Adrian Newey liebäugelt mit LMP1-Kategorie

Formel-1-Designgenie Adrian Newey gibt zu, dass die LMP1-Kategorie in der Langstrecken-WM (WEC) ein interessantes Spielfeld für ihn sein könnte. Trotzdem will er erst mal bei Red Bull Racing bleiben.

Newey wurde in letzter Zeit schon mit verschiedenen Projekten in Verbindung gebracht, inklusive Sportwagenrennen. Denn der Brite fühlt sich durch das strikte Reglement in der Formel 1 schon lange eingeengt.

Bei den 6 Stunden von Silverstone 2015 wurde er in der Porsche-Box gesichtet, beteuerte aber, es sei nur ein Freundschaftsbesuch gewesen. Schließlich fährt der frühere Red-Bull-Pilot Mark Webber seit geraumer Zeit für Porsche in der WEC.

Auf die Frage von Motorsport.com, ob ein LMP1-Projekt für ihn denkbar wäre, sagte der 57-jährige Newey: „Vielleicht in Zukunft, da könnte es interessant sein.“

„Ich finde die LMP1 sehr interessant, denn man hat viel mehr technische Freiheiten als bei einem Chassis in der Formel 1. Daher ist es attraktiv. Vielleicht in Zukunft, aber nicht jetzt.“

Es wäre nicht das erste Mal, dass Newey einen Sportwagen entwirft.

Das erste Auto, für das er verantwortlich zeichnete, war der March GTP, der die IMSA-GTP-Meisterschaft in Nordamerika gewann.

Auf seine weitere Karriere bei Red Bull Racing oder deren Ende angesprochen, sagte Newey: „Wir sagen niemals nie, aber ich arbeite gerne mit Red Bull.“

„Ich bin mehr oder weniger seit Anfang an dabei und natürlich stolz darauf, wie wir es geschafft haben, aus den Trümmern von Jaguar ein Team aufzubauen, dass so erfolgreich wurde.“

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