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Deutschland

China-Donnerstag in der Analyse: Monsterangebot von Audi für Sainz?

Formel-1-Liveticker zum Nachlesen: +++ Audi: Monsterangebot für Sainz? +++ Keine Jobgarantie für Daniel Ricciardo +++ Vor welche Probleme China die Teams stellt +++

Bericht

Status: Beendet

Feierabend!

In China ist es bereits 21:00 Uhr, und damit kommt dieser Medientag hier im Ticker auch zu einem Ende. Ich übergebe damit an Kevin Scheuren und Christian Nimmervoll, die in der großen Videoanalyse zum Donnerstag die folgenden Themen besprechen:

-Asphalt bemalt?
-Ferrari, McLaren & Mercedes
-Update Alpine
-Update Transfermarkt
-Fragen der Kanalmitglieder

Morgen steht dann bereits um 05:30 Uhr unserer Zeit das erste Training in Schanghai an, das ihr bei uns im Session-Ticker verfolgen könnt. Danach sind wir dann auch hier im Paddock-Ticker wieder mit einer neuen Ausgabe für euch am Start.

Das Sprint-Qualifying beginnt dann zu einer etwas humaneren Zeit um 09:30 Uhr MESZ. Viel Spaß jetzt noch mit unserer Analyse und bis dann!

Krack: Alonso steht zu seinem Wort

Fernando Alonso bekommt von Aston-Martin-Teamchef Mike Krack ein Sonderlob, nachdem er seinen Vertrag verlängert hat. Er betont: "Fernando ist ein Mann, der sein Wort hält."

"Er sagte uns, dass das, was er nach außen kommuniziert, dasselbe ist wie das, was er nach innen kommuniziert. Er sagte: 'Ich muss zuerst für mich selbst entscheiden, ob ich weitermachen will.'"

"'Und wenn ich weitermachen will, möchte ich zuerst mit Aston Martin sprechen.' Und genau das ist passiert. Und wir sind sehr froh, dass es so gekommen ist, wie es gekommen ist", so Krack.

Im Gegenzug lobt übrigens auch Alonso das Verhalten von Aston Martin. "Wir waren einfach loyal zueinander, wir haben unser Wort gehalten", so der Spanier über sein Team.

Ob man das womöglich als kleine Spitze gegen Ex-Arbeitgeber Alpine verstehen kann? Da lief die Trennung damals ja nicht ganz so harmonisch ...

Regen in Sicht?

Heute war es in Schanghai trocken, aber das muss nicht so bleiben. Bereits für den morgigen Freitag sind Regenschauer angekündigt, die dann zum Beispiel das Sprint-Qualifying beeinflussen könnten.

Auch am Samstag könnte es zumindest am Morgen noch regnen, für den Rennsonntag ist die Regenwahrscheinlichkeit dagegen nach dem aktuellen Stand am geringsten.

Unsere komplette Wettervorhersage findet ihr hier!

Livestream

Nicht vergessen: Um 15:00 Uhr melden sich Kevin Scheuren und Christian Nimmervoll live auf dem YouTube-Kanal von Formel1.de mit der großen Videoanalyse zum Medientag. Folgende Themen sind geplant:

-Asphalt bemalt?
-Ferrari, McLaren & Mercedes
-Update Alpine
-Update Transfermarkt
-Fragen der Kanalmitglieder

Was wurde da mit dem Asphalt gemacht?

Wir haben heute ja schon mehrfach über den Asphalt in Schanghai gesprochen. Aber was genau ist da eigentlich passiert? "Es sieht so aus, als hätte man die Strecke angemalt oder so. Irgendwas hat man mit der Oberfläche angestellt", grübelt zum Beispiel Daniel Ricciardo.

Die Event-Notizen von FIA-Rennleiter Niels Wittich geben darüber keinen Aufschluss. Zumindest erwähnt er nichts davon, dass die Strecke kurzfristig frisch asphaltiert worden wäre. Und trotzdem erweckt der Kurs den Eindruck, als habe er vor dem Formel-1-Comeback eine Renovierung erfahren.

Nachforschungen unserer Kollegen vor Ort haben nun ergeben: Die Verantwortlichen in Schanghai haben ihre Rennstrecke bereits im vergangenen Jahr einer speziellen Behandlung unterzogen. Dabei wurde Flüssigasphalt auf der Fahrbahn verteilt.

Alle Hintergründe dazu könnt ihr hier nachlesen!

Hamilton erwartet keine Wunder

Mit insgesamt sechs China-Siegen ist Lewis Hamilton eindeutiger Rekordsieger in Schanghai. Kein anderer Pilot konnte das Rennen bislang mehr als zweimal gewinnen. Doch das spielt in diesem Jahr keine große Rolle.

