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Formel-1-Liveticker: Regenrennen in Silverstone?

Silverstone-Sonntag in der Analyse: Hat McLaren den Sieg verschenkt?

Status: Beendet

Feierabend!

Damit ziehen wir auch einen Strich unter diesen Rennsonntag und damit unter diesen anstrengenden Triple-Header. Jetzt ist erst einmal durchatmen angesagt, weiter geht es "erst" in zwei Wochen in Budapest.

Die Themen gehen uns bis dahin aber sicher nicht aus, und bereits morgen sind wir wieder mit einem neuen Ticker für euch am Start. Und heute wartet ja auch noch unsere große Videoanalyse auf euch.

Christian Nimmervoll und Kevin Scheuren melden sich um 23:00 Uhr live auf dem YouTube-Kanal von Formel1.de mit den folgenden Themen:

-Zusammenfassung
-Ergebnis & WM-Stand
-Hamilton kann's noch!
-Verstappen & Norris
-Piastri & Russell
-Nico Hülkenberg
-Fragen der Kanalmitglieder

Viel Spaß mit den beiden uns bis dann!

Magnussen: Kamen eine Runde zu früh rein

Für Haas hätte es womöglich doppelte Punkte geben können, doch Magnussen wurde am Ende nur Elfter. Der Däne erklärt: "Wir sind von P17 gestartet, es war also von vornherein klar, dass es ein schwieriges Rennen werden würde."

"Aber ich denke, wir haben im ersten Stint wirklich gute Fortschritte gemacht", so der Haas-Pilot, der mehrere Überholmanöver zeigte. Zunächst habe man dann auch die richtige Entscheidung getroffen, nicht zu früh auf Intermediates zu wechseln.

Beim Wechsel zurück auf Slicks später sei man dann aber vermutlich "eine Runde zu früh" dran gewesen. "Wir waren in Reichweite von Albon, und er blieb noch eine Runde draußen und hat den Abstand massiv vergrößert", berichtet er.

Zudem sei dann auch die Pace auf den weichen Reifen nicht gut gewesen. "Ich hatte sofort Graining", berichtet er. Und damit platzten alle Hoffnungen auf Punkte.

Albon: Wäre sogar noch mehr drin gewesen

Auch Williams profitierte von den Schwierigkeiten der Topteams und holte mit P9 und P11 am Ende das beste Saisonergebnis. Dabei waren alle Hoffnungen auf Punkte bei Albon eigentlich schon nach dem Start dahin.

Er berichtete: "Wir hatten einen Kontakt in Kurve 3 und noch mehr in Kurve 4, wobei wir auch ein Stück des Frontflügels verloren, so dass ich am Anfang etwas besorgt war."

Doch er konnte das Rennen nicht nur beenden, er holte mit P9 sogar zwei wichtige WM-Zähler beim Williams-Heimrennen. "Ich musste nur geduldig bleiben und auf die sich bietenden Gelegenheiten warten", erklärt er.

Denn er habe gewusst, dass der Regen kommen würde, und man habe mehrheitlich die richtigen Entscheidungen getroffen. "Wir haben bei den Boxenstopps etwas Zeit verloren, und ich denke, ohne den Schaden hätten wir mehr Punkte holen können", betont er.

Zufrieden ist er aber trotzdem. Teamkollege Sargeant erklärt nach P11: "Im Nachhinein betrachtet gab es vielleicht ein paar Entscheidungen, die wir ein oder zwei Runden früher hätten treffen können und die letztlich den Unterschied zwischen einem Punkt oder nicht ausgemacht hätten."

Mit seinem Wochenende sei aber auch er happy.

Tsunoda: Nicht mit Punkt gerechnet

Auch der Japaner ist mit P10 "definitiv zufrieden", denn: "Wir haben nicht damit gerechnet, dass wir diese Woche punkten." Normalerweise hoffe er in diesem Jahr nicht auf Regen, "aber in diesem Rennen wusste ich ihn definitiv zu schätzen."

