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Formel-1-Liveticker: Siegchancen für Mercedes in Silverstone?

Silverstone-Freitag in der Analyse: Ist McLaren wirklich Favorit?

Status: Beendet

Feierabend

Und damit sind wir auch am Ende dieses Trainingsfreitags angekommen. Morgen sind wir wieder mit einem neuen Ticker für euch da, dann steht um 16:00 Uhr unserer Zeit das Qualifying an und bereits zuvor um 12:30 Uhr noch das dritte Training.

Für euch gibt es heute um 23:00 Uhr derweil noch die große Videoanalyse mit Kevin Scheuren, Christian Nimmervoll und Kevin Hermann auf dem YouTube-Kanal von Formel1.de. Folgende Themen sind geplant:

-Zusammenfassung & Ergebnis
-Longrun-Analyse
-Hülkenberg P4
-Technik-Updates
-Zukunft Newey & Verstappen
-Ricciardo statt Perez?
-Sainz doch zu Mercedes?
-Fragen der Kanalmitglieder

Viel Spaß damit und bis morgen!

Schumacher: Alpine-Test war "gut"

Wir wissen, dass sich viele von euch für den Test interessieren, den Mick Schumacher am Mittwoch in Le Castellet für Alpine absolviert hat. Heute hat nun Bruno Famin endlich ein bisschen dazu gesagt.

"Der Test lief gut für beide", sagt er bei Sky über Schumacher und Jack Doohan, der ebenfalls den Alpine A522 testete. "Die hatten ein ziemlich ähnliches Programm und beide haben das sehr gut gemacht", so Famin.

So richtig lässt er sich mit diesen Aussagen aber nicht in die Karten schauen. Beide seien "auf der Liste" der Kandidaten für 2025, aber "die Liste ist immer noch ziemlich lang" und umfasse "mehr als drei Namen", betont der Teamchef.

Viel schlauer als vorher sind wir also nicht ...

Mercedes: Sind nicht so weit hinten

P6 und P10 nur für das Mercedes-Duo. "Das Auto fühlte sich heute generell gut an", resümiert Hamilton jedoch und erklärt: "Wir liegen immer noch ein wenig hinter der ultimativen Pace der Spitze zurück, aber der heutige Tag war ermutigend."

"Ich glaube nicht, dass die Zeiten ganz repräsentativ für unseren Speed waren", betont er, und Teamkollege Russell ergänzt: "Das erste Training war eine starke Session, und das Auto fühlte sich großartig an."

"FT2 war eine etwas schwierigere Angelegenheit, und wir müssen herausfinden, warum das der Fall gewesen ist. Es war viel windiger, und ich glaube nicht, dass wir die Reifen ins richtige Fenster gebracht haben, was einen großen Teil davon erklären könnte."

"Nach dem heutigen Trainingstag würde ich sagen, dass das Kräfteverhältnis ähnlich aussieht wie bei den zurückliegenden Rennen. McLaren und Max scheinen einen Schritt voraus zu sein, und zwischen Ferrari und uns geht es sehr eng zu", so Russell.

Sainz: McLaren "in einer anderen Liga"

Der Spanier hat keine große Hoffnung, seinen Silverstone-Sieg aus 2022 wiederholen zu können. Er erklärt: "An den letzten Wochenenden war McLaren immer ein oder zwei Schritte vor uns, und ich habe das Gefühl, dass es auch an diesem Wochenende so sein wird."

"Natürlich versuchen wir alles, was wir können, um dieses Paket zu verstehen und es schneller zu machen. Aber McLaren spielt in einer anderen Liga", fürchtet er und erklärt, dass man den Tag genutzt habe, um einige Dinge besser zu verstehen.

"Heute war ein Tag, an dem wir herausfinden wollten, was in den letzten Rennen passiert ist, denn wir waren nicht auf dem Niveau, das wir erwartet oder uns gewünscht hatten. Wir haben einige gute Tests absolviert und verschiedene Dinge verstanden, die uns in Zukunft helfen werden", so Sainz.

Er betont aber auch: "Für dieses Wochenende sieht es im Moment nicht so aus, als gäbe es eine klare Lösung."

Hülkenberg: Update scheint zu funktionieren

Der Deutsche sagt, es sei "ein guter Freitag" gewesen und berichtet: "Am Morgen fuhren wir mit der vorherigen Spezifikation, und in der Pause brachte das Team das Update für FT2 an."

