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Formel-1-Liveticker: Verhinderte das VSC einen Piastri-Sieg?

Formel-1-Liveticker: Horner: Hätten "unter normalen Umständen" gewonnen

Status: Beendet

Vergessene Freitagsfahrer

Da fällt mir gegen Ende unseres Montagstickers doch gleich noch diese Fotostrecke ein:

Fotostrecke: Top 10: Vergessene Freitagsfahrer der Formel 1 Motorsport Images

Foto: Motorsport Images

#10 Chanoch Nissany (Minardi 2005): Gut, eigentlich ist der Auftritt des Israeli unvergessen, doch allein wegen seiner Geschichte gehört er hier rein. Nissany beginnt seine Motorsport-Karriere erst im Alter von 38(!) Jahren. Als Testfahrer von Jordan und Minardi kommt er in die Formel 1 und bekommt 2005 in Ungarn die einmalige Chance.

Brundle kritisiert Verstappen und Red Bull

Experte Martin Brundle hat in seiner neuen Kolumne für Sky Max Verstappen für sein gestriges Verhalten auf der Rennstrecke kritisiert. Doch auch Red Bull als Team kommt bei ihm nicht gut weg.

"Dieses Rennen erinnerte ziemlich an 'Max 1.0', wobei seine Standardfahrweise [...] wieder zum Vorschein kamen", findet Brundle, der damit nicht nur den Crash selbst meint.

"Was ich beunruhigend fand, war, dass Verstappen nach der Berührung und als beide 'humpelten', eindeutig versuchte, Norris zu behindern [...], wenn er konnte", schreibt der ehemalige Formel-1-Pilot.

"Und wenn das Red-Bull-Team nach dem Rennen am Funk sagt, es sei alles Norris' Schuld gewesen, dann ist das schwer zu ertragen, denn das schadet ihrer Glaubwürdigkeit", ergänzt er.

Mit dieser Meinung steht er zumindest nicht alleine da, wenn man sich die Reaktionen auf den Crash zum Beispiel auch in den sozialen Medien einmal anschaut.

Viel Abwechslung

Im vergangenen Jahr gewann Red Bull noch 21 der 22 Saisonrennen. Dafür haben wir in dieser Saison in elf Rennen bereits Fahrer aus vier verschiedenen Teams auf der obersten Stufe des Treppchens gesehen.

Mehr Abwechslung gab es zuletzt vor zwölf Jahren. In der Saison 2012 konnten am Ende sogar sechs unterschiedliche Teams mindestens einen Grand Prix gewinnen: McLaren, Red Bull, Ferrari, Lotus, Mercedes und Williams.

Vier Teams davon haben es auch in diesem Jahr wieder geschafft. Fehlen also noch Williams und Lotus-Nachfolgeteam Alpine. Wir würden aber natürlich auch jeden anderen Rennstall nehmen, um diese Liste zu erweitern!

Fernando Alonso Pastor Maldonado Kimi Räikkönen Ferrari Ferrari F1Williams Williams F1Lotus Lotus F1 Team F1 ~Fernando Alonso (Aston Martin), Pastor Maldonado und Kimi Räikkönen ~

Foto: Motorsport Images

Alonso: Glaube noch an Aston Martin

Trotz der erneuten Nullnummer am Wochenende betont der Spanier, dass er seinem Team "absolut" vertraue, das Ruder bald wieder herumzureißen. Er sei "einigermaßen optimistisch", dass das bereits beim Heimrennen in Silverstone klappen könne.

Denn am Sonntag in Spielberg sei es bereits "besser" als beim Sprint zuvor gewesen. Man habe eine bessere Rennpace gehabt, die man allerdings nicht zeigen konnte, weil man so weit hinten gestartet sei.

"Wenn man von hinten startet und diese Gruppe von Autos vor sich hat, wird das Reifenmanagement wirklich unmöglich, und dann fällt man immer zurück", erklärt der zweimalige Weltmeister.

