Formel-1-Liveticker: Wolff über Fahrerwahl: Entscheidung im September

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Status: Beendet
12:01

Feierabend!

Wir radeln mit Fernando Alonso jetzt in den Sonnenuntergang. Maria Reyer bedankt sich für dein Interesse und hofft, dass Du auch morgen wieder mit dabei bist. Dann darf ich Dich wieder in unserem Formel-1-Liveticker begrüßen. Bis dann, schönen Abend!

11:54

Bottas: Hamilton hätte mich gerne als Teamkollegen

Zum Abschluss des heutigen Formel-1-Livetickers kommen wir noch einmal zu unserem ersten Thema heute zurück, der Fahrerfrage bei Mercedes. Denn Valtteri Bottas hat sich gegenüber 'MTV Sport', dem finnischen TV-Sender, zu Wort gemeldet.

Zwar gebe es nichts Neues zu berichten, aber alles gehe "in die richtige Richtung". Derzeit prüfe er mehrere Optionen, darüber reden möchte er aber nicht. Allerdings lässt er mit folgender Aussage aufhorchen: "Lewis hat mir ganz offen gesagt, dass er mich gerne als Teamkollegen hätte."

Denn gemeinsam könne das Duo "gute Arbeit" leisten. Bereits seit 2017 fährt Bottas an der Seite von Hamilton bei Mercedes.

11:38

Zeitreise: Ein Sieg für Anthoine Hubert

Vor zwei Jahren konnte Charles Leclerc in Belgien seinen ersten Formel-1-Sieg mit Ferrari einfahren. An einem Wochenende, das vom schrecklichen Unfall von Anthoine Hubert überschattet wurde. Daher widmete der Monegasse den Triumph seinem Freund.

11:28

Pirelli: Die Rolle der Reifen in Spa-Francorchamps

Wir werfen einen Blick auf das bevorstehende Wochenende und beschäftigen uns mal näher mit den Reifen. Pirelli bringt die Mischungen C2 (Hard) bis C4 (Soft) in die Ardennen mit. Damit ist die Formel 1 bereits im Vorjahr in Belgien gefahren, ein Schritt weicher als noch 2019.

Die Rennstrecke in Spa-Francorchamps ist für die Reifen eine große Herausforderung, da sehr hohe Kräfte auf die Pneus wirken, besonders in der Kompression von Eau-Rouge. Danach folgt die Kemmel-Gerade, auf der 800 Meter Vollgas gefahren wird und die Reifen abkühlen.

Das Wetter spielt immer eine zentrale Rolle in Spa, meist werden auch die Regenreifen oder Intermediates gebraucht. "Die Herausforderungen dieser Strecke, insbesondere in Bezug auf das Wetter, sind bekannt, ebenso wie die Belastung der Reifen", meint Mario Isola.

Er erinnert sich an den Grand Prix 2020: "Im vergangenen Jahr qualifizierten sich die drei Erstplatzierten auf dem Medium-Reifen, während der weiche Reifen eine gute Steigerung des Grips bot, aber mehr Management erforderte und daher nicht als optimaler Rennreifen angesehen wurde. Die meisten Fahrer wechselten vom Medium-Reifen auf den harten." Er geht in diesem Jahr von einer "interessante Mischung von Strategien" aus.

11:11

Kimi Räikkönen: Mann der ersten Rennrunde

Kein anderer Pilot hat in der ersten Saisonhälfte so viele Positionen in der ersten Rennrunde aufgeholt wie Kimi Räikkönen im Alfa Romeo. Böse Zungen würden jetzt wohl einwerfen, dass der "Iceman" im Qualifying meist bereits in Q1 aussteigen darf, daher sei diese Statistik also keine Überraschung ...

