Adrian Newey verrät: Was sich Aston Martin vom Ungarn-Update verspricht
Aston Martin wird in Ungarn ein großes Upgrade für den AMR26 bringen, gefolgt von einem neuen Honda-Motor in Zandvoort - Adrian Newey verrät, was das bringen soll
Aston Martin setzt große Hoffnungen in die kommenden Upgrades
Foto: circuitpics.de circuitpics.de
Aston Martin bleibt nach dem Großen Preis von Großbritannien in Silverstone das größte Sorgenkind der Formel 1: Im ersten Teil der Qualifikation fehlten Fernando Alonso und Lance Stroll mehr als drei Sekunden auf die Bestzeit von Isack Hadjar im Red Bull. Ein Rückstand, den das Team allerdings bewusst in Kauf genommen hat.
"Wir haben uns nach Melbourne dazu entschieden, keine kleinen Änderungen einzuführen, die uns ohnehin keine echte Chance auf Punkte eingebracht hätten", erinnert Technikgenie Adrian Newey im Gespräch mit Sky. Es ist mittlerweile bekannt, dass Aston Martin den AMR26 bislang ohne ein einziges Update eingesetzt hat.
Das erklärt nicht nur den Rückstand auf die Konkurrenz, sondern auch, warum dieser zuletzt sogar noch größer geworden ist. "Wir nehmen also etwas Druck heraus, ordnen uns neu, etablieren Strukturen für die Zukunft und arbeiten an einem umfassenden Upgrade, das wir hoffentlich für Ungarn bereit haben werden", sagt Newey.

Adrian Newey hofft darauf, den Anschluss an die Top 10 herzustellen
Foto: LAT Images
"Das ist die erste Stufe", verrät der Brite über das umfangreiche Update-Paket für den AMR26, auf das Aston Martin offenbar große Hoffnungen setzt. "Danach folgt noch mehr, kombiniert mit einem Upgrade von Honda im Rahmen des Power-Unit-Reglements für Zandvoort."
"Wir fahren nicht direkt in die Top 10, aber ..."
Honda-Chefingenieur Shintaro Orihara hatte bereits nach dem Großen Preis von Österreich angekündigt, dass das große Motoren-Update beim Rennen in den Niederlanden debütieren soll. Der Fokus liegt dabei darauf, die Leistung des Motors zu verbessern.
Die entscheidende Frage lautet jedoch: Was erwartet der britische Rennstall von den zahlreichen Verbesserungen? Newey hofft, dass "wir uns zumindest in den Punkterängen bewegen, also wirklich im Mittelfeld." Ein Fortschritt, der angesichts der aktuellen Ausgangslage beinahe ambitioniert wirkt.
"Ich sage nicht, dass wir direkt in die Top 10 fahren", rudert der Brite direkt zurück, "aber wenn wir es zumindest souverän in Q2 schaffen, können wir von dort aus weitersehen." Auch dafür hätten Alonso und Stroll in Silverstone allerdings mehr als zwei Sekunden schneller sein müssen ...
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