Wobei man fairerweise sagen muss, dass der eine WM-Punkt am Ende ein reiner Abstauber war. Denn Russell schied aus, Leclerc verschenkte ein Top-10-Ergebnis mit seiner Strategie und auch Perez sollte eigentlich in den Punkten sein.

Aus eigener Kraft hätte man also sehr wahrscheinlich nicht punkten können. Teamkollege Ricciardo gelang das auf P13 auch nicht. Der Australier kann sich überhaupt nicht erklären, warum er heute so langsam war.

"Hoffentlich gibt es ein großes Loch in meinem Auto, das ich noch nicht gesehen habe, und das ist der Grund, warum wir wirklich langsam waren", winkt er ab. Er wisse jedenfalls nicht, warum er solche Probleme gehabt habe.

"Ich glaube, als Team waren wir an diesem Wochenende nicht sehr konkurrenzfähig", betont er. Doch der Teamkollege holte eben trotzdem noch einen Punkt ...

Alonso: Endlich wieder ein normales Rennen

P7 und P8 am Ende für Aston Martin. "Es war ziemlich gut", berichtet Alonso und erklärt: "Das Gefühl war wieder normal." In drei der vergangenen vier Rennen hatte das Team ja keinen einzigen Zähler geholt.

"Der siebte und achte Platz sind mehr oder weniger die Positionen, die wir vor Imola hatten", erinnert er und erklärt, dass man heute damit wieder auf den "natürlichen Positionen" gelandet sei.

Strategisch sei nicht alles perfekt gewesen, denn er habe "zu lang" mit dem Wechsel auf Intermediates gewartet, gesteht er und nimmt die Entscheidung auf seine Kappe. Dadurch sei er am Ende hinter seinem Teamkollegen gelandet.

Für das Teamergebnis habe das aber keinen Unterschied gemacht, und in Ungarn hofft Alonso jetzt auf "eine positive Überraschung" durch das Upgrade, das man dort ans Auto bringen will.

Hamilton: "Das emotionalste Ende eines Rennens"

Wir bleiben eben bei Mercedes und hören uns noch an, was Lewis Hamilton bei Sky nach seinem Sieg gesagt hat: "Als ich über die Ziellinie gefahren bin, hat sich etwas gelöst, was ich viel zu lange in mir getragen habe."

"Es war das emotionalste Ende eines Rennens, das ich je erlebt habe. Ich habe noch nie geweint. Ich erinnere mich an Rubens Barrichello [2000]. Manchmal habe ich mich gefragt, warum das bei mir nie passiert ist", so Hamilton.

"Aber nach so einer schwierigen Saison 2021, nach der wir versucht haben, es wieder an die Spitze zu schaffen, aber als Team durch eine schwierige Zeit gingen, hatte ich große Zweifel in meinem Hinterkopf."

"Manchmal wollte ich nicht mehr weitermachen. Aber wieder aufzustehen, es zu versuchen, es heute zu schaffen, wieder zu gewinnen, das ist das tollste Gefühl, an das ich mich erinnern kann", so Hamilton.

Wolff: Soft war nicht der richtige Reifen

Auch Lewis Hamilton würde rückblickend wohl nicht mehr auf die weichen Reifen wechseln. Teamchef Toto Wolff erinnert daran, dass Mercedes beim Wechsel zurück auf Slicks keinen Medium mehr hatte.

Die Wahl fiel also zwischen Soft und Hard. "Wir haben nicht geglaubt, dass der harte Reifen der richtige ist. Im Nachhinein war wahrscheinlich die richtige Reihenfolge Medium, Hard und Soft", so Wolff.

Oder anders gesagt: Der weiche Reifen war eigentlich die schlechtmöglichste Option. "Aber wir haben es am Ende gerettet. Ich denke, unser Reifenverschleiß war gut, verglichen mit den McLarens", betont Wolff.

"Und das hat uns den Sieg gesichert", atmet der Teamchef durch.

Lange Wartezeit

Lewis Hamilton konnte heute erstmals nach 2 Jahren, 7 Monaten und 2 Tagen wieder ein Formel-1-Rennen gewinnen. Klingt nach einer langen Zeit, aber in der "Bestenliste" liegt er damit tatsächlich nur auf Platz 25!