"An unserem Auto hat sich nichts geändert", betont Hamilton, der sich keine falschen Hoffnungen macht. Doch immerhin seien beim vergangenen Rennen in Japan "Verbesserungen" gelungen, stellt der Rekordweltmeister klar.

Man verstehe das Auto jetzt etwas besser, und er hoffe, dass man an diesem Wochenende "etwas Performance" finden könne. Um den Sieg wird man unter normalen Umständen aber wohl nicht mitkämpfen können.

Denn in den ersten vier Saisonrennen schaffte es Mercedes bislang nicht einmal auf das Podium.

Gasly: Muss meinen bestmöglichen Job machen

Auch der Vertrag des Franzosen läuft am Ende des Jahres aus. Er selbst betont jedoch, dass er sich aktuell keine großen Gedanken um seine Zukunft mache. "Von meiner Seite gibt es zu diesem Zeitpunkt nicht viel zu sagen", betont er.

"Mein Fokus liegt nach wie vor darauf, für Alpine das Beste zu geben, was ich kann. Es spielt keine Rolle, ob wir im Moment das langsamste Auto haben. Ich muss trotzdem Leistung bringen und das Beste für das Team abliefern", so Gasly.

Sein Ziel sei es, wieder in einem wettbewerbsfähigen Auto zu sitzen, erklärt er und stellt klar: "Ich will dieses wettbewerbsfähige Auto mit Alpine, denn dafür habe ich vor zwei Jahren unterschrieben."

"Als ich zum Team kam, lag es auf dem vierten Platz [in der WM] mit dem klaren Ziel, näher an die Top 3 heranzukommen. Das war für mich ganz klar der Auslöser und eine Art Motivation", betont er.

Er wisse auch, dass das Team es wieder nach vorne schaffen könne. Die Frage ist nur, ob er dann immer noch dort sein wird ...

Newey sicher: Formel 1 wird enger zusammenrücken

Adrian Newey glaubt, dass der Kampf an der Spitze der Formel 1 noch vor Einführung des neuen Reglements 2026 deutlich enger werden wird. "Es wird definitiv enger. Und wer weiß, was nächstes Jahr passieren wird? Einer unserer Rivalen könnte uns leicht überholen", sagt der Brite.

Red Bull ist zwar nach wie vor das Team, das es in der Formel 1 zu schlagen gilt. Aber Newey hat keinen Zweifel daran, dass die Konkurrenz immer näher rückt, da es für den Weltmeister schwieriger wird, mit seinem Auto Fortschritte zu erzielen.

Seine kompletten Aussagen könnt ihr hier nachlesen!

Apropos de-Vries-Schicksal ...

Da fällt mir doch gleich diese Fotostrecke ein! Hoffen wir für Daniel Ricciardo mal, dass wir seinen Namen dort nicht bald hinzufügen müssen ...

Fotostrecke: Formel-1-Fahrer, die während der laufenden Saison entlassen wurden LAT

Foto: LAT

Alain Prost (Ferrari): Wohl eine der legendärsten Entlassungen der Formel-1-Geschichte. Ferrari setzt den damals dreimaligen Weltmeister am Ende der Saison 1991 ein Rennen vor Schluss vor die Tür. Zuvor hatte Prost den Ferrari 643 öffentlich mit einem LKW verglichen - zu viel für die Italiener. Das letzte Rennen fährt Gianni Morbidelli.

Ricciardo: Keine Angst vor de-Vries-Schicksal

Wir haben ja vorhin schon darüber gesprochen, dass der Australier keine Jobgarantie bis Ende des Jahres hat. Trotzdem betont er selbst, dass er keine Angst vor einem vorzeitigen Rauswurf habe. So ging es 2023 ja Nyck de Vries.

"Alles kann passieren", weiß Ricciardo zwar und betont, dass er nicht "naiv" sei. "Aber ich habe keinen Hinweis darauf erhalten", sagt er im Hinblick auf einen möglichen Rauswurf während der laufenden Saison.

Daran habe auch sein Startunfall in Suzuka nichts geändert. "Es war einfach einer dieser Zwischenfälle beim Start", zuckt er die Schultern und erklärt, der Unfall habe nichts mit seinen aktuell ausbleibenden Ergebnissen zu tun.

Er selbst glaubt jedenfalls daran, dass er genug Zeit bekommen wird, um seine Saison noch zum Guten zu wenden.

Albon: Der Williams ist gut genug für Punkte

Wir haben ja eben schon darüber gesprochen, dass Sauber bislang noch keinen WM-Punkt auf dem Konto hat. Die beiden weiteren noch punktlosen Teams sind Williams und Alpine.

Alexander Albon stellt in diesem Zusammenhang klar: "Ich denke, wir haben immer noch ein Auto, das gut genug ist, um Punkte zu holen. Wir haben einige klare Bereiche, die wir verbessern müssen."

