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Formel-1-Liveticker: Williams "die beste Option" für Sainz?

Formel-1-Liveticker: Williams "die beste Option" für Sainz?

Status: Beendet

Ferrari, McLaren und Williams?

Sollte Carlos Sainz wirklich zu Williams wechseln, dann wäre er einer der wenigen Fahrer, die in der Königsklasse für die Traditionsteams Ferrari, McLaren und eben auch Williams an den Start gegangen sind.

Als bislang letzter Fahrer schaffte das Nigel Mansell vor fast 30 Jahren. Er fuhr gleich mehrfach für Williams (1985-1988, 1991-1992 und 1994), für Ferrari (1989-1990) und zuletzt auch noch für McLaren (1995).

Wobei wir über seine kurze Zeit bei McLaren lieber den Mantel des Schweigens legen sollten ...

Fotostrecke: Prost, Lauda und Co.: Diese Piloten fuhren für Ferrari und McLaren Sinem Bicer (Motorsport Network)

Foto: Sinem Bicer (Motorsport Network)

Rekordweltmeister Lewis Hamilton wechselt zur Formel-1-Saison 2025 zu Ferrari und wird damit erst der 17. Pilot in der Geschichte der Königsklasse sein, der sowohl für die Scuderia als auch für McLaren gefahren ist. Wir blicken auf seine 16 Vorgänger!

Auch Montoya rät Sainz zu Williams

Neben Ralf Schumacher rät auch dessen ehemaliger Teamkollege Juan Pablo Montoya Carlos Sainz zu einem Wechsel zu Williams. "Es ist momentan eine bessere Option als Audi", zitiert PlanetF1.com aus einem Gespräch mit W Radio Colombia.

"Sie werden sich verbessern und eine viel bessere Mannschaft sein. Sie werden jedes Jahr besser", sagt Montoya über sein Ex-Team, für das er von 2001 bis 2004 insgesamt vier Jahre lang an den Start ging.

Im gleichen Zusammenhang betont er auch, dass Logan Sargeant wohl bereits wisse, dass es für ihn in Grove nicht weitergehe. "Er weiß es bereits, auch wenn sie ihm noch nicht offiziell mitgeteilt haben, dass er nicht mehr im Team bleiben wird", glaubt Montoya.

"Wenn ich an seiner Stelle wäre, würde ich zuerst mit allen reden, um zu sehen, ob ein anderes Team Interesse hat. Aber ich würde auch anfangen, mir IndyCar, WEC und andere Optionen für nächstes Jahr anzusehen", rät ihm der Kolumbianer.

Klare Verhältnisse in Spanien

Eine spannende Statistik zum Spanien-Grand-Prix aus unserer großen Datenbank: Erinnert ihr euch noch an den letzten Barcelona-Sieger, der nicht Max Verstappen oder Lewis Hamilton hieß?

Das war tatsächlich noch Nico Rosberg im Jahr 2015! Denn in den vergangenen acht Jahren triumphierten beim Spanien-GP immer entweder Hamilton oder Verstappen.

Der Niederländer feierte dort 2016 seinen Debütsieg in der Formel 1, von 2017 bis 2021 hatte Hamilton fünfmal in Folge die Nase vorne, ehe Verstappen 2022 und 2023 wieder siegte.

Damit gibt es im gesamten Fahrerfeld 2024 auch nur drei Fahrer, die schon einmal in Barcelona gewinnen konnten. Neben Hamilton und Verstappen gehört nur noch Fernando Alonso zu dieser elitären Gruppe.

Der Spanier triumphierte bei seinem Heimrennen 2006 und 2013.

Valtteri Bottas Lewis Hamilton Max Verstappen Mercedes Mercedes-AMG Petronas Motorsport 	 F1Red Bull Aston Martin Red Bull Racing F1 ~Valtteri Bottas (Mercedes), Lewis Hamilton (Mercedes) und Max Verstappen (Red Bull) ~

Foto: LAT

McLaren: Keine Sorge, dass sich Update rächen wird

Wo wir gerade beim Ausblick auf Spanien sind: McLaren hat es dank Updates geschafft, sich bei niedrigen Geschwindigkeiten zu verbessern. Dass man dafür seine Stärke im Hochgeschwindigkeitsbereich geopfert hat und der MCL38 auf schnellen Strecken wie Barcelona schlechter abschneiden wird, glaubt das Team aus Woking aber nicht.

So meint Oscar Piastri, dass es zwar keinen Zweifel daran gebe, dass andere Teams die Lücke im Highspeed-Bereich geschlossen hätten. Aber McLaren habe allen Grund zu der Annahme, dass es an der Spitze auch weiterhin mitmischen könne.

