Formel-1-Liveticker: Sainz erhält Schonfrist im ersten Ferrari-Jahr

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Bericht

Status: Beendet
12:54

Bis morgen!

Und damit sind wir auch schon wieder am Ende des heutigen Livetickers angekommen. Maria Reyer bedankt sich fürs Mitlesen und dein Interesse! Ich hoffe, du bist auch morgen wieder mit von der Partie! Und nicht vergessen: Morgen geht Valtteri Bottas im Mercedes auf die Piste, wir werden natürlich darüber berichten!

12:43

Quizfrage #2: Die Auflösung!

Ich wollte vorhin von dir wissen, seit wann die Formel 1 für einen Sieg 25 Punkte vergibt? Richtig, seit 2010! Davor bekam ein Fahrer für einen Sieg nur zehn Punkte, der Abstand zum Zweiten (acht Punkt) war außerdem geringer als heute (18 Punkte).

Übrigens: Heute vor sechs Jahren feierte Daniel Ricciardo seinen ersten Grand-Prix-Sieg in Kanada 2014. Auch darüber hat er in dem Instagram-Livechat gesprochen.

Daniel Ricciardo Red Bull Red Bull F1 ~Daniel Ricciardo (Renault) ~

Foto: Motorsport Images

12:38

Ferraris 1.000 Rennen in Mugello?

Unsere Kollegen von 'RaceFans.net' berichten soeben, dass Mugello ein zweites Rennen in Italien nach dem Grand Prix in Monza austragen könnte. Hintergrund: Die Strecke ist im Besitz von Ferrari und das Team würde das 1.000 WM-Rennen in diesem Jahr dort austragen wollen. Der traditionelle Italien-Grand-Prix Anfang September wäre das achte Rennen der Saison und damit der 999. Rennstart der Scuderia.

Dem Team könnte es gefallen, das Jubiläumsrennen ebenso auf heimischen Boden auszutragen, eine entsprechende Anfrage von Liberty Media an Ferrari soll bereits erfolgt sein. Bereits mehrfach wurde über ein zweites Italien-Rennen spekuliert, und auch Mugello wurde neben Imola bereits genannt. Die 5,2 Kilometer lange Rennstrecke in der Toskana hat zuletzt 2012 als Teststrecke gedient, ein Formel-1-Rennen wurde dort noch nie gefahren.

12:18

Ricciardo: Quali-Rennen würden "Chaos" verursachen

Zu unserer kleinen Leserdiskussion vorhin muss ich noch die Meinung einer sehr prominenten Person ergänzen. Daniel Ricciardo hat sich heute auf Instagram in einem Livechat mit Will Buxton unter anderem über die Idee des Qualifying-Rennens ausgetauscht. Er ist der Ansicht, dass die Formel 1 einen solchen Vorschlag nicht umsetzen muss, da das Format zu einem "Chaos" führen würde.

"Ich bin normalerweise nicht so altbacken, aber ich denke, das ist nicht unsere oberste Priorität auf der Liste, dass wir das unbedingt ändern müssen", meint der Renault-Pilot. Er kann den Gedanken schon nachvollziehen, dass die schnellen Piloten sich erst durchs Feld kämpfen müssen, was für zusätzlich Spannung sorgen könnte. "Aber aus Sicht des Puristen und Racers müssen wir nicht so weit gehen."

11:54

Quizfrage #2: Welches Jahr ist gesucht?

Bevor wir mit dem Liveticker heute zum Ende kommen, wollen wir dich noch einmal testen. Und zwar geht es dieses Mal um das Formel-1-Reglement. Ich bin gespannt ...

Seit wann gibt es in der Formel 1 für einen Sieg 25 WM-Punkte?
a) 1999
b) 2007
c) 1994
d) 2010

Bald gibt's hier wieder die Auflösung. Bis dahin schau dich mal in unserem Formel-1-Quiz um!

11:51

Pirelli nimmt Arbeit wieder auf

Auch Reifenhersteller Pirelli nimmt die Arbeit nach dem Lockdown wieder auf, auch die Entwicklung an den 18-Zoll-Rädern. Die neue Generation soll 2022 in der Formel 1 eingeführt werden. Die Einführung wurde gemeinsam mit dem Technischen Reglement um ein Jahr verschoben, ebenso die Testfahrten (auf 2021).