Es gebe noch einige Performance, die man in den kommenden Wochen sicher aus dem Boliden herausholen werde. "Ich habe wirklich das Gefühl, dass wir ein Auto haben, das auf dem Papier viel mehr Potenzial hat", so Albon.

Das Auto sei "definitiv besser" als sein Vorgänger, stellt er klar. Und da wurde Williams ja sogar WM-Siebter. Das Problem ist allerdings, dass andere Teams einen wohl noch größeren Sprung nach vorne gemacht haben.

Und deswegen hat es für Williams bislang noch nicht zu einem Top-10-Ergebnis gereicht.

Antonelli: 500 Kilometer im Mercedes absolviert

Während der Pause zwischen Japan und China hat Mercedes-Nachwuchspilot Andrea Kimi Antonelli seine ersten Runden im Formel-1-Auto abgespult. Er absolvierte im W12 aus der Saison 2021 insgesamt 500 Kilometer in Spielberg.

"Es war eine unglaubliche Erfahrung. Es war wirklich toll, die Leistung und den Abtrieb zu spüren", so der aktuelle Formel-2-Pilot, der betont: "Ich habe jede Sekunde genossen. Es hat wirklich viel Spaß gemacht, und ich möchte dem ganzen Team für die harte Arbeit danken."

Der 17-Jährige gilt als möglicher Kandidat, Lewis Hamilton im kommenden Jahr zu ersetzen. Von Mercedes wäre es eine mutige Entscheidung, denn im vergangenen Jahr ging Antonelli noch in den Formel-Regional-Serien an den Start.

In diesem Jahr fährt er also erstmal in der Formel 2, wo er noch den ersten drei Rennwochenenden auf dem neunten Gesamtrang liegt.

McLaren: Piastri erwartet größere Probleme

Von Lando Norris haben wir ja bei der PK bereits gehört, dass China auf dem Papier nicht so gut zum McLaren passt. Auch Teamkollege Oscar Piastri sieht das ähnlich und zieht einen Vergleich zu Bahrain.

"Ich denke, es wird eine der härteren Strecken für uns sein", prophezeit der Australier und erinnert: "Bahrain hat auch viele langsamere Kurven und wir waren nicht so konkurrenzfähig wie auf einigen der letzten Strecken."

"Ich denke, es wird ein hartes Wochenende für uns, um ehrlich zu sein. Es gibt immer noch Möglichkeiten für uns, da es ein Sprint ist", betont er, "aber wenn wir eine Strecke für McLaren zeichnen müssten, würde sie wahrscheinlich nicht so aussehen wie diese."

Zur Erinnerung: Beim Auftakt in Bahrain belegte McLaren nur die Plätze sechs und acht. In den drei Rennen danach schaffte man es immer mit mindestens einem Auto in die Top 5.

Bottas: Habe "Optionen" in der Formel 1

Sollte es für den Finnen bei Sauber beziehungsweise Audi 2025 nicht weitergehen, wäre das dann gleichbedeutend mit dem Ende seiner Formel-1-Karriere? Zumindest laut eigener Aussage ist das keineswegs der Fall.

"Nein. Es gibt Optionen", stellt der Finne klar und betont explizit, dass es sich dabei um Möglichkeiten in der Formel 1 und nicht in einer anderen Rennserie handle. Trotzdem hoffe er, seine Zukunft möglichst schnell zu regeln.

"Ich habe das Gefühl, dass es [auf dem Fahrermarkt] bald losgehen wird", so Bottas, der erinnert, dass Alonso bereits den Anfang gemacht habe. "Idealerweise" werde sich auch seine Zukunft "in den nächsten Wochen" klären.

"Die Gespräche haben begonnen. Es dürften also ein paar interessante Wochen werden", so der Finne.

Passt China besser zum Mercedes?

Das hofft zumindest George Russell, der davon ausgeht, dass sein Team zuletzt auch deshalb solche Probleme hatte, weil die jüngsten Strecken den Stärken des W15 alle nicht entgegengekommen seien.

Man sei zuletzt auf zwei Strecken gefahren, "die meiner Meinung nach nicht wirklich zu den Eigenschaften des Autos passen. Daher denke ich, dass dies ein wirklich guter Test an diesem Wochenende sein wird, um zu sehen, wo wir stehen", so Russell.

Zudem habe man das Set-up zuletzt auch nicht perfekt hinbekommen, weshalb also auch in diesem Bereich noch Luft nach oben sei. Er wisse auf jeden Fall, dass sich Mercedes in einigen Bereichen noch verbessern müsse.

Er stellt aber auch klar: "Wenn die Saison mit vier anderen Rennstrecken begonnen hätte, könnten wir jetzt in einer ganz anderen Lage sein. Die Zeit wird zeigen, wie wir an diesem Wochenende abschneiden."