"Ich denke, wir können immer noch zuversichtlich sein", sagt er und erklärt: "Ich würde nicht sagen, dass wir im Hochgeschwindigkeitsbereich schwach sind. Es ist nur so, dass die anderen wahrscheinlich ein wenig aufgeholt haben. Ich bin ziemlich zuversichtlich, dass wir auch irgendwo an der Spitze sein werden."

Seine kompletten Aussagen findet ihr hier!

Red Bull in Barcelona wieder vorne?

Zwar gewann Max Verstappen das vergangenen Rennen in Kanada, ein Selbstläufer war das allerdings nicht. Experte Ralf Schumacher glaubt, dass es Red Bull am kommenden Wochenende in Spanien wieder etwas leichter haben könnte.

"Barcelona war immer die komplizierteste Strecke und wird das auch immer bleiben. Hier wird das beste Konzept gewinnen. Alle Schwächen der Autos werden aufgedeckt", erklärt Schumacher bei Sky.

Er prophezeit: "Ferrari wird wieder ein bisschen Schwierigkeiten mit dem Reifenverschleiß haben. Max Verstappen wird mit dem Red Bull richtig Vorteile haben. Das ist eine Strecke, die für Red Bull kein Problem ist."

"McLaren als Alleskönner wird wieder dabei sein", glaubt er zudem und ergänzt: "Das Fragezeichen wird sein: Kann Mercedes an Kanada anknüpfen? Ich vermute: Nicht ganz, weil hier nicht die Stärken des Motors nicht so ausgespielt werden können wie in Kanada."

Klingt auf jeden Fall ziemlich danach, dass Red Bull für ihn am Wochenende der Favorit ist.

Sainz: Entscheidung über Zukunft "sehr bald"

Damit noch einmal zurück zu unserem großen Thema am heutigen Tag. Denn auch Carlos Sainz selbst hat sich kürzlich bei Antena3 in Spanien zu seiner Zukunft geäußert. Dort betont er zwar, er habe noch keine Entscheidung getroffen.

Das werde aber "sehr bald" passieren, "denn ich möchte die Sache aus dem Weg räumen, eine Entscheidung treffen und mich auf den Rest des Jahres mit Ferrari konzentrieren", erklärt der Noch-Ferrari-Pilot.

Er habe "viele" Optionen auf dem Tisch, stellt er noch einmal klar und betont, er habe die Möglichkeit, bei mehrere Teams zu unterschreiben. Er lasse sich aber bewusst Zeit, auch wenn er jetzt "bereit" sei, "eine Entscheidung zu treffen."

Wie diese aussehen wird, das verrät Sainz aber leider nicht.

Mit Hülkenberg gibt es "kein Wischiwaschi"

Seit Nico Hülkenberg 2023 als Vollzeitfahrer in die Formel 1 zurückkehrte, arbeitet er bei Haas mit Renningenieur Gary Gannon zusammen. Der Amerikaner, der zuvor Romain Grosjean und Mick Schumacher betreute, "liebt" es, mit "Hulk" zu arbeiten.

"Ich liebe es, mit ihm zu arbeiten", sagt Gannon über Hülkenberg. "Er ist lustig und scherzt viel herum. Aber dann wird er auch wieder sehr ernst und sehr technisch. Und er ist sehr anspruchsvoll. Es ist nicht so wie: 'Ach, ich wünschte, sie würden das machen.'"

"Es ist wie: 'Sag mir das', 'Sprich dann nicht', 'Mach das nach der Session', 'Ich brauche diese Unterlagen hier'. Es ist also sehr direkt, sehr fordernd. Aber es ist sehr klar für uns. Und das hat uns gezwungen, uns zu verbessern und unsere Arbeit besser zu machen."

Seine kompletten Aussagen über Hülkenberg findet ihr hier!

Wie Mercedes den W15 gezähmt hat

Mercedes hat beim vergangenen Rennen in Kanada mit einer deutlich besseren Performance geglänzt. Ein Großteil des Fokus lag dabei auf einem neuen Frontflügel, aber die Fortschritte sind das Ergebnis von viel mehr.

Mercedes begann die Saison mit einem W15, der sich sowohl für Lewis Hamilton als auch für George Russell als schwierig erwies. Aber als man herausfand, was zu tun war, wurde die Fabrik auf Hochtouren angefeuert, um Update-Pakete zu liefern.

Diese haben dazu beigetragen, das Leistungsspektrum zu verändern, und in Kanada schließlich zum ersten Nicht-Sprint-Podium der Saison geführt.

Wie genau Mercedes den W15 in den Griff bekommen hat, das erklären unsere Technikexperten hier!

Heute vor 24 Jahren ...

