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Formel-1-Liveticker: Schumacher: "Für Sebastian kann es einem leidtun"

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Bericht

Status: Live
11:44

Alonso-Statistik: Was wird er mit Alpine schaffen?

Fernando Alonso ist zurück. Aber wie wird seine Statistik mit Alpine aussehen? Hier haben wir eine Übersicht über seine bisherigen Zahlen und Fakten pro Team gut zusammengefasst.

10:44

Russell: Unterschiede zwischen Williams & Mercedes

George Russell kennt beide Teams - Mercedes und Williams. Er hat am Rande der Testfahrten verraten, dass er durchaus viel von seinem Blitzwechsel im Vorjahr lernen konnte. "Die Art und Weise wie analytisch Mercedes arbeitet, sie gehen sehr in gewisse Details rein." Manche der Arbeitsweisen konnte er zu Williams mitnehmen.

Aber er betont auch: "Die Formel 1 ist sehr dynamisch. Man muss lernen, wie man aus seiner eigenen Maschine das meiste rausholen kann. Wenn etwas im Mercedes funktioniert, dann heißt das nicht, dass es automatisch auch im Williams funktioniert." Nachsatz: "Ich musste mich erst wieder umstellen, weil ich manches in einem Williams nicht machen konnte, was im Mercedes möglich war."

10:23

Mercedes fährt Filmtag in Bahrain

Nur zwei Tage nach den Tesfahrten hat heute Mercedes die Strecke in Bahrain gemietet. Lewis Hamilton und Valtteri Bottas absolvieren einen Filmtag. Wir erinnern uns: Mercedes war das einzige Team, das keinen Shakedown vor den Tests gefahren ist.

Heute dürfen die beiden Piloten maximal nur 100 Kilometer auf Demo-Reifen abspulen. Laut TV-Journalist Will Buxton fahren die beiden Piloten vor allem das kurze Layout. Außerdem dürften sie keine Innovationen am Auto haben. Wer also gedacht hat, das ist Teil eines großen Masterplans, der hat sich wohl geirrt.

10:18

10:17

10:16

10:10

Leserfrage: Wo ist die Beule bei McLaren?

Leser Oliver hat uns geschrieben und sich gewundert, warum bei Mercedes-Kunde McLaren keine Beule an der Motorenabdeckung zu erkennen ist. Schließlich fahren die Briten seit dieser Saison wieder mit dem Aggregat aus Brixworth. Er hat die These aufgestellt, dass McLaren womöglich mit dem Vorjahresmotor ausgestattet ist, weil dessen Spezifika natürlich schon länger bekannt waren.

Wir haben uns schlau gemacht: Laut Reglement ist es einem Motorenlieferanten nicht erlaubt, anderes Material zu liefern. Heißt konkret: Alle Werks- und Kundenteams eines Herstellers müssen mit identischen Power-Units ausgestattet werden.

Was die Motorenabdeckung von McLaren angeht, stimmt es zwar, dass die Beule am MLC35 fehlt. Jedoch ist der Motor bei Mercedes und Aston Martin, die das Aggregat ja bereits aus den Vorjahren gut kennen, deutlich kompakter verbaut. Bei McLaren hat man aufgrund des Wechsels im Winter wohl ein wenig mehr Sicherheitspuffer eingebaut.

Du hast eine Frage oder Anregung? Dann schreib uns doch ebenso via Kontaktformular oder auf Twitter mit dem Hashtag "#FragMST"!

09:26

Darum ist das Logo auf dem Ferrari jetzt grün

Es war die Überraschung der Ferrari-Präsentation Anfang März: das grüne Logo von Sponsor Philip Morris. Die ungewöhnliche Lackierung des SF21 hat für einen Shitstorm in sozialen Netzwerken gesorgt. Nun hat sich auch aufgeklärt, warum das Logo der Mission-Winnow-Kampagne plötzlich seine Farbe geändert hat.

"Von Anfang an hat Mission Winnow immer mit seiner visuellen Identität experimentiert. Ähnlich wie ein grüner Hintergrund beim Film, steht der grüne Pfeil für Möglichkeiten und eröffnet die Chance, sich neue Horizonte auszumalen", erklärt Philip-Morris-Sprecher Tommaso Di Giovanni gegenüber 'RaceFans.net'.

