Formel-1-Liveticker: Saisonende 2020 erst im Dezember

geteilte inhalte
kommentare

Bericht

Status: Beendet
12:59

Das war's für heute!

Damit verabschiedet sich Ruben Zimmermann an dieser Stelle für heute. Morgen ist meine Kollegin Rebecca Friese mit einer neuen Ausgabe unseres Tickers für dich da. Ich wünsche dir noch einen schönen Abend. Bleib gesund und bis bald!

12:41

Nach der letzten Krise ...

... verabschiedeten sich übrigens BMW, Toyota und Honda aus der Königsklasse. Ich glaube zwar nicht, dass es dieses Mal auch wieder so viele sein werden, aber ich kann mir durchaus vorstellen, dass nach der Coronakrise mindestens einer der großen Hersteller den Stecker bei seinem Formel-1-Programm ziehen wird. Das mag nicht nur an Corona alleine liegen, aber möglicherweise wäre es für den ein oder anderen einfach ein dankbarer Anlass, sein Engagement in der Königsklasse ohne Gesichtsverlust zu beenden. Reine Spekulation natürlich, aber warten wir mal die nächsten Monate ab.

12:20

Vasseur: Größte Formel-1-Krise seit Jahren

Klare Worte vom Alfa-Teamchef gegenüber 'Canal+': "Das ist die größte Krise, die die Formel 1 in den vergangenen Jahren hatte - zumindest seit ich sie verfolge. Eine Krise, die dafür sorgt, dass die halbe Saison verschoben werden muss, gab es noch nie. Die Teams werden die finanziellen Auswirkungen enorm spüren." Er erinnert an die letzte Krise ab 2007, in deren Folge gleich drei Hersteller aus der Königsklasse ausstiegen. "Das könnte dieses Jahr wieder passieren", warnt er. Daher müsse man jetzt "Lösungen" finden.

"Wenn wir nicht reagieren und Lösungen vorschlagen, dann werden wir es schwer haben, diese Krise zu überstehen", so Vasseur, der zu Solidarität aufruft. "Alle müssen realisieren, dass wir im gleichen Boot sitzen", sagt der Alfa-Teamchef und kritisiert: "Die größten Teams haben das noch nicht erkannt." Er hofft, dass sich das durch die Krise ändert. Ein Anfang sei bereits gemacht, weil man sich zuletzt einstimmig auf eine Verschiebung der neuen Regeln einigen konnte.

12:01

Bei diesem Thema ...

... fällt mir noch eine weitere Fotostrecke ein. Wie gesagt: Davon haben wir einige!

Fotostrecke: Die kontroversesten Stallordern in der Formel-1-Geschichte LAT

Foto: LAT

Ferrari sorgte in Sotschi 2019 für heftige Diskussionen, als man Sebastian Vettel anwies, Charles Leclerc die Führung zu überlassen. Der Deutsche widersetzte sich, und Ferrari drehte die Positionen später an der Box. In der Geschichte der Formel 1 nicht das erste Mal, dass eine Stallregie für Schlagzeilen sorgte ...
11:47

Multi 21 im Video

Über die besagte Szene haben wir ja heute am Vormittag bereits gesprochen. Die Formel 1 stellt uns jetzt freundlicherweise auch noch das entsprechende Video zur Verfügung. Wir sind ja aktuell über alle fahrenden Autos dankbar - auch wenn es sieben Jahre her ist!

11:34

Fotostrecke

Damit du unsere Helden in der rennfreien Zeit nicht vergisst, hier eine kleine Gedächtnisstütze ;-) Wir würden die Herren dann gerne so schnell wie möglich wieder in Aktion sehen!

