Formel-1-Liveticker: Was Red Bull für Saudi-Arabien Hoffnung macht

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Status: Beendet
08:04

Das war's für heute!

Und damit sind wir auch schon wieder am Ende unseres Freitagstickers angekommen. Wie gesagt: Wir atmen am Wochenende einmal durch und machen zwei Tage Pause. Auf unserem Portal geht es aber natürlich auch am Samstag und Sonntag weiter! Und wenn Du magst, dann lesen wir uns hier an dieser Stelle am Montag wieder. Hab noch einen schönen Abend, genieß das Wochenende und bis dann!

07:56

Vorentscheidung in Saudi-Arabien?

Max Verstappen hat die Möglichkeit, sich beim kommenden Rennen bereits vorzeitig zum Weltmeister zu krönen. Aber selbst wenn er das nicht schaffen sollte, könnte die Saudi-Arabien-Premiere vorentscheidenden Charakter haben. Blicken wir in der jüngeren Formel-1-Historie nämlich einmal zurück, wurde der Titel in diesem Jahrtausend achtmal erst im letzten Rennen entschieden.

Und in sechs von acht Fällen ging der Titel dabei am Ende an den Mann, der auch als WM-Spitzenreiter ins Saisonfinale gegangen war. Einzige Ausnahmen: 2007 lag Kimi Räikkönen vor dem Saisonfinale nur auf WM-Rang drei, 2010 war es Sebastian Vettel.

07:37

Piastri: Hatte nie eine echte Chance

Vorhin haben wir schon einmal über Nachwuchsfahrer gesprochen. Ein weiterer ist Oscar Piastri. Der Australier führt aktuell die Formel 2 an - und das in seinem Rookiejahr! 2020 hatte er - ebenfalls im ersten Jahr - die Formel 3 gewonnen. Trotzdem wird er 2022 nicht in der Formel 1 fahren. Er erklärt, dass er lediglich "ziemliche Außenseiterchancen" gehabt habe.

"Ich war nie wirklich zuversichtlich, dass es passieren würde", so der Alpine-Junior, der für 2022 mit Alfa Romeo in Verbindung gebracht wurde. Das Cockpit ging aber bekanntlich an Guanyu Zhou. Er selbst betont außerdem, nie mit Alfa gesprochen zu haben. Stattdessen wird er 2022 Ersatzpilot bei Alpine. Hoffen wir mal, dass das für ihn keine Sackgasse ist!

Fotostrecke: Formel 1 2022: Übersicht Fahrer, Teams und Fahrerwechsel Motorsport Images

Foto: Motorsport Images

Wer fährt wo in der Formel-1-Saison 2022? In unserer Fotostrecke geben wir einen aktuellen Überblick über bestätigte Fahrer und Teams!
07:18

Wie stellt man ein Formel-1-Auto richtig ein?

Immer wieder ist in der Formel 1 vom Set-up die Rede. Aber was bedeutet das überhaupt? Und wie stellt man ein Auto richtig ein? Welche Anforderungen haben verschiedene Strecken? Die Antworten liefert Mercedes in diesem Video:

Wie jagen die Formel-1-Teams nach dem perfekten Set-up? Und gibt es das überhaupt? Mercedes' Andrew Shovling und Peter Bonnington sprechen üder das Thema Set-up und wie man die Balance des Autos richtig einstellt.

07:07

2022: Darum ist Gasly wichtig für AlphaTauri

Sieht man mal von seinem kurzen Gastspiel bei Red Bull ab, fährt Pierre Gasly bereits seit 2017 für AlphaTauri beziehungsweise das Vorgängerteam Toro Rosso. Technikchef Jody Egginton erklärt, warum das für 2022 ein Vorteil sein könnte. "Viele Leute sagen, dass es gut ist, Kontinuität bei den Fahrern zu haben, wenn man ein neues Regelwerk in Angriff nimmt", erinnert er.

"Pierre im nächsten Jahr mit an Bord zu haben, bedeutet eine Variable weniger, und nächstes Jahr gibt es mit dem Auto und allem anderen schon genug Variablen", erklärt er und ergänzt: "Wir werden sehen, wo wir dann stehen. Wir haben unsere Philosophien und wir entwickeln das Auto auf eine bestimmte Art und Weise. Ich hoffe, dass uns das weiterbringen wird."

In diesem Jahr kämpft AlphaTauri in der WM theoretisch noch um P5. Doch nach Katar und dem Alpine-Podium durch Alonso liegt man zwei Rennen vor Schluss 25 Punkte zurück.