Fotostrecke: Formel 1 2021: Der neue Ferrari SF21 in Bildern Ferrari

Foto: Ferrari

Hier ist der Ferrari SF21 für die Formel-1-Saison 2021! Mit diesem Auto soll Charles Leclerc und Carlos Sainz die Trendwende gelingen. Und Ferrari hat ...
09:01

Red Bull der Favorit für den Saisonauftakt?

Was sagt das also aus, dass Red Bull zwar bei den Wintertests die schnellste Mannschaft war, dennoch im Vergleich zum Vorjahr langsamer? Noch nicht allzu viel. Für viele sind die Bullen nämlich dennoch die Favoriten für den Saisonauftakt, so auch für Ralf Schumacher. "Red Bull ist für mich auf jeden Fall mit Max Verstappen ein Favorit. Großes Kompliment", richtet er dem Niederländer bei 'Sky' aus.

"Das Auto sieht absolut fahrbar aus, auch für Sergio Perez, der sich von Anfang an wohlfühlt. Das ist ein gutes Zeichen." Schumacher habe fast den Eindruck, dass sich in der Winterpause einiges verschoben hat. "Man hat das Gefühl, dass Max Verstappen im Mercedes von letztem Jahr sitzt. Überall, wo er einlenkt, fährt das Auto hin, ohne dass er korrigieren muss."

08:53

Pirelli: Kein Zeitenunterschied zum Vorjahr

Beim Blick auf die vorherige Grafik kann man den Eindruck gewinnen, dass die Formel 1 generell langsamer geworden ist. So wirklich am Anschlag waren die Fahrer und Autos aber natürlich noch nicht unterwegs. Daher glaubt Reifenlieferant Pirelli, dass die Autos gleich schnell sein werden wie im Vorjahr - trotz der Regeländerungen im Bereich des Unterbodens und des Diffusors.

"Der Unterschied zum vergangenen Jahr ist sehr gering. Ich habe versucht, ein paar Rechnungen anzustellen. Wenn man bedenkt, dass die Streckenbedingungen nicht perfekt waren, plus der Verlust des Abtriebs und das Benzinlevel, dann glaube ich, dass wir keinen Unterschied zur Performance vom Vorjahr sehen werden", meint Mario Isola.

08:39

Saudi-Arabien: Strecke wird am Donnerstag präsentiert

Die Formel 1 fährt im November erstmals in Saudi-Arabien. Zunächst auf einem Stadtkurs in Dschidda, ab 2023 dann auf einer permanenten Rennstrecken. Am Donnerstag wird der neue Stadtkurs laut Sportministerium offiziell präsentiert. Wir dürfen gespannt sein!

08:31

Vergleich: Qualifying 2020 vs. Testfahrten 2021

Wir haben eine neue Grafik im Angebot. Und zwar haben wir uns nach den Tests angeschaut, wie die Teams eigentlich im Vergleich zu ihren jeweiligen Quali-Bestleistungen beim Bahrain-Grand-Prix 2020 abgeschnitten haben.

Wir wissen natürlich, dass die Zeiten bei Tests mit Vorsicht zu genießen sind. Aber generell lässt sich festhalten, dass die Formel 1 durch die Einschnitte beim Abtrieb nicht unbedingt schneller geworden ist ...

07:29

Marko lobt Tsunoda: "Sensationelle Leistung"

"Unser Yuki Tsunoda ist 20 Jahre und ist erst eineinhalb Tage in diesem Auto gesessen. Der hat eine sensationelle Leistung abgeliefert." So lautet das euphorische Fazit über die Leistung des Red-Bull-Rookies von Helmut Marko gegenüber 'RTL'.

Der Japaner habe bislang alle Erwartungen erfüllt. Aber auch der AT02 lief bei den Testfahrten gut. AlphaTauri soll laut Marko im "vorderen Mittelfeld" um gute Punkte gegen Alpine, Ferrari, Aston Martin und McLaren mitfahren.

07:18

Video-Vergleich: Verstappen vs. Tsunoda

Max Verstappen hat sich am Sonntagnachmittag die absolute Bestzeit bei den Wintertests gesichert, doch nur knapp dahinter kam schon AlphaTauri-Kollege Yuki Tsunoda. Wo der Japaner die Zeit gegenüber dem Niederländer verloren hat, kannst Du in diesem Video sehen.

Übrigens: Tsunoda hat sich ein paar Zehntel durch einen DRS-Trick erschlichen ;-)

07:05

Was ist für Williams 2021 möglich?

