Formel-1-Liveticker: Red Bull fährt Filmtag in Silverstone

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Status: Beendet
12:32

Ab in den Feierabend!

Wir düsen mit Charles Leclerc jetzt in den Feierabend. Maria Reyer bedankt sich für dein Interesse. Ich wünsche noch einen schönen Abend und hoffe, du bist auch morgen wieder dabei. Bis dann!

12:30

Quizfrage #2: Die Auflösung!

Ayrton Senna gewann in seinem Leben drei WM-Titel in der Formel 1 - 1988, 1990 und 1991. Nur 1986 war der damalige Lotus-Fahrer noch nicht der Beste der Welt. In jenem Jahr holte sich Alain Prost auf McLaren seinen zweiten Titel, Senna wurde WM-Vierter.

Alain Prost Nigel Mansell ~Alain Prost und Nigel Mansell ~

Foto: Motorsport Images

12:22

Die "neue Normalität" der Formel 1 - Teil 2

Vorhin habe ich bereits den ersten Teil der neuen Richtlinien für den Saisonauftakt in Spielberg beschrieben. Hier folgt der zweite Teil:

- Briefings via Zoom: Die Meetings an den Wochenenden müssen ebenso unter strengen Richtlinien abgehalten werden - entweder unter Einhaltung der Abstandsregeln und mit Masken, oder via Zoom. Auch den Rennkommissaren ist es erlaubt, von Zuhause aus zu arbeiten.

- Keine Fahrerparade: Ohne Fans hat auch eine Fahrerparade vor dem Rennstart wenig Sinn, deshalb wurde dieser Punkt ersatzlos gestrichen. Stattdessen werden die Fahrer wohl vor ihren Garagen einzeln interviewt werden.

- Keine klassische Startaufstellung: Die Personanzahl für die Startaufstellung wurde pro Team auf maximal 40 Personen beschränkt. Die Boxengasse schließt nun 20 Minuten vor Rennstart und die Reifen müssen bereits fünf Minuten vor dem Start montiert werden. Der Rennleiter kann aber auch entscheiden, dass gar kein Grid abgehalten wird, und die Fahrer direkt aus den Boxen in die Aufwärmrunde gehen.

- Kein Podium: Ein weiterer traditioneller Programmpunkt wird fehlen, es wird keine klassische Podiumszeremonie samt Champagnerdusche geben. Die Trophäen werden die Fahrern wohl nach Ende des Rennens auf Start-Ziel bekommen - in welcher Form ist noch unklar.

12:20

"Neue" Zielflagge in Spielberg

Apropos Geld. Das spielt in der Formel 1 bekanntlich sehr oft eine wichtige Rolle. Liberty Media hat einen Weg gefunden, Geld für einen guten Zweck zu sammeln. Und zwar wird die Zielflagge kurzerhand modifiziert. Fans werden die Möglichkeit haben, sich einen Platz auf der karierten Flagge zu kaufen, die zu Rennende gezeigt wird. So will die Formel 1 im Rahmen der Initiative "We Race as One" 11.000 Pfund pro Rennen sammeln - 56 der 80 Karosteine werden verkauft. Ein Platz für den Saisonauftakt kostet 199,99 Pfund.

12:10

#FragMST: Immer mehr Bezahlfahrer?

Leser Leon hat wieder einmal eine Frage an uns gerichtet. Er schreibt: "Wird es immer mehr Paydriver wie Latifi und Stroll geben?"

Das scheint in den vergangenen Jahren tatsächlich ein Trend zu sein. Und in der aktuell sehr angespannten finanziellen Lage der Teams scheint ein Fahrer, der sich einkauft, willkommen zu sein. Zuletzt hat auch Haas-Teamchef Günther Steiner nicht ausgeschlossen, dass zukünftig ein Bezahlfahrer für die US-Truppe fahren könnte.

Allerdings dürfen wir nicht vergessen, dass es Bezahlfahrer schon immer gegeben hat. Ich erinnere nur an einen gewissen Niki Lauda, der zu Beginn seiner Karriere hohe Schulden aufgenommen hat, um sich bei March und bei BRM einzukaufen.

11:59

Quizfrage #2: Welches Jahr ist gesucht?

Hast du noch Lust auf eine weitere Frage? Sehr gut. Bitteschön:

In welchem Jahr wurde Ayrton Senna NICHT Weltmeister?
a) 1990
b) 1986
c) 1988
d) 1991

In Kürze gibt's wie gewohnt die Auflösung hier im Ticker! Also bleib dran und schau in unserem Formel-1-Quiz vorbei!