Wichtig sei es daher, ein besseres Qualifying zu haben. Doch das alleine wird Aston Martin nicht wieder nach vorne bringen. Auf die Frage, ob es eine klare Entwicklungsrichtung für das Auto gebe, antwortet Alonso: "Ja."

Wir sind gespannt.

Heute vor 23 Jahren ...

... gewann Michael Schumacher den Großen Preis von Frankreich 2001 - und knackte damit als erst zweiter Fahrer nach Alain Prost die magische Marke von 50 Grand-Prix-Siegen in der Formel 1.

Noch im gleichen Jahr sollte Schumacher Prost (51 GP-Siege) in der ewigen Bestenliste überholen und zum Rekordsieger in der Formel 1 werden.

Heute gibt es mit Sebastian Vettel (53), Max Verstappen (61) und Lewis Hamilton (103) noch drei weitere Piloten, die die 50er-Marke erreicht haben.

Kann man auch alles in unserer großen Datenbank nachlesen!

Michael Schumacher Ralf Schumacher Rubens Barrichello  ~Michael Schumacher, Ralf Schumacher und Rubens Barrichello ~

Foto: Motorsport Images

Stella: Verstappen muss sich entschuldigen

Der McLaren-Teamchef hofft, dass der gestrige Unfall die gute Beziehung zwischen Verstappen und Norris nicht beeinflussen wird. Er stellt aber auch klar: "Dies ist ein Fall, in dem sich jemand entschuldigen muss."

Und es ist ziemlich klar, dass er damit Verstappen meint. Sollte dieser das übrigens tun, dann werde man danach "sogar noch mehr Respekt" vor ihm als vorher haben, betont Stella.

Christian Horner sagt dazu derweil: "Vielleicht werden sie morgen nicht zusammen Padel spielen, aber ich bin sicher, dass sie darüber reden werden. Sie sind zwei harte Rennfahrer und werden offen über die Dinge sprechen. Daran habe ich keinen Zweifel."

Verstappen selbst erklärte aber ja gestern bereits, dass er das zumindest nicht unmittelbar nach dem Rennen in der Hitze des Gefechts tun wollte.

Horner: Hätten "unter normalen Umständen" gewonnen

Das Rennen gestern konnte man zwar nicht gewinnen, doch wenn man das gesamte Wochenende betrachtet, dann ist Red-Bull-Teamchef Christian Horner mit dem Auftritt in Spielberg zufrieden.

Er erinnert: "[Max] hat das Sprintrennen überzeugend gewonnen und hatte einen Vorsprung von acht Sekunden, bevor wir das Problem mit dem Boxenstopp hatten. Also denke ich, wir hatten [McLaren] dieses Wochenende im Griff."

Horner stellt klar: "Wir haben erwartet, dass wir gewinnen, und unter normalen Umständen hätten wir das wohl auch getan." Lediglich der letzte Stint, der mit dem verpatzten Boxenstopp anfing, habe das verhindert.

Sonst wäre Norris wohl nicht mehr in eine Position gekommen, um Verstappen anzugreifen, glaubt der Teamchef.

Die Noten sind da!

An einem Sprint-Wochenende dauern unsere Noten immer etwas länger, weil es so viele Aspekte zu beachten gibt. Zudem wurde bei manchen Fahrern auch etwas länger diskutiert, denn einig sind wir uns nicht überall.

Und auch unser Experte Marc Surer hat teilweise eine andere Meinung als wir in der Redaktion. Könnt ihr wie immer alles in unserer Fotostrecke nachlesen:

Fotostrecke: Spielberg: Die Fahrernoten von Marc Surer und der Redaktion Motorsport Images

Foto: Motorsport Images

Guanyu Zhou (Marc Surer: 6) - "Letzter oder Zweitletzter ist eigentlich egal. Würde mich wundern, sollte ihn noch jemand nehmen."

Alonso nimmt Crash auf seine Kappe

In Kurve 3 gab es gestern noch einen weiteren Unfall zwischen Fernando Alonso und Guanyu Zhou. Der Spanier kassierte dafür eine Strafe und gesteht auch: "Ich habe einen Fehler gemacht."