Sauber: Probleme noch immer nicht gelöst

Apropos Audi beziehungsweise Sauber: Dort könnten wir auch an diesem Wochenende wieder langsame Boxenstopps sehen, denn Valtteri Bottas verrät: "Es gibt weitere Modifikationen [am Equipment] für dieses Wochenende"

Allerdings sei das Problem damit noch immer nicht zu "100 Prozent" behoben. Das werde planmäßig erst in Imola passieren, so der Finne, der betont: "Es ist eine schwierige Situation und wir sollten nicht in dieser Lage sein."

"Aber das sind wir, und jetzt müssen wir es in den Griff bekommen", weiß Bottas, der erklärt: "Die Probleme, die wir hatten, vor allem mit den Boxenstopps, haben das tatsächliche Rennergebnis etwas verschleiert."

Denn nach den ersten vier Saisonrennen hat Sauber bislang noch keinen Punkt auf dem Konto. Laut Bottas hätte man allerdings durchaus das Potenzial dazu gehabt. Mal schauen, wie es in Schanghai läuft.

Audi: Monsterangebot für Sainz?

Damit noch einmal zurück zum Fahrermarkt, wo Audi Carlos Sainz offenbar ein finanziell sehr lukratives Angebot gemacht hat. Zumindest hat Helmut Marko das im Gespräch mit der Kleinen Zeitung angedeutet.

Dort verrät der Österreicher nämlich: "Wir sprechen mit ihm, der fährt ja seine stärkste Saison in der Formel 1. Aber er hat ein sehr lukratives Angebot von Audi, das wir nicht matchen oder überbieten können."

Sollte Sainz also in die Red-Bull-Familie zurückkehren wollen, müsste er wohl Abstriche beim Gehalt machen. Interesse deutet Marko im gleichen Interview übrigens auch an den beiden McLaren-Piloten an.

Doch da gibt es ein Problem, denn: "Norris hat zumindest einen Vertrag bis 2026, also ist er kurzfristig keine Option, genauso wenig wie Oscar Piastri. Aber beide Fahrer sind in Zukunft sicherlich interessant für uns", so Marko.

Es bleibt also spannend!

Alpine-Update

Die Franzosen haben an diesem Wochenende ein Update für den Unterboden dabei. Das bekommt aber zunächst einmal nur Esteban Ocon, denn eigentlich war das Upgrade erst für Miami geplant, weshalb man es hier noch nicht für beide Fahrer bereit hat.

Pierre Gasly muss also noch abwarten und erklärt: "Ich denke, es ist sehr positiv, dass wir es als Team geschafft haben, dieses erste große Upgrade ans Auto zu bringen." Es sei für Miami vorgesehen gewesen, aber das Team habe es "im Eiltempo nach China gebracht."

Für das Team sei das toll, aber "leider bedeutet das, dass es ein ziemlich hartes und kniffliges Wochenende für mich werden wird", so Gasly, der eben noch mit dem alten Paket fahren muss. Er freue sich jetzt darauf, die neuen Teile in Miami zu bekommen.

Hier gibt es auch schon einmal ein erstes Foto vom Update:

Vor welche Probleme China die Teams stellt

Wir haben es heute bereits mehrfach angesprochen: Der Grand Prix von China kehrt zum ersten Mal seit 2019 in den Formel-1-Kalender zurück - und stellt die Teams damit erst einmal vor mehr Fragen, als sie beantworten können.

Denn vier Jahre ohne Rennen sind in der Formel 1 eine schrecklich lange Zeit. Seitdem haben sich Autos, Reifen und selbst der Asphalt deutlich verändert. Und dann ist China in diesem Jahr auch noch ein Sprint-Wochenende.

Vor welche Probleme China die Teams daher stellt, das erfahrt ihr hier zusammengefasst!

Hamilton: "Gibt Leute, die Scheiße erzählen"

Der Rekordweltmeister wurde in seiner heutigen Medienrunde gefragt, ob die aktuelle Mercedes-Krise als Bestätigung für seine Entscheidung sehe, das Team am Ende des Jahres an Richtung Ferrari zu verlassen?

Hamilton stellt jedoch klar, dass er das nicht so sehe. "Ich habe nicht das Gefühl, dass ich eine Rechtfertigung für meine Entscheidung brauche, denn ich weiß, was für mich richtig ist", erklärt der Noch-Mercedes-Pilot.

"Und das hat sich seit dem Moment, in dem ich die Entscheidung getroffen habe, nicht geändert", betont er und ergänzt: "Es gab nicht einen Moment, in dem ich [den Wechsel] in Frage gestellt habe."

"Und ich lasse mich auch nicht von den Kommentaren anderer Leute beirren", stellt er klar und erklärt: "Selbst heute gibt es Leute, die weiterhin Scheiße erzählen. Und das wird auch für den Rest des Jahres so bleiben."

