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Formel-1-Liveticker: Verstappen wird sich nicht ändern, glaubt Horner

Formel-1-Liveticker: Verstappen wird sich nicht ändern, glaubt Horner

Status: Beendet

Feierabend

Und damit sind wir auch schon am Ende unseres heutigen Tickertages angekommen. Wir sammeln noch einmal Kraft, bevor ab morgen in Silverstone das große Finale des aktuellen Triple-Headers ansteht.

Dann melden wir uns zum Medientag wie gewohnt mit einer neuen Ausgabe zurück. Habt noch einen schönen Rest-Mittwoch und bis dann!

Heute vor acht Jahren ...

... kam es in Spielberg zu einem weiteren Crash, der in Erinnerung geblieben ist. In Kurve 3, also dort, wo auch Verstappen und Norris kollidierten, kam es in der letzten Rennrunde zum Unfall zwischen Lewis Hamilton und Nico Rosberg.

Es war ein weiterer Crash der beiden Mercedes-Piloten, die zuvor bereits in Barcelona kollidiert und ausgeschieden waren. In diesem Fall gewann Hamilton das Rennen trotzdem noch, Rosberg wurde am Ende noch Vierter.

Mehr dazu in dieser Fotostrecke:

Fotostrecke: Hamilton vs. Rosberg: Die Crash-Chronologie LAT

Foto: LAT

Angefangen hat alles 2014 in Spa-Francorchamps: Nico Rosberg saugt sich auf der Kemel-Geraden im Windschatten an Leader Lewis Hamilton an und versucht es außen. Das Manöver...

Wolff "vorsichtig optimistisch" für 2026

Und noch einmal Mercedes, dieses Mal aber der Blick in die Zukunft. Da verrät Toto Wolff nämlich im Hinblick auf das neue Formel-1-Reglement ab 2026: "Ich bin vorsichtig optimistisch." Gleichzeitig seien Prognosen aber auch "total schwierig".

"Ich glaube, dass wir vom Motor sicher gut dabei sein werden. Und hoffentlich vom Chassis auch. So, wie das 2014 der Fall war. Wenn du bei einem von den beiden nachhängst, gewinnst du nicht", erklärt Wolff.

Heißt: Hersteller wie Mercedes müssen beides hinbekommen. "Wir sind über die letzten Regeländerungen, bis auf die allerletzte [2022], immer gut rausgekommen. Aber das ist natürlich ganz anders jetzt, so wie 2014", erinnert Wolff.

"Das bedeutet nicht automatisch, dass wir das Gleiche schaffen werden. Ich bin zwar vorsichtig optimistisch, aber man muss extrem auf der Hut sein, irgendwelche Vorhersagen zu treffen, nach dem Motto: Jetzt fahren wir alles in Grund und Boden", so Wolff.

Denn dass es noch einmal so perfekt wie 2014 läuft, das ist wohl eher unwahrscheinlich.

Mercedes-Updates

Und wir bleiben weiter bei den Silberpfeilen, kommen aber zur Technik. Denn dass Russell kurz vor Ende des Spielberg-Rennens auf dem dritten Platz lag und damit den Sieg abstauben konnte, ist wohl den jüngsten Updates am Mercedes W15 zu verdanken.

Weil es sich in Spielberg um ein Sprint-Wochenende handelte, das zudem mitten im Triple-Header lag, verzichteten viele Teams darauf, neue Teile mitzubringen. Mercedes hingegen hatte in Österreich einen neuen Heckflügel dabei.

Den haben sich unsere Technikexperten hier einmal ganz genau angesehen!

Apropos Russell ...

Der Brite musste mehr als anderthalb Jahre auf seinen zweiten Grand-Prix-Sieg warten. Aber wo sortiert er sich damit in der ewigen "Bestenliste" ein? Die Antwort gibt es hier:

Fotostrecke: Top 10: Die meisten Rennen bis zum zweiten Formel-1-Sieg Motorsport Images

Foto: Motorsport Images

Rubens Barrichello (Brasilien) ist einer von vier Fahrern, die 31 Rennen nach ihrem jeweils ersten Grand-Prix-Erfolg den zweiten Sieg erzielen. Die anderen sind ...

679 Runden für Piastri

Eine nette Statistik für Zwischendurch: Oscar Piastri ist nach Spielberg der einzig verbliebene Fahrer, der alle 679 Grand-Prix-Runden in diesem Jahr absolviert hat.

Bis Österreich hatte auch Teamkollege Lando Norris noch eine "weite Weste", doch nach seinem vorzeitig Aus am Sonntag fehlen dem Briten nun sieben Umläufe.