... gewann Michael Schumacher den Großen Preis von Kanada 2000 vor seinem Teamkollegen Rubens Barrichello. Für "Schumi" war es auf dem Weg zu seinem ersten WM-Titel mit Ferrari der fünfte Saisonsieg im achten Rennen.

Zudem war es Schumachers 40. Sieg in der Königsklasse insgesamt. Damit rückte er in der ewigen Bestenliste bis auf einen Sieg an Ayrton Senna heran. Beim Rennen in Monza später im Jahr konnte er dann mit dem Brasilianer gleichziehen.

Michael Schumacher Rubens Barrichello Ferrari Scuderia Ferrari F1 ~Michael Schumacher und Rubens Barrichello (Ferrari) ~

Foto: LAT

Schlechte Entscheidungen

Dass Fernando Alonso keinen dritten WM-Titel in der Formel 1 gewonnen hat, das hat sicher auch mit einigen nicht so cleveren Entscheidungen beim Teamwechsel zu tun. Mehr dazu in unserer Fotostrecke:

Fotostrecke: Zehn Weltmeister, die sich beim Teamwechsel verzockten Motorsport Images

Foto: Motorsport Images

Nigel Mansell zu McLaren (1995): Nach einem Jahr Formel-1-Pause kehrt der Weltmeister von 1992 in der Saison 1994 noch einmal für vier Rennen zu seinem Ex-Team Williams zurück. Weil er das Saisonfinale in Australien dabei sogar gewinnt, will er 1995 noch einmal angreifen - mit McLaren.

Tombazis: Alonso hätte mehr Titel verdient

Fernando Alonso wird seine Formel-1-Karriere voraussichtlich mit "nur" zwei WM-Titeln beenden. Nikolas Tombazis, der bei Ferrari einst mit dem Spanier zusammengearbeitet hat, ist der Meinung, dass Alonso mehr Titel verdient hätte.

Im Podcast Beyond The Grid erklärt er: "Ich bedaure es sehr, dass wir ihm [bei Ferrari] nicht das Auto gegeben haben, mit dem er die Meisterschaft gewinnen konnte." Denn Alonso sei mehrfach sehr nah an einem Titel mit der Scuderia dran gewesen.

"Meiner Meinung nach hätte Fernando aufgrund seines reinen Talents viel mehr Meisterschaften gewinnen müssen, als er letztendlich gewonnen hat", so Tombazis, der erklärt, dass es "verschiedene Gründe" gegeben habe, warum es nicht geklappt habe.

Letztendlich sei bei Ferrari aber das Auto der Grund dafür gewesen - und nicht der Fahrer.

Debüt mit 17?

Rein theoretisch könnte Antonelli sein Formel-1-Debüt übrigens sogar noch in diesem Jahr geben. Eine entsprechende Regel, die ihm im Alter von 17 Jahren eine Teilnahme ermöglichen würde, hat die FIA erst kürzlich angepasst.

Der jüngste Fahrer in der bisherigen Formel-1-Geschichte könnte Antonelli aber trotzdem schon jetzt nicht mehr werden, denn er ist bereits 17 Jahre und 298 Tage alt.

Bei Rekordhalter Max Verstappen waren es beim Debüt 2015 in Australien gerade einmal 17 Jahre und 166 Tages. Mehr dazu in unserer Fotostrecke:

Fotostrecke: 16 Formel-1-Rekorde, die (vermutlich) nie mehr gebrochen werden Motorsport Images

Foto: Motorsport Images

Die beste Podestquote - Michael Schumacher stand 2002 bei allen 17 Saisonrennen auf dem Podium. Und weil es unmöglich ist, eine Podestquote von mehr als 100 Prozent zu erreichen, hat "Schumi" diesen Rekord für immer sicher. Max Verstappen hätte 2023 mit 21 Podestplätzen in 22 Rennen aber zumindest fast gleichgezogen ...

Was passiert mit Antonelli?

Damit noch einmal zurück zum Fahrermarkt. Sollte Carlos Sainz nämlich tatsächlich 2025 für Williams fahren, wäre dort kein Platz mehr für Mercedes-Junior Andrea Kimi Antonelli.

Das bestärkt die Theorie, dass der Italiener im kommenden Jahr direkt für das Mercedes-Werksteam an den Start gehen könnte - was auch Ralf Schumacher vermutet.

Der Experte sagt bei Sky: "Kimi Antonelli hat aus Sicht von Toto Wolff die Chance verdient, da gibt es anscheinend auch vertragliche Abmachungen."

"Es heißt zwar nicht in welchem Team das sein muss - aber dadurch, dass Williams vergeben ist, gehe ich davon aus, dass es bei Mercedes sein wird", so Schumacher.

"Dazu hat Wolff selbst gesagt, dass er auf die Zukunft setzen möchte. Jetzt ist der perfekte Zeitpunkt", betont der Experte.