Letztendlich wisse aber nur er selbst, was "richtig" für ihn sei. Und er hat keinen Zweifel daran, die richtige Entscheidung getroffen zu haben.

Keine Jobgarantie für Ricciardo

Helmut Marko hat der Kleinen Zeitung ein Interview gegeben - und es dort vermieden, Daniel Ricciardo eine Jobgarantie bis Ende des Jahres auszusprechen. "Der Anspruch an ihn war, dass er klar schneller als Yuki sein muss, wenn er sich Hoffnungen auf den Sitz bei Red Bull machen möchte", erinnert er.

"Das war bisher nicht der Fall", so Marko, auch wenn es häufig "knapp"gewesen sei. Spannend in diesem Zusammenhang: Auf konkrete Nachfrage, ob es bei den Racing Bulls während der laufenden Saison noch einen Fahrerwechsel geben könnte, schließt Marko das nicht aus.

Er erinnert: "Wir haben natürlich mit Liam Lawson als Reservefahrer einen starken Fahrer im Team, dem es vertraglich zusteht, für ein anderes Team zu fahren, wenn er 2025 kein Cockpit bei uns bekommt."

"Diesbezüglich wäre es für uns natürlich spannend, wenn wir ihn schon in diesem Jahr in der Formel 1 sehen könnten, um uns ein noch klareres Bild zu machen. Aber das ist ein komplexes Thema, da muss man schauen, wie es weitergeht", so Marko.

Eine Jobgarantie für Ricciardo klingt auf jeden Fall anders ...

Droht Red Bull ein weiteres Australien?

Weil der Asphalt noch ein kleines Fragezeichen ist, könnte Red Bull da eine ähnliche Überraschung wie in Melbourne drohen? Weltmeister Max Verstappen glaubt nicht, dass die beiden Fälle vergleichbar wären.

"In Australien gab es viel mehr schnelle Kurven. Hier gibt es ein bisschen mehr niedrige Geschwindigkeiten, es ist also ein bisschen anders", erklärt er und ergänzt, in Melbourne sei einfach sein Freitag "nicht ideal" gewesen.

Im Laufe des Wochenendes habe man sich aber verbessert, auch wenn er das im Rennen wegen seines frühen Ausfalls nicht zeigen konnte. Und auch Teamkollege Perez hofft, dass in China keine größeren Hürden lauern.

"Ich denke, wir haben eine Menge aus Melbourne gelernt und wissen, was wir dort gemacht haben", betont er und erklärt, dass man im Fall der Fälle "viel besser" auf das Graining vorbereitet sei, mit dem man im Albert Park zu kämpfen hatte.

Perez: Bin zu "100 Prozent" auch 2025 in der Formel 1

Selbst wenn es mit einem neuen Red-Bull-Vertrag nicht klappen sollte, betont der Mexikaner, dass er zu "100 Prozent" davon ausgehe, auch im kommenden Jahr in der Königsklasse an den Start zu gehen.

"Ich bin mit vollem Einsatz dabei", erklärt er und sagt er zwar schon "lange in diesem Sport, aber ich bin erst 34 Jahre alt", erinnert er. Oder anders gesagt: Perez sieht seine Karriere noch nicht am Ende angekommen.

"Ich fühle mich noch immer sehr frisch und sehr motiviert", betont er und stellt daher klar, dass er "keinen Zweifel daran" habe, auch im kommenden Jahr weiter in der Startaufstellung zu stehen.

Seine "Priorität" sei es dabei, einen neuen Vertrag bei Red Bull zu bekommen. "Ich denke, das ist nur eine Frage der Zeit. Das Wichtigste ist jetzt, auf der Strecke zu performen und sich auf die aktuelle Saison zu konzentrieren", so Perez.

"Und wenn wir Neuigkeiten haben, werden wir sie mit euch teilen", so der Mexikaner.

Neues Jahr, neuer Sprint

In China findet an diesem Wochenende der erste Sprint in diesem Jahr statt. Grundsätzlich bleibt das Format dabei gleich, der Ablauf des Wochenendes hat sich allerdings (deutlich) verändert.

So findet das Qualifying zum Sprint, das im Vorjahr noch Shootout hieß, jetzt bereits am Freitag statt. Der Sprint selbst findet weiterhin am Samstag statt, jetzt allerdings bereits am Mittag als erste Session des Tages.

Dafür rückt das Qualifying zum Rennen, das 2023 noch am Freitag ausgetragen wurde, jetzt auf seinen angestammten Platz am Samstagnachmittag, es findet also erst nach dem Sprint statt.

Zusammengefasst sieht der neue Zeitplan also so aus:

Freitag: FT1 & Sprint-Qualifying
Samstag: Sprint & Qualifying
Sonntag: Rennen

Was ihr sonst noch über das Format wissen müsst, das erfahrt ihr hier!

