Achtteilige Dokuserie über das Leben von Bernie Ecclestone geplant

Vom Macher von "Senna" und "Heroes": Das Leben des früheren Formel-1-Chefs Bernie Ecclestone soll als achtteilige Dokuserie verfilmt werden

Achtteilige Dokuserie über das Leben von Bernie Ecclestone geplant

"Lucky!" So soll die achtteilige Dokuserie heißen, die das Leben des früheren Formel-1-Chefs Bernie Ecclestone nachzeichnet. Das haben die Verantwortlichen des Projekts nun bekanntgegeben. Wann genau der Mehrteiler zu sehen ist und wo, das ist zwar noch offen, klar ist aber, wer hinter der Serie steht: Manish Pandey, der Macher von "Senna" und "Heroes".

Gemeinsam mit Pandey hat Ecclestone während der Corona-Pandemie bereits viele Aufnahmen in dessen Zuhause in der Schweiz angefertigt. Von der Zusammenarbeit ist Ecclestone sehr angetan: "Es ist das erste Mal, dass ich jemandem das Vertrauen schenke, meine Geschichte und die Geschichte der Formel 1 zu erzählen. Manish ist der einzige Erzähler und Regisseur, dem ich zutraue, diese Geschichte auf den Bildschirm zu bringen."

Pandey könne nicht nur großartige Geschichten erzählen, "er ist noch dazu ein echter Fan", sagt Ecclestone weiter. "Er verfolgt die Formel 1 schon seit Kindertagen und kennt diese Welt mit all ihren Ausprägungen außerordentlich gut. Und seine Leidenschaft ist ohnehin unübertroffen."

Was der Regisseur über das Projekt verrät

Eben diese Leidenschaft fließt nun in das Serienprojekt. Und so viel verrät Pandey über seine Dokumentation: Ecclestone habe viel über seine eigene Vergangenheit "als einer der größten Sportfunktionäre überhaupt" reflektiert, aber "auch über sein eigenes Leben".

Der 90-jährige Ecclestone habe in den vergangenen Jahrzehnten die ganze Welt gesehen und dabei praktisch "jede Berühmtheit" getroffen, so Pandey weiter. "Trotzdem ist er unglaublich sympathisch geblieben und unheimlich lustig ist er auch. Es ist mir eine Freude, seine außergewöhnliche Geschichte zu erzählen, zum ersten Mal komplett."

Ecclestone hatte sich schon in jungen Jahren für den Motorsport interessiert und griff damals sogar noch selbst ins Lenkrad. Er versuchte sich einmal sogar in der Formel 1, beließ es beim Monaco-Grand-Prix 1958 aber bei einzelnen Trainingsrunden und fuhr keine Formel-1-Rennen. Stattdessen konzentrierte er sich auf das Fahrermanagement.

Als Manager stiegt Ecclestone rasch auf in der Formel 1

Als Manager von (unter anderem) Jochen Rindt machte sich Ecclestone alsbald einen Namen in der Grand-Prix-Szene, kaufte schließlich den Brabham-Rennstall und stieg zum Verantwortlichen der Teamvereinigung FOCA auf. Sein Aufstieg in der Formel 1 ging schließlich noch rasanter vonstatten, als er die TV-Rechte bekam und in Eigenregie vermarktete.

Unter Ecclestone wurde die Formel 1 endgültig zum Weltsport. Nach der Übernahme durch Liberty Media aber verlor Ecclestone 2017 die Rolle des Formel-1-Geschäftsführers. Zu diesem Zeitpunkt war er bereits zum dritten Mal verheiratet. 2020 gebar seine Frau Fabiana seinen ersten Sohn Ace. Aus den früheren Ehen hat Ecclestone drei Töchter: Deborah, Tamara und Petra.

Die neue Dokuserie soll acht Folgen zu je einer Stunde Länge aufweisen und wird von Pandeys Firma Jiva Maya produziert. Für die Musik zeichnet Antonio Pinto verantwortlich. Die Produzenten versprechen ein "visuelles Fest und eine mitreißende Story, die nicht nur absolute Formel-1-Fans, sondern ein breites Publikum" ansprechen soll.

Eine detaillierte Beschreibung der einzelnen Folgen ist auf der offiziellen Webseite zur Dokuserie abrufbar.

Mit Bildmaterial von Jiva Maya.

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