06:51

Heute vor zehn Jahren ...

... stellte Sebastian Vettel einen bis heute gültigen Formel-1-Rekord auf! Der damalige Red-Bull-Pilot sicherte sich beim Saisonfinale 2011 in Brasilien seine 15. Pole im Jahr und überbot damit den alten Rekord von Nigel Mansell (14) aus der Saison 1992. Aber: Mansell brauchte für seine 14 Polepositions nur 16 Rennen, was eine Polequote von 87,5 Prozent macht.

Zum Vergleich: Weil Vettel 20 Rennen zur Verfügung hatte, liegt seine Quote "nur" bei 78,95 Prozent. Den Rekord für die beste Polequote hält Mansell daher bis heute. In absoluten Zahlen liegt Vettel allerdings an der Spitze, denn seine 15 Poles konnte bis heute niemand mehr überbieten - nicht einmal Lewis Hamilton und Mercedes.

Sebastian Vettel Red Bull Aston Martin Red Bull Racing F1 ~Sebastian Vettel (Ferrari) und ~

Foto: LAT

06:33

Ticktum fährt Formel E

Wir kommen von Masepin zu einem anderen streitbaren Nachwuchsfahrer: Daniel Ticktum war in der Vergangenheit Teil der Nachwuchsprogramme von Red Bull und Williams, schaffte den Durchbruch - wohl auch wegen seines Charakters - aber nie. Nun steht fest, dass er nach dem Ende der laufenden Formel-2-Saison, wo er aktuell auf dem vierten Gesamtrang liegt, in die Formel E wechseln wird.

Bereits nach seinem Rauswurf bei Williams in diesem Jahr hatte Ticktum erklärt, dass er seine letzte Chance auf einen Formel-1-Ausfstieg "wahrscheinlich verspielt" habe. Bereits zuvor war er bei Red Bull rausgeflogen. "Ich kenne nicht viele andere junge Fahrer, die aus zwei Programmen rausgeschmissen wurden", sagt er selbst dazu. Wir wünschen ihm, dass es für ihn in der Formel E besser läuft!

06:11

Masepin: Kritik ist ihm egal

Kaum ein anderer Formel-1-Fahrer steht in diesem Jahr so sehr in der Kritik wie der Rookie - sportlich wie auch abseits der Rennstrecke. Ihm selbst ist das aber ziemlich egal. "Jemand hat heute gesagt, dass Kritik der Preis dafür ist, berühmt zu sein", zuckt er die Schultern und erklärt: "Es gibt nur 20 [Formel-1-]Fahrer und das gehört zum Sport dazu."

Er sieht es ganz pragmatisch und erklärt: "Ich versuche, mich zu verbessern und keine Fehler zu machen. Aber wenn man pusht, dann passiert das leider. Ich bin auch nicht glücklich darüber. Aber ich wache jeden Tag auf und versuche, es besser als am Vortag zu machen", so der Haas-Pilot, der zwei Rennen vor Schluss auf dem 21. WM-Rang liegt.

05:50

Saudi-Arabien: Red Bull hofft auf Verstappen-Stärke

Noch weiß niemand, welches Auto auf dem neuen Stadtkurs am nächsten Wochenende die Nase vorne haben wird. Weil man einen starken Motor braucht, gilt Mercedes bei einigen als Favorit. Doch Helmut Marko sagt bei 'F1-Insider.com': "Wir vertrauen auf die Stärke von Max auf Stadtkursen."

Der Österreicher erinnert: "In Monaco hat er gewonnen und in Baku hat er vor seinem unverschuldeten Reifenplatzer klar dominiert. Ich denke, in Saudi-Arabien kann der Pilot wieder den Unterschied machen." Das Momentum spricht nach zuletzt zwei Siegen in Serie allerdings eher für Hamilton.

Übrigens: Drei Siege in Folge sind Mercedes in diesem Jahr noch nie gelungen ...

05:28

So lief der Tripleheader

Diese Grafik liefert einmal eine Übersicht darüber, wie der vergangene Tripleheader für Teams und Fahrer gelaufen ist. Während sich die WM-Kandidaten Hamilton und Verstappen fast nichts genommen haben, holte Red Bull als Team 18 Zähler mehr als Mercedes und rückte damit in der WM bis auf fünf Punkte heran.

Ebenfalls gut lief es mit Ferrari. Leclerc und Sainz holten zusammen 47 Punkte, während WM-Rivale McLaren den Tripleheader mit gerade einmal vier Zählern beendete. Noch weniger Punkte - nämlich gar keine - holten in diesem Zeitraum nur Williams und Haas, was für eine Vorentscheidung im Kampf um P3 gesorgt hat.