Fotostrecke: Alle Sieger von Sprintrennen in der Formel 1 Motorsport Images

Foto: Motorsport Images

Silverstone 2021: Max Verstappen (Red Bull)

Sainz: Wäre gerne bei Ferrari geblieben

Im gleichen Zusammenhang betont der Spanier übrigens auch noch einmal, dass er Ferrari eigentlich nicht verlassen wollte. "Es war nicht meine Entscheidung. Ich wäre gern geblieben", betont Sainz.

"Aber vielleicht kommt etwas noch Besseres. Wenn die Dinge einmal geschehen sind, bringt es nichts, in die Vergangenheit zu schauen. Als ich Toro Rosso und Renault verlassen habe, war das auch nicht einfach", erklärt er.

"Aber jetzt im Rückblick ergibt es Sinn, wie sich das Leben für mich entwickelt hat. Das ist jetzt wieder so eine Situation. Irgendwann in der Zukunft werde ich zurückschauen und dann wissen, wie es wirklich gekommen ist und ob es gut oder schlecht war", glaubt er.

Trotzdem sei er über den Abschied "traurig, weil ich sehe, wie das ganze Feedback, das wir in den vergangenen Jahren gegeben haben, jetzt langsam die richtigen Formen annimmt. Aber so ist das Leben", so Sainz.

Sainz: Nenne keine Namen

Wichtig in diesem Zusammenhang ist übrigens, dass Sainz selbst ganz bewusst keine Namen nennt, sondern nur von "Optionen" redet. "Ich möchte nicht über die Namen der Teams sprechen", stellt er klar.

"Ich will keine Headlines, die sagen 'Carlos Sainz sagt das' oder 'Carlos Sainz sagt das' über ein Team. Wenn ich sage, dass wir mit jedem Team reden, meine ich jedes Team. Das meine ich mit guten Optionen", so Sainz.

"Es gibt noch Autos, mit denen man gewinnen kann. Es hängt immer vom Angebot ab, aber es gibt sehr gute Optionen, weshalb ich meine Zukunft sehr positiv sehe und mit einem Lächeln an die Sache rangehe."

Zudem betont er, dass es sowieso keine Garantie dafür gebe, mittelfristig erfolgreich zu sein - selbst wenn man 2025 in einem schnellen Auto sitze. "2026 kommt eine riesige Regeländerung. Das ist wie ein Münzwurf", betont Sainz.

"Du kannst heute nicht wissen, wer es am besten hinbekommt", so der Spanier, der erklärt: "Ich glaube, 2026 geht's nicht drum, die smarteste Entscheidung zu treffen, sondern es hat mit Glück zu tun, zur richtigen Zeit im richtigen Auto zu sitzen."

Und das macht die Entscheidung natürlich nicht leichter ...

Wo wäre noch Platz für Sainz?

Wenn Sainz über die "besten Optionen" spricht, könnte er Red Bull und Mercedes meinen. Bei den Bullen läuft der Vertrag von Sergio Perez bekanntlich aus und die Silberpfeile suchen noch immer einen Nachfolger für Lewis Hamilton.

Aber auch mit Sauber beziehungsweise Audi wird Sainz immer wieder in Verbindung gebracht. Und dort werden 2025 wohl sogar beide Cockpits frei. Die komplette Übersicht findet ihr in dieser Fotostrecke:

Fotostrecke: Die Vertragslaufzeiten der aktuellen Formel-1-Fahrer Motorsport Images

Foto: Motorsport Images

Logan Sargeant (USA) kann bei Williams nur bis Ende 2024 planen: Fahrer und Team haben einen weiteren Einjahres-Vertrag vereinbart.

Sainz: "Beste Optionen sind noch offen"

Weil Fernando Alonso bei Aston Martin bleibt, ist ein weiteres Cockpit für 2025 bereits vergeben. Für Carlos Sainz spielt das aber keine Rolle, denn er scheint seinen Blick eher auf andere Optionen gerichtet zu haben.

Er betont: "Meine besten Optionen sind noch offen. Das ist positiv. Angesichts der Situation auf dem Fahrermarkt dauert das alles ein bisschen. Jeder muss sich überlegen, was er will. Aber die guten Optionen sind noch da."

"Da hat es in den vergangenen Wochen kaum Bewegung gegeben", betont er und erklärt selbstbewusst: "Ich habe bewiesen: Wenn ich [...] das richtige Auto habe, kann ich Rennen gewinnen und aufs Podium fahren."

"Natürlich wünschst du dir als Fahrer das beste Material. Aber es gibt auch sehr interessante mittel- und sogar langfristige Möglichkeiten, die ich in Betracht ziehe. Jede Option hat ihre Vor- und Nachteile", so Sainz.