11:57

Die "neue Normalität" der Formel 1 - Teil 1

Heute haben wir bereits erfahren, wie die Coronatests in Spielberg ablaufen werden. Falls du den Überblick über alle Sicherheitsmaßnahmen schon völlig verloren hast, wollen wir dir noch einmal den Überblick liefern. Hier der erste Teil der Richtlinien, die für die ersten acht Europa-Rennen gelten:

- Geisterrennen: Während die Corona-Pandemie weiterhin um sich greift, wird die Formel 1 vor leeren Rängen fahren. Auch beim Personal vor Ort wird stark eingespart: Teams sind auf maximal 80 Personen beschränkt (keine Motorhomes), die FOM-Mitarbeiter auf 60 - insgesamt werden nicht mehr als 1.200 Personen bei einem Rennen vor Ort sein. Außerdem wird im Fahrerlager die Maskenpflicht gelten.

- Teams bilden Blasen: Um die Ansteckungsgefahr zu minimieren, werden die Teams eigene "Blasen" bilden. Untereinander dürfen verschiedene Teammitglieder keinen Kontakt haben, daher sind die Teams auch alle einzeln untergebracht. Außerdem müssen alle im Vorhinein einen negativen Coronatest vorweisen. Im Fahrerlager werden alle eine Corona-App verwenden müssen, um Kontaktpersonen nachvollziehen zu können.

- Längere Arbeitszeit: Manche Arbeiten in den Garagen werden unter den neuen Vorschriften länger dauern, daher wurde die Nachtruhe für Teammitglieder von neun auf acht Stunden reduziert. Motorwechsel könnten etwa doppel so lange dauern wie bisher.

- Keine freie Reifenwahl: Wie dieser Grafik zu entnehmen ist, werden die Fahrer keine freie Reifenwahl haben. Damit soll Pirelli die größtmögliche Flexibilität geboten werden. Standardmäßig werden jedem Fahrer zwei Sätze der harten Reifen, drei der Mediums und acht der weichen Reifen geliefert.

11:31

Doch noch ein Kanada-Rennen 2020?

Könnten wir in diesem Jahr tatsächlich noch einen Grand Prix von Kanada erleben? Eigentlich war das Rennen so gut wie gestrichen, doch nun berichtet das kanadische Portal 'Pole Position', dass der Kanada-Grand-Prix in Montreal wohl für das Wochenende um den 11. Oktober geplant sei. Dieses Datum soll noch vor dem Saisonauftakt in Spielberg bestätigt werden.

Bislang sind nur die acht Europa-Rennen offiziell bestätigt. Was danach folgt, ist Stand heute noch ungewiss. Als im April ein erster Fahrplan bestätigt wurde, hat Liberty für September und Oktober Asien ins Auge gefasst, für Oktober und November Amerika und für Dezember den Nahen Osten. Demnach würde man zumindest im Ansatz an diesen Plan anknüpfen, wobei die Rennen in Singapur, Aserbaidschan und Japan bereits gestrichen wurden.

Übrigens: Erst einmal wurde in Kanada im Oktober gefahren. 1978 fand das Rennen um genau zu sein am 8. Oktober statt. Gilles Villeneuve holte an diesem kalten Herbsttag seinen ersten Sieg, auf dem Podium stand er mit dicker Jacke.

Jackie Stewart ~Jackie Stewart ~

Foto: Motorsport Images

11:11

Ricciardo: Schweigen ist Teil des Problems

Wir bleiben bei einem Renault-Fahrer, wechseln aber gänzlich das Themengebiet. "Das ist nicht nur eine Phase. Das machen wir jetzt nicht eine Woche lang und dann vergessen wir es wieder." Das sagt Daniel Ricciardo im 'Sky'-Interview über die Anti-Rassismus-Bewegung, der er sich auch angeschlossen hat. Er gibt zu, als weißer Formel-1-Fahrer "naiv" gewesen zu sein. Jetzt verstehe er erst, wie wichtig es ist, sich klar gegen Rassismus zu positionieren.

Er glaubt, dass Veränderung in der Gesellschaft nun möglich ist. "Ich habe sehr viel gelernt in den vergangenen Wochen. Ich habe einiges darüber gelesen und mir angeschaut. Das hat mir die Augen geöffnet." Er kam zu dem Schluss, dass es nicht ausreicht, einfach nur still zu bleiben. "Man muss sich dagegen aussprechen, sich darüber informieren und seine Mitmenschen ebenso. Denn das Schweigen ist Teil des Problems."

