30 Jahre nach Michaels Debüt: Mick Schumacher erwartet emotionalen GP

30 Jahre nach dem Formel-1-Debüt von Michael Schumacher kommt Sohn Mick zu seinem ersten Belgien-Grand-Prix: Vorfreude auf die Nostalgie

30 Jahre nach Michaels Debüt: Mick Schumacher erwartet emotionalen GP

Gestern jährte sich das Formel-1-Debüt von Michael Schumacher zum 30. Mal. In Spa-Francorchamps fuhr der siebenmalige Weltmeister damals sein erstes Formel-1-Rennen - und genau an diese Strecke kommt an diesem Wochenende auch sein Sohn Mick, der zwar nicht sein Grand-Prix-Debüt gibt, aber auch erstmals ein Formel-1-Rennen auf der Ardennen-Achterbahn bestreiten wird.

Allerdings wird es nicht das erste Mal sein, dass er die belgische Strecke mit einem Formel-1-Auto unter die Räder nimmt. Schon 2017 durfte er in Papas Benetton B194 dort fahren, allerdings nur zu Demonstrationszwecken.

Vor seinem Formel-1-Renndebüt in Michaels "Wohnzimmer", wie Spa gerne genannt wurde, blickt der Haas-Pilot auf das Wochenende voraus - spart sich aber einen Vergleich.

"Über einen Vergleich kann man nur sehr schwierig sprechen", sagt er bei 'Autosport' über die Unterschiede zwischen 1991 und 2021. Sein Vater kam damals nach einem tollen siebten Startplatz aufgrund einer defekten Kupplung nur wenige Meter weit. "Es gab damals eine Menge Probleme mit der Zuverlässigkeit, und auch einige Entwicklungen waren deutlich anders als heute."

 

Heutzutage sei alles in der Entwicklung etwas eingeschränkter - auch dank der eingefrorenen Fahrzeuge. "Aber wenn man bedenkt, wie schnell diese Autos heutzutage sind, dann sind die Abstände nicht so groß wie vielleicht in der Vergangenheit."

Für Schumacher dürfte es in Belgien erneut darum gehen, mehr Lerneffekte zu haben und einfach die bestmögliche Leistung zu bringen. Der siebte Startplatz seines Vaters ist Utopie - auch wenn es am Wochenende regnen könnte.

Und auch wenn die Vorzeichen für den Junior anders sind, wird er am Wochenende diesen besonderen Zusammenhang genießen: "Es ist lustig, dass es genau 30 Jahre sind. Es wird tolles und emotionales Racing werden", kündigt er an und meint, dass er das schon lange im Kopf hatte: "Ich wusste im Moment der Unterschrift, dass es 30 Jahre sein werden."

"Es ist schon verrückt, dass wir im genau gleichen Alter angefangen haben", so der Deutsche, der sein Debüt wie Papa Michael mit 22 Jahren gab. "Natürlich ist es eine andere Zeit. Es ist eine andere Zeit auf dieser Welt, aber die Nostalgie ist da, und darüber bin ich sehr glücklich."

Mit Bildmaterial von Haas F1 Team.

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