Formel-1-Liveticker: Pirelli sieht "Fragezeichen" vor Austin

geteilte inhalte
kommentare

Bericht

Status: Beendet
10:30

Das war's für heute!

Und damit sind wir auch schon wieder am Ende unseres heutigen Tickers angekommen. Morgen sind wir natürlich wieder mit einer neuen Ausgabe für Dich da, dann begrüßt Dich hier mein Kollege Norman Fischer. Und wir lesen uns, wenn Du magst, am Donnerstag zum Medientag in Austin wieder. Da geht's dann etwas später los, denn die PK beginnt wegen der Zeitverschiebung für uns erst um 19:30 Uhr.

Als letzte Amtshandlung für heute gibt es noch neue Aufnahmen vom Red-Bull-Showrun am Wochenende in Dallas. Hab noch einen schönen Abend und bis dann!

10:18

Die 20 letzten Debütsieger in der Formel 1

Wir haben mal wieder eine neue Fotostrecke für Dich! Dieses Mal haben wir uns die letzten 20 Debütsieger in der Formel 1 angeschaut. Ein interessanter Fakt am Rande: Von den 20 Piloten fahren heute nur noch elf in der Königsklasse ...

Fotostrecke: Die 20 letzten Debütsieger in der Formel 1 Motorsport Images

Foto: Motorsport Images

1. Esteban Ocon (Alpine) beim Großen Preis von Ungarn 2021
10:02

Mercedes feuert W05 an

Was ist denn da los? Mercedes hat daheim in Brackley sein erstes Weltmeisterauto der Neuzeit angefeuert, den W05 aus dem Jahr 2014. Aber warum? Die Erklärung liefert das Team gleich mit: "Einmal im Jahr feuern wir unsere Autos aus vorherigen Saisons an, um sie zu überprüfen und sicherzustellen, dass sie auf die Strecke gehen können wenn wir sie brauchen."

Zum Beispiel bei Showruns oder vergleichbaren Events.

09:42

Statistik spricht für Verstappen

Die Aussagen von Toto Wolff haben wir eben gehört. Jetzt wollen wir uns mal anschauen, welche Piloten in den vergangenen Jahren jeweils nach dem 16. Saisonlauf die WM-Führung hatten:

2020: Lewis Hamilton (127 Punkte vor Valtteri Bottas)
2019: Lewis Hamilton (73 Punkte vor Valtteri Bottas)
2018: Lewis Hamilton (50 Punkte vor Sebastian Vettel)
2017: Lewis Hamilton (59 Punkte vor Sebastian Vettel)
2016: Nico Rosberg (23 Punkte vor Lewis Hamilton)
2015: Lewis Hamilton (76 Punkte vor Sebastian Vettel)
2014: Lewis Hamilton (17 Punkte vor Nico Rosberg)
2013: Sebastian Vettel (115 Punkte vor Fernando Alonso)
2012: Sebastian Vettel (6 Punkte vor Fernando Alonso)
2011: Sebastian Vettel (127 Punkte vor Jenson Button)

Was fällt uns auf? Genau: In den vergangenen zehn Saisons ist am Ende des Jahres immer(!) der Pilot am Ende Weltmeister geworden, der nach dem 16. Saisonrennen die WM anführte. Zuletzt war das 2010 nicht der Fall. Damals lag der spätere Weltmeister Sebastian Vettel zu dem Zeitpunkt der Saison sogar nur auf WM-Rang drei.

09:19

Wolff: Können mit WM-Stand leben

Sechs Punkte liegt Verstappen in der WM aktuell vor Hamilton. Toto Wolff rechnet vor: "Absolut betrachtet hat Lewis in der Türkei einen Punkt mehr verloren als Max beim vorangegangenen Rennen in Russland, wo er einen ähnlichen Motorwechsel wie Lewis hatte." Die WM-Führung wechselte so gleich doppelt: in Russland von Verstappen zu Hamilton, in der Türkei wieder zurück.

"Damit können wir aber leben", betont der Mercedes-Teamchef und erklärt: "In dieser Saison hat es bislang schon so viele Wendungen gegeben, dass wir an diesem Wochenende in Texas darauf vorbereitet sind, auf alles zu reagieren, was dort auf uns zukommt." Wie vorhin bereits erwähnt ist Austin traditionell Mercedes-Land. Aber das muss 2022 nicht heißen ...

08:57

Eine Beleidigung für einen Italiener!

Ein unterhaltsames Video gibt's heute von Alfa Romeo. Giovinazzi und Räikkönen werden in Anspielung auf den US-Grand-Prix gefragt, ob sie Macaroni and Cheese oder Grilled Cheese bevorzugen. Beide Essen sind in Amerika ziemlich populär. An der Reaktion von Giovinazzi erkennt man, dass die "Fake Pasta", wie er sie nennt, fast schon eine Beleidigung für einen echten Italiener ist!

Danach erklärt Kimi ihm dann, warum er Macaroni and Cheese eigentlich ganz gut findet. Scheint seinen Teamkollegen aber trotzdem nicht zu überzeugen ;-)

08:34

Heute vor 13 Jahren ...