Fotostrecke: Die offiziellen Porträtfotos der Formel-1-Fahrer 2020 Motorsport Images

Foto: Motorsport Images

Die Formel-1-Fahrer in ihren neuen Klamotten: Wir zeigen in dieser Fotostrecke die traditionellen Porträtaufnahmen vor dem ersten Saisonrennen - inklusive der neuen Helmdesigns!
11:09

Kwjat: Zukunft noch offen

Ende 2020 laufen zahlreiche Verträge in der Formel 1 aus - auch der von Daniil Kwjat. Gegenüber 'Sky' erklärt er, dass er sich aktuell noch keine Gedanken über seine Zukunft mache. "Das Wichtigste ist, dass ich dort Leistung abliefere, wo ich gerade bin", sagt Kwjat und ergänzt: "Man weiß nie, was die Zukunft bringt. Wenn man sich gut schlägt, dann gibt es in unserem Sport viele Möglichkeiten." Kwjat weiter: "Mein Ziel ist es, zu gewinnen. Ich bin in der Formel 1 und werde weiter alles geben, um dieses Ziel zu erreichen." Ohnehin dürfte die "Silly Season" in diesem Jahr sehr interessant werden. Denn die beginnt womöglich, bevor 2020 auch nur ein einziges Rennen gefahren wurde ...

10:51

Hinweis in eigener Sache

Falls Du noch nicht mit uns verbunden bist, kannst Du das gerne nachholen. Du findest uns in diesem Jahr auf Facebook, Instagram, Twitter und YouTube!

10:26

Leserfrage

Eine durchaus wichtige Frage, die von Tobias kommt. Er möchte wissen: "Wie schnell könnte man ein Rennen [nach dem Ende der Coronakrise] wieder [in den Kalender] einfügen?" Das ist tatsächlich von Rennen zu Rennen unterschiedlich. Die längste Vorlaufzeit brauchen die Stadtkurse, weil dort die komplette Strecke erst aufgebaut werden muss. Das dauert teilweise Monate. Deswegen hat Monaco den GP zum Beispiel auch schon komplett abgesagt und nicht nur verschoben. Und aus dem gleichen Grund wird man auch Australien nicht nachholen, auch wenn das noch nicht offiziell ist.

Auch die Überseerennen brauchen etwas mehr Vorlauf, weil die Teams erst das komplette Equipment dorthin verschiffen müssen. Auch das geht nicht von heute auf morgen. Am leichtesten haben es somit theoretisch die Europarennen. Allerdings müsste man auch hier mindestens ein paar Wochen vorher Bescheid wissen, denn die Organisation eines Formel-1-Rennens braucht einfach Zeit.

Das ist übrigens auch der Grund, warum es für die verschobenen Rennen aktuell noch keine festen Nachholtermine gibt. Aktuell wäre die Gefahr, dass man diese dann auch nicht einhalten kann, noch zu groß. Deswegen wartet man nun erst einmal ab, bis man sich sicher sein kann, wirklich einen GP austragen zu können.

10:07

Weitere Absagen

In der Motorsportwelt werden aktuell quasi täglich Veranstaltungen abgesagt beziehungsweise verschoben. Heute hat es zum Beispiel die Runde der Superbike-WM in Assen erwischt. Über alle Entwicklungen (auch abseits der Formel 1) berichten wir in unserem speziellen Corona-Ticker.

09:50

In der Zeit ohne Rennen ...

... empfehle ich dir zum Beispiel unsere zahlreichen Fotostrecken. In dieser hier blicken wir beispielsweise auf den legendären Monaco-GP 1996 zurück. In diesem Jahr wird das Traditionsrennen bekanntlich nicht stattfinden. Da macht der Blick in die Vergangenheit umso mehr Spaß!

