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Formel-1-Liveticker: "Verstappens Brillanz" rettet Red Bull 2024, sagt Hill

Formel-1-Liveticker: "Verstappens Brillanz" rettet Red Bull 2024 laut Hill

Status: Beendet

Zielflagge für heute

Und damit sind wir für heute im Ziel unseres Formel-1-Livetickers. Aber keine Sorge: Schon am morgigen Donnerstag geht es weiter, dann wieder mit Ruben Zimmermann am Steuer.

Euch allen einen guten Nachmittag und Abend, und auf wiederlesen!

Perez-Unfall in Montreal: Wie Hamilton 2020 in Silverstone?

Red Bull steht in der Kritik dafür, Sergio Perez nach dessen Crash im Kanada-Grand-Prix angewiesen zu haben, das Fahrzeug von der Unfallstelle wegzubewegen, obwohl der RB20 schwer beschädigt war. Auch dazu nimmt Helmut Marko in seiner Speedweek-Kolumne Stellung und meint: Die Strafe, eine Rückversetzung in der Startaufstellung in Spanien, sei "zu streng".

Bei einem Rennen unter Mischbedingungen "muss man seinen Rennwagen zurückbringen", sagt Marko. Zumal in diesem Fall zunächst nicht klar gewesen sei, wie groß die Schäden wirklich waren. "Die Rückspiegel von Perez waren verschmutzt. Er konnte gar nicht sehen, wie das im Heck genau aussieht. Wir wiederum konnten anhand der Daten sehen, dass die Aufhängungen in Ordnung sind", erklärt der Sportchef von Red Bull.

Marko feuert aber auch noch eine verbale Breitseite in Richtung der Sportkommissare ab, indem er die Perez-Szene mit einem anderen, berühmten Zwischenfall vergleicht: Silverstone 2020. Damals erlitt Mercedes-Fahrer Lewis Hamilton auf den letzten Metern im Rennen einen Reifenschaden, brachte sein Auto aber auf drei intakten Reifen trotzdem noch ins Ziel.

Dazu sagt Marko nun: "Seltsam, damals setzte es keine Strafe."

Wo er einen konkreten Zusammenhang sieht, das ließ der frühere Formel-1-Fahrer offen.

Marko bestätigt Hill: Kanada-Sieg durch "Verstappen-Faktor"

Und damit wieder hinein in das Thema des Tages unseres Livetickers und zur Frage, wo Red Bull stehen würde, gäbe es Max Verstappen nicht. In seiner Speedweek-Kolumne schreibt Red-Bull-Sportchef Helmut Marko nämlich, der Sieg beim Kanada-Grand-Prix sei "dank des Verstappen-Faktors" erfolgt. "Die ganz besonderen Qualitäten" von Verstappen hätten den Ausschlag gegeben. "Die meisten anderen Fahrer hätten dieses Rennen wohl nicht gewonnen", meint Marko.

Das deckt sich mit den Aussagen von Ex-Champion Damon Hill bei Sky und unterstreicht auch das intern hohe Ansehen von Verstappen bei Red Bull.

Apropos Sauber ...

Jetzt mal Hand aufs Herz: Wer könnte denn aus dem Stand die erfolgreichsten Formel-1-Fahrer der aktuellen Teams benennen? Und nehmen wir doch, weil wir es gerade davon hatten, Sauber als Beispiel. Kramt für einen Moment in euren Erinnerungen - und macht dann den Selbsttest mit unserer Formel-1-Fotostrecke, die euch die Auflösung gibt!

Fotostrecke: Die erfolgreichsten Fahrer der aktuellen Formel-1-Teams Motorsport Images

Foto: Motorsport Images

Alpine hat zur Saison 2021 in der Formel 1 die Nachfolge von Renault angetreten, fährt aber den gleichen Ansprüchen schon seit Jahren hinterher. Immerhin: Gleich 2021 gelang beim Ungarn-Grand-Prix der bisher einzige Sieg für das Team, das als Renault und (noch früher) als Benetton zuvor schon mehrere WM-Titel erzielt hat.

Wann geht da mal was bei Sauber?

Neun Rennwochenenden, null Punkte: Das ist die aus Sauber-Sicht ernüchternde Bilanz der bisherigen Formel-1-Saison. Was also braucht es, um endlich die ersten Zähler in diesem Jahr zu holen?