... gewann Lewis Hamilton den Großen Preis von China 2008. Das war damals der 200. Sieg eines britischen Piloten in der Formel 1. Zur Erinnerung: Inzwischen steht Hamilton alleine bei 100 Grand-Prix-Siegen, Großbritannien insgesamt bei 304. Heißt: Fast ein Drittel aller britischen Formel-1-Siege geht auf Hamiltons Konto! Das ist schon eine verdammt beeindruckende Zahl.

Denn nicht vergessen: Dazu zählen unter anderem auch alle Siege von Piloten wie Nigel Mansell, James Hunt, Jim Clark oder Jackie Stewart. Insgesamt hat Großbritannien bis heute 19 verschiedene Grand-Prix-Sieger hervorgebracht - so viel wie kein anderes Land in der Geschichte der Königsklasse.

Felipe Massa Lewis Hamilton Kimi Räikkönen Ferrari Scuderia Ferrari F1Mercedes Mercedes AMG Petronas Formula One Team F1McLaren McLaren Honda F1 ~Felipe Massa (Williams), Lewis Hamilton (Mercedes) und Kimi Räikkönen (Ferrari) ~

Foto: LAT

08:10

Werden die Boxenstopps 2022 noch langsamer?

Das vermuten zumindest unsere Kollegen von 'auto motor und sport'. Hintergrund sind die neuen Radverkleidungen, die ab 2022 vorgeschrieben sind. Durch diese müssen die Mechaniker ihre Technik beim Festhalten des Rads ändern, weil man nicht mehr direkt in das Rad greifen kann. Das wird zu einem weiteren Zeitverlust beim Reifenwechsel führen.

Bereits in diesem Jahr wurden die Boxenstopps durch neue Regeln eingebremst.

Fotostrecke: Das Formel-1-Auto 2022 in Bildern Motorsport Images

Foto: Motorsport Images

Das neue Formel-1-Reglement für 2022 nimmt Gestalt an! In Silverstone hat die Rennserie einen Prototyp vorgestellt. Anhand der ersten Aufnahmen des neuen Formel-1-Autos zeigen wir auf, wie sehr sich die Rennfahrzeuge verändern!
07:47

Kleiderordnung in Saudi-Arabien

In den sozialen Medien kursiert seit gestern eine Kleiderordnung für den ersten Grand Prix in Saudi-Arabien. Dort ist detailliert aufgelistet, welche Kleidung sowohl Männer als auch Frauen beim Besuch der Formel 1 tragen dürfen - und vor allem welche nicht. Sorgt natürlich für einige Diskussionen.

07:24

Was hat Briatore vor ...?

Der ehemalige Teamchef von Michael Schumacher hat auf Instagram ein Video veröffentlicht, das ihn mit Formel-1-Boss Stefano Domenicali zeigt. Dazu schreibt er: "Ein brandneues Kapitel in der Formel 1 wird beginnen. Wir werden euch all die Spannung, die Unterhaltung, den Spaß und die Energie bringen, die dieser fantastische Sport verdient."

Plant der Italiener also ein sensationelles Comeback? Eher nicht, es dürfte sich dabei eher um einen kleinen Scherz handeln. Auch wenn es sicher unterhaltsam wäre, Briatore wieder in der Königsklasse zu sehen!

07:02

Kimis Durststrecke ...

... zwischen Melbourne 2013 und seinem gerade erwähnten Sieg in Austin 2018 bringt ihn übrigens nur auf Platz fünf in unserer Fotostrecke! Platz eins musste nämlich satte 6,5 Jahre auf einen weiteren Rennsieg warten ...

Fotostrecke: Top 10: Die längste Zeit zwischen Rennsiegen LAT

Foto: LAT

Platz 10: Mike Hawthorn (3 Jahre, 8 Monate, 12 Tage zwischen Spanien 1954 und Frankreich 1958)
06:45

Austin ist Mercedes-Land

2018 feierte Kimi Räikkönen in Austin seinen letzten Formel-1-Sieg. Der Finne ist damit zugleich der einzige Nicht-Mercedes-Pilot, der in der Hybridära ein Rennen in den USA gewinnen konnte! Von 2014 bis 2017 siegte viermal in Folge Lewis Hamilton, 2019 gewann Valtteri Bottas den bislang letzten US-Grand-Prix. Der letzte und einzige Red-Bull-Sieg in Austin stammt noch von Sebastian Vettel aus dem Jahr 2013.

06:23

Statistiken zum Reifentest

Vorhin haben wir schon darüber gesprochen, dass Daniil Kwjat gestern den Reifentest für 2022 offiziell abgeschlossen hat. Nun liefert Pirelli noch einige Statistiken nach. So wurden zum Beispiel insgesamt mehr als 20.000 Kilometer abgespult, es wurden fast 400 Reifensätze verbraucht und mehr als 10.000 Stunden Entwicklungsarbeit geleistet. Weitere Zahlen gibt es hier:

06:00

Wolff: Istanbul "zusätzlicher Schub" für Bottas

Valtteri Bottas und Sergio Perez könnten in diesem Jahr noch eine wichtige Rolle im WM-Kampf zwischen Lewis Hamilton und Max Verstappen spielen. Das weiß auch Toto Wolff. Vor Austin erklärt der Mercedes-Teamchef: "Valtteri hat in Istanbul bei schwierigen Bedingungen eine überlegene Performance abgeliefert und damit seinen ersten Saisonsieg erzielt."