Fotostrecke: Der verrückte Monaco-Grand-Prix 1996 LAT

Foto: LAT

Olivier Panis erlebt am 19. Mai 1996 sein blaues Wunder in seinem blauen Auto. Wir erinnern am 20. Jahrestag des verrückten Monaco-Rennens an einen Grand Prix, bei dem nur drei Autos den Zielstrich überfuhren, kein Mensch mit dem letztendlichen Sieger rechnete und gleich zwei "Michael Schumachers" in der Startaufstellung standen.
09:28

Russell will so gut wie Hamilton werden

Das ist mal eine Ansage! Bei vielen Experten gilt der Brite bereits als der nächste große Star der Königsklasse. In diesem Video verrät der Williams-Pilot: "Ich glaube an mich selbst. Ich glaube, dass Lewis [Hamilton] der beste Fahrer im Feld ist und vielleicht auch der beste, der je in einem Formel-1-Auto gefahren ist. Aber ich glaube auch, dass ich es auf sein Niveau schaffen kann." Im Williams wird das auf absehbare Zeit natürlich nicht klappen. Aber warten wir mal ein paar Jahre ab. Vielleicht werden wir uns dann ja an diese Aussage erinnern ...

09:05

Heute vor 29 Jahren ...

... feierte Ayrton Senna einen legendären Heimsieg in Sao Paulo. Im achten Anlauf konnte er endlich den Großen Preis von Brasilien gewinnen. In Erinnerung ist das Rennen 1991 vor allem wegen der Probleme geblieben, mit denen Senna gegen Ende zu kämpfen hatte. So schleppte er seinen McLaren ins Ziel, obwohl er in den letzten Runden nur noch den sechsten Gang zur Verfügung hatte. Einer der denkwürdigsten Siege in einer großen Karriere!

 ~~

Foto: LAT

08:43

Deshalb wollte Red Bull in Australien fahren

Es ist kein Geheimnis, dass es drei Teams gab, die trotz des Coronafalls bei McLaren in Australien fahren wollten. Das waren Red Bull, Juniorteam AlphaTauri und Racing Point. Gegenüber 'Österreich' erklärt Helmut Marko, warum er gerne gefahren wäre: "Weil ich gefunden habe, dass die Weltsportart Formel 1 ein positives Zeichen setzen sollte. Ich halte die Hysterie, die in den letzten Wochen und Tagen entstanden ist, für übertrieben."

"In meinen Hotels hagelt es Absagen. Zahnärzte haben Probleme, Spritzen zu bekommen. Container stecken in China fest. Und bei uns sollen sich nicht einmal mehr 20 Leute zusammensetzen dürfen? Ich habe bis zum Schluss gehofft, dass wir in Melbourne so was wie Normalität erleben", so Marko. Dazu kam es aber bekanntlich nicht. Und noch ist nicht absehbar, wann die Formel 1 überhaupt wieder fahren wird.

08:20

Entwicklung für 2022 ausgesetzt

Die Kollegen von 'auto motor und sport' berichten, dass die Entwicklung für die neuen Boliden ab 2022 aktuell ausgesetzt ist. Die Teams hätten sich mit FIA und Formel 1 darauf geeinigt, mit ihren neuen Modellen erst ab Februar 2021 wieder in den Windkanal zu gehen. Hintergrund ist natürlich eine Reduzierung der Kosten angesichts der finanziell angespannten Situation. Chase Carey und Jean Todt arbeiten laut dem Bericht deshalb auch daran, die ab 2021 geltende Budgetobegrenze sogar noch weiter nach unten zu drücken. Keine so dumme Idee in dieser Situation. Ob sich die Teams darauf einlassen? Es bleibt spannend!

07:59

Lesermeinung

Wie versprochen soll es hier nicht nur um meine Meinung gehen, wir wollen auch die unserer Leser hören. Nadja schreibt uns zum verlängerten Kalender zum Beispiel: "Hauptsache es gibt überhaupt (sinnvolle) Rennen dieses Jahr ... Weihnachten hin oder her." Denn tatsächlich gibt es auch eine begründete Angst, dass es 2020 gar keine sportlichen Großveranstaltungen mehr geben wird - also auch keine Formel 1. Aber malen wir den Teufel mal nicht an die Wand. Bis dahin kann schließlich noch eine Menge passieren. Und das meine ich in diesem Fall positiv!

