Formel-1-Liveticker: Stunk bei Haas nach Zandvoort-Qualifying

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Status: Beendet
15:03

Zandvoort in der Videoanalyse!

Hier im Ticker war es das damit auch für heute. Morgen melden wir uns natürlich mit einer neuen Ausgabe wieder, dann übernimmt meine Kollegin Maria Reyer an dieser Stelle. Zum Abschluss des heutigen Tages folgt noch der Hinweis auf unser großes Analysevideo zum Zandvoort-Rennen. Christian Nimmervoll und Kevin Scheuren haben heute über folgende Themen gesprochen:

- So lief Vettels Rennen
- Masepin: Ist er jetzt völlig verrückt geworden?
- Gasly, Leclerc, Alonso: Heimliche Helden
- Hamiltons Boxenfunk: Darf ein Champion so viel meckern?
- Bottas und die schnellste Runde
- Verstappen: Nervenstark zum Heimsieg
- Perez: Ralf Schumacher fordert Albon zurück!

Viel Spaß damit und bis morgen!

Max-Mania beim GP Niederlande: So hat sich Mercedes selbst um die Siegchancen gebracht. Plus: Warum Masepin im Kreuzfeuer der Kritik steht.

14:59

Zandvoort in der Videoanalyse!

Hier im Ticker war es das damit auch für heute. Morgen melden wir uns natürlich mit einer neuen Ausgabe wieder, dann übernimmt meine Kollegin Maria Reyer an dieser Stelle. Zum Abschluss des heutigen Tages folgt noch der Hinweis auf unser großes Analysevideo zum Zandvoort-Rennen. Christian Nimmervoll und Kevin Scheuren haben heute über folgende Themen gesprochen:

- So lief Vettels Rennen
- Masepin: Ist er jetzt völlig verrückt geworden?
- Gasly, Leclerc, Alonso: Heimliche Helden
- Hamiltons Boxenfunk: Darf ein Champion so viel meckern?
- Bottas und die schnellste Runde
- Verstappen: Nervenstark zum Heimsieg
- Perez: Ralf Schumacher fordert Albon zurück!

Viel Spaß damit und bis morgen!

14:48

Verstappen: Kein Vorwurf an Bottas

Der Niederländer macht Bottas keinen Vorwurf, dass dieser ihn zwischenzeitlich aufgehalten hat. "Valtteri ist ein fairer Racer. Er fährt hart aber fair. Ich fühlte mich immer gut dabei. Natürlich wusste ich, dass es wichtig ist, irgendwann vorbeizukommen", berichtet er und erklärt, dass Bottas sich dabei fair verhalten habe. "Es war alles in Ordnung", so Verstappen.

Letztendlich brauchte er ja auch nicht lange, um den Mercedes zu überholen.

14:35

So eng ist das WM-Duell

Nachdem sich Verstappen die WM-Führung heute zurückgeholt hat, ist die WM-Führung bereits zum dritten Mal in diesem Jahr gewechselt. Hamilton führte zu Beginn des Jahres, ehe Verstappen in Monaco das erste Mal vorbeizog. Nach Ungarn lag Hamilton wieder vorne, nun ist es wieder der Niederländer. Hier die Übersicht über das Gigantenduell der beiden in diesem Jahr:

14:25

Ferrari: "Solide", aber noch lange nicht gut genug

In der WM hat man sich heute P3 geschnappt. Damit kann man zufrieden sein. Weniger gut ist, dass man mit beiden Autos überrundet wurde. Teamchef Binotto spricht daher von einem "soliden Rennen", stellt jedoch auch klar: "Natürlich ist das kein Ergebnis, das für Ekstase sorgt. Wir wissen ganz genau, dass noch immer eine Menge zu tun ist, um wieder auf das Level derjenigen zu kommen, die aktuell um Siege kämpfen."

Denn da will Ferrari schließlich wieder hin.

14:16

Den Perez/Norris-Zwischenfall ...

... kannst du dir hier noch einmal im Video anschauen. Untersucht wurde der von den Stewards übrigens nicht, nur zur Kenntnis genommen. Ist aber natürlich auch richtig so, wir wollen ja Racing sehen!

14:09

McLaren: Mehr war einfach nicht mehr drin

Nach dem durchwachsenen Wochenende hat McLaren P3 in der WM an Ferrari verloren. Seidl erklärt, dass davor vor allem das schwache Qualifying gestern verantwortlich gewesen sei. Heute habe man einen guten Job gemacht, aber mehr als ein Punkt sei eben nicht mehr möglich gewesen. Man habe einfach nicht die Pace gehabt, um mit beiden Autos in die Punkte zu fahren.