In unserer Fotostrecke erfahrt ihr, welche Piloten noch deutlich länger auf einen Grand-Prix-Sieg warten mussten:

Fotostrecke: Top 10: Die längste Zeit zwischen Rennsiegen LAT

Foto: LAT

Platz 10: Mike Hawthorn (3 Jahre, 8 Monate, 12 Tage zwischen Spanien 1954 und Frankreich 1958)

Vasseur: Keine Kritik an Entscheidung

Der Teamchef kritisiert die Entscheidung, Leclerc zu früh auf die Intermediates gesetzt zu haben, nicht. Er gesteht zwar: "Es ist klar, dass es nicht die richtige Entscheidung war." Doch es sei die einzige Möglichkeit gewesen, noch einmal ganz vorne ranzukommen.

Letztendlich habe man die Entscheidung gemeinsam getroffen, betont er. Deswegen sei er auch nicht sauer, "denn in derselben Runde kamen Hamilton und Russell in Kurve 1 von der Strecke ab, ein anderes Auto in Kurve 15."

Vasseur betont, es hätte auch "eine sehr gute Entscheidung" sein können, die Leclerc zurück ins Spiel gebracht hätte. Deswegen habe man auch nur ihn hereingeholt und nicht Teamkollege Sainz.

Denn der Spanier hatte sowieso noch Kontakt zur Spitzengruppe, und in so einem Fall müsse man auch nicht so ein Risiko eingehen, erklärt Vasseur. Bei Leclerc hingegen zockte man - und verlor letztendlich.

Marko: Hätten noch zwei Runden gebraucht

Auf die Frage, ob P2 heute das Maximum gewesen sei, antwortet Helmut Marko im ORF: "Nein, würde ich nicht sagen. Wir haben Probleme im ersten Stint gehabt, eigentlich unerwartet sehr starkes Graining."

"Vor allem, wie es dann feucht war, das sind ja normal die idealen Bedingungen für Max, aber da hat er am meisten verloren. Dann war es ein sehr guter Call von der Strategie auf die Intermediates", lobt Marko.

"Da waren wir dann wieder im Rennen drinnen und zum Schluss auf Hard zu gehen war auch die richtige Entscheidung. Da haben uns zwei Runden gefehlt, aber das war wieder Hamiltons Stärke", betont er.

"Seine Reifen haben schon leicht angefangen zu grainen, das sehen wir ja. Und wir dachten, es geht sich aus, aber da sieht man, welch Meister er ist, der ein Rennen lesen kann und der die Reifen also genauso fordert, dass sie nicht einbrechen", so Marko.

Sein Fazit daher: "Zwei Runden mehr und dann hätte es gepasst ..."

Stella: Fahrer trifft keine Schuld

Während Norris mit sich selbst hart ins Gericht geht, betont Teamchef Andrea Stella bei Sky: "Sowohl bei Oscar als auch bei Lando hätte es eine Entscheidung des Kommandostands sein sollen."

"Wir nehmen die Verantwortung auf uns. Die Fahrer haben schon viel zu tun, das Auto unter diesen Bedingungen auf der Strecke zu halten. Der Kommandostand hat mehr Informationen", erinnert er.

"Es liegt an uns, diese Entscheidung zu treffen. Ein bittersüßer Tag, weil wir wissen, dass wir das Rennen hätten gewinnen können", so Stella. Denn auch bei Piastri machte man ja beim ersten Stopp einen Fehler.

"Wir müssen anerkennen, dass wir mit der zusätzlichen Runde bei Oscar eine Menge Zeit verloren haben, bevor wir auf die Intermediates sind. Wir wollten keine Zeit durch einen Doppelstopp verlieren", erklärt er.

"Aber rückblickend betrachtet wäre es das Richtige gewesen. Die zweite Entscheidung war, dass wir mit Lando auf Medium-Reifen hätten gehen sollen, anstatt zu versuchen, das Gleiche wie Lewis zu machen", so Stella.