Sauber-Fahrer Valtteri Bottas liefert die Antwort: "Wir müssen weiter Updates einsetzen und das Auto schneller machen. Das ist keine Raketenwissenschaft. Wir brauchen einfach nur mehr Teile."

Bei Guanyu Zhou im zweiten Sauber liegen die Schwierigkeiten woanders. Er beklagt sich fortwährend über das Fahrverhalten seines Fahrzeugs und meint: "Ich rutsche über alle vier Reifen hinweg. Es fehlt uns einfach insgesamt an Grip."

Er habe speziell in Monaco und Kanada das Gefühl gehabt, "irgendwas passt nicht". Denn es seien "Fehler" aufgetreten, die davor "niemals" passiert seien. "Das versuchen wir im Werk gerade nachzuvollziehen. Wir überprüfen alles und fangen wohl wieder eher bei Null an", sagt Zhou.

Laut Bottas bekommt Sauber beim anstehenden Rennen in Barcelona zumindest "kleine Dinge" dazu für das aktuelle Rennauto. Fernziel ist die Q2-Teilnahme. Bottas: "Von dort aus können wir etwas besser kämpfen."

Boxenstopp beendet, weiter gehts!

Meine Mittagspause ist beendet, wir starten in den letzten Stint im heutigen Liveticker! Und ein paar Themen haben wir noch, also gerne dranbleiben ...

Wird Esteban Ocon bei Alpine benachteiligt?

Einer der Fahrer, die noch keinen Platz für 2025 sicher haben, ist Esteban Ocon. Seine Trennung von Alpine ist aber schon verkündet. Und weil noch viel von der aktuellen Saison übrig ist und er beim Kanada-Grand-Prix zur Stallorder gezwungen wurde, hegt Ocon eine Befürchtung, er könnte bei Alpine "unten durch" sein.

Das will Alpine-Teamchef Bruno Famin so aber nicht stehen lassen uns sagt: "Wir schieben Esteban nicht beiseite. Er bekommt genau die gleichen Voraussetzungen wie Pierre [Gasly]. Sie haben den gleichen Status."

Ob sich Famin wiederum Gedanken darüber macht, dass Ocon den Teamgedanken weniger intensiv leben könnte als Gasly? Der Teamchef verneint: "Meine Sorgen sind jetzt nicht größer als vorher."

Die komplette Story von meiner Kollegin Juliane Ziegengeist lest ihr in Kürze auf unseren Portalen. Also schaut nach eurer Mittagspause unbedingt nochmal vorbei!

Was kann da eigentlich noch passieren?

Die "Silly Season" der Formel 1 hat im Frühjahr ja bereits turbulent begonnen mit einigen Vertragsverlängerungen und vor allem mit dem angekündigten Ferrari-Wechsel von Lewis Hamilton für 2025. Andere Fahrer wiederum müssen um ihre Cockpits bangen. Welche, das geht aus unserer Übersicht zum Formel-1-Fahrermarkt hervor, die alle Vertragslaufzeiten bei den aktuellen Teams skizziert. Daraus ist ersichtlich, wer sich für 2025 nach einer neuen Beschäftigung umsehen muss und wer schon "sattelfest" ist für das nächste Jahr.

Fotostrecke: Die Vertragslaufzeiten der aktuellen Formel-1-Fahrer Motorsport Images

Foto: Motorsport Images

Logan Sargeant (USA) kann bei Williams nur bis Ende 2024 planen: Fahrer und Team haben einen weiteren Einjahres-Vertrag vereinbart.

Mercedes-Fahrer 2025: ja, nein, vielleicht

Ein paar Zuschriften haben uns heute schon erreicht mit der Nachfrage, warum wir nicht wie Bild und RTL (zum Beispiel) darüber berichten, dass Mercedes sich für Andrea Kimi Antonelli als Nachfolger von Lewis Hamilton entschieden hat.

Die Antwort liefert der lesenswerte Artikel von Chefredakteur Christian Nimmervoll, der gerade online gegangen ist: hier klicken!

Darin erhaltet ihr eine aktuelle Einordnung zum "Fahrerkarussell" in der Formel 1, denn nicht nur Mercedes ist ein Thema! Und für alle, die sich fragen, welche Cockpits überhaupt noch verfügbar sind für 2025, denen sei unser Überblick zur neuen Saison empfohlen.