"Wir führen nun ein wenig Entwicklungsarbeit durch. Leider können wir die Ideen auf der Strecke nicht testen", meint Mario Isola im Interview mit meinen britischen Kollegen. Aufgrund des strengen Lockdowns in Italien konnte der Reifenhersteller ein paar Wochen lang überhaupt keine Arbeit verrichten. "Jetzt können wir die Aktivitäten langsam wieder aufnehmen. Dann haben wir auch wieder die Möglichkeit, Prototypen zu produzieren und Entwicklung ohne Reifentests auf der Strecke durchzuführen."

11:32

McLaren: Kein Test mit altem Auto

Mercedes wird sich, wie vorhin bereits erwähnt, morgen und übermorgen in Silverstone auf den Saisonstart vorbereiten. Valtteri Bottas fährt den Mercedes W09 aus dem Jahr 2018 am Dienstag, Lewis Hamilton am Mittwoch. Die beiden haben Glück, denn in anderen Teams ist ein solcher Test nicht möglich.

"Was die Fahrer betrifft, haben wir leider nicht die Möglichkeit, mit einem zwei Jahre alten Auto zu fahren, weil wir erst kürzlich den Antrieb gewechselt haben", erklärt McLaren-Teamchef Andreas Seidl bei 'Sky'. McLaren hätte mit einem 2018er-Boliden (MCL33) testen dürfen. Stattdessen ist Lando Norris in einem Formel-3-Auto gefahren.

Derzeit bereitet sich das Team in der Fabrik in Woking dennoch auf die neuen Prozesse samt "Social Distancing" und Maskenpflicht vor. "Wir bereiten aktuell die Autos vor, wir versuchen alle Prozedere und Prozesse in der Garage unter den neuen Umständen mit 'Social Distancing' durchzugehen."

11:17

Video: Mercedes-Teamchef im Interview

Auch Toto Wolff ist kein Fan der Idee, statt einem Qualifying ein Sprintrennen in gestürzter Startreihenfolge auszutragen. Warum erklärt er unter anderem in diesem Video. Darin spricht er aber natürlich auch über die Fahrerfrage und viele weitere spannende Themen!

10:56

Lesermeinung #2: Neue Regeln als Chance

Leser Jerome hat uns seine Sicht der Dinge via Kontaktformular zukommen lassen - vielen Dank dafür! Er ist nicht der Meinung, dass die Regeländerungen ein Fehler sind. "Meines Erachtens lassen zu viele Kritiker des neuen Reglements den Trugschluss zu, das bisherige System habe funktioniert", schreibt er. Wenn man allerdings einen Blick auf die "Zweiklassengesellschaft" in den vergangenen Epochen werfe, dann merke man relativ schnell, dass das System immer schon gravierenden Unterschiede im Kräfteverhältnis zugelassen habe.

"Daher sehe ich die neuen Regeln eher als Chance, die Formel 1 erstmals zu einem (relativ) fairen Sport zu machen, da sie grundsätzlich unfaire Bedingungen ausgleichen, ohne dabei zu übertreiben", findet Leser Jerome.

10:26

Lesermeinung: "Mache mir Sorgen um die Formel 1"

"Ich mache mir langsam echt Sorgen um die Formel 1." Das schreibt uns Leser Chris via Kontaktformular. Er findet, dass "mit Gewalt" versucht werde, die gegenwärtige Struktur zu verändern, damit der Sport "angeblich interessanter" werde. Damit zielt er unter anderem auf den Vorschlag der Qualifying-Rennen ab. Dieser sei in seinen Augen "absolut lächerlich", da der langsamste Fahrer belohnt werde. "Das ist doch nicht echtes Racing!"

"Warum etwas ändern, was seit jeher funktioniert hat und die Fans begeistert?", fragt sich Chris. Auch die Beschränkung der aerodynamischen Entwicklung mit einem Handicap-System findet er falsch. "Die Königsklasse ist einfach ein teurer Sport." Auch von einem Einfrieren der Motorenentwicklung will er nichts wissen. "Es macht langsam echt keinen Spaß mehr", findet er.