"Natürlich habe ich nicht damit gerechnet, dass ich die Reifen blockieren würde. Und wenn man dann blockiert, scheint es, als würde man Gas geben, weil das Auto nicht mehr verzögert", erklärt er.

Gleichzeitig hätten die Autos vor ihm aber auch "extrem früh" gebremst, betont er. Trotzdem räumt er ein: "Mein Fehler. Ich konnte nichts machen." Für Punkte hätte es gestern aber wohl sowieso nicht gereicht.

Nach Monaco und Barcelona war es für Aston Martin bereits die dritte Nullnummer in den vergangenen vier Rennen. Lief auch schon mal besser ...

Wer hat eigentlich gewonnen ...?

Durchaus möglich, dass man sich auch in einigen Jahren noch an Verstappen-Norris-Crash gestern erinnern wird. Doch wird man sich dann auch daran erinnern, dass George Russell den Sieg beim Österreich-GP 2024 abgestaubt hat?

In dieser Fotostrecke blicken wir auf einige berühmte Rennen, bei denen sich viele eben nicht mehr an den Sieger erinnern:

Fotostrecke: 11 berühmte Rennen, bei denen man sich nicht an den Sieger erinnert Sutton

Foto: Sutton

Spa 1991 - Zumindest in Deutschland dürfte sich jeder Formel-1-Fan an das Rennen in Belgien am 25. August 1991 erinnern. Denn damals gibt ein gewisser Michael Schumacher sein Debüt in der Königsklasse. Das endet aber bereits nach wenigen Metern. Und wer kann anschließend eigentlich gewinnen?

Williams und Sauber bleiben Sorgenkinder

Auch gestern gab es wieder keine Punkte für Sauber. Das Team steht nach den ersten elf Rennen noch immer ohne einen einzigen Zähler da. "Trotz allem denke ich, dass dieses Rennen unsere beste Session an diesem Wochenende war", betont Valtteri Bottas.

Und das sagt eine Menge aus, wenn man bedenkt, dass er mit einer Runde Rückstand 16. geworden ist. Teamkollege Guanyu Zhou ergänzt: "Es ist nicht ungewöhnlich, dass die Leistung auf verschiedenen Strecken variiert."

"Daher hoffe ich, dass wir in Silverstone wieder näher am Kampf um Punkte dran sind", so der Chinese, dem aktuell wohl nur noch das Prinzip Hoffnung bleibt. Und auch bei Williams sieht es kaum besser aus.

Das Team punktete bislang auch erst einmal, als Alexander Albon in Monaco Neunter wurde. Seitdem kam man nirgendwo mehr über einen 15. Platz hinaus. Das war die Position, die Albon gestern erreichte.

"Ich glaube, P12 oder P13 war heute möglich. Ich weiß, dass es keine Punkte sind, aber ich mag es nicht, hinter dem Platz zu landen, den wir meiner Meinung nach hätten erreichen können", so Albon.

Die Realität ist aber, dass Sauber und Williams in Spielberg wieder einmal beide nicht gut genug für Punkte waren.

"Sprint-WM"

In der Vergangenheit wurde darüber diskutiert, eine eigene Sprintwertung in der Formel 1 einzuführen. Wenn es diese geben würde, dann wäre Max Verstappen dort auch vorne. Mehr dazu in unserer Fotostrecke:

Fotostrecke: Die inoffizielle "Sprint-WM" der Formel 1 2024 Motorsport Images

Foto: Motorsport Images

1. Schanghai (China): Max Verstappen im Red Bull gewinnt im ersten Sprint der Saison 2024 vor Lewis Hamilton im Mercedes und Sergio Perez im zweiten Red Bull. Es fahren außerdem beide Ferrari- und beide McLaren-Fahrer in die Punkte. Stand: 1. Verstappen (8), 2. Hamilton (7), 3. Perez (6), 4. Leclerc (5), 5. Sainz (4).