"Daher müssen wir akzeptieren, dass heute nur ein Punkt möglich war", so Seidl, der gesteht: "Das war natürlich nicht das, was wir uns vor diesem Rennwochenende vorgenommen hatten. Wir müssen jetzt detailliert analysieren, warum wir gestern im Qualifying nicht die Pace hatten."

13:58

Norris: Riss im Frontflügel

Wir bleiben eben bei McLaren. Vor dem Rennstart haben ja darüber berichtet, dass Norris für das Rennen einen neuen Frontflügel bekommen hat. Teamchef Andreas Seidl verrät: "Wir sahen einen Riss an einem der Flaps. Daher haben wir den Frontflügel als Vorsichtsmaßnahme getauscht." Das ist wie bereits erwähnt erlaubt, wenn es sich um ein baugleiches Teil handelt. Man habe der FIA den Riss gezeigt und sie habe den Tausch genehmigt, so Seidl.

13:50

Ricciardo: Problem mit der Kupplung

P11 am Ende für ihn und damit keine Punkte. Laut eigener Aussage war es ein "schwieriges Rennen", das bereits nicht optimal begann, weil beim Start die Kupplung nicht funktioniert habe. "Mein bevorzugter Kupplungshebel hatte ein Problem. Ich machte den Start mit meiner anderen Hand, und das war ein Hauptgrund dafür, dass ich beim Start eine Position an Russell verlor", berichtet er.

"Aber wir haben uns gut erholt, und ich kam wieder an Russell und Giovinazzi vorbei. Wir gewannen in der ersten Runde sogar eine Position", so Ricciardo. Danach habe er aber hinter den Alpines festgehangen und später noch mehr Zeit verloren, als er Norris vorbeilassen musste, weil der auf einer anderen Strategie war. Letztendlich sei auch einfach seine Pace "nicht so gut" gewesen.

So ging er am Ende leer aus.

13:41

Kubica: Erstes echtes Rennen seit 2010

Der Pole verrät, dass er heute zum ersten Mal seit 2010 das Gefühl hatte, wieder ein Formel-1-Rennen zu fahren. "Die Realität ist, dass ich nach 2010 zwar noch einmal in der Startaufstellung der Formel 1 stand. Aber ich bin nicht wirklich Rennen gefahren", so Kubica in Anspielung auf seine Saison 2019 bei Williams. Damals fuhr er allerdings nur hinterher und konnte mit unterlegenem Material nicht kämpfen.

"Es gab Momente, in denen ich einige schöne Kämpfe mit Vettel hatte", berichtet er vom heutigen GP. Am Ende habe er dann noch Latifi überholen können. Sein Fazit daher: "Nicht leicht, aber zufrieden."

13:32

Red Bull: Voller Fokus lag auf Hamilton

Christian Horner verrät, dass man im Zweifel lieber das Rennen verloren hätte, als mit Verstappen hinter Hamilton zu landen. "Unser Fokus lag auf Lewis. Er ist der engste Gegner [in der WM]", erinnert er und stellt klar, dass man sich heute im Zweifel immer gegen Hamilton abgesichert hätte, selbst wenn das "Risiko" bestanden hätte, dass Bottas dadurch am Ende das Rennen gewinnt.

Letztendlich holte man aber ja trotzdem den Sieg, obwohl man bei den Stopps jeweils auf Hamilton reagierte.

13:24

Die Bilder des Rennens ...

... findest du wie üblich in unserer Fotogalerie! Nicht nur mit den besten Schnappschüssen des Rennens sondern auch mit den schönsten Jubelfotos der großen Verstappen-Party.

13:18

Leclerc: Eigentlich schneller als Gasly

Der zweite Ferrari-Pilot fühlte sich bei seinem 50. Rennen für die Scuderia deutlich wohler im Auto. "Ich denke, unsere Performance war heute wahrscheinlich schneller als die von Pierre. Jedes Mal, wenn es eine kleine Lücke gab, konnte ich sie wieder zufahren. Aber wenn ich bis auf zwei Sekunden dran war, war es sehr schwierig, noch naher zu kommen", berichtet er. Deswegen habe er Gasly nicht überholen können.

"Ich denke, wir hätten Vierter werden können", so Leclerc. Die Chance habe man allerdings gestern im Quali verpasst.

13:10

Sainz: "Noch nie so langsam"

Wo wir gerade bei den Spaniern im Feld sind: Der Ferrari-Pilot wundert sich: "Ich hatte im Rennen ab der ersten Runde keine Pace. Ich hatte große Probleme mit den Vorder- und Hinterreifen. Ich hatte Graining und rutschte viel. Ich konnte meine Pace vom Freitag nicht halten. Wir müssen uns ansehen, was da schiefgelaufen ist, denn ehrlich gesagt fühlte ich mich in einem Rennen noch nie so langsam."