"Die richtige Lösung wäre, die Regeln gleich zu belassen, damit die anderen Teams die Zeit haben, um ihr Niveau zu heben und näher an die Topteams aufzuschließen", findet Leser Chris. "Jetzt wo es endlich interessant wird, werden die Regeln wieder geändert und die Teams müssen ein komplett neues Auto entwickeln!? Macht absolut keinen Sinn und Freude!"

Was denkst du? Schreib uns deine Meinung via Kontaktformular oder auf Twitter ("#FragMST")!

09:59

Brawn: Mehr Diversität von Anfang an

Die Formel 1 hat einen Aktionsplan erstellt, um die fehlende Diversität im Motorsport zu adressieren. Das hat Ross Brawn in einem Interview mit 'Sky' erklärt. Das Thema ist aufgrund der Proteste gegen Rassismus und Polizeigewalt nach dem Tod von George Floyd wieder sehr aktuell. Auch Lewis Hamiltons offene Kritik an seinem Sport dürfte dazu beigetragen haben.

Diese Kritik sei "sehr berechtigt" gewesen, muss der Sportchef einsehen. "Seit ein paar Jahren haben wir nun festgestellt, dass wir die Diversität stärken wollen und an unserem Diversitätsprogramm haben wir bereits vor ein paar Jahren zu arbeiten begonnen." Der Grund für die fehlende Vielfältigkeit? "Das geht auf die Wurzeln und Anfänge zurück", weiß Brawn. Schulen nennt er als Beispiel.

Der Einstieg in den Motorsport soll erleichtert und mehr Kindern aus unterschiedlichen Gegenden und Schichten ermöglicht werden. "Die Formel 1 ist stark an Leistung orientiert. Das soll auch so sein. Aber wir können Minderheiten und allen ethnischen Gruppen eine größere Chance geben, sich im Motorsport zu engagieren."

09:28

Endlich wieder Motorensound!

Mercedes hat zum ersten Mal seit den Wintertests wieder einen Motor angestartet. Vor dem zweitägigen Test des Teams morgen und Mittwoch in Silverstone hat der deutsche Autohersteller letzte Vorbereitungen für seinen W09 aus dem Jahr 2018 getroffen. Außerdem konnten sich die Teammitglieder an die neuen Sicherheitsmaßnahmen gewöhnen - samt Maske und "Social Distancing".

08:46

Rückblick: Der erste Bullen-Crash

Da werfen wir doch gleich einen Blick zurück auf den ersten Bullen-Crash in Istanbul 2010 ...

Fotostrecke: Vettel vs. Webber: Als das Red-Bull-Duo in Istanbul 2010 kollidierte Motorsport Images

Foto: Motorsport Images

Die Red-Bull-Teamkollegen Webber und Vettel kämpfen in Istanbul um die Führung.
08:41

Istanbul 2010: Horner ändert seine Meinung

Ein Rennen, das Sebastian Vettel wohl am liebsten aus seinem Gedächtnis streichen wollen würde, ist der Grand Prix der Türkei 2010. Wir erinnern uns: Im ersten Jahr der Red-Bull-Dominanz kriegten sich der Heppenheimer und Teamkollege Mark Webber in die Haare, in Istanbul kollidierten die beiden. "Du willst nie sehen, wie das mit deinen Fahrern passiert", erinnert sich Christian Horner im Interview mit 'F1 Unscripted' heute noch an die Szene.

Damals war er der Auffassung, dass Webber Vettel nicht genügend Platz gelassen hatte, doch im Nachhinein muss Horner seine Meinung ändern und die Schuld teilweise auch dem Deutschen in die Schuhe schieben. "Damals fand ich, dass Mark Sebastian nicht genug Platz gelassen hat, weil er zugemacht hat. Aber Sebastian hat gleichzeitig die Spur gewechselt." Der Heppenheimer sei "zu gierig" gewesen und hätte geduldiger sein sollen.

08:27

Video: Vettels größte Rennsiege

Sebastian Vettel hat mit seiner Ankündigung, Ferrari zu verlassen, eine große Diskussion rund um seine Zukunft losgetreten. Wir wollen uns aber ausnahmsweise mal nicht damit befassen, sondern blicken zurück die zehn größten Formel-1-Siege des Deutschen. Meine Kollegen Ruben Zimmermann und Stefan Ehlen nehme dich mit auf die Reise in die glorreiche Vergangenheit ...