Sainz: Werde mich nicht drängen lassen

Wir bleiben bei Carlos Sainz, kommen aber zu seiner Zukunft, die ja auch Christian Nimmervoll in seiner Kolumne heute groß thematisiert hat. Der Spanier selbst stellt in diesem Zusammenhang klar, er werde sich nicht zu einer Entscheidung drängen lassen.

Er versichert: "Ich werde den Teams gegenüber ehrlich und aufrichtig sein, aber es ist auch eine so wichtige Entscheidung für mich, dass ich mir alle Zeit nehmen werde, die ich brauche, um sie zu treffen."

"Und wenn es Teams gibt, die nicht warten können oder ein bisschen ungeduldig sind, kann ich nichts dagegen tun. Es ist meine Zukunft, meine Entscheidung, und ich werde versuchen, so ehrlich wie möglich zu allen zu sein und mir die Zeit zu geben, die ich brauche", so Sainz.

Sainz: Mercedes war zu schnell

Der Spanier wurde am Ende Dritter, und obwohl nur 4,5 Sekunden auf Russell fehlten, wusste er, dass er keine Chance auf den Sieg hatte. "Ich denke schon", antwortet er auf die Frage, ob er das Maximum herausgeholt habe.

"Wie wir [am Samstag] im Sprint gesehen haben, sah es so aus, als hätten sie einen Vorsprung von einer halben bis einer Zehntelsekunde", sagt Sainz im Hinblick auf die Mercedes-Piloten, von denen er mit Hamilton immerhin einen geschlagen habe.

"Wir haben alles versucht, aber wir wissen, dass wir in den letzten Rennen zu kämpfen hatten. Und im Moment ist Mercedes ein bisschen schneller als wir", resümiert der Spanier, der zumindest seinen fünften Podestplatz des Jahres holte.

Ohne den Verstappen-Norris-Crash wäre es aber wohl nur ein unspektakulärer fünfter Platz geworden.

Russell hatte Angst vor Überrundungen

Während das virtuelle Safety-Car Russell gestern etwas geholfen hat, hatte er Angst davor, dass es durch einige Überrundungen noch einmal knapp werden könnte. "Die Schwierigkeit bestand darin, dass wir uns vielen Hinterbänklern näherten", erklärt er.

"Wenn man Glück mit der Position hat, bekommt man [von den Autos] das DRS in Kurve 1 und dann in Kurve 3 und in Kurve 4, und man kann sechs Zehntel gewinnen. Wenn man Pech hat, kann man vielleicht sechs Zehntel verlieren", betont er.

Doch selbst wenn Piastri ihn dadurch eingeholt hatte, hätte der Australier dann ja auch noch überholen müssen. "Ich dachte, er würde mich einholen, um ehrlich zu sein, aber ich denke, einholen ist eine Sache, überholen eine andere", so Russell.

"[Im Sprint] war Carlos [Sainz] zehn Runden lang in meinem DRS hinter mir, und ich war auch etwa acht Runden lang in seinem DRS hinter ihm, und das Überholen war nicht einfach", erinnert er.

Und auch das Duell zwischen Norris und Verstappen war ja ein gutes Beispiel dafür.

Nächster "Sieg" für Haas

Das Wochenende war für Haas ein voller Erfolg, und logischerweise hat das Team damit auch den Sieg in unserer fiktiven Mittelfeld-WM eingefahren. Mehr dazu in unserer Fotostrecke:

Fotostrecke: Formel-1-Mittelfeld-WM: So spannend wäre es 2024 ohne die fünf Topteams ... Motorsport Images

Foto: Motorsport Images

Wenn es keine Zwischenfälle gibt, haben Alpine, Haas, Sauber, die Racing Bulls und Williams zu Beginn der Saison 2024 kaum Chancen auf Punkte in der Formel 1. In dieser Fotostrecke vergeben wir daher nur Zähler für diese fünf Teams nach dem klassischen Schema 10-6-4-3-2-1. Beim Sprint gibt es für die Top 3 Punkte (3-2-1).