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220 Millionen frisches Kapital: McLaren plant Verkauf der Fabrik in Woking

Die McLaren-Gruppe mit dem gleichnamigen Formel-1-Team hat den Verkauf der eigenen Fabrik in Woking beauftragt, um an frisches Geld zu kommen

220 Millionen frisches Kapital: McLaren plant Verkauf der Fabrik in Woking

Die McLaren-Gruppe hat offenbar vor, die Fabrik in Woking zu verkaufen, um an frisches Kapital zu kommen. Das berichtet 'Sky News' in einer Story des etablierten Wirtschaftsjournalisten Mark Kleinman. Demnach strebt das britische Unternehmen ein sogenanntes "Sale-and-lease-back"-Geschäft an, mit dem bis zu 220 Millionen Euro lukriert werden könnten.

"Sale and lease back" ist ein in der Wirtschaft nicht unübliches Verfahren, um an Kapital zu kommen. Vereinfacht bedeutet das nichts anderes als den Verkauf der Fabrik an einen neuen Eigentümer für einen bestimmten Kaufpreis. In der Folge wird das Objekt dann vom neuen Eigentümer gegen eine regelmäßige Miete zurückgepachtet.

Dass McLaren Kapital benötigt, um einen konkurrenzfähigen Betrieb aufrechterhalten zu können, ist schon lange kein Geheimnis mehr. Im Zuge der aktuellen Refinanzierungspläne wurde erst kürzlich ein Darlehen in der Höhe von umgerechnet 165 Millionen Euro bei der Nationalbank von Bahrain aufgenommen.

Zu Beginn der Coronakrise hatte McLaren bekannt gegeben, 1.200 Mitarbeiter entlassen zu müssen (70 davon aus dem Formel-1-Team), um die Kosten zu reduzieren. Die Anteilseigner, angeführt vom Staatfonds des Königshauses in Bahrain, Mumtalakat, pumpten darüber hinaus rund 330 Millionen Eurp Kapital ins Unternehmen.

Außerdem war McLaren kürzlich vor Gericht gezogen, um die Besicherung bestehender Darlehen auflösen zu lassen - mutmaßlich, um Assets aus dem Unternehmensvermögen neu zu beleihen. Mit dem Ansuchen um ein Darlehen von der britischen Regierung, in der Höhe von umgerechnet 165 Millionen Euro, war man abgeblitzt.

Jetzt hat, das berichtet 'Sky News', McLaren die Finanzinstitute Goldman Sachs und HSBC damit beauftragt, eine Strategie für Kapitalbeschaffung und eine Umschuldung zu entwickeln. Das "Sale-and-lease-back"-Geschäft ist Teil dieser Strategie. Mit dem Verkauf der Fabrik wurde demnach das Immobilienbüro Colliers International beauftragt.

Seitens der McLaren-Gruppe wird betont, dass die Maßnahme "keine Auswirkungen auf das Tagesgeschäft" haben wird. Und: Die Immobilie in Woking sei eine "ikonische Einrichtung mit Weltklasse-Status, die auch in Zukunft unsere Heimat bleiben wird", versichert ein McLaren-Sprecher gegenüber 'Sky News'.

Darüber hinaus zieht McLaren laut dem Bericht einen Teilverkauf des Formel-1-Teams, das einen Teil der Unternehmensgruppe darstellt, in Betracht. Zuletzt hatte gerade die Williams-Familie ihren Rennstall an Dorilton Capital verkauft und auf diese Art und Weise mehr als 150 Millionen Euro lukriert.

Mit Bildmaterial von McLaren.

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Urheber Christian Nimmervoll