Auf Platz zwei der Rundentabelle liegt übrigens jetzt George Russell mit 677 absolvierten Runden. Ihm fehlen lediglich zwei Umläufe aus Melbourne.

Da crashte der Mercedes-Pilot zwei Runden vor Schluss hinter Fernando Alonso.

Oscar Piastri McLaren McLaren F1 ~Oscar Piastri (McLaren) ~

Foto: Motorsport Images

Marko: Da muss mehr von Perez kommen

Helmut Marko ist vom Auftritt von Sergio Perez in Spielberg alles andere als beeindruckt. In seiner Kolumne für Speedweek schreibt er: "Sergio Perez war auch im Qualifying phasenweise gut unterwegs."

"Wenn er seine besten Sektorzeiten in eine Runde hätte packen können, dann wäre der fünfte Startplatz herausgesprungen, das wäre bei den engen Abständen in Ordnung gewesen für einen bekannt nicht so guten Qualifyer", so Marko.

Doch im Rennen ging es dann den Bach runter. "Im Rennen hatte Perez nach Kurve 1 und einer Berührung [...] eine massive Beschädigung an der Karosserie, der Wagen untersteuerte in der Folge massiv", erinnert Marko.

"Leider handelt es sich um Teile, die sich während eines Rennens nicht wechseln lassen. Aber wir brauchen nun von Sergio Leistung, denn es kann nicht sein, dass er hinter einem Haas-Rennwagen ins Ziel kommt", betont er.

Ziemlich klare Ansage.

Mercedes: Wann aus eigener Kraft siegfähig?

In Spielberg holte George Russell den ersten Mercedes-Sieg seit 2022. Ohne den Crash an der Spitze hätte er allerdings nicht gewonnen, und das weiß man in Brackley auch selbst.

"Wir reisen angespornt durch unser Wochenende in Österreich nach Silverstone", betont Toto Wolff trotzdem und erklärt: "Wir haben die Chancen genutzt, die sich uns geboten haben, und den Sieg geholt."

"Wir waren auf der Strecke ein ehrlicher Dritter, nicht allzu weit hinter dem Führungsduo. Als sie sich getroffen haben, waren wir zur Stelle, um daraus Kapital zu schlagen", so der Teamchef.

"Das ist das Ergebnis der harten Arbeit, die alle in Brackley und Brixworth in den vergangenen Monaten geleistet haben. Unsere schrittweisen Fortschritte haben uns näher an die Spitze herangebracht und uns zu regelmäßigen Podiumsanwärtern gemacht."

"Alle konzentrieren sich darauf, diese positive Entwicklung beizubehalten und dorthin zu kommen, regelmäßig um Siege mitzukämpfen", so Wolff, der betont: "Wir sind optimistisch, dass wir dies erreichen können."

Noch ist dieser Punkt aber nicht gekommen.

Was hat's mit Flexi-Wings und Zero-Pod auf sich?

Ein kleiner Videotipp für eure Mittagspause: Philipp Brändle war bis 2019 Aerodynamiker beim Mercedes-Team in der Formel 1. Inzwischen arbeitet er für ServusTV als Journalist und Experte.

Er als Fachmann erklärt in unserem neuen Video, was es mit Flexi-Wings und Mercedes' legendärem Zero-Pod-Flop auf sich hat, aus der Sicht eines ehemaligen Aerodynamikers.

Und er spricht über das, was Lewis Hamilton als Rennfahrer so besonders macht.

Philipp Brändle erklärt, was es mit Flexi-Wings und Mercedes' legendärem Zero-Pod-Flop auf sich hat, aus der Sicht eines ehemaligen Aerodynamikers.

Briatore-Comeback: Welche Rolle spielte Ecclestone?

Hat Bernie Ecclestone seinem alten Kumpel Flavio Briatore zum Formel-1-Comeback verholfen? Zumindest deutet der ehemalige Formel-1-Boss das im Gespräch mit dem Schweizer Blick ein bisschen an.

Dort verrät Ecclestone: "Ich habe lange mit Renault-Chef Luca de Meo telefoniert. Er war verzweifelt. Dann fiel das Wort Briatore. Wir waren uns schnell einig, dass in einer so verworrenen Situation nur ein Macher, ein Bandit unter Engeln helfen konnte."

"Die große Stärke von Flavio war schon immer: 'Halte die Diskussionen kurz, mache und denke groß! Du brauchst in der Formel 1 keine Freunde, du brauchst nur Erfolg'", verrät Ecclestone.

Mal schauen, ob das Briatore-Comeback auch wirklich erfolgreich verläuft ...

Marko: Eher Norris als Verstappen unfair

Wenig überraschend ist Helmut Marko nicht der Meinung, dass es Verstappen am Sonntag im Duell mit Norris übertrieben hat. Gegenüber oe24 erklärt er: "Es war jämmerlich, wie Norris am Funk agiert hat."

