in den Daten und es war auch nichts zu sehen am Auto", erklärt er.

"Ich habe es dennoch auch am Start des Rennens gespürt, das müssen wir uns anschauen und verstehen." Russell verrät, dass er sich an das Problem gewöhnt habe mit der Zeit. Das Auto habe sich nur ein wenig "asymmetrisch" angefühlt, aber das sei kein großes Problem gewesen.

13:32

Russell nimmt P11 mit Fassung: Endlich ein Duell!

"So nah, und doch so fern", so lautet das Fazit von George Russell am heutigen Sonntag. Er hat sich in den letzten Runden noch tapfer gegen Fernando Alonso gewehrt, bis der Spanier schließlich kurz vor Rennende doch noch überholen und sich mit P10 den letzten WM-Punkt schnappen konnte.

Schon der Start sei Russell heute nicht so gut geglückt. Er kam zwar zunächst gut weg, musste dann aber Yuki Tsunoda ausweichen. Dadurch rutschte er aus den Top 10. "Das hat aber den Ausgang des Rennens nicht geändert, weil die schnelleren Autos sowieso vor uns ins Ziel gekommen wären."

Russell gibt auch zu: "Ich bin so hart wie möglich gefahren, so schnell wie möglich. Aber wenn du dir einen Kerl aussuchen könntest hinter dir, dann wäre das wohl nicht Fernando." Der Altmeister hat alle seine Tricks angewandt, um doch noch vorbeizukommen.

Russell hat zwar alles versucht, am Ende musste er aber einsehen, dass der Alpine schneller war. "Fernando hätte mich so oder so geschnappt, er ist förmlich geflogen." Er habe sich im Rad-an-Rad-Duell ein wenig an seine Juniorjahre zurückerinnert gefühlt, denn: "Ich bin jetzt drei Jahre in der Formel 1, aber das war das erste Mal, dass ich mich wirklich mit jemandem duelliert habe."

Fazit: "Ich fühle mich nicht wirklich entmutigt."

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