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Formel-1-Liveticker: Red Bull im Hinblick auf die WM "nicht beunruhigt"

Formel-1-Liveticker: Red Bull kündigt "vielversprechende" Updates an

Status: Beendet

Walter Röhrl regt sich auf: "Da zerreißt's mich!"

Es gibt viele Interviews mit Walter Röhrl auf YouTube. Aber in keinem spricht die Motorsportlegende so offen und emotional über sein Leben und die Themen, die ihn wirklich aufregen, wie in diesem.

Am 17. März 2024 traf unserer Chefredakteur Christian Nimmervoll Röhrl auf Schloss Hohenstein zum persönlichen Gespräch, und dabei entstand dieser mehr als einstündige Interviewfilm, den es jetzt erstmals in voller Länge zu sehen gibt.

Röhrl lässt dabei tief in sein Innenleben blicken. Über die Angst vor dem Tod, die er früher nie hatte, ihn jetzt aber ständig begleitet. Über Strafzettel und wie diese in Österreich laxer gehandhabt werden als in Deutschland.

Über Klimakleber und E-Mobilität, die seiner Meinung nach ein Irrweg ist. Und über Tempo 120 auf der Autobahn, das er ablehnt, weil er sonst am Steuer einschlafen würde ...

FIA stellt klar: Formel 1 wird nicht zu schnell

Eine Kritik an den neuen Regeln ab 2026 lautet, dass die Autos vermutlich in den Kurven zu langsam und auf den Geraden zu schnell sein werden. FIA-Technikchef Jan Monchaux betont jedoch, dass man sich keine Sorgen machen müsse.

"Nach dem heutigen Stand könnte die Höchstgeschwindigkeit [ab 2026] etwas höher sein als die derzeitige. Aber auch hier sind wir uns der Bedenken bewusst, die wir gehört haben", versichert er.

"Wir werden dafür sorgen, dass die Höchstgeschwindigkeiten keine sicherheitsrelevanten Werte erreichen, und wir haben die Mittel dazu", stellt er klar und ergänzt: "Wir sind nicht daran interessiert, absurde Risiken einzugehen."

Man werde also in Zukunft keine Autos sehen, "die in Monaco mit 380 km/h über die Zielgerade fahren", so Monchaux, der in Richtung der Kritiker betont: "Das ist Unsinn und wird nicht passieren."

Langfristige Verträge

Wo wir gerade bei Norris und Piastri sind: Welche Formel-1-Piloten ihren Platz in der Startaufstellung sonst noch bereits für mindestens zwei weitere Jahre sicher haben, das erfahrt ihr in dieser Fotostrecke:

Fotostrecke: Die Formel-1-Fahrer 2026 Motorsport Images

Foto: Motorsport Images

Red Bull 2024: Sergio Perez / Max Verstappen

Marko: McLaren hat das beste Duo

Spannend: Als Helmut Marko im Interview mit Le Journal de Montreal gefragt wird, welches Team aktuell die beste Fahrerpaarung in der Formel 1 habe, da nennt der Österreicher nicht Red Bull.

Stattdessen antwortet er: "Lando Norris und Oscar Piastri bei McLaren. Sie sind jung und hungrig. Gegenwärtig verstehen sie sich gut und arbeiten gut zusammen."

Tatsächlich ist es kein Geheimnis, dass Marko viel von den beiden McLaren-Piloten hält. Bereits im vergangenen Jahr sagte er zum Beispiel ganz offen, dass Norris durchaus ein "Kandidat" für Red Bull wäre.

Doch aktuell stehen beide Piloten noch langfristig bei McLaren unter Vertrag.

Todestag

Heute vor 42 Jahren verunglückte der damals gerade einmal 23-jährige Riccardo Paletti tödlich beim Großen Preis von Kanada 1982. Bei seinem erst zweiten Formel-1-Start wurde er in einen schweren Startunfall verwickelt.

Er prallte nach wenigen Metern in das Heck des Ferrari von Didier Pironi, der seinen Boliden beim Start abgewürgt hatte. Der Franzose selbst blieb unverletzt und konnte sogar im Ersatzauto am späteren Neustart teilnehmen.

Paletti dagegen verstarb wenige Stunden später an den Folgen des Unfalls. Bis zum tragischen Imola-Wochenende 1994 war der Italiener der letzte Formel-1-Pilot, der an einem Grand-Prix-Wochenende tödlich verunglückte.

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Foto: LAT

Wolff: Haben keine "Wunderwaffe" gefunden

Für Mercedes lief es zuletzt wieder etwas besser. Teamchef Toto Wolff betont in diesem Zusammenhang jedoch, dass es nicht nur eine einzige Entwicklung gewesen sei, die das Team wieder in die Spur gebracht habe.