"Aber so was passiert, und ich würde es als Rennunfall abhaken, wobei eher Norris die Grenze überzogen hat", findet Marko und erklärt, dass "ganz sicher" auch die fehlende Routine von Norris eine Rolle gespielt habe.

Für Silverstone kündigt er schon einmal an: "Da schlagen wir zurück, da bringen wir ein Upgrade. Außerdem sag ich immer: Unser Ziel ist der WM-Titel, und da hat uns auch der Österreich-GP weitergebracht."

Denn in der WM konnte Verstappen seinen Vorsprung weiter ausbauen, weil sowohl Norris als auch Charles Leclerc eine Nullnummer in Spielberg hinlegten.

Weitere Sonderdesigns ...

... aus der aktuellen Formel-1-Saison findet ihr in dieser Fotostrecke:

Fotostrecke: Die Formel-1-Sonderdesigns in der Saison 2024 Williams

Foto: Williams

Silverstone: Passend zu seinem Heimrennen ändert das britische Traditionsteam Williams seine Farben und bildet den "Union Jack", die Flagge des Vereinten Königreichs, auf seinem Rennwagen ab. Erst der Detailblick aber ...

Viel Abwechslung in Silverstone

Wir werfen schon einmal einen kleinen Blick auf Silverstone und sehen beim Blick in die Siegerliste, dass es in den vergangenen drei Jahren drei verschiedene Gewinner beim Großbritannien-Grand-Prix gab.

2021 siegte Lewis Hamilton (Mercedes), 2022 Carlos Sainz (Ferrari) und im Vorjahr Max Verstappen (Red Bull). Und fast noch erstaunlicher: In den drei Rennen standen sieben verschiedene Piloten auf dem Podium.

Der einzige Fahrer, der in diesem Zeitraum mehrfach auf dem Treppchen war, ist Hamilton. Wenn es so abwechslungsreich weitergeht, dann spricht 2024 viel für einen McLaren-Sieg ...

Mehr spannende Statistiken zu Silverstone und Co. findet ihr in unserer großen Datenbank!

Vasseur: Kritik an Ferrari "ein bisschen hart"

Ob er erklären könne, weshalb Ferrari der Meinung sei, es bewege sich bei der Entwicklung in die richtige Richtung, wird Teamchef Frederic Vasseur nach Spielberg gefragt. Antwort: "Die Frage ist ein bisschen hart." Denn eigentlich stehe Ferrari nicht so schlecht da.

"Und 'Problem' ist natürlich ein großes Wort", sagt Vasseur. Er glaubt: Das Ergebnis vom Red-Bull-Ring verzerrt die Realität. "Bei Kurve 3 hatten wir im Qualifying ein Zehntel Vorsprung auf Norris. Wenn es uns also gelingt, diese Runde zu Ende zu bringen, dann sieht die Sache ganz anders aus."

Seine kompletten Aussagen findet ihr hier!

Doohan im Alpine

Nach Oliver Bearman (bei Haas für Kevin Magnussen) und Franco Colapinto (bei Williams für Logan Sargeant) wurde mit Jack Doohan nun ein dritter Freitagsfahrer für Silverstone bekanntgegeben.

Der Australier, der bereits Esteban Ocon in Kanada im Alpine vertreten durfte, ersetzt dieses Mal Pierre Gasly in FT1. Doohan gilt bei den Franzosen auch als Kandidat für ein Stammcockpit 2025.

Bereits heute wird Doohan nämlich im Auto sitzen. Er testet in Le Castellet einen A522 aus der Saison 2022 - genau wie Mick Schumacher ...

Alles Gute!

Glückwünsche gehen raus an Sebastian Vettel, der heute seinen 37. Geburtstag feiert. Mit vier WM-Titeln und 53 Rennsiegen zählt der Deutsche zu den erfolgreichsten Piloten in der Geschichte der Formel 1.

Allerdings gab es auch in seiner Karriere, und so bekommen wir wieder den Bogen zu Spielberg, einige kontroverse Momente. Diese könnt ihr euch in dieser Fotostrecke noch einmal anschauen:

Fotostrecke: Sebastian Vettels kontroverseste Momente LAT

Foto: LAT

Mit vier WM-Titeln zählt Sebastian Vettel zu den erfolgreichsten Formel-1-Fahrern der Gegenwart. Doch sein Weg ist, wie bei fast jedem großen Piloten der Geschichte, nicht nur gezeichnet von Erfolgen und Siegen - sondern auch von einigen umstrittenen Situationen. Wir schauen auf die kontroversesten Momente rund um Sebastian Vettel.