"Je früher es eine Entscheidung gibt, desto besser", stellt der Spanier zudem klar.

Hülkenberg: China sollte Haas besser liegen

Nachdem der Deutsche zuvor in Saudi-Arabien und Australien gepunktet hatte, ging er in Japan zuletzt leer aus. In China hat Haas nun das erste kleinere Update der Saison dabei, weshalb sich Hülkenberg "eine etwas verbesserte Performance" erhofft.

"Es ist kein großes Update, sondern nur kleinere Teile", betont er zwar, stellt aber auch klar: "Es ist im engen Mittelfeldkamp besser, so früh in der Saison Upgrades zu erhalten, als keine zu bekommen."

Auch von der Charakteristik her sollte Schanghai laut Hülkenberg besser zum Haas passen. "Es gibt mehr langsame Kurven, wo sich das Auto wohler fühlt", erklärt er und verrät, dass auch er selbst "gute Erinnerungen" an die Strecke habe.

"Ich bin neunmal hier gefahren und mag den Flow und das Layout der Strecke. Ich freue mich darauf", so der Deutsche.

Als die Formel 1 zuletzt in China fuhr ...

Passend zu diesem Thema kann ich euch auch unsere neue Fotostrecke empfehlen! Da sind schon ein paar kuriose Fakten dabei, die ich so auch nicht auf dem Zettel hatte ...

Fotostrecke: Als die Formel 1 zuletzt in China fuhr ... Motorsport Images

Foto: Motorsport Images

Als die Formel 1 2019 zuletzt in China fuhr ...

Sainz: Asphalt ein Fragezeichen

Seit fünf Jahren ist die Formel 1 nicht mehr in China gefahren. Seitdem hat sich einiges verändert - unter anderem auch der Asphalt. Denn die Strecke in Schanghai wurde an manchen Stellen neu asphaltiert.

Carlos Sainz erklärt dazu: "Es gibt den Überraschungsfaktor, dass wir nicht wissen, wie der Asphalt beschaffen ist." Denn dieser wurde "auf eine Weise behandelt", so Sainz, von der man nicht wisse, wie es sich auswirke.

Davon abgesehen sei die Strecke Suzuka recht ähnlich - oder zumindest ähnliches als Melbourne, wo Sainz gewinnen konnte. Von Teamkollege Leclerc haben wir ja bereits gehört, dass China Ferrari "auf dem Papier" nicht so schlecht liegen sollte.

Aber eben vielleicht auch nicht so gut wie Melbourne.

Alonso: Stroll ist sensibler als ich

Eine spannende Aussage des Spaniers, und die ist keinesfalls negativ gemeint - im Gegenteil. Über seinen Teamkollegen sagt er: "Wir haben unter bestimmten Bedingungen zwei verschiedene Fahrstile, wir haben zwei verschiedene Gefühle für das Auto."

"Ich glaube, dass Lance viel sensibler auf Dinge reagiert als ich, was für das Team sehr wichtig ist", so Alonso, der über sich selbst sagt: "Manchmal fahre ich das Auto um die Probleme herum, die wir haben."

Dadurch könne er zwar zu jeder Zeit "90 Prozent" aus dem Auto herausholen. "Aber ohne die Hilfe meines Teamkollegen bin ich manchmal nicht in der Lage, das Potenzial des Autos zu 100 Prozent auszuschöpfen", gesteht er.

Daher sei es für das Team und auch ihn wichtig, dass Stroll sensibler auf gewisse Dinge als er selbst reagiere. Denn das könne bei "der Abstimmung oder bei Balanceproblemen" helfen, so Alonso.

Albon: Dürfen nicht über Ersatzteile nachdenken

Williams ist bei den Ersatzteilen aktuell ziemlich dünn aufgestellt. Da hat es nicht geholfen, dass Albon zuletzt in Japan in einen weiteren großen Crash mit Daniel Ricciardo verwickelt wurde.

Trotzdem betont der ehemalige Red-Bull-Pilot, dass man sich angesichts der angespannten Ersatzteilsituation nicht bewusst zurückhalten dürfe. Natürlich sei die Lage momentan schwierig.

"Aber in dem Moment, in dem man anfängt, über das Fehlen von Teilen [...] nachzudenken, kann man genauso gut zu Hause bleiben", stellt er klar und erklärt: "Man muss das Wochenende wie jedes andere Wochenende angehen."

Zurücknehmen könne man sich nicht, denn: "Man muss am Limit sein, um zu spüren, wo die Grenze liegt", so Albon. Keine leichte Situation also für ihn und seinen Teamkollegen Logan Sargeant.

Drücken wir einfach mal die Daumen, dass Williams am Wochenende keine weiteren schweren Unfälle hinnehmen muss.