Was ist für das Traditionsteam überhaupt drin in diesem Jahr? Marc Surer hat im Expertengespräch mit uns verraten, dass er "schon Fortschritte" bei Williams sehe. Aber er gibt zu bedenken: "Wen wollen sie überholen außer Haas? Das ist das Problem. Wenn Alfa Romeo einen Schritt gemacht hat, wer bleibt dann noch, den man überholen könnte?"

Im Vorjahr haben Williams, Haas und Alfa Romeo das Schlusslicht gebildet. Da Haas in diesem Jahr keine Updates bringen wird, könnten die Briten also Neunter werden. Alfa Romeo habe laut Surer "einen großen Schritt" gemacht.

07:00

Russell erwartet Jo-Jo-Effekt vom Williams

Einen "Jo-Jo"-Effekt könnten wir in dieser Saison bei Williams sehen - nicht was die Optik betrifft, sondern die Performance des FW43B. Denn das Team hat sich für ein Aero-Konzept entschieden, dass sehr windanfällig ist. Daher seien die Leistungen im windigen Bahrain auch eher unterdurchschnittlich gewesen, glaubt man in Grove.

"Die Bedingungen in den letzten drei Tagen haben vermutlich das Schlechteste aus dem Auto rausgeholt", kommentiert George Russell. "Unsere Performance könnte in diesem Jahr ein bisschen ein Jo-Jo-Effekt werden. Leider liegt das vor allem am Wind." An eher ruhigen Tagen erhofft sich die Truppe hingegen starke Leistungen, die auch Punkte einbringen sollen.

06:52

Video: Der Mercedes W12 erklärt

Und hier gibt's das gesamte Video von Mercedes mit Technikchef James Allison, der darin die Neuerungen am Boliden erklärt. Spannend!

Aerodynamik und Motor, erklärt James Allison, sind komplett neu am Mercedes W12, dafür wurde die Überlebenszelle einfach aus dem W11 ausgebaut

06:30

Recycling a la Mercedes

Noch ein spannender Fakt zum Mercedes W12: James Allison hat auch verraten, dass einige Teile vom Vorjahresauto direkt übernommen wurden, so etwa die Überlebenszelle. "Die Überlebenszelle, wo der Fahrer sitzt, das ist das gleiche Teil. Das Getriebe hinten, das Kraftstoffsystem, das Hydrauliksystem, viele, viele, viele Komponenten des Autos sind einfach aus dem letzten Jahr auf dieses übertragen worden."

Das habe nicht via "Copy-und-Paste" stattgefunden, sondern die Teile sind teilweise wirklich aus dem Vorjahresauto herausgenommen und in den neuen Wagen wieder eingebaut worden. Die Überlebenszelle etwa wurde direkt in das 2021er-Auto transferiert. Weltmeisterliches Recycling sozusagen ;-)

06:23

Neuer Mercedes-Motor sorgt für Beule

Mercedes hat übrigens einen komplett neuen Motor für dieses Jahr gebaut, das hat Technikchef James Allison in einem neuen Video des Teams bestätigt. "Jedes kleine Teil davon ist neu." Am offensichtlichsten sei die neue Power-Unit durch eine neue, große Beule an der Motorenabdeckung zu erkennen, weiß der Brite.

"Unsere Freunde bei HPP [High Performance Powertrains] haben viel investiert, um das Ansaugsystem des Motors neu zu gestalten", erklärt Allison. Insgesamt sei natürlich das Ziel gewesen, mehr PS aus dem Antrieb "herauszuquetschen". Die Ausbuchtung ist übrigens auch am Aston Martin gut zu erkennen.

06:11

Mercedes-Probleme "ein absoluter Horror"

Nicht nur für Sebastian Vettel liefen die Wintertests suboptimal, auch Mercedes kam ins Straucheln. Die Weltmeister haben insgesamt die wenigsten Runden gedreht, der W12 präsentierte sich besonders im Heck nervös. Valtteri Bottas und Lewis Hamilton hatten ihre liebe Mühe mit dem Auto. "Mercedes kämpft für mich definitiv mit einem aerodynamischen Problem", analysiert Ralf Schumacher bei 'Sky'.

Im Heck scheint das Auto noch nicht so zu funktionieren, wie Mercedes sich das vorstellt, kommentiert er. "Man sieht, sie müssen oft korrigieren, rutschen weg in mittelschnellen bis schnellen Kurven." Das sei so kurz vor Saisonstart "ein absoluter Horror". Er glaubt, dass es Mercedes auch beim Saisonauftakt in zwei Wochen "nicht leicht haben wird".

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