So sieht das neue Motorenformat aus

Gerade waren die neuen Antriebsregeln das Thema. Aber was genau muss man sich eigentlich darunter vorstellen? Einen guten Überblick bietet unsere Fotostrecke mit den wichtigsten Neuerungen und Änderungen in Wort und Bild!

Fotostrecke: Das neue Antriebs-Reglement der Formel 1 ab 2026 Motorsport Images

Foto: Motorsport Images

2026 wird der Antriebsstrang der Formel 1 vereinfacht: Das Wärmeenergie-Rückgewinnungssystem MGU-H fällt weg. In der aktuellen Antriebsgeneration wird damit thermische Energie aus dem Abgasstrom in elektrische Energie umgewandelt und dem Antriebssystem zugeführt. Das gibt es so 2026 nicht mehr. Aber ...

Formel-1-Regeln 2026: "Nichts geht mehr" beim Antrieb

So ganz in Stein gemeißelt sind die Formel-1-Regeln für 2026 noch nicht. Denn erst muss der Weltrat des Automobil-Weltverbands (FIA) in einer Online-Abstimmung offiziell zustimmen und das Reglement absegnen. Das soll in den kommenden Wochen passieren.

Trotzdem wird im Formel-1-Fahrerlager noch über Einzelheiten diskutiert. Mercedes-Teamchef Toto Wolff aber meint: In Sachen Antrieb "geht nichts mehr". Er erklärt: "Beim Chassis sind noch Änderungen möglich und diese Änderungen sollten wir vornehmen. Aber beim Antrieb ist die Entwicklung schon zu weit fortgeschritten."

Kein Wunder: Die beteiligten Hersteller arbeiten bereits seit Langem an ihren 2026er-Antrieben, die teilweise schon Prüfstands-Reife erreicht haben. Das Chassis wiederum darf erst ab 1. Januar 2025 gebaut werden. So schreiben es die neuen Regeln vor.

Oder wie es Alpine-Teamchef Bruno Famin formuliert: "Beim Antrieb sind wir schon seit zwei Jahren dran. Beim Chassis haben wir noch fast gar nichts, weil es keine [finalen] Regeln gibt."

Red-Bull-Teamchef Christian Horner wiederum sieht das Thema pragmatisch: "Es ist eine Sache des Weltverbands. Und ich sage, es ist nie zu spät [für Änderungen]. Die FIA hat das ganze Know-how und die Simulationen [für 2026]. Ich vertraue der FIA und dem Formel-1-Management, dass die richtigen Entscheidungen getroffen werden."

Video: Der neue Look der Formel 1

Bevor wir noch mehr über das neue Reglement sprechen, schaut es euch doch selbst mal an: Der Weltverband hat eine Designstudie veröffentlicht und gibt damit eine Vorschau auf die Formel-1-Autos 2026.

Auch wenn wir alle wissen: Am Ende werden die Teams Wege finden, um ihre Autos doch etwas anders zu gestalten. Aber die Grundform und die Dimensionen kann man anhand der ersten Bilder schon gut erkennen.

Im Video nennen wir auch nochmals die wichtigsten Eckpunkte des neuen Reglements und was sich FIA und Formel 1 dabei gedacht haben. Spannend ist zum Beispiel die Erklärung, man wolle mit dem Reglement 2026 manche Dinge korrigieren, die man mit dem Reglement 2022 "falsch" gemacht habe ...

Erste offizielle Infos und Bilder zum neuen Formel-1-Reglement 2026: Was anders wird in der F1 und was sich die FIA von den neuen Regeln verspricht!

Wird die Formel 1 zu kompliziert?

Und damit hinein in die Zukunft der Formel 1 und hin zur Frage, ob das neue Technische Reglement ab 2026 nicht zu kompliziert wird für die Zuschauer. Denn das ist eine konkrete Sorge angesichts vieler Neuerungen wie "Override"-Funktion, "X-Modus" und "Z-Modus" bei der aktiven Aerodynamik und natürlich angesichts der weiterhin komplexen Antriebsstränge mit Hybridanteil.

Der Automobil-Weltverband (FIA) aber hat keine Bedenken: "Wenn man sieht, wie schnell die Kinder heutzutage mit ihren Mobilgeräten umgehen, dann sollten wir uns hüten, von zu viel Komplexität zu sprechen, dass es nicht mehr verständlich ist", meint Jan Monchaux als leitender FIA-Techniker.