Livestreams

Bei uns ticken die Uhren an diesem Wochenende nach der Zeit in Schanghai. Das sorgt dafür, dass auch unsere beliebten Livestreams auf dem YouTube-Kanal von Formel1.de deutlich früher als bei den Europarennen stattfinden.

Heute melden sind Kevin Scheuren und Christian Nimmervoll beispielsweise schon um 15:00 Uhr mit der Analyse des Medientages bei euch. Das ist auch für die kommenden Tage die Zeit, die ihr euch merken solltet.

Hier findet ihr alle Livestreams am Wochenende in der Übersicht:

Donnerstag: Analyse Medientag (15:00 Uhr)

Freitag: Analyse Sprint-Qualifying (15:00 Uhr)

Samstag: Analyse Sprint und Qualifying (15:00 Uhr)

Sonntag: Watchparty (08:30 Uhr)

Sonntag: Analyse Rennen (15:00 Uhr)

Krack: War nicht sicher, ob Alonso weitermacht

Auch der Aston-Martin-Teamchef hat heute eine Medienrunde gegeben - und dort verraten, dass er "nicht überzeugt" gewesen sei, dass Alonso überhaupt weiterhin in der Formel 1 bleiben würde.

Er berichtet: "Fernando war sehr deutlich, als er zu uns kam, dass der Kalender und die Reisen viel Energie kosten, vor allem, wenn man die Dinge so machen will, wie er es tut. 99 Prozent gibt es nicht."

Alonso sei jemand, der entweder "100 Prozent" gebe oder es gar nicht mache. Und er sei sich nicht sicher gewesen, ob der Spanier wirklich bereit ist, in den kommenden Jahren noch einmal diese 100 Prozent zu geben.

Denn für Alonso gebe es aktuell "kein Leben" außerhalb der Formel 1, weshalb Krack "einige Bedenken hatte, dass er nein sagen würde. [...] Und ich war sehr glücklich zu sehen, dass er die Formel 1 mehr liebt als das Privatleben."

Feierabend!

Das war es damit auch mit der PK. Die letzten Minuten waren (wie bereits erwähnt) leider nicht besonders ergiebig. Macht aber nichts, denn hier im Ticker geht es ja gerade erst richtig los!

Hier geht es jetzt weiter mit Stimmen aus den zahlreichen weiteren Medienrunden und allen weiteren wichtigen Infos direkt aus Schanghai.

Viele Fragen an Zhou

Natürlich bekommt Lokalmatador Zhou in der PK auch viele Fragen gestellt. Die Erkenntnisse halten sich dabei aber überschaubar. Es geht um seine Vorfreude auf sein erstes Heimrennen, die Chancen am Wochenende und einige weitere Themen.

Dazu gibt es weitere Fragen an alle Fahrer, die sich auf die Strecke beziehen, auf der jetzt seit fünf Jahren nicht mehr gefahren wurde. Wirklich spannende Aussagen sind da aber auch nicht dabei. Bislang also insgesamt nicht die aufregendste PK.

Leclerc: Sainz macht einen besseren Job

Im internen Rennduell bei Ferrari steht es aus Sicht von Leclerc aktuell 0:3 gegen Sainz. Zudem konnte der Spanier bislang den einzigen Saisonsieg für die Scuderia holen - und Leclerc sucht keine Ausrede dafür.

In Bahrain habe er im Rennen Probleme mit dem Auto gehabt, aber davon abgesehen habe sein Teamkollege in den beiden vergangenen beiden Rennen einfach einen besseren Job gemacht.

Daran müsse er arbeiten, vor allem an seiner Pace im Qualifying. Denn auch da war Sainz in Melbourne und Suzuka zuletzt schneller.

Alonso: Gab Gespräche mit anderen Teams

Der Spanier erklärt auf Nachfrage, dass er nicht darüber sprechen wolle, mit welchen Teams er sonst noch geredet habe. Er bestätigt zwar, dass es "lockere Gespräche" auch mit anderen Rennställen gegeben habe.

Aber das sei in der Formel 1 ganz normal. Und letztendlich habe er sich für Aston Martin entschieden und wolle daher nur noch über sein Team sprechen - und nicht darüber, was sonst noch hätte passieren können.

Leclerc: Sollten näher an Red Bull dran sein

Der Ferrari-Pilot erklärt, dass Red Bull in China zwar erneut Favorit sei. Er betont aber auch, dass man "auf dem Papier" etwas näher an den Bullen dran sein sollte.

Etwas weniger optimistisch ist man bei McLaren. Norris erklärt zwar, dass man auch an diesem Wochenende wieder "in einer guten Position" sein sollte.

Ganz so gut wie in Japan werde man aber wohl nicht sein. Heißt: Vermutlich werden Red Bull und Ferrari auch an diesem Wochenende wieder vorne sein.

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