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Formel-1-Liveticker: Verstappen glaubt: Monza liegt dem Mercedes!

Status: Beendet

Albons Comeback: Was steckt dahinter?

Die News des Tages war heute die Ankündigung, dass Alexander Albon 2022 für Williams fahren wird. Unser Chefredakteur Christian Nimmervoll war anschließend im Call mit Teamchef Jost Capito und hat unter anderem die Frage gestellt, ob Albon zu 100 Prozent Williams-Fahrer sein wird oder auch noch ein bisschen Red Bull.

Dies und mehr ordnet er in diesem Video noch einmal für dich ein.

Alexander Albon kehrt nach einem Jahr Pause in die Formel 1 zurück, wird Teamkollege von Nicholas Latifi bei Williams. Wir erklären die Hintergründe!

Dein Monza-Zeitplan

So langsam rückt das Monza-Wochenende näher. Und fall du es schon wieder vergessen hast: In Italien findet der zweite Formel-1-Sprint in dieser Saison statt. Der erste Testlauf war in Silverstone, und auch diesmal hat man sich am Zeitplan von damals orientiert. Das heißt, dass du dich auf andere Zeiten als sonst einstellen musst.

Freitag
1. Freies Training: 14:30 Uhr bis 15:30 Uhr
Qualifying: 18:00 Uhr bis 19:00 Uhr

Samstag
2. Freies Training: 12:00 Uhr bis 13:00 Uhr
Sprint: ab 16:30 Uhr

Sonntag
Rennen: ab 15:00 Uhr

Fahrerwechsel noch während der Saison?

Leserin Melanie fragt: "Sind Fahrerwechsel, die eigentlich für 2022 vorgesehen wären, auch noch während 2021 möglich? Ist sowas wahrscheinlich? In welchem Team könnte es dieses Jahr vielleicht Sinn machen?"

Sagen wir mal so: Möglich ist viel. Ob es auch wahrscheinlich ist, ist eine andere Sache. Mercedes wird im WM-Kampf keine Unruhe aufkommen lassen und plötzlich Bottas ersetzen. Und deswegen wird es auch bei Williams keine Veränderung geben.

Das einzige, was ich mir entfernt vorstellen könnte, wäre dass Kimi Räikkönen vorzeitig keine Lust mehr hätte. Das hatte er am Ende seiner Lotus-Zeit 2013 schon einmal gemacht und die letzten beiden Rennen ausgelassen. Damals lag er aber auch wegen ausbleibender Zahlungen im Clinch mit seinem Team und entschied sich für eine Rücken-OP. In dem Fall würden aber Robert Kubica oder Callum Ilott einspringen, nicht etwa Bottas.

Alles zum Mercedes-Rennen in Zandvoort

Im neuesten Video von Mercedes erklärt Shovlin zudem alle Hintergründe zum Rennen in Zandvoort. Warum man die Taktik so gewählt hat und wie schwierig die Vorbereitung mit den ganzen roten Flaggen war. Shovlin erklärt alle Taktikoptionen und ist sich sicher: Egal, was man gemacht hätte, Max Verstappen hätte gewonnen.

Mercedes spricht über das vergangene Rennen in Zandvoort und erklärt, welchen Zweck die Strategie hatte und warum man kein anderes Ergebnis hätte erzielen können.

Was wird aus Hamiltons Zandvoort-Motor?

Lewis Hamilton hatte im zweiten Training von Zandvoort einen Defekt zu verkraften. Glücklicherweise sollte er laut Mercedes ohnehin nicht mehr zum Einsatz kommen, auch nicht im Training. Dennoch will Mercedes das Aggregat natürlich untersuchen.

Für den Moment gibt es laut Andrew Shovlin aber noch nichts Neues zu berichten: "Das Aggregat ist zurückgekommen, es ist jetzt bei HPP in Brixworth und sie werden es sich ansehen. Glücklicherweise war das Aggregat am Ende seines Einsatzes und sollte von nun an nicht mehr an Freitagen eingesetzt werden", sagt er.

"Aber wir wollen die Situation verstehen, denn das heißt nicht, dass es in Zukunft nicht als Ersatzteil auftauchen würde, und wir warten auf den Bericht von HPP."

Lewis Hamilton Mercedes Mercedes F1 ~Lewis Hamilton (Mercedes) ~

Foto: Motorsport Images

Schlechte Nachrichten für Nyck de Vries

Die Bestätigung von Alexander Albon sind schlechte Nachrichten für Formel-E-Champion Nyck de Vries, für den sich eine Tür damit schließt. "Es war eine sehr schwierige Entscheidung, weil es ein paar sehr vielversprechende Fahrer gibt da draußen", betont Williams-Teamchef Jost Capito. "Aber Alex bringt darüber hinaus auch noch Formel-1-Erfahrung mit."

Und das hat er auch de Vries voraus. Hat das eventuell auch den Ausschlag gegeben? "Nyck ist Totos Fahrer in der Formel E. Ich glaube, er ist mir nicht böse, wenn er ihn dort behalten darf. Auch wenn Nyck einen Platz in der Formel 1 verdienen würde. Daran besteht kein Zweifel", so der Teamchef.

"Aber in Sachen Erfahrung hat Alex einen kleinen Vorteil. Und Toto versteht, dass wir kein B-Team sind und die Entscheidungen treffen müssen, die für uns richtig sind."

De Vries hat damit nur noch eine Chance bei Alfa Romeo, doch um diesen Platz buhlen auch andere Fahrer wie Antonio Giovinazzi, der mit Platz sieben im Qualifying von Zandvoort Argumente gesammelt hat, und Guanyu Zhou. der eine große Mitgift im Hintergrund weiß.

Was ist mit der Red-Bull-Verbindung?