11:01

Renault: Junioren könnten "fantastische Option" sein

Bei Renault könnte im kommenden Jahr die große Stunde für einen Nachwuchsfahrer schlagen. Denn mit dem Abgang von Daniel Ricciardo Richtung McLaren, wird ein Sitz neben Esteban Ocon frei. Guanyu Zhou oder Christian Lundgaard könnten dafür in Frage kommen, bestätigt auch Cyril Abiteboul im Gespräch mit meinen britischen Kollegen.

"Wir wollen uns die Leistung von Guanyu Zhou und Christian Lundgaard anschauen, ihre Konkurrenzfähigkeit. Sie könnten fantastische Optionen sein." Der Chinese hat den Traum, erster chinesischer Formel-1-Pilot zu werden, dafür muss er allerdings die nötigen Punkte für die Superlizenz in diesem Jahr einfahren. Lundgaard wird sich als Rookie in der Formel 2 behaupten müssen.

10:52

Hat Ferrari ein Nachwuchsproblem?

Mit dem Abgang von Vettel bei Ferrari Ende 2020 wird Carlos Sainz an seine Stelle rücken. Mein Kollege Luke Smith hat sich gefragt, was die Verpflichtung des Spaniers für die eigene Nachwuchsschmiede der Scuderia bedeutet? Gleich fünf Mitglieder der Ferrari Driver Academy (FDA) werden in diesem Jahr Formel 2 fahren - Mick Schumacher, Giuliano Alesi, Callum Ilott, Robert Schwarzman und Marcus Armstrong.

Mit Alfa Romeo hat man zwar ein Team, in dem Junioren gerne die ersten Jahre verbringen (Leclerc und Giovinazzi sind die jüngsten Beispiele), jedoch hat sich mit Vettels Abgang einiges verschoben. Hätte der Deutsche noch zwei Jahre angehängt, wäre das die perfekte Zeitspanne gewesen, um einen Nachwuchsfahrer vorzubereiten. Nun ist der Platz jedoch erst einmal belegt. Und wenn sich Sainz eine Vertragsverlängerung erarbeitet, dann auf unbestimmte Zeit.

Gleichzeitig erhöhen die Junioren den Druck auf die Alfa-Fahrer. Sollte in diesem Jahr einer der FDA-Fahrer Formel-2-Champion werden, könnte dieser aber auch bei Haas unterkommen, schreibt Smith. Der Favorit auf einen Formel-1-Platz 2021 ist natürlich Schumacher, allerdings muss er sich in diesem Jahr steigern, um die Beförderung zu rechtfertigen.

10:28

Newey: Das ist Vettels "großes Merkmal"

Sebastian Vettel war heute in Mugello zum ersten Mal seit dem Lockdown wieder auf einer Rennstrecke unterwegs. Am Nachmittag hat Charles Leclerc das Steuer des SF71-H aus dem Jahr 2018 übernommen. Adrian Newey erinnert sich im Podcast von 'Motor Sport Magazine' über die Eigenheiten des Heppenheimers. "Sebastian wollte immer ein stabiles Heck, um früh einlenken zu können."

Und: Der Deutsche verträgt kein Übersteuern beim Einlenken, verrät der Red-Bull-Designer. Im Gegensatz dazu hatte Mark Webber weniger Schwierigkeiten mit einem instabilen Heck. "Er hat sich nicht so stark wie Sebastian darauf konzentriert, das Auto sehr früh in Rotation zu bekommen. Das war Sebastians großes Merkmal."

10:15

AlphaTauri bereitet sich auf Test vor

Das ehemalige Toro-Rosso-Team wird morgen auf der Rennstrecke in Imola testen und bereitet dafür den neuen AT01 in der Fabrik in Faenza vor. Bei dem Filmtag werden Pierre Gasly und Daniil Kwjat nicht mehr als hundert Kilometer absolvieren dürfen.

10:03

Quizfrage #1: Die Auflösung!

Ich wollte vorhin von dir wissen, wie viele Saisons Michael Schumacher mit Ferrari bestritten hat? Es waren tatsächlich elf! Antwort a ist richtig!

Der Rekordchamp war von 1996 bis 2006 für die Roten tätig und hat gemeinsam mit Jean Todt und Ross Brawn fünf WM-Titel gewonnen.

Erst kürzlich haben wir ein Interview mit "Schumis" Ex-Manager Willi Weber geführt, die Kernaussagen haben wir in dieser Fotostrecke zusammengesammelt ...