05:06

Williams: Unser Auto ist windanfälliger als andere

Die Leistung von Williams ist in diesem Jahr extrem schwankend. Punktete das Traditionsteam zwischen Ungarn und Russland noch in vier von fünf Rennen, ist man inzwischen seit fünf Rennen wieder komplett ohne Zähler. Wie kommt das? Dave Robson erklärt, dass der FW43B unter anderem windanfälliger als die meisten anderen Autos in der Startaufstellung sei.

"Es gibt einige Kurventypen, in denen es - besonders zusammen mit der Windrichtung - fast unmöglich ist, das Auto abzustimmen", erklärt er und verrät: "Die Fahrer sagen dann, dass sie fast nur noch Passagier sind. Und da bekommen wir dann echte Probleme." In anderen Kurven und ohne Wind sei das kein Problem. "Wenn wir in diesem Fenster sind, dann funktioniert das Auto wirklich gut", so Robson.

Nur leider sei dieses Fenster nicht besonders groß ...

04:47

Zandvoort: Wochenendtickets schon ausverkauft

Wo wir gerade bei Rennstrecken sind: Zandvoort feierte in diesem Jahr nach 36 Jahren sein Formel-1-Comeback. Und nun hat der Veranstalter gemeldet, dass für 2022 bereits jetzt alle Wochenendtickets ausverkauft sind! Sportdirektor Jan Lammers sagt dazu: "Für 2022 gibt es eine viel größere Nachfrage als Tickets." Das noch junge Rennen sei bereits jetzt eines der "attraktivsten" im gesamten Kalender.

Kein Wunder: Die nächste Verstappen-Party will sich in den Niederlanden wohl niemand entgehen lassen!

04:22

Was denn nun: Barcelona oder Montmelo?

Geht es um das Formel-1-Rennen in Spanien, dann ist meistens von Barcelona die Rede. Strenggenommen stimmt das aber gar nicht. Und unsere Fotostrecke zeigt, dass das kein Einzelfall ist! So oder so erklärt Formel-1-Boss Stefano Domenicali im Hinblick auf den neuen Vertrag jedenfalls: "Die Teams und Fahrer freuen sich immer darauf, auf der Strecke zu fahren und Barcelona zu besuchen."

Fahrerweise muss man allerdings auch sagen, dass die Strecke gerade unter den Formel-1-Zuschauern nicht nur Fans hat, weil die Rennen dort in der Regel nicht übermäßig spektakulär sind.

Fotostrecke: 11 Rennstrecken, die unter einem falschen Ort bekannt sind LAT

Foto: LAT

Spa - Michael Schumacher gab sein Formel-1-Debüt 1991 in Spa. Richtig? Strenggenommen nicht! Denn der "Circuit de Spa-Francorchamps" liegt in Wahrheit leicht südöstlich von Spa in Stavelot. Nach dem eigentlichen Ort ist aber lediglich eine Kurve der Traditionsstrecke benannt.
04:03

Das ging schnell ...

So kann es manchmal gehen! Eben haben wir noch darüber gesprochen, da kommt auch schon die offizielle Bestätigung: Die Formel 1 bleibt - wie auch die MotoGP - bis mindestens 2026 in Barcelona.

04:01

Formel 1 bleibt wohl in Barcelona

Im Kalender für die Saison 2022 taucht der Große Preis von Spanien erst einmal nur unter Vorbehalt auf. Hintergrund: Der Vertrag mit dem Circuit de Barcelona-Catalunya ist noch nicht unterzeichnet. Nun berichtet die spanische 'Mundo Deportivo' jedoch, dass die Regierung einer Vertragsverlängerung zugestimmt habe - und zwar langfristig! Bis 2026 soll die Formel 1 in Montmelo fahren.

Notwendig ist das deshalb, weil das Rennen nicht ohne staatliche Zuschüsse auskommt. Deswegen wäre es zuletzt bereits mehrfach fast aus dem Kalender geflogen. Nun scheint die Formel 1 aber wieder langfristig in Spanien planen zu können.

03:41

Heute vor vier Jahren ...

... fuhr Felipe Masse sein letztes Formel-1-Rennen. Der Brasilianer verabschiedete sich mit einem zehnten Platz in Abu Dhabi aus der Königsklasse - und das mit einem Jahr Verspätung! Denn eigentlich war Massa bereits Ende 2016 zurückgetreten, kehrte dann aber noch einmal als Bottas-Ersatz für eine weitere Saison zu Williams zurück, weil der den seinerseits zurückgetretenen Nico Rosberg bei Mercedes ersetzte.