Hinterher sei es aber natürlich immer "leicht", über solche Fehler zu sprechen.

Warum funktionierte der Soft bei Norris nicht?

Diese Frage bleibt natürlich, denn auch auch der Brite selbst erinnert daran, dass Hamilton das Rennen auf der gleichen Mischung gewann. "Es war nicht [grundsätzlich] die falsche Entscheidung", stellt er daher klar.

"Aber wir waren als Team einfach schrecklich auf Softreifen", betont er und erklärt, dass dieser "einfach aufgrund der Balance des Autos und wie es funktioniert" nicht gepasst habe.

"Wir waren immer schlecht auf dieser Art Reifen, und Mercedes war immer gut. Ich hatte im Grunde keine Chance, sie zu schlagen. Ich hatte erwartet, vor dem Mercedes rauszukommen, aber das bin ich nicht", so Norris.

Denn er habe den Soft nur genommen, "weil Lewis darauf gegangen ist", gesteht er. "Aber selbst wenn ich vor ihm rausgekommen wäre, hätte ich das Rennen nicht gewonnen, weil wir zu langsam waren", so Norris.

Schumacher: "Lernprozess" bei McLaren

Experte Ralf Schumacher sagt über die erneute McLaren-Fehlentscheidung bei Sky übrigens: "Das gehört dazu, das ist ein Lernprozess." Fahrer und Team müssten sich in so einem Fall "gegenseitig helfen", so Schumacher.

"Das, was das Team machen sollte, ist, Informationen geben: Was ist passiert? Da ist schon einer herausgegangen früher, der macht das und das mit dem Reifen. Und dann kann man als Fahrer die Entscheidung treffen", erklärt er.

"Lando Norris ist noch nicht so weit. Das kann aber auch an der Struktur liegen. Das kann daran liegen, dass sein Ingenieur nicht stark genug ist. Das ist immer eine ganz wichtige Bezugsperson", betont er.

"Und das Team ist noch sehr jung und ich finde, [Andrea] Stella, der sonst immer sehr höflich ist, kann man anmerken, dass er sich jetzt geärgert hat über sich selbst, über zwei Fehlentscheidungen und daran wachsen will", so Schumacher.

Norris: Entscheidend war die Reifenwahl

Der Brite ärgert sich gar nicht so sehr darüber, eine Runde später als Hamilton zum Stopp gekommen zu sein. "Selbst wenn ich in der perfekten Runde an die Box gekommen wäre, war unsere Entscheidung, auf den Soft zu gehen, die falsche", betont er.

"Ich denke, dass Lewis auch so gewonnen hätte. Zwei Entscheidungen von uns haben uns heute alles gekostet. Das ist vor allem hier ziemlich enttäuschend", sagt der Brite nach seinem Heimrennen.

Letztendlich habe man den Sieg "beim letzten Stopp weggeworfen", ärgert er sich und betont: "Es ist frustrierend, wenn wir schon ein paar Mal etwas weggeworfen haben, das eigentlich uns gehört hätte."

Denn es war nicht die erste falsche Entscheidung.

Perez: Haben die Reifen "komplett verbrannt"

Der Mexikaner erlebte das gleiche verkorkste Rennen wie Leclerc und berichtet: "Wir haben ein bisschen zu früh gepokert und waren wahrscheinlich sieben Runden lang draußen, haben den Intermediate komplett verbrannt und als dann der Regen kam, war kein Reifen mehr da."

Dann habe er noch einmal frische Reifen gebraucht und sei auch schon überrundet worden. "Gleichzeitig mussten wir wohl bei der Situation, in der wir uns befanden, ein Risiko eingehen", betont er auch. Denn man habe eigentlich noch Punkte holen wollen.

"Wir haben gezockt, aber wir hatten heute überhaupt kein Glück", winkt er ab. Für Perez war es die dritte Nullnummer in den vergangenen fünf Rennen, dazu kommen ein siebter und ein achter Platz. Ziemlich mager ...