Er habe keinen Grip gehabt und die Reifen zu schnell verbraucht.

13:03

Alonso: Bei Duell mit Sainz fast gecrasht

Ganz am Ende konnte der Spanier seinen Landsmann noch überholen. Bei der Aufholjagd wäre er aber einmal fast gecrasht. "In Kurve 3 war ich zu nah dran. Ich blockierte die Vorderreifen etwas und kam etwas weiter als normal raus", berichtet er. Am Ende sei er nur noch "zehn Zentimeter" von der Mauer weg gewesen. Er gesteht, dass es "pures Glück" gewesen sei, dass er da nicht gecrasht sei.

12:55

Was war bei Giovinazzi los?

Der Alfa-Pilot startete von einem starken siebten Platz, wurde am Ende aber nur 14. "Wie hatten hinten rechts einen Reifenschaden", erklärt er. Den Grund dafür kenne man allerdings noch nicht. "Danach war das Rennen dann vorbei", zuckt er die Schultern. Er wisse jedoch auch nicht, ob es ohne den Reifenschaden für Punkte gereicht hätte. Denn nach einer Runde war er schon von P7 auf P10 zurückgefallen.

"Ich hatte eine Berührung mit Fernando [Alonso]", erklärt er. Daher habe er beim Start mehrere Plätze verloren.

12:48

Russell frustriert: Erst Strafe, dann Getriebe

Erst eine Strafe für zu schnelles Fahren in der Boxengasse, am Ende dann mit einem Getriebeschaden aufgegeben. Kein guter Sonntag für den Zweiten von Spa. "Ich habe absolut attackiert. Antonio [Giovinazzi] lag ungefähr 1,5 Sekunden vor mir, und wusste, dass wir ihn nur an der Box schlagen können", sagt er im Hinblick auf seine Strafe. Da habe er es dann "übertrieben".

"Letztendlich hat das unser Rennen aber nicht verändert. Wir wären Zwölfter geworden, wenn wir nicht das Getriebeproblem am Ende gehabt hätten", erklärt er und ergänzt selbstkritisch, dass er an diesem Wochenende insgesamt "zu viele Fehler" gemacht habe. Auch im Qualifying war er ja einmal abgeflogen.

12:39

Masepin: Hart, aber so sollte es auch sein

Und was sagt der Russe selbst? "Ich fand es sehr hart", gesteht er bei 'Sky'. Aber: "So sollte es auch immer sein. Es gibt keine Probleme, aber ich möchte vorne sein", betont er. Schumacher hat übrigens angesichts solcher Aussagen keine Hoffnung, dass sich in Zukunft etwas ändern wird. "Das denke ich ehrlich gesagt nicht", antwortet er auf die Frage, ob eine Aussprache etwas bringen werde.

12:31

Ralf Schumacher: Situation "lebensgefährlich"

Deutlichere Worte als Mick findet Ralf Schumacher zu der Situation. Bei 'Sky' erklärt er: "Mick war hinter Nikita, in perfekter Position zu überholen. Masepin zuckt dann und zieht einfach rüber und macht Mick dabei sogar den Vorderflügel kaputt. Solche Aktionen bei Hochgeschwindigkeiten sind lebensgefährlich. Da muss das Team dringend eingreifen."

"Es ging um die letzten Plätze", erinnert er und ergänzt: "Nikita muss damit leben, dass wenn Mick so nah an ihm ist, er ihn durchlassen muss. Mit diesen Aktionen hat er nichts in der Formel 1 zu suchen. Dieses Risiko, welches er eingeht, passt nicht zu seinem Talent. Er scheint überfordert und frustriert. Da muss Günther Steiner eingreifen", so der Experte.

12:25

Schumacher: Werde mit dem Team darüber sprechen

Damit noch einmal zurück zur Haas-Situation. "Er scheint es in seinem Kopf zu haben, mich um jeden Preis schlagen zu wollen", sagt Schumacher im Hinblick auf seinen Teamkollegen und ergänzt: "Das ist okay, dagegen habe ich nichts." Es sei allerdings "nicht der richtige Ansatz", sich so hart gegen seinen Teamkollegen zu verteidigen.

Es sei nicht in Ordnung, "dass er mich in die Mauer drückt". Schumacher stellt klar: "Ich denke, dass das nicht der richtige Weg ist. Wir werden vermutlich mit dem Team darüber sprechen."

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