Fotostrecke: Exklusiv: Willi Weber über Michael Schumacher Motorsport Images

Foto: Motorsport Images

Über Funkstille zu Michael Schumacher und seiner Familie: "Ich bedaure das sehr. Nach dem Unfall habe ich getrauert wie ein Hund. Es hat mich wahnsinnig schwer getroffen. Aber ich musste mich irgendwann von Michael lossagen. Sonst kommt immer wieder die Erinnerung hoch. Und das tut weh."
09:49

Ricciardo hofft, dass Renault mehr riskiert

Daniel Ricciardo wird 2020 seine letzte Saison mit Renault bestreiten. Er hofft, dass die Franzosen in diesem außergewöhnlichen Jahr mehr Risiken eingehen, da man "weniger zu verlieren" habe, meint er bei 'Sky'. Sein Plan: Bereits früh in der Saison Punkte sammeln. "Wir im Mittelfeld haben weniger zu verlieren."

Er hofft auf ein paar starke Ergebnisse. Allerdings weiß er auch, dass es im Mittelfeld wieder sehr eng zugehen wird. Er rechnet damit, dass das Mittelfeld zumindest anhand der Daten von den Barcelona-Tests innerhalb einer Zehntel liegt. "Es werden vier oder fünf Team innerhalb sehr eng beisammen sein."

09:39

Quizfrage #1: Wie lange dauerte "Schumis" Ära?

Wo wir gerade bei roten Autos sind, passt doch die erste Quizfrage des Tages wunderbar. Ist dein innerer Formel-1-Experte bereit? Los geht's ...

Der treueste Fahrer war Michael Schumacher, der für Ferrari wie viele Saisons bestritt?
a) elf
b) dreizehn
c) fünf
d) drei

In Kürze gibt's wie gewohnt die Antwort hier im Ticker! Wenn dir das zu einfach ist, dann stelle dein Wissen gern in unserem Formel-1-Quiz auf die Probe!

08:27

Fotos: Ferrari testet in Mugello

Mittlerweile haben wir zahlreiche Fotos aus Italien erhalten, vom Ferrari-Test in Mugello. Schau dir jetzt Sebastian Vettel im SF71-H genauer an!

08:22

Russell: Schneller dank E-Sport?

Viele Piloten haben sich während der Pause mit E-Sport abgelenkt. George Russell hat für Williams gar den Titel in der virtuellen Formel-1-Serie geholt. Der Brite berichtet, dass ihn die virtuellen Rennen im Williams-Simulator bereits schneller gemacht haben. Im Podcast von 'The Race' erzählt er: "Was besonders interessant war: Gestern bin ich zum ersten Mal wieder im Williams-Simulator gefahren, seit der Zeit vor Australien und nach den Barcelona-Tests."

Er wollte seine Performance mit jener vor dem Lockdown vergleichen. "Ich bin mit dem exakt selben Set-up gefahren und meine ersten zwei Runden waren Sekunden langsamer." Aber er konnte sich steigern: "Meine 14. Runde war schneller." Er kam wieder in den Rhythmus und konnte seine Zeiten von vor der Zwangspause unterbieten. Das führt er auch daraufhin zurück, dass er sich mit virtuellen Rennen fit gehalten hat.

08:14

Kubica: Coronakrise ändert nichts

Kommen wir zu einem anderen Thema. Die Ersatzpiloten könnten in dieser Saison eine besondere Rolle spielen. Denn sollte sich ein Stammfahrer mit dem Coronavirus infizieren, dann muss der dritte Mann ausrücken. Könnte Robert Kubica so bei Alfa Romeo noch einmal zu einem Renneinsatz kommen? Der Pole winkt ab. Die Coronakrise ändere nichts an seiner Situation, meint er gegenüber 'Sokolim Okiem'.

"Das ändert nichts, meine Rolle ist exakt die gleiche [wie zuvor]." Er wünsche niemandem gesundheitliche Probleme, betont er. "Ich werde bereit sein, um zu fahren [wenn es nötig ist], wie auch vor der Pandemie."

Eine Übersicht über alle verfügbaren Ersatzpiloten findest du hier!

08:06

Ecclestone: RTL-Ausstieg hat mit Vettel zu tun

Alles hat mit dem Ausstieg von RTL begonnen. Für Bernie Ecclestone ist klar: Der Rückzug des Kölner Privatsenders hängt mit Sebastian Vettels ungewisser Zukunft zusammen. "Denn ohne ihn wird der Sender sein Live-Zugpferd verlieren", glaubt er im Interview mit dem Schweizer 'Blick'. Er ist gespannt, wie die Schweiz und Österreich auf dieses Erdbeben reagieren.

Übrigens: Kollege Ruben Zimmermann hat sich anlässlich des RTL-Ausstiegs die Geschichte der Formel-1-Übertragungen genauer angeschaut. Hier geht's zu seiner Analyse!

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