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Formel-1-Liveticker: Verstappen zu Red-Bull-Bekenntnis gedrängt, meint Wolff

Formel-1-Liveticker: Verstappen zu Red-Bull-Bekenntnis gedrängt, meint Wolff

Status: Beendet

Feierabend

Und damit soll es das vom heutigen Dienstag gewesen sein. Morgen meldet sich an dieser Stelle wieder mein Kollege Ruben Zimmermann. Für heute verabschiede ich mich, wünsche einen angenehmen Resttag - und wie letzte Woche auch den österreichischen Lesern einen spannenden Fußballabend. Ciao!

Fotostrecke: Sonderdesigns 2024

Die Fotostrecke wollte ich eignetlich vorhin noch einwerfen, als es um den Williams in Silverstone ging. Denn hier haben wir die Speziallackierungen der aktuellen Formel-1-Saison, darunter den Senna-McLaren in Monaco und den "blauen" Ferrari in Miami.

Fotostrecke: Die Formel-1-Sonderdesigns in der Saison 2024 Williams

Foto: Williams

Silverstone: Passend zu seinem Heimrennen ändert das britische Traditionsteam Williams seine Farben und bildet den "Union Jack", die Flagge des Vereinten Königreichs, auf seinem Rennwagen ab. Erst der Detailblick aber ...

Masepin testet GT3

Der ehemalige Formel-1-Pilot Nikita Masepin hat einen GT3-Test in Ungarn absolviert, nachdem die von der Europäischen Union gegen ihn verhängten Sanktionen zu Beginn des Jahres aufgehoben wurden.

Der russische Fahrer nutzte die Entscheidung, um zum neuen Balton Park Circuit in Ungarn zu reisen, um ein LMGT3-Auto zu testen, bei dem es sich vermutlich um einen Ferrari 296 GT3 handelt. Masepin sucht weiterhin nach weiteren Möglichkeiten im Rennsport. Vor der Saison 2022 wurde er von Haas nach Ausbruch des Ukraine-Konfilkts entlassen.

Durch seine Sperre konnte er bislang nur vereinzelt Events absolvieren.

Härteste Reifen in Silverstone

In Barcelona hatte Reifenhersteller Pirelli die härtesten Mischungen mitgebracht, in Österreich sie weichsten. Was gibt es also für Silverstone? Richtig, wieder die härtesten. Das ist mit Blick auf die vergangenen Jahre aber keine Überraschung.

Denn Silverstone stellt Auto und Pneus vor große Herausforderungen. Einige Kurvenkombinationen, wie Maggotts, Becketts und Chapel - werden mit hoher Geschwindigkeit durchfahren und erzeugen Seitenkräfte auf Reifen und Fahrer von über 5g. Der Durchschnittswert in Silverstone ist ähnlich hoch wie in Spa und Suzuka.

Dies und andere technische Aspekte haben dazu geführt, dass für diesen Event wie immer die härtesten Reifenmischungen gewählt wurden: C1, C2 und C3. Die Vorderachse wird dabei am stärksten beansprucht, und die vielen Rechtskurven bedeuten, dass der linke Vorderreifen am meisten verschleißt.

Vielleicht kommen ja aber auch die Regenreifen zum Einsatz. Im vergangenen Jahr wurde das gesamte Rennen im Trockenen ausgetragen, wobei die weiche Mischung überraschenderweise eine große Rolle spielte, da nur zwei Teams sie nicht einsetzten.

Die am häufigsten verwendete Mischung war jedoch die Medium-Mischung, die für die Hälfte der Gesamtkilometer verwendet wurde. Die große Mehrheit der Fahrer entschied sich für eine Ein-Stopp-Strategie, auch wenn in der Vergangenheit häufig mit zwei Stopps gefahren wurde.

Regnet es in Silverstone?

Bekommen wir am Wochenende in Silverstone wieder ein Regenrennen zu sehen? Erste Prognosen deuten durchaus darauf hin, dass es typisch britisches Wetter geben wird. Zumindest für Freitag und Sonntag bestehen gute Chancen auf Regen.

Näheres erfahrt ihr in unserer Wetternews, die bis zum Wochenende regelmäßig aktualisiert wird.

Lawrence Stroll: Cowell bekommt alle Ressourcen um zu gewinnen

Geschäftsführer Lawrence Stroll begrüßt Cowell in seinem Team und zeigt wieder einmal, wie ernst es ihm mit seinem Plan ist, in der Formel 1 zu gewinnen. Denn er sagt, dass Cowell alle Möglichkeiten von ihm bekommen wird, um zu siegen. Na mal schauen, ob das auch eintreffen wird.