Übrigens: Das besagte Saisonfinale - sportlich im Hinblick auf den WM-Titel ohne Wert - konnte jener Bottas gewinnen. Außerdem war es das letzte Formel-1-Rennen für Pascal Wehrlein. Nach zwei Saisons bei Manor und Sauber verabschiedete er sich mit P14 in Abu Dhabi. Seit 2018 geht der ehemalige DTM-Champion in der Formel E an den Start.

Fotostrecke: Top 10: Felipe Massas beste Rennen LAT

Foto: LAT

Grand Prix von Europa 2002 - P6: Nach den guten Erfahrungen mit Räikkönen holte Sauber zur Saison 2002 Felipe Massa als neues "Wunderkind". Der Brasilianer war schnell, machte aber viele Fehler und verlor sein Cockpit am Jahresende. Dennoch: Auf dem Nürburgring 2002 ließ er seinem hoch eingeschätzten Teamkollegen Heidfeld keine Chance.
03:20

Todt: Verstappen erinnert an Räikkönen

Das hat der FIA-Präsident gegenüber 'RaceFans' erklärt. "Max ist etwas wie Kimi", findet Todt, der Räikkönen einst als Teamchef zu Ferrari holte. Beide seien "sehr gradlinig, sehr talentiert" und hätten "limitiertes Interesse" an Themen abseits des Racings. Räikkönens WM-Titel unter Todt im Jahr 2007 ist bis heute der letzte Fahrertitel der Scuderia.

Auf der anderen Seite im WM-Kampf bewundere er übrigens Hamilton für "seine Langlebigkeit", verrät der Franzose. "Natürlich ist es einfacher, wenn man das beste Auto fährt", sagt Todt. Trotzdem bringe Hamilton die nötige "Leidenschaft" mit. Und wer nun am Ende gewinnt? Das weiß er natürlich auch nicht ...

02:59

So würde es aussehen ...

Steigt Audi in Zukunft in die Formel 1 ein? Das steht momentan noch nicht fest. Den aktuellen Stand der Dinge zu dem Thema kannst Du hier nachlesen. Designer Chris Paul hat sich jedenfalls schon einmal überlegt, wie ein möglicher Formel-1-Audi aussehen würde. Das ist dabei herausgekommen:

02:39

Mercedes betont Legalität

Bei Mercedes hat man derweil immer betont, nie mit einem illegalen Flügel gefahren zu sein. Der fragliche Heckflügel sei "14-mal" kontrolliert worden, erklärte Toto Wolff kürzlich und hielt fest: "Die FIA hat alle Zeichnungen. Da ist nichts, was Red Bull glaubt, was dort sein soll. Wir schicken ihnen gerne ein Exemplar nach Milton Keynes." Der Flügel sei "innerhalb dessen, was erlaubt ist."

Ursprünglich hatte Red Bull trotzdem bereits in Katar mit einem Protest gedroht. Nachdem die FIA neue Tests für die Flügel einführte, sah man allerdings davon ab. "Ich bin froh, dass wir alle gut überwacht werden, und ich bin guter Dinge, dass der neue Belastungstest, der eingeführt wurde, die Möglichkeit, das Reglement zu umgehen, eliminiert", so Christian Horner.

Wir sind auf jeden Fall gespannt, wie sich diese Saga in den verbleibenden zwei Saisonrennen noch entwickelt ...

02:20

Was Red Bull für Saudi-Arabien Hoffnung macht

In Katar konnte Lewis Hamilton gewinnen - obwohl er den langsameren Motor im Auto hatte. Den frischeren Brasilien-Antrieb wird Mercedes erst in Saudi-Arabien wieder einsetzen. Trotzdem hat man bei Red Bull Hoffnung für das vorletzte Saisonrennen, denn Helmut Marko erklärt bei 'F1-Insider.com', "dass Hamiltons Geschwindigkeitsvorteil auf den Geraden in Katar nicht mehr so groß war."

Er ist sich sicher: "Das liegt daran, dass Mercedes nach stärkeren Tests durch die FIA ihren extrem biegsamen Heckflügel nicht mehr eingesetzt hat." War es in Brasilien also gar nicht der Motor? "Mercedes wird den Raketenmotor aus Brasilien in Saudi Arabien zwar wieder benutzen. Dadurch, dass sie den Spoiler nicht mehr absenken können, wird er aber keinen Vorteil mehr von 0,4 Sekunden bringen", glaubt Marko.

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