Leclerc: Wieder ein "Wochenende zum Vergessen"

Der Monegasse zählte auch heute wieder zu den Verlierern. Anders als Hülkenberg hatte er einen tollen Start, vergab aber alle Chancen auf Punkte mit einem viel zu frühen Stopp auf die Intermediates.

"Es hat in Kurve 15 stark geregnet", berichtet er. Und das Team habe ihm gesagt, dass der Regen noch heftiger werden würde. Daher kam er rein, doch das sei natürlich rückblickend die falsche Entscheidung gewesen.

"Der Regen kam acht oder neun Runden später", zuckt er die Schultern und erklärt: "Das war natürlich das Ende unseres Rennens." Letztendlich sei es erneut "sehr frustrierend" und "ein weiteres Wochenende zum Vergessen" gewesen.

Und davon habe er aktuell zu viele, betont auch er selbst. "Seit vier Rennen ist es schlimmer als ein Alptraum. Ich hoffe, wir können bald wieder zurückkommen", so Leclerc.

Hülkenberg: Schlecht war nur der Start

Der Deutsche lieferte mit P6 ein starkes Rennen ab. Leicht war es aber nicht, denn er verrät bei Sky: "Es war stressig, muss ich sagen, es ist schon ein Thriller und ein Ritt auf der Rasierklinge hier mit Slicks zu fahren."

"Ich hatte einen schlechten Start und habe ein paar Plätze verloren. Zum Glück konnten wir das hintenraus wiedergutmachen und gerade stellen", so Hülkenberg, der am Ende "super happy" ist.

"Ich glaube, strategisch lief es gut. Der Wechsel auf Inter, glaube ich, war zum richtigen Zeitpunkt. Ich glaube, ein paar Kollegen waren eine Runde zu spät und es macht natürlich einen riesigen Unterschied hier mit Slicks im Nassen", erklärt er.

"Das ist echt undankbar und brutal. Von daher, ich glaube, das Timing war sehr gut. Auch das Timing dann zurück auf den Slicks war sehr gut. Also da haben wir nichts weggegeben heute", zeigt er sich zufrieden.

Wolff: Dieses Mal ein "ehrlicher" Sieg

Toto Wolff sagt im ORF über den heutigen Sieg: "Ich glaube jetzt war's ganz ehrlich. Wir haben profitiert beim letzten Rennen [in Spielberg] von dem Crash. Aber heute haben wir es fast bei allen Bedingungen kontrolliert."

"Und das zeigt, dass wir jetzt Teil der Mannschaften vorne sind. Und ich hoffe, dass das bei den nächsten Rennen - auch im Heißen, in Budapest, wo natürlich ganz andere Bedingungen sind - genauso weitergehen kann", so Wolff.

Entscheidend für den Sieg sei zudem gewesen, "dass wir da ein bisschen gezockt haben", so Wolff über den zweiten Boxenstopp. "Aber auch die Kommunikation zwischen Fahrer und Team hat da richtig gut funktioniert", lobt er.

Und emotional sei es toll, "dass wir eine richtig gute Verabschiedung gemacht haben mit Lewis in England, den britischen Grand Prix zu gewinnen vor den eigenen Fans, das letzte Rennen hier mit Mercedes. Das ist ein bisschen wie ein kleines Märchen."

Sainz: Mehr war nicht drin

Der Ferrari-Pilot holte P5 und fuhr die schnellste Runde - und holte damit wohl das Maximum heraus, denn Ferrari war in Silverstone einfach nicht schnell genug. "Ich bin zufrieden mit dem Rennen", betont er daher auch selbst.

Denn das Team habe, was man bei seinem Teamkollegen nicht sagen kann, alle Entscheidungen richtig getroffen. Am Ende sei man aber auf Slicks einfach "nicht schnell genug" gewesen.

Strategisch sei es jedoch ein "perfektes Rennen" gewesen, so Sainz, der damit in der WM wieder bis auf vier Zähler an seinen Teamkollegen herangekommen ist. Leclerc blieb nach P11 in Spielberg erneut ohne Punkte.