Nikolas Tombazis als Formelsport-Chef beim Weltverband ergänzt: "Ich hätte jetzt zwar nicht das Kinder-Beispiel herangezogen, aber das ist wirklich sehr gut." Ansonsten seien die künftigen Regeln nur "einen Hauch komplizierter" als bisher, meint Tombazis. "Ich halte sie nicht für Raketenwissenschaft. Aber klar ist: Wir müssen diese Regeln allen angemessen erklären, damit die Leute verstehen, was sie sehen. Aber das halte ich wirklich nicht für so kompliziert."

Monchaux: "Wir reden ja über den X-Modus für wenig Luftwiderstand, was praktisch DRS ist. Der Frontflügel klappt nun aber gleichzeitig zum Heckflügel hoch. Sonst ist nichts weiter aktiv bei der Aerodynamik. Der Z-Modus ist der Standard, also eigentlich gar kein echter Modus, sondern der Normalzustand des Autos."

Die fünf besten Formel-1-Fahrer laut Verstappen

Zurück in die Gegenwart mit einem Blick in die Vergangenheit. Denn Max Verstappen wurde nun von DAZN dazu befragt, welche Fahrer zu seiner Allzeit-Top-5 zählen.

Seine Antwort: "Eine sehr schwierige Frage. Und ihr wisst schon, dass - egal, was ich sage - die Leute kommentieren und [manche] nicht einverstanden sein werden."

Dann nimmt sich Verstappen kurz Zeit zum Überlegen und nennt schließlich seine Top 5: "Ich würde sagen, es sind Michael [Schumacher], wahrscheinlich Ayrton [Senna], Fernando [Alonso], Lewis [Hamilton] und Fangio."

Spannend: Mit Alonso und Hamilton benennt Verstappen gleich zwei seiner direkten Gegner in der aktuellen Formel 1, mit Schumacher zumindest einen Fahrer, der als Teamkollege bei Benetton gegen seinen Vater Jos Verstappen angetreten ist.

Das Safety-Car biegt wieder ab!

So, da wären wir wieder. Wir hatten gerade eine interne "Safety-Car-Phase" (eine Besprechung unter Kollegen, also nix Dramatisches!) mit kurzer Unterbrechung hier im Ticker, aber der Restart ist erfolgt und jetzt geht es weiter! ;-)

Passt übrigens gut zum Kanada-Grand-Prix vom vergangenen Wochenende, die Safety-Car-Sache: 1973 wurde dort erstmals ein Safety-Car in der Formel 1 eingesetzt (siehe Foto). Aber statt Ordnung stiftete der Einsatz des Sicherheitsautos vor allem Verwirrung, sodass bis heute nicht zweifelsfrei geklärt ist, ob McLaren-Fahrer Peter Revson der "wahre Sieger" ist oder nicht. Denn das Safety-Car hatte bei seiner Rausfahrt nicht den zu diesem Zeitpunkt Führenden erwischt und es kam zu einem heillosen Durcheinander rund um die handgeschriebenen Rundentabellen. Das aber nur als Randnotiz.

Williams ROKiT Williams Racing F1 ~~

Foto: Motorsport Images

Wo Verstappen in der Formel-1-Statistik steht

Bleiben wir einen Moment bei Daten und Fakten zur Formel 1, wir sind hier ja unter uns. Also rein in die Formel-1-Datenbank für aktuelle Statistiken und Zahlen!

Wir sehen: Max Verstappen hat am Wochenende seinen bereits 60. Grand-Prix-Sieg erzielt und hat Sebastian Vettel (53) und Alain Prost (51) längst distanziert. Als aktuelle Nummer drei der ewigen Siegerliste hat er nur noch die großen Zwei vor sich, Michael Schumacher mit 91 und Lewis Hamilton mit 103 Siegen. Und wenn man bedenkt, dass Verstappen per derzeitigem Vertrag noch bis mindestens 2028 Formel 1 fahren soll, dann kann da noch richtig viel kommen!

Schon jetzt aber ist seine Siegstatistik beeindruckend: Von den bisher 1.110 WM-Rennen der Formel-1-Geschichte hat er wie gesagt 60 gewonnen. Das ergibt eine Quote von über fünf Prozent. Und das bedeutet: Verstappen hat gewissermaßen jeden 20. Grand Prix gewonnen, der seit 1950 gefahren wurde. Finde zumindest ich sehr beeindruckend!