"Er hat vom Start bis ins Ziel eine fehlerlose Leistung gezeigt. Das gibt ihm und dem Team einen zusätzlichen Schub für den letzten Teil der Saison und hilft uns dabei, die Führung in der Konstrukteurs-Weltmeisterschaft weiter auszubauen", so Wolff. Doch Achtung: Auch Perez zeigte in der Türkei mit P3 eine starke Leistung und stand erstmals seit Le Castellet wieder auf dem Podium.

05:40

Heute vor 63 Jahren ...

... gastierte die Formel 1 zum einzigen Mal in Marokko. Stirling Moss (Vanwall) gewann das Rennen auf dem 7,618 Kilometer langen Circuit d'Ain-Diab vor den beiden Ferrari-Piloten Mike Hawthorn und Phil Hill. Der temporäre Kurs zählt bis heute zu den zehn längsten Strecken, auf denen die Formel 1 jemals gefahren ist. Den Rekord hält der Circuito di Pescara mit stolzen 25,838 Kilometern!

 ~~

Foto: LAT

05:14

Red Bull: Dank Newey wieder "absolutes Toplevel"?

Das hofft zumindest Helmut Marko. Bei 'Sky' erklärt er: "Wir sind gut auch in der Breite aufgestellt, aber natürlich ist [Adrian] Newey die Galionsfigur. In der Anfangsphase wussten wir nicht, wie schwer ist die Verletzung? Er musste einige Operationen hinter sich bringen. Jetzt ist er aber wieder, ich will nicht sagen voll fit, aber er ist soweit da, um seinen Job erfüllen zu können."

Newey hatte zuvor einen Radunfall gehabt. "Er hat auch gleich die Schwierigkeiten erkannt, die wir [in Istanbul] im Set-up hatten", verrät Marko. Und nach dem Rennen in der Türkei sei ein Treffen in Milton Keynes mit dem Ziel angesetzt gewesen, "dass wir chassismäßig auch wieder auf absolutes Toplevel kommen." Wir sind gespannt, ob es was gebracht hat!

04:52

Alles Gute!

Glückwünsche gehen heute raus an zwei ehemalige Formel-1-Piloten. Heikki Kovalainen feiert seinen 40. Geburtstag, Enrique Bernoldi wird 43. Während der Finne in seiner Karriere zumindest einen Grand Prix gewinnen konnte, ging Bernoldi als der Pilot in die Geschichte ein, der 2001 in Melbourne zusammen mit Fernando Alonso, Kimi Räikkönen und Juan Pablo Montoya sein Formel-1-Debüt gab.

Sagen wir mal so: Drei Piloten aus diesem Quartett hatten eine deutlich erfolgreichere Zeit in der Formel 1 als der Vierte im Bunde ...

Fotostrecke: Melbourne 2001: Die Rookie-Sternstunde LAT

Foto: LAT

Aufgalopp der Super-Rookies: In Melbourne debütieren am 4. März 2001 Kimi Räikkönen, Juan Pablo Montoya und Fernando Alonso.
04:29

Tsunoda: Zum ersten Mal in den USA

Der Japaner ist an diesem Wochenende zum ersten Mal in seinem Leben in Amerika. "Amerika gehörte immer zu den Ländern, die ich unbedingt besuchen wollte", verrät er. Die Königsklasse führt ihn nun erstmals dorthin. "Ich freue mich auf diese Reise", sagt er und erklärt in sportlicher Hinsicht, dass er von den sechs noch kommenden Strecken nur in Abu Dhabi schon einmal gefahren sei.

"Alle Strecken werden eine neue Erfahrung für mich sein - inklusive Austin an diesem Wochenende. Nach Istanbul verbrachte ich ein paar Tage im Simulator und bin auf der CoTA-Strecke gefahren. Es scheint ein interessanter Kurs mit vielen verschiedenen Kurvenarten zu sein. Dazu kommt der steile Anstieg zur blinden Kurve 1. Der erste Sektor ist wie eine Achterbahn", so Tsunoda.

Auch er wird am Freitag Bekanntschaft mit den Bodenwellen machen ...

04:05

Kwjat schließt Reifentest ab

Wir bleiben eben bei Pirelli und liefern kurz noch Zahlen vom gestrigen Reifentest in Le Castellet nach. Dort hat Daniil Kwjat im Alpine insgesamt 167 Runden auf den neuen Intermediates für 2022 abgespult. Das Testprogramm von Pirelli für die neuen 18-Zoll-Pneus ist damit offiziell abgeschlossen. Und Kwjat befindet sich inzwischen bereits auf dem Weg nach Austin.

04:05

Kommentare laden