Mercedes-Motorsportchef Toto Wolff hatte betont, dass Albon das Cockpit bekommen könnte, wenn er seine Verbindung zu Red Bull kappt. Ob das passiert ist, darüber gibt das Team keine Auskunft. Teamchef Jost Capito betont jedoch: "Ich kann sagen, dass er 2022 ein Williams-Fahrer sein wird. Was das bedeutet, überlasse ich euch. Fragt Red Bull. Für uns ist er Williams-Fahrer."

Womöglich könnte es ähnlich wie bei Renault/Alpine und Esteban Ocon sein, der eigentlich Mercedes-Junior war, aber auf den Mercedes keinen Zugriff hat.

Das heißt: Sollte Red Bull etwa einen Ersatzfahrer brauchen, käme Albon nicht infrage. Zumindest deutet das Capito an: "Ich kann nur sagen: Er ist ein Williams-Fahrer. Wir entscheiden, was er macht und was er nicht macht."

Statement von Alexander Albon

"Ich freue mich darauf, 2022 wieder in der Formel 1 zu fahren. Wenn man ein Jahr aus der Formel 1 aussteigt, ist es nie sicher, dass man zurückkehren wird. Ich bin Red Bull und Williams sehr dankbar, dass sie an mich geglaubt und mich auf meinem Weg zurück in die Startaufstellung unterstützt haben", erklärt Albon.

"Es war auch großartig, die Fortschritte zu sehen, die Williams als Team in diesem Jahr gemacht hat, und ich freue mich darauf, ihnen dabei zu helfen, diese Reise 2022 fortzusetzen. Mein Fokus liegt nun wieder auf meiner Rolle als Test- und Reservefahrer bei Red Bull und darauf, das Team im Kampf um die diesjährige Weltmeisterschaft zu unterstützen."

Jost Capito: "Alex ist eines der aufregendsten jungen Talente im Motorsport und bringt aus seiner Zeit bei Red Bull eine große Menge an F1-Erfahrung mit. Seine zahlreichen Podiumsplatzierungen unterstreichen seine Schnelligkeit als Fahrer, und wir wissen, dass er sich im Team in Grove sofort zu Hause fühlen wird", sagt der Teamchef."

Corinna Schumacher: "Michael fehlt jeden Tag"

Am 15. September erscheint auf Netflix die mit Spannung erwartete Dokumentation über Michael Schumacher. Die Bild-Zeitung hat schon jetzt Vorab-Einblicke veröffentlicht und einige Aussagen seiner Familie dokumentiert.

Wie es Schumacher acht Jahre nach dem Unfall geht, wird dort nicht aufgeklärt werden, aber zumindest gibt Ehefrau Corinna kleine Andeutungen: "Wir leben zu Hause zusammen, wir therapieren, wir machen alles, damit es Michael besser geht und gut geht und dass er unseren Familienzusammenhalt auch einfach spürt“, sagt sie.

"Es ist wichtig, dass er sein Privatleben weiter so genießen kann, so gut, wie es eben geht. Michael hat uns immer beschützt, jetzt beschützen wir Michael."

"Es ist ganz klar, dass Michael mir jeden Tag fehlt, und nicht nur mir, die Kinder, die Familie, sein Vater, alle, die um ihn herum sind. Jeder vermisst Michael", sagt sie weiter und betont: "Aber Michael ist ja da, anders, aber er ist da, und das gibt uns allen Kraft."

Interpretieren kann die Aussagen nun jeder für sich selbst.

Michael Schumacher Jean Todt Rubens Barrichello Ferrari Ferrari F1 ~Michael Schumacher, Jean Todt und Rubens Barrichello ~

Foto: Motorsport Images

Ralf Schumacher: Alfa der richtige Schritt für Bottas

Ex-Formel-1-Pilot Ralf Schumacher glaubt, dass Valtteri Bottas mit dem Wechsel zu Alfa Romeo den richtigen Schritt gemacht hat und wieder aufblühen kann: "Valtteri ging es darum, in der Formel 1 zu bleiben. Der kommt jetzt mal in eine Position, wo er das Team anführen darf. Ich glaube, das braucht er auch jetzt", sagt der Deutsche gegenüber 'Sky'.

"Das Talent hat er, aber neben Hamilton war es immer schwierig für ihn. Der Druck war zu groß, von allen Seiten. Auch von uns. Jetzt kann er das in aller Ruhe anführen, hat das gesamte Team hinter sich. Das wird schön sein für ihn."

Dass er 2022 bei einem vermeintlich kleinen Team fahren wird, sollte für bottas kein Problem sein: "Er hat sehr viel Geld verdient, saß im besten Auto der Welt, für viele Jahr. Er hat keinen Grund, traurig zu sein, dass er jetzt was anderes macht."

Schleppender Ticketverkauf: Monza rechnet mit finanziellen Verlusten

Den Veranstaltern des Großen Preises von Italien drohen in diesem Jahr Verluste, weil wohl weniger Zuschauer als erwartet an der Strecke sein werden. Dank der aktuellen Beschränkungen sind nur 50 Prozent der eigentlich 120.000 Zuschauer erlaubt.

Laut der italienischen Zeitung 'La Gazzetta dello Sport' könnten aber sogar nur rund 15.000 Fans an die Strecke pilgern - Grund seien die spät gestarteten Ticketverkäufe.

"Der Kartenverkauf hat erst am 5. August begonnen, und ich muss zugeben, dass der Grand Prix in diesem Jahr große Verluste bringen wird. Ohne die finanzielle Unterstützung der Region Lombardei wäre die Durchführung wohl unmöglich gewesen", sagt Angelo Sticchi Damiani, Präsident des italienischen Automobilclubs.

Es heißt, dass aber wieder mehr als 30 Prozent der verkauften Tickets an Niederländer gegangen sein sollen.