5 Gründe, warum Kimi Räikkönen 2019 aufs Podium fährt

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Der zweite Frühling: Mit 39 ist Kimi der älteste Fahrer der Formel 1. Alfa Romeo ist für ihn kein Abstieg, sondern ein zurück zu den Wurzeln. In Hinwil hat er einst seine Grand-Prix-Karriere begonnen, und hier wird er sie auch beenden. In einem vertrauten Umfeld, mit Freunden wie Beat Zehnder. Und kein bisschen müde!

Der zweite Frühling: Mit 39 ist Kimi der älteste Fahrer der Formel 1. Alfa Romeo ist für ihn kein Abstieg, sondern ein zurück zu den Wurzeln. In Hinwil hat er einst seine Grand-Prix-Karriere begonnen, und hier wird er sie auch beenden. In einem vertrauten Umfeld, mit Freunden wie Beat Zehnder. Und kein bisschen müde!
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Foto: Sutton Images

Die Ruhe: Am Fahren hatte Kimi immer schon Spaß. Was ist ihm auf den Keks geht, sind Interviews, PR-Termine und Autogramme. Bei Ferrari war er ein kleines Rädchen und musste viel über sich ergehen lassen. Bei Alfa ist er der Superstar mit allen Freiheiten. Das hilft, mit Spaß bei der Sache zu sein. Und mit Spaß ist Kimi sauschnell.

Die Ruhe: Am Fahren hatte Kimi immer schon Spaß. Was ist ihm auf den Keks geht, sind Interviews, PR-Termine und Autogramme. Bei Ferrari war er ein kleines Rädchen und musste viel über sich ergehen lassen. Bei Alfa ist er der Superstar mit allen Freiheiten. Das hilft, mit Spaß bei der Sache zu sein. Und mit Spaß ist Kimi sauschnell.
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Foto: Mark Sutton / Sutton Images

Der Rückhalt: Während bei Ferrari Sebastian Vettel die heimliche Nummer 1 war, startet Kimi bei Alfa als klare Nummer 1 in die Saison. Teamkollege Antonio Giovinazzi ist zwar schnell, aber so demütig, dass er sogar Kimis Fahrstil übernimmt, um es den Ingenieuren leichter zu machen, für den "Iceman" zu entwickeln. Mehr Rückhalt geht nicht.

Der Rückhalt: Während bei Ferrari Sebastian Vettel die heimliche Nummer 1 war, startet Kimi bei Alfa als klare Nummer 1 in die Saison. Teamkollege Antonio Giovinazzi ist zwar schnell, aber so demütig, dass er sogar Kimis Fahrstil übernimmt, um es den Ingenieuren leichter zu machen, für den "Iceman" zu entwickeln. Mehr Rückhalt geht nicht.
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Foto: Mark Sutton / Sutton Images

Die Technik: Der Alfa Romeo C38 ist das vielleicht innovativste Auto im Starterfeld für Melbourne. Das Frontflügel-Konzept sorgte bei den Tests für hochgezogene Augenbrauen. Die Partnerschaft mit Ferrari wird immer enger. Haas hat schon gezeigt, was dadurch möglich ist. Größtes Fragezeichen ist Stand heute die Zuverlässigkeit.

Die Technik: Der Alfa Romeo C38 ist das vielleicht innovativste Auto im Starterfeld für Melbourne. Das Frontflügel-Konzept sorgte bei den Tests für hochgezogene Augenbrauen. Die Partnerschaft mit Ferrari wird immer enger. Haas hat schon gezeigt, was dadurch möglich ist. Größtes Fragezeichen ist Stand heute die Zuverlässigkeit.
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Foto: Sauber F1 Team

Die Erfahrung: Kimi ist der Fahrer, der vom innovativen Alfa-Konzept profitieren kann, wenn sich am Tag X die Chance bietet. Dass er immer noch den richtigen Renninstinkt hat, hat er bei seinem bisher letzten Sieg in Austin 2018 bewiesen. Und in Sachen Routine beim Set-up oder Gelassenheit in unübersichtlichen Situationen macht ihm keiner was vor.

Die Erfahrung: Kimi ist der Fahrer, der vom innovativen Alfa-Konzept profitieren kann, wenn sich am Tag X die Chance bietet. Dass er immer noch den richtigen Renninstinkt hat, hat er bei seinem bisher letzten Sieg in Austin 2018 bewiesen. Und in Sachen Routine beim Set-up oder Gelassenheit in unübersichtlichen Situationen macht ihm keiner was vor.
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Foto: Steve Etherington / LAT Images

Autor:
09.03.2019, 04:39

In Austin 2018 hat er auf Ferrari seinen letzten Grand Prix gewonnen, aber Kimi Räikkönen ist 2019 auf Alfa Romeo einer der Geheimtipps der Saison

Am 17. Oktober, vier Tage nach dem Grand Prix von Japan, wird Kimi Räikkönen 40 Jahre alt. Fast unvorstellbar, dass es inzwischen 18 Jahre her sein soll, als Peter Sauber für den schweigsamen Finnen eine FIA-Superlizenz erstreiten musste. Als Räikkönen beim Grand Prix von Australien 2001 an den Start ging, hatte er gerade mal 23 Autorennen bestritten.

18 Jahre später ist Räikkönen Weltmeister und 21-facher Grand-Prix-Sieger. Ferrari hat ihm Ende 2009 Millionen nachgeschmissen, um an seiner Stelle Fernando Alonso verpflichten zu können. Und 2014 wieder Millionen investiert, um Räikkönen zurückzuholen.

Ende 2018 erfolgte die Trennung im gegenseitigen Einvernehmen. Und der "Iceman", wie ihn Ron Dennis einst getauft hat, wurde nicht in die Rente geschickt, sondern zu Ferraris neuem B-Team Alfa Romeo.

Aber was viele schon als das Ende seiner Karriere beschrieben haben, im Glauben, er wolle bei Alfa Romeo nur noch die eine oder andere Million extra fürs Familienvermögen mitnehmen, könnte auch zum zweiten Frühling werden.

Mit Räikkönens Expertise soll Alfa Romeo den Anschluss ans Mittelfeld schaffen und sich dort gut positionieren. Und nach den Barcelona-Tests spricht viel dafür, dass das Schweizer Team zu einer der Überraschungen der Formel-1-Saison 2019 werden könnte.

In unserer Reihe "5 Gründe, warum ..." wollen wir vor dem Grand Prix von Australien einen Blick darauf werfen, welche Argumente konkret dafür sprechen, dass ausgewählte Fahrer 2019 ihr großes Ziel erreichen werden.

Klick dich jetzt durch unsere begleitende Fotostrecke - mit fünf Gründen, warum Kimi Räikkönen 2019 nochmal aufs Podium fährt!

Mit Bildmaterial von Sutton.

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