10:43

Montoya: Verstappen bringt "neuen Lewis" ins Spiel

"Ich denke, Max hat einen wirklich guten Job gemacht." Diese Bilanz zieht Juan Pablo Motoya nach der ersten Saisonhälfte. Der Experte bei 'Motorsport.TV' ist angetan von der Performance des Red-Bull-Piloten. "In diesem Jahr ist es hart für Max, da er sich nun in einem neuen Szenario wiederfindet."

Plötzlich ist der 23-Jährige nicht mehr der Jäger, sondern der Gejagte. "Wenn man der Kerl ist, der gejagt wird, dann muss man seine Herangehensweise ändern." Denn die Gegner ändern ihr Verhalten ebenso, etwa Lewis Hamilton. Der Brite sei nun "voller Aggressivität", so der Kolumbianer.

"Er kämpft um jeden Punkt. Als er immer das schnellste Auto hatte, wusste er, dass er nicht so viel Risiko eingehen muss", so Montoya. "Nun sehen die Leute einen Lewis, den man schon jahrelang nicht gesehen hat." Und: "Max sorgt dafür, dass ein neuer Lewis ins Spiel kommt und er sich noch einmal steigert."

09:52

WM-Kampf 2021: So hat sich das Duell zugespitzt

In diesem Video sehen wir, wie sich der WM-Kampf zwischen Lewis Hamilton und Max Verstappen entwickelt hat. Nachdem der Niederländer in Monaco erstmals die WM-Führung übernehmen konnte, gab er seinen Vorsprung in den letzten Rennen vor der Sommerpause wieder aus der Hand ...

09:31

2020 vs. 2021: Mercedes hat am meisten verloren

Mein Kollege Adam Cooper hat sich in der Sommerpause angesehen, wie die einzelnen Rennställe nach elf Saisonrennen im Vergleich zum Vorjahr abschneiden. Interessant: Mercedes hat deutlich an Boden verloren. Konnte die Mannschaft 2020 neun Siege in elf Rennen feiern und 391 Punkte sammeln, so steht man ein Jahr später bei nur vier Siegen und 303 Punkten (88 weniger als im Vorjahr) - der größte Verlust aller Teams.

Konkret ist dies ein Rückschlag um 22,5 Prozent. Außerdem hatte das Team zu jenem Zeitpunkt im Vorjahr bereits einen 180 Punkte großen Vorsprung gegenüber Red Bull, in diesem Jahr sind es nur zarte zwölf Zähler. Und das nur, weil Max Verstappen bereits mehrfach vom Pech getroffen wurde (Aserbaidschan, Großbritannien und Ungarn).

Pro Rennen punktet Mercedes 2021 nur noch mit 27,5 Zählern im Durchschnitt, statt 33,7 Punkten 2020. "Als sich die Regeln geändert haben, dachten wir, wir könnten den Abtrieb zurückgewinnen. Aber es scheint, als hätten wir nicht so viel Performance aufholen können, als gedacht", muss Toto Wolff anerkennen.

09:10

Wolff: WM-Kampf gegen Ferrari war "intensiver"

Am bevorstehenden Rennwochenende in den Ardennen dürfen wir uns erneut auf ein packendes WM-Duell zwischen Mercedes und Red Bull freuen. Toto Wolff geht sehr entspannt in die Auseinandersetzung. Nicht nur weil sein Team im letzten Rennen vor der Sommerpause noch die WM-Führung zurückerobern konnte.

"Es hat sich tatsächlich entspannt, denn all die Jahre hatten wir den Druck: Wir können unmöglich verlieren. Jetzt heißt es: Wir können nur gewinnen, denn alles ist gegen uns. Plötzlich gibt es eine Leichtigkeit in der Herangehensweise, die sich durchsetzt, und das macht Spaß."

Und im Interview mit meinen britischen Kollegen gibt der Österreicher auch zu: Der Titelkampf gegen Ferrari in den Jahren 2018 und 2019 sei "intensiver" gewesen, als jener in diesem Jahr gegen Red Bull. Denn: "Zu jenem Zeitpunkt wollten wir unbedingt beweisen, dass wir kein One-Hit-Wonder sind."