"Ich möchte mich bei Martin bedanken, der in unserer Wachstumsphase als Unternehmen eine entscheidende Rolle gespielt hat. In den letzten drei Jahren hat er das Team aufgebaut und uns geholfen, einige wichtige Meilensteine zu erreichen, einschließlich der Förderung unserer Beziehung zu Honda und der Bereitstellung unseres hochmodernen AMR Technology Campus in Silverstone", sagt Stroll.

"Ich freue mich, Andy zu einem entscheidenden Zeitpunkt in unserem Team begrüßen zu dürfen. Zusammen mit unserer Werkspartnerschaft mit Honda, dem Engagement unseres Titelpartners Aramco und Andys Führung sind wir auf dem besten Weg, ein Weltmeisterschaftsteam zu werden. Andy hat meine volle Rückendeckung und wird alle Ressourcen zur Verfügung haben, um zu gewinnen."

Darum wurden Verstappens Manöver nicht bestraft

Der Brite erklärt auch, warum Verstappens Verteidigungsmanöver zuvor nicht bestraft wurden. Norris hatte sich beschwert, dass der Niederländer beim Anbremsen rüberziehen würde - die Kommissare winkten das durch.

"Es war nicht eindeutig", sagt Herbert. "Es war clever und machte es für Lando nur etwas schwieriger, zu entscheiden, ob er nach links oder rechts in eine bestimmte Kurve fährt."

Mit seiner Fahrweise würde Verstappen auch alle anderen Fahrer einschüchtern, doch Herbert glaubt, dass das bei Norris nicht funktioniert.

"Max weiß jetzt, dass er Lando nicht so unter Druck setzen und erwarten kann, dass er einfach ausweicht... dass Lando sich wehren wird", sagt er. "Lando hat erkannt, dass er eine Chance hat, Max in seinem eigenen Spiel zu schlagen."

Herbert: Mehr als zehn Sekunden Strafe ging nicht

Andrea Stella war nach dem Österreich-Rennen sehr klar darüber, dass er die Strafe gegen Max Verstappen nach der Kollision mit Lando Norris zu lasch fand. Doch Johnny Herbert, der als Fahrerkommissar im Einsatz war, sagt, dass eine höhere Strafe vom Reglement nicht vorgesehen war.

"Das ist die härteste Strafe, die nach den FIA-Richtlinien, nach denen wir als Stewards arbeiten, verhängt werden kann", sagt er gegenüber Coin Poker.

"Wenn sich jemand überschlagen hätte, weiß ich nicht, ob das etwas geändert hätte." Doch in dem Fall ging es nur um entweder "Forcing off the Track" oder "Causing a Collision" - und da war eine höhere Strafe nicht drin.

Herbert sagt auch ganz klar: "Es war die Schuld von Max. Lando tat das Richtige. Er hat sich nicht bewegt. Das hätte er nicht tun müssen. Einige Leute sagten, er hätte sich bewegen können. Aber so kann man Max nicht schlagen oder den Grand Prix gewinnen."

Max Verstappen Lando Norris Red Bull Red Bull F1McLaren McLaren F1 ~Max Verstappen (Red Bull) und Lando Norris (McLaren) ~

Foto: Motorsport Images

So stark sind die Tracklimits gesunken

Rund 1.200 mögliche Tracklimit-Vergehen musste die Rennleitung beim Österreich-Rennen 2023 untersuchen und kam damit nicht hinterher. Die Lösung: neue Kiesbett-Streifen in den Kurven 9 und 10. Das schien geholfen zu haben, denn bis auf die Situation rund um Lando Norris (und Oscar Piastri im Qualifying) waren Tracklimits kein großes Thema am Wochenende.

Die Zahl der Verstöße im Rennen ist massiv zurückgegangen. Insgesamt wurden am Sonntag "nur" 16 Runden gestrichen.

Fünf davon gingen auf das Konto von Norris, zwei auf Verstappen (wobei das eine Mal bei beiden kollisionsbedingt war). Neun weitere Fahrer hatten je einen Verstoß.

Lando Norris Max Verstappen McLaren McLaren F1Red Bull Red Bull F1 ~Lando Norris (McLaren) und Max Verstappen (Red Bull) ~

Foto: Motorsport Images

Die Noten aus Österreich

Wer war der beste Fahrer in Österreich? Max Verstappen? Lando Norris? George Russell? Nein, ein ganz anderer - und zwar Nico Hülkenberg! Das ergibt die Auswertung unserer traditionellen Noten nach dem Rennen.