Noch verrückter wird es, wenn man das ein Stück weiterdenkt und die Top 5 der Siegerliste aufrechnet: Hamilton, Schumacher, Verstappen, Vettel und Prost kommen zusammen auf 358 Siege und damit fast 33 Prozent. Ein Drittel aller Formel-1-Rennen mit WM-Status wurden also von einem dieser Fahrer gewonnen!

Ein paar Zahlen zu Hills Verstappen-These

Es sagt sich ja schnell dahin, dass ein Fahrer ein Team praktisch im Alleingang trägt. Aber ist das im Fall Max Verstappen wirklich so? Machen wir doch mal den Faktencheck!

Von den 301 Red-Bull-Punkten bisher in der Saison 2024 hat Verstappen 194 beigesteuert, also rund zwei Drittel. Nur 107 entfallen auf seinen Teamkollegen Sergio Perez. Und das ist dann auch der Unterschied zwischen Platz eins und Platz fünf in der WM-Tabelle.

Heißt: Mit zweimal Perez wäre Red Bull nicht Tabellenführer in der Konstrukteurswertung, sondern die Nummer zwei hinter Ferrari und läge hauchdünn vor McLaren auf Platz drei.

Oder hätte Perez die Red-Bull-Bilanz entscheidend aufgebessert, wenn Verstappen nicht zur Stelle gewesen wäre? Die aus Perez-Sicht ernüchternde Antwort ist: nur punktuell. Denn er war Zweiter in Bahrain, Saudi-Arabien und Japan, sonst nie direkt hinter Verstappen klassiert.

Der Teamkollegen-Vergleich bei Red Bull spricht bisher in der Saison 2024 eine deutliche Sprache - und nicht für Perez. Denn er liegt im Qualifying mit 0:9 zurück und im Grand Prix mit 1:8. Sehr viel deutlicher geht es nicht.

Um also auf die Eingangsfrage zurückzukommen: Ja, Verstappen ist Red Bull, so darf man es 2024 wirklich formulieren. Er allein würde das Team auf Platz vier der Konstrukteurswertung bringen und stünde damit nur knapp hinter McLaren.

Damon Hill meint: Ohne Verstappen geht nix bei Red Bull!

Gleich das erste große Thema heute hat es in sich. Die These von Ex-Champion Damon Hill zur Formel-1-Saison 2024 nämlich lautet: Ohne Max Verstappen läuft nix bei Red Bull. Das sagt er bei Sky.

Hier ausführlich: "Einige Rennen in diesem Jahr hat Red Bull letztlich durch Max' Brillanz gewonnen, und weil Max selbst unter Druck ruhig bleibt."

"Beeindruckt hat mich zum Beispiel besonders, dass er [in Kanada] nicht ausgeflippt ist, als er am Start nicht vorbeigekommen ist. Er hat sich eingereiht und schien abzuwarten. Und auch wenn er sich über Probleme am Auto beschwert und darüber, dass er mit dem Auto nicht die Randsteine berühren kann: Er wirkt stets ziemlich entspannt am Funk. Das ändert sich nur, wenn ihn etwas oder jemand stört. Dann macht er seinem Ärger Luft. Aber ansonsten fährt er bestmöglich in der Formel 1."

Hill lobt Verstappen für sein "messerscharfes" Mitdenken im Rennen und seinen Sinn für Strategie. Außerdem nutze Verstappen praktisch jede Chance, die sich im biete. "Da lässt er dann auch gar nichts liegen, so wie in Kanada."

Deshalb lautet Hills Fazit: "Max ist einfach sehr, sehr gut. Aber damit sage ich nur das Offensichtliche."

Restart im Ticker!

Und da wären wir wieder mit dem Formel-1-Liveticker! Heute für euch am Start: Stefan Ehlen. Nutzt gerne das Kontaktformular auf unserer Webseite, wenn ihr Fragen habt oder Themen anstoßen wollt. Alternativ erreicht ihr mich auch via X unter @stefan_ehlen und könnt dort mit dem Hashtag #FragMST ebenfalls eure Fragen loswerden.

Aber genug der Vorrede: Rein in den heutigen Mittwoch im Formel-1-Liveticker mit einigen spannenden Themen rund um alles, was die Formel 1 bewegt!