08:44

Kalender: Rennen in Katar immer wahrscheinlicher

Der Klassiker in Belgien stand nie zur Debatte, das Rennen fand selbst im Vorjahr statt. Viele weitere Austragungsorte müssen hingegen zittern. Erst vergangene Woche wurde der Grand Prix von Japan offiziell abgesagt. Es ist nicht ausgeschlossen, dass noch weitere folgen werden.

Damit die Formel 1 dennoch den Rekordkalender von 23 Rennen durchziehen kann, sucht Liberty Media nach Alternativen. Wie mein Kollege Roberto Chinchero herausgefunden hat, steht ganz oben auf der Liste: Katar. Die Rennstrecke in Doha scheint als Ersatz für den abgesagten Grand Prix von Australien im November (21.11.) immer wahrscheinlicher zu werden.

Der Losail International Circuit verfügt über die Grad-1-Lizenz, die für Formel-1-Rennen notwendig ist. Seit 2004 fährt dort die MotoGP.

08:23

Einstimmung auf Spa: Vollgas durch Eau Rouge!

Wie sehr wir die Formel 1 vermisst haben, wird uns wieder bewusst, wenn wir dieses Video anschauen. Hände hoch, wer freut sich noch auf solch spektakuläre Manöver in Eau Rouge? ;-)

07:52

Ricciardo: Manchmal versteht mich Norris nicht

Einen großen Beitrag zur Beliebtheit der Formel 1 hat auch die Netflix-Serie "Drive to Survive" geleistet. Daniel Ricciardo war einer der Hauptprotagonisten in den vergangenen Staffeln. Der Australier wird auch in diesem Jahr bei seinem Umstieg zu McLaren von der Kamera begleitet, allerdings stiehlt ihm aktuell Teamkollege Lando Norris mit starken Ergebnissen die Show.

Nicht nur auf professioneller Ebene gibt es Unterschiede zwischen den beiden McLaren-Piloten. "Abseits der Strecke genießen wir unser Leben und wollen eine gute Zeit haben. Man kann aber nicht leugnen, dass es einen Generationenunterschied gibt."

Ricciardo verrät: "Es gibt sogar einige Sätze und Dinge, die ich sage und die er einfach nicht versteht." Eine Bromance wie einst mit Carlos Sainz habe sich noch nicht entwickelt. "Aber ich würde das wahrscheinlich auch der Generation zuschreiben, ehrlich gesagt."

07:43

Studie: Formel 1 kann mehr junge Fans begeistern

Soeben hat die Formel 1 eine interessante Studie präsentiert: Gemeinsam mit dem Marktforschungsinstitut The Insights Family hat die Königsklasse eine Umfrage unter insgesamt 162.774 Kindern im Alter zwischen zwölf und 18 Jahren in sieben Kernmärkten durchgeführt. Das Ergebnis dürfte Liberty Media erfreuen, denn die Beliebtheit der Formel 1 ist bei den Jungen deutlich gestiegen.

Die Zahl der jungen Fans ist in Europa innerhalb eines Jahres um 2,85 Millionen gestiegen. Ein Anstieg von 17 Prozent, was sogar König Fußball in den Schatten stellt.

- Lesetipp: Details zur Fan-Studie der Formel 1!

07:04

Die letzten freien Tage der Formel-1-Stars

Während sich die meisten Piloten nun bereits körperlich auf die Anstrengungen der zweiten Saisonhälfte vorbereiten - Carlos Sainz trainiert fleißig, Max Verstappen gibt auf dem Meer Vollgas und Valtteri Bottas absolvierte am Wochenende seinen eigenen Duathlon (er wurde Sechster) - gibt es manche, die es langsamer angehen. So etwa AlphaTauri-Rookie Yuki Tsunoda.