Die genaue Auswertung findet ihr hier.

Ferrari nur noch vierte Kraft?

Ganz anders scheint der Weg bei Ferrari zu sein. Die Scuderia fährt beim Grand Prix von Österreich einen schmeichelhaften dritten Platz ein, doch die Pace scheint zunehmend zu schwinden. Sind die Barcelona-Updates ein Flop?

Kevin Hermann fasst mit den Analysetools unseres Technologiepartners PACETEQ die strategischen Brennpunkte des Spielberg-Wochenendes zusammen, darunter auch, wie es dazu kam, dass Nico Hülkenberg Red-Bull-Pilot Sergio Perez schlagen konnte.

Zu sehen gibt es das Video auf dem YouTube-Kanal von Formel1.de.

Ferrari fährt einen schmeichelhaften dritten Platz ein, doch die Pace scheint zunehmend zu schwinden. Sind die Barcelona-Updates ein Flop?

Wolff: Entwicklung so gut wie nie

Toto Wolff hat mit dem Sieg in Spielberg natürlich wieder ein gutes Argument gesammelt - auch wenn natürlich jeder weiß, wie dieser Sieg zustandegekommen ist. Aber Sieg ist eben Sieg, und Mercedes befindet sich derzeit stark im Aufwind. Laut Wolff werde bei Mercedes sogar so schnell entwickelt wie nie zuvor.

"Wir bringen jetzt fast zu jedem Rennen Upgrades mit", betont er. "Die Fabrik läuft auf Hochtouren. Das haben wir in den letzten 20 Jahren noch nie erlebt, dass wir in der Lage waren, etwas zu entwickeln, zu entwerfen, herzustellen, auf die Strecke zu bringen und die Qualität der Teile zu gewährleisten. Dieses Tempo habe ich wirklich noch nie gesehen."

"Ich hoffe, dass wir bis zur Sommerpause einen weiteren Schritt machen können. Alle anderen arbeiten hart, und sie sind beeindruckende Teams, aber wenn wir diesen Rückstand - ich glaube, es waren 15 Sekunden in 70 Runden - ein wenig aufholen können, ist das in Ordnung", so der Österreicher. "Und wenn wir das halbieren können, können wir hoffentlich vorne mitfahren."

George Russell Lewis Hamilton Carlos Sainz Sergio Perez Ferrari Ferrari F1Mercedes Mercedes F1Red Bull Red Bull F1 ~George Russell (Mercedes), Lewis Hamilton (Mercedes), Carlos Sainz (Ferrari) und Sergio Perez (Red Bull) ~

Foto: Motorsport Images

So ist der Stand für 2025

Natürlich besitzt Max Verstappen noch einen Vertrag für die kommende Saison, aber bekanntlich gibt es auch Ausstiegsklauseln. Aktuell würde das Feld im kommenden Jahr so aussehen:

Fotostrecke: Die Formel-1-Fahrer 2025 Motorsport Images

Foto: Motorsport Images

Wie sieht das Formel-1-Feld in der Saison 2025 aus? Wir geben in dieser Fotostrecke einen aktuellen Überblick über bereits bestätigte Fahrer!

Toto Wolff: Max zu Red-Bull-Bekenntnis gedrängt

Bleibt Max Verstappen endgültig bei Red Bull? Der Niederländer hatte ein klares Bekenntnis bislang vermieden, auf der Pressekonferenz in Spielberg auf starke Nachfrage von Journalisten aber dann doch bejaht, dass er 2025 für Red Bull fahren wird - auch wenn er vorher um den heißenBrei herumgeredet hatte.

Ist das die Absage für Mercedes? Motorsportchef Toto Wolff ist nicht so sicher, ob die Antwort von Verstappen großen Wert hat: "Er konnte ja auch gar nichts anderes sagen, oder? Sie mussten ihn zu der Antwort ziemlich pressen", sagt der Österreicher gegenüber Motorsport-Total.com.

Gefragt, ob er seine Hand dafür isn Feuer legen würde, dass Verstappen 2025 für Red Bull fahren wird, sagt er: "Ich würde meine Hand dafür ins Feuer legen, dass Max nächstes Jahr Formel 1 fährt."

Klare Ansage!

Toto Wolff  ~Toto Wolff ~

Foto: circuitpics.de