"In der Formel 1 gibt es keine Wunderwaffe, und deshalb war es ein ständiges Bemühen, zu verstehen, was falsch war", erklärt Wolff, der betont, man habe zum Beispiel nicht einfach den Red Bull nachbauen können.

"Man muss sich wirklich einen Weg durch die [eigenen] Probleme arbeiten", so Wolff, der erinnert: "Es schien nicht zwischen dem Windkanal und der Strecke zu korrelieren, und das Auto war schwer zu fahren."

"Dann hatten wir einen klaren Hinweis darauf, was uns in dem Puzzle noch fehlte. Wir haben das Teil eingefügt, und ich denke, das war wichtig", betont er. Die zuletzt bessere Leistung sei also einfach eine Konsequenz der harten Arbeit.

Apropos Audi ...

Da fällt mir gleich diese Fotostrecke ein, in der wir unter anderem sehen können, wie ein Formel-1-Audi in der Vergangenheit möglicherweise ausgesehen hätte. Wie er in der Realität wirklich aussehen wird, das erfahren wir dann 2026 ...

Fotostrecke: Designs alternative F1-History: Was wäre wenn ..? Sean Bull

Foto: Sean Bull

Seit 2014 dominiert Mercedes die Formel 1. Ob das auch so gekommen wäre, wenn Ross Brawn das Team weitergeführt hätte? Eine Frage, die wir nicht beantworten können. Aber: So würde das Team möglicherweise aussehen, wenn sich der Daimler-Konzern nie bei Brawn eingekauft hätte. Mit Lewis Hamilton im leuchtend-gelben Helm.

Sauber holt "neuen" CCO

Die Sauber-Übernahme durch Audi wirft weiter ihre Schatten voraus. Eben hat das Schweizer Team bekanntgegeben, dass Stefano Battiston als neuer Chief Commercial Officer verpflichtet wurde.

So ein richtiger "Neuzugang" ist er allerdings nicht, denn Battiston arbeitete bereits zuvor für die Sauber-Gruppe, unter anderem als Marketing- und Kommunikationschef.

In der Pressemitteilung heißt es zudem: "Zuletzt war er Commercial Director des Audi-Formel-1-Projekts, in dessen Rahmen er das Rückgrat des kommerziellen Einstiegs von Audi in den Sport bildete."

Andreas Seidl erklärt: "Ich habe mit Stefano zusammengearbeitet, seit ich zur Sauber-Gruppe gekommen bin. Gemeinsam haben wir ehrgeizige Ziele, und die Aufnahme von Stefano in dieses Programm bringt uns der Verwirklichung dieser Ziele einen Schritt näher."

Legendenparade in Spielberg

In den vergangenen Jahren zählte die Legendenparade immer wieder zu den Highlights beim Österreich-Grand-Prix in Spielberg. Und auch in diesem Jahr wird eine solche wieder im Rahmenprogramm stattfinden.

Folgende Teilnehmer sind dabei angekündigt:

Gerhard Berger (Ferrari F2002, 2002)
David Coulthard (Red Bull RB1, 2005)
Emerson Fittipaldi (Lotus 72D, 1972)
Johnny Herbert (Lotus 91, 1982)
Jos Verstappen (Red Bull RB8, 2012)

Wie zum Beispiel die Legendenparade im Jahr 2018 aussah, das könnt ihr euch in dieser Fotostrecke noch einmal anschauen:

Fotostrecke: Legendenparade in Spielberg Red Bull

Foto: Red Bull

Bei der Legendenparade im Rahmen des Formel-1-Grand-Prix auf dem Red-Bull-Ring waren zahlreiche Motorsport-Idole mit von der Partie. Niki Lauda, Gerhard Berger und Co. waren in historischen Fahrzeugen aus der Deutschen Rennsport-Meisterschaft unterwegs.

Updates: Williams kündigt "substantielles Paket" an

Williams ist mit aktuell zwei Punkten Vorletzter in der Weltmeisterschaft. Doch Teamchef James Vowles betont, man werde "über die nächsten Rennwochenenden" weitere Performance ans Auto bringen.

Vor allem werde es in Sachen Updates "ein sehr substantielles Paket" geben, das man vermutlich nach dem anstehenden Triple-Header in Spanien, Österreich und Großbritannien einführen werde.

Im Hinblick auf das kommende Rennen in Barcelona, also noch ohne das große Upgrade, erklärt Alexander Albon: "Dort geht es eigentlich nur darum, das Auto bestmöglich abzustimmen. Wir fahren dort mit maximalem Abtrieb, ähnlich wie in Monaco."

"Unser großer Heckflügel funktioniert ziemlich gut und ziemlich effizient. Das ist positiv. Ansonsten warten wir ab. Ich erwarte keine magischen Änderungen. Aber wir haben jetzt ein recht konstantes Auto", so Albon.