08:02

Teamchefs auf Zoom: Williams kommt jetzt zu Wort

Es gibt auch Gewinner dieser Coronakrise, zum Beispiel die Videokonferenz-Plattform Zoom. Selbst die Formel-1-Teamchefs haben ihre Arbeitsweise angepasst und in Videokonferenzen über die Zukunft diskutiert. Das hatte auch gewisse Vorteile: Die Meetings sind disziplinierter abgelaufen und jedem Gesprächsteilnehmer wurde gleich viel Aufmerksamkeit geschenkt.

"Ich bin ausnahmslos die einzige Frau, die an diesen Treffen teilnimmt", sagt Claire Williams in einem 'Sky'-Interview. "Ich zähle die Männer, die im Raum sind, und normalerweise bin ich in einem Raum mit etwa 30 Männern, so dass ich bei diesen Treffen nie zu Wort kommen kann."

Das hat sich durch die Krise geändert. "Bei Zoom haben wir die Möglichkeit, die Hand zu heben, und Nikolas Tombazis von der FIA, der die Sitzungen leitet, macht das mit Bravour, und niemandem ist es erlaubt zu sprechen, wenn man nicht die Hand hebt."

07:43

Hamilton kritisiert britische Regierung

Lewis Hamilton legt auf Instagram nach. Er kann die Entscheidungen der britischen Regierung im Kampf gegen das Coronavirus nicht nachvollziehen (Stichwort 14-tägige Quarantäne). "Ihr hättet die Grenzen schon vor Monaten schließen sollen", schreibt er. Und: "Ihr hättet tausende Menschenleben retten können. Wir brauchen bessere Anführer!"

Zur Statue (siehe Beitrag weiter unten) ergänzt er noch: "Wäre diese Statue nicht gestürzt worden, würde sie niemand entfernen." Außerdem solle diese Statue in dem Fluss bleiben, in den sie gestürzt wurde, wie auch die 20.000 afrikanischen Seelen, die auf der Reise nach Amerika gestorben seien. "Er hat sie aus ihren Familien und ihrem Land gestohlen. Er soll keinesfalls dafür geehrt werden! Die Statue soll mit einem Denkmal an jene [Sklaven], die er verkauft hat, ausgetauscht werden."

07:31

Quizfrage #1: Die Auflösung!

Heute vor zwölf Jahren feierte Robert Kubica in Kanada seinen ersten und (bislang) einzigen Grand-Prix-Sieg in der Formel 1. Dieser Triumph war außerdem der einzige von BMW-Sauber in der Königsklasse.

Robert Kubica Alfa Romeo Alfa Romeo F1 ~Robert Kubica ~

Foto: Motorsport Images

07:02

Quizfrage #1: Wer ist gesucht?

Diese Woche wollen wir dein Formel-1-Wissen wieder auf die Probe stellen. Heute vor zwölf Jahren fand der Grand Prix von Kanada statt. Erinnerst du dich noch?

Der Grand Prix von Kanada am 8. Juni 2008 bescherte den ersten und einzigen Sieg von?
a) Nick Heidfeld
b) Robert Kubica
c) Timo Glock
d) Jarno Trulli

In rund 30 Minuten gibt's die Auflösung! Bis dahin kannst du dir deine Zeit in unserem Formel-1-Quiz vertreiben!

06:57

Alonso macht virtuell Jagd auf "Triple Crown"

Fernando Alonso hat es schon wieder getan. Der Spanier hat in Monaco die virtuelle Legends Trophy der All-Star-Serie gewonnen. Damit hat er sich eine Chance auf die virtuelle "Triple Crown" gesichert. Auch im wahren Leben jagt er den prestigeträchtigen Erfolg, der aus den Siegen im Grand Prix von Monaco, den 24 Stunden von Le Mans und dem Indy 500 besteht. Bislang schaffte dies nur Graham Hill.

Virtuell konnte Alonso ebenso bereits in Monaco gewinnen, die Rennen in Indianapolis und Le Mans folgen Ende Juni. Bleibt die Frage, welche Errungenschaft für den Asturier mehr zählt - im wahren Leben fehlt ihm nur noch der Sieg im IndyCar.

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