07:01

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06:28

Capito: Hülkenberg eine Option für Williams?

Sollte George Russell tatsächlich zu Mercedes wechseln, dann muss Williams einen Ersatz finden. Wie sieht der Plan B von Jost Capito aktuell aus? Er betont, im Moment "keine Eile" zu haben. Denn aufgrund des Aufwärtstrends seines Rennstalls sei Williams "das begehrteste Team" unter all jenen Fahrern, die nächstes Jahr noch keinen fixen Vertrag haben.

"Da klingelt bei mir das Telefon täglich", so der Deutsche bei 'Sport1'. Auch WhatsApp-Nachrichten erreichen den Teamchef. "Und ich spreche natürlich mit allen." Da die Mannschaft nach der Übernahme durch Dorilton Capital im Vorjahr auf finanziell soliden Beinen steht, ergeben sich neue Möglichkeiten.

"Wir brauchen keinen Payfahrer mehr zu engagieren. Wir können die Fahrer nehmen, die am besten zum Team passen und von denen wir glauben, dass sie uns am besten helfen, das Team nach vorne zu bringen." Zählt dazu womöglich auch Nico Hülkenberg?

"Also, wenn ich vorher gesagt habe, ich habe so gut wie mit allen gesprochen, die nächstes Jahr keinen Vertrag haben und gerne einen hätten, dann brauche ich keinen Namen sagen, glaube ich", schmunzelt Capito. Ein Dementi klingt wohl anders …

06:21

Russell "so schnell wie möglich in eines der besten Autos"

Zurück zu unserem Ausgangsthema heute: Williams-Teamchef Jost Capito war gestern Abend zu Gast auf 'Sport1' im "AvD Motor & Sport Magazin" und hat unter anderem natürlich auch über George Russell und die Fahrerfrage gesprochen. Er betont, dass es "noch nicht sicher" sei, ob der Brite tatsächlich zu Mercedes wechseln werde.

Gleichzeitig gibt er aber auch zu: "Für mich ist es natürlich dann schwierig. Ich kann mit niemandem konkrete Gespräche führen, bevor George nicht wirklich weg ist." Capito würde Russell am liebsten gerne behalten, doch er bleibt realistisch: "Wenn er die Chance hat, zu Mercedes zu gehen, dann werde ich ihn voll dabei unterstützen. Das ist gar keine Frage."

Und: "Er hat das Potenzial, Weltmeister zu werden und er sollte so schnell wie möglich in eines der besten Autos der Formel 1 kommen. Und wenn ich ihm dabei helfen kann, dann tue ich das gerne. Da steht das Team dann hinten an, weil es hat auch keinen Zweck, einen Fahrer zu haben, den man mit aller Gewalt hält und der dann unzufrieden ist. Das hilft auch nichts."

05:36

Alpine: Art von Team, "die die Formel 1 haben möchte"

Apropos Alpine: Der Rennstall sei eines jener Teams, "das die Formel 1 haben möchte", glaubt Marcin Budkowski. Der Exekutiv-Direktor streicht damit die Vorzüge, etwa die kompakte Größe und Unabhängigkeit, hervor. Das Team musste im Gegensatz zu den anderen Herstellern nach Einführung der Budgetgrenze nicht "gesundschrumpfen".

"Wenn man so will, haben wir das Glück, im Vergleich zu den großen Teams ein zusätzliches Jahr Zeit zu haben, um uns darauf einzustellen, weil wir in diesem Jahr deutlich unter der Obergrenze liegen", erklärt Budkowski.

Und: "In den Gesprächen, die wir mit der FIA und der Formel 1 geführt haben, nachdem die Obergrenze von 175 [Millionen Dollar] auf das aktuelle Niveau von 145, 140, 135 gesenkt wurde, wurde einige Male erwähnt, dass wir die Art von Team sind, die die Formel 1 in Bezug auf Größe und Struktur haben möchte."

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