07:43

So voll könnte der Kalender werden

Das ist jetzt alles reine Spekulation, aber spielen wir das Szenario mal durch, dass die Formel 1 ab Juli wieder fahren kann. Gehen wir mal von einem Saisonauftakt am 5. Juli in Österreich aus (was meiner Meinung nach schon sehr optimistisch ist). Und sagen wir, dass das Saisonfinale in Abu Dhabi auf den 6. Dezember verschoben wird. Dann hätte die Königsklasse insgesamt 23 Wochenenden Zeit, um die angepeilten 18 Rennen über die Bühne zu bringen - bei also gerade einmal fünf freien Wochenenden. Das wäre dann nur zu stemmen, wenn man beispielsweise sechs "Triple Header" mit jeweils einer Woche Pause dazwischen fährt.

Ein realistisches Szenario? Eher nicht. Deswegen glaube ich persönlich auch nicht daran, dass wir wirklich 18 Rennen in diesem Jahr sehen werden. Da klingen 15 schon etwas realistischer. Allerdings kommt es auch hierbei darauf an, wann die Saison tatsächlich starten kann. Und da erscheint mir ein Start vor dem Herbst aktuell unwahrscheinlich. Aber zum Glück bin ich kein Wissenschaftler und liege vielleicht auch komplett daneben mit dieser Einschätzung ...

07:21

Kein Motorsport in Großbritannien vor Juli

Eine richtungsweisende Entscheidung gibt es derweil in Großbritannien. Dort wurden sämtliche Motorsportevents bis Ende Juni abgesagt. Frühestens ab Juli wird dort wieder etwas stattfinden. Das betrifft zwar nicht die großen Serie, denn Formel 1 und MotoGP sollen eh erst später im Jahr in Silverstone fahren. Trotzdem zeigt so eine Entscheidung, dass an Motorsport in den kommenden Monaten generell nicht zu denken sein wird - und zwar leider nicht nur auf der Insel.

06:58

Melbourne: Chaos einfach schlechtes Timing

Auch bei uns hat die Formel 1 viel Kritik dafür kassiert, dass der Australien-GP erst abgesagt wurde, als am Freitag bereits haufenweise Zuschauer vor den Toren standen. Im Podcast 'Below the Bonnet' rechtfertigt sich Promoter Andrew Westacott und erinnert daran, dass eine Woche zuvor in Melbourne noch ein großes Cricket-Event mit 86.000 Zuschauern ausgetragen worden war. Nur eine Woche später dagegen hätte es dann auf der ganzen Welt Absagen gehagelt. Der GP habe einfach Pech beim Timing gehabt. Die Situation habe sich stündlich geändert, und es habe "verschiedene Szenarien" gegeben.

Den Zuschauern habe man daher erst etwas mitteilen können, als festgestanden habe, dass der Grand Prix inklusive Rahmenserien komplett abgesagt ist. Sicher keine leichte Situation, klar. Trotzdem wirkte das alles am Ende einfach extrem unglücklich.

06:37

Heute vor 7 Jahren ...

... gewann Sebastian Vettel den Großen Preis von Malaysia 2013 vor seinem Red-Bull-Teamkollegen Mark Webber. In Erinnerung ist das Rennen vor allem wegen "Multi 21" geblieben. Vettel überholte den in Führung liegenden Webber damals, obwohl das Team den beiden Piloten die Anweisung gab, die Positionen zu halten. Sicher nicht der größte Sieg in Vettels Karriere.

Fotostrecke: Sebastian Vettels kontroverseste Momente LAT

Foto: LAT

Mit vier WM-Titeln zählt Sebastian Vettel zu den erfolgreichsten Formel-1-Fahrern der Gegenwart. Doch sein Weg ist, wie bei fast jedem großen Piloten der Geschichte, nicht nur gezeichnet von Erfolgen und Siegen - sondern auch von einigen umstrittenen Situationen. Wir schauen auf die kontroversesten Momente rund um Sebastian Vettel.
Kommentare laden