Er erinnert allerdings auch: "Barcelona war bisher eine unserer schlechtesten Strecken. Das sagen wir zwar über viele Kurse, aber Barcelona ist wirklich unter den schlimmsten. [...] Es wird also interessant, ob wir dort okay dastehen oder sogar gut."

Warum Mercedes eine Verschiebung der Regeln blockierte

Die Formel 1 steht vor entscheidenden Wochen, um einen Konsens über die Neugestaltung der geplanten Regeln für 2026 zu erzielen. Nachdem die FIA letzte Woche die Teams mit Details zu den geplanten Regeländerungen überrascht hatte, löste der Entwurf im Fahrerlager von Montreal Unruhe aus.

Tatsächlich gab es Pläne, die Ausarbeitung der Vorschriften bis Oktober zu verschieben - was der FIA mehr Zeit für Anpassungen gegeben hätte. Es erschien zudem sinnvoll, da die Teams gemäß der aktuellen Vorschriften erst im Januar mit aerodynamischen Arbeiten an den Autos von 2026 beginnen dürfen.

Eine Veröffentlichung im Oktober hätte also theoretisch keinen Unterschied gemacht. Doch warum klappte es dann in der Praxis nicht? Das erfahrt ihr hier!

Heute vor 25 Jahren ...

... bekam die legendäre "Wall of Champions" in Montreal ihren Namen. Beim Großen Preis von Kanada 1999 schieden dort nämlich mit Michael Schumacher, Jacques Villeneuve und Damon Hill gleich drei ehemalige Weltmeister aus.

Weil die ganze Geschichte dieses verrückten Rennens den Rahmen unseres Tickers sprengen würde, empfehle ich euch dieses große Feature dazu!

Michael Schumacher David Coulthard Ferrari Ferrari F1Red Bull Red Bull F1McLaren McLaren F1 ~Michael Schumacher und David Coulthard ~

Foto: Motorsport Images

Russell deutlich vorne

Um das eben gesagte auch einmal mit Zahlen zu untermauern: Im internen Qualifyingduell bei Mercedes liegt Russell in diesem Jahr mit 8:1 gegen Hamilton vorne. Lediglich in Suzuka hatte der Rekordweltmeister einmal die Nase vorne.

Auch im Rennduell führt Russell aktuell mit 7:2 und in der WM liegt er damit logischerweise ebenfalls vor Hamilton (69:55 Punkte). Zudem holte Russell in Kanada den bislang einzigen Mercedes-Podestplatz in diesem Jahr.

Die Übersicht über alle teaminternen Duelle in dieser Saison findet ihr hier!

Hill: Hamilton wird es "sehr schwer" haben

Das Rennen in Kanada beendete George Russell schließlich (wieder einmal) vor Lewis Hamilton. Damon Hill sagt zur aktuellen Situation des Rekordchampions gegenüber Sky: "Es wird einfach sehr schwierig sein, weil er im nächsten Jahr nicht Teil des Projekts ist."

"Es ist schön, dass er sich beim Team bedankt hat, dass sie die Entwicklung vorangetrieben haben und so weiter. Aber er wird im nächsten Jahr nicht in den Genuss der Früchte dessen kommen, was sie in diesem Jahr geschaffen haben", erinnert Hill.

Denn dann wird Hamilton für Ferrari fahren, weshalb der Weltmeister von 1996 zumindest einen kleinen Vergleich zu seiner eigenen Situation im Jahr 1999 zieht. Damals entschied er sich Mitte des Jahres zum Rücktritt, musste die Saison aber natürlich noch beenden.

"Es war, als würde man durch Sirup schwimmen. Es war einfach so schwierig, sich da durchzuschleppen", erinnert sich Hill, der glaubt, dass es Hamilton bei Mercedes aktuell ganz ähnlich gehen könnte.

Brundle: Mercedes hatte das schnellste Auto

Weil wir sowieso gerade bei den Red-Bull-Verfolgern sind: Experte Martin Brundle ist der Meinung, Mercedes hätte das Rennen in Kanada am vergangenen Sonntag unter normalen Umständen durchaus gewinnen können.

In seiner Kolumne für Sky schreibt er, eine Erkenntnis des Rennens sei gewesen, "dass Mercedes nach dem Wechsel auf Trockenreifen das schnellste Auto war und aufgrund der reinen Pace hätte gewinnen können."

Doch daraus wurde nichts, denn: "Ein kritischer Fehler in Kurve 8, als er hart pushen wollte, kostete Russell die Position [gegen Norris] und die Chance, Verstappen anzugreifen", erklärt Brundle.

Zudem erinnert der Experte: "Es gab einen Punkt, an dem Hamilton absolut in Fahrt war und sich gut zurückkämpfte, nachdem er in der ersten Phase des Rennens hinter Alonso feststeckte."

Auch das sei ein Beweis für die Mercedes-Pace gewesen. Doch am Ende wurden es "nur" P3 und P4.