"Der Eindruck war von Anfang an positiv, aber es gibt natürlich noch mehr zu beachten und zu optimieren, aber der erste Eindruck ist positiv und das ist wichtig und wertvoll", so der Haas-Pilot.

Teamchef Ayao Komatsu bestätigt: "Es gibt einige Dinge, an denen wir noch arbeiten müssen, aber für einen Basislauf [mit dem Update] waren wir mit dem, was wir gesehen haben, zufrieden."

Hülkenberg-Teamkollege Magnussen sei dagegen "nicht happy mit dem Auto gewesen", so der Teamchef, der betont: "Wir haben noch viel zu tun, um herauszufinden, warum Kevin nicht glücklich ist, Nico aber schon."

Insgesamt sei es aber ein überwiegend "erfolgreicher Tag" gewesen.

Piastri: Problem mit dem Benzinsystem

Wo wir gerade bei McLaren sind: In FT1 rollte Piastri einmal in der Boxeneinfahrt aus. Was war da los? "Nichts allzu Besorgniserregendes. Es war ein Problem im Benzinsystem, aber wir haben den Fehler gefunden und ihn behoben", betont Andrea Stella.

"Wir sind nicht besorgt, dass er wieder auftritt", sagt er über den Fehler. Im Hinblick auf die Performance ergänzt er: "Ich denke, wir sollten nicht zu sehr auf das Klassement schauen."

"Jeder wusste, dass der Regen kommen würde, also sind manche Fahrer wie Max schon sehr früh auf neue Reifen und wenig Sprit gegangen und haben sich dann auf die Rennvorbereitungen fokussiert", so Stella.

Und das hat das Bild dann etwas verzerrt. "Ich schaue nicht zu sehr auf das Ergebnis, aber es gibt ermutigende Anzeichen in beiden Sessions in Sachen Pace auf eine Runde und Longruns", so der Teamchef.

Trotzdem habe man auch "ein paar Probleme", betont er und erklärt: "Das Bremsen für Kurve 3 ist schwierig. Es gab viele Runden, wo wir nicht um Kurve rumgekommen sind. Normalerweise gibt es da Rückenwind, heute war es aber auch böig."

"Die Highspeed-Sektionen sind eine Herausforderung, wo das Auto nicht wirklich gut zu fahren ist. [...] In gewisser Weise bin ich etwas überrascht über die Rundenzeiten, aber wie gesagt, ich möchte nicht zu sehr darauf schauen", so Stella.

Norris: Von anderen kommt noch mehr

Der McLaren-Pilot glaubt nicht, dass das Team so klar vorne ist, wie es die Zeitenliste aussehen lässt. "Ich denke, wir haben gute Fortschritte gemacht", sagt er gegenüber Sky zwar.

Er betont aber auch: "Ich denke, wir sind ziemlich eng beieinander, und selbst Mercedes scheint genauso schnell zu sein wie wir. Sie haben im letzten Run einfach den Motor nicht so sehr aufgedreht."

Sein Fazit daher: "Ich denke, wir sind auf einem guten Weg, aber wir müssen wahrscheinlich noch ein bisschen mehr finden."

Horner: Hatten gedacht, der Vertrag würde helfen

Heute lief es mit P3 ganz ordentlich für Sergio Perez, doch die letzten Rennen waren überwiegend ein ziemlicher Reinfall. Christian Horner hat gegenüber Sky nun erklärt, man habe eigentlich gedacht, der neue Vertrag bis 2026 würde Perez helfen.

Doch stabilisiert haben seine Leistungen dadurch nicht - im Gegenteil. Auf die Frage, ob der neue Vertrag womöglich ein Fehler gewesen sei, antwortet der Teamchef: "Das ist eine brutal schwierige Frage."

Horner betont: "Es war also absolut sinnvoll, Checos Vertrag zu diesem Zeitpunkt zu verlängern." Die Frage ist allerdings, ob man aktuell noch einmal so entscheiden würde ...

Red Bull: Problem sind die langsamen Kurven

Max Verstappen hat sicher noch einiges im Köcher. Doch reicht das, um morgen ganz nach vorne zu kommen? "Wir verlieren zu viel in den langsamen Kurven, vor allem in Sektor 1 verlieren wir fast drei Zehntel", verrät Helmut Marko im ORF.

"Korrigiert sind wir schlechter als im ersten Training, der Longrun war auch nicht so souverän - immer noch gut, aber auch nicht auf dem Level von Norris. Also wir müssen hier noch einiges korrigieren", betont er.

Auf die Frage, warum es in FT2 nicht funktioniert habe, antwortet er, es sei "eine Mischung aus mehreren Gründen", so der Österreicher, der betont, dass man aktuell auf jeden Fall "hinter Norris" sei.

"Es wird sich jetzt zeigen, ob wir eine richtige Balance finden, dass wir in den schnellen Kurven unsere Performance beibehalten, ohne dass wir in den langsamen so viel verlieren", so Marko.

Hofft Sainz noch auf Mercedes?

Eigentlich hatte Toto Wolff Carlos Sainz für 2025 bereits abgesagt. Nun darf sich der Spanier nach Aussagen von Wolff im Interview mit Mundo Deportivo aber wohl doch wieder Hoffnung machen.

Dort hat er nämlich auf die Frage, ob Sainz noch eine Option sei, geantwortet: "Ich möchte keine schnelle Entscheidung treffen. Aber ja, das ist er. Wenn wir mehr Zeit haben, um uns zu entscheiden, ist Carlos auf jeden Fall noch eine Chance."

"Aber Carlos muss eine Entscheidung darüber treffen, was er mit den anderen Teams macht", so Wolff. Denn für Sainz ist es ein gefährliches Spiel. Wenn er auf Mercedes wartet, könnten die anderen Teams in der Zwischenzeit auf andere Fahrer setzen.

Und dann könnte er am Ende ganz ohne Cockpit dastehen ...

Was hat's mit Flexi-Wings und Zero-Pod auf sich?

Ein kleiner Videotipp noch vor FT2: Philipp Brändle war bis 2019 Aerodynamiker beim Mercedes-Team in der Formel 1. Inzwischen arbeitet er für ServusTV als Journalist und Experte.

Er als Fachmann erklärt in unserem neuen Video, was es mit Flexi-Wings und Mercedes' legendärem Zero-Pod-Flop auf sich hat, aus der Sicht eines ehemaligen Aerodynamikers.

Und er spricht über das, was Lewis Hamilton als Rennfahrer so besonders macht.

Philipp Brändle erklärt, was es mit Flexi-Wings und Mercedes' legendärem Zero-Pod-Flop auf sich hat, aus der Sicht eines ehemaligen Aerodynamikers.

Geldstrafen für Red Bull und Aston Martin

Derweil sind auch die Urteile nach den Zwischenfällen in FT1 da. Hadjar und Stroll kommen jeweils mit einer Verwarnung davon, für die Teams wird es aber teuer.

Aston Martin muss eine Geldstrafe in Höhe von 15.000 Euro zahlen, bei Red Bull sind es sogar 20.000 Euro. Hier die beiden Urteile im Wortlaut, angefangen mit Red Bull:

"It was obvious that the driver was not given timely and appropriate warning of the approach of Car 4. The driver of Car 4 was forced to brake heavily and leave the track to avoid a collision. The Team of Car 37 conceded that it had not provided the necessary advice to its driver."

-

"The Team conceded that it had not provided timely and adequate radio information on the approach of Car 16. Car 16 was forced to take avoiding action."

Brown: Kein Interesse an Horner-Gespräch

Der McLaren-Boss wird noch einmal auf seine vorherigen Aussagen über Red Bull angesprochen und gefragt, ob er mit Christian Horner über die Situation sprechen wolle? Seine Antwort ist aber ziemlich klar. Er sei nicht an einem Gespräch mit Horner interessiert.

Klare Ansage zum Ende dieser PK, die damit auch vorbei ist. In einer Stunde geht es auf der Strecke weiter mit FT2.

Vowles: Keine Garantie für Sargeant

Der Williams-Teamchef spricht Logan Sargeant auf Nachfrage keine Garantie dafür aus, dass er die Saison zu Ende fahren darf. Sargeant müsse weiterhin beweisen, dass er seinen Platz in der Startaufstellung verdiene.

Gleichzeitig stellt er aber auch klar, dass die Fahrer aktuell nicht das Problem bei Williams seien. Das Auto sei einfach zu